The Breakfast Club (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von rider-of-apocalypse
°°° NACHSITZEN °°°
Pro:
s. Text
Kontra:
s. Text
Empfehlung:
Ja
Ausnahmen hievon sind zweifellos Klassiker wie ALIEN, STAR WARS, DER PATE, ..., aber auch unter den etwas weniger bekannten Filmen gibt es immer wieder das ein oder andere Highlight und so habe ich begonnen, mir (sofern existent) die DVD-Fassungen dieser Filme zuzulegen. Mein jüngster Erwerb dieser Art ist die DVD zum Film THE BREAKFAST CLUB und eben diese DVD soll nun auch Thema meines heutigen Beitrags sein.
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ALLGEMEINES
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Der Film THE BREAKFAST CLUB stammt aus dem Jahr 1984 und wurde in Deutschland am 05.07.1985 uraufgeführt. Als Videokassette erschien THE BREAKFAST CLUB im Dezember 1985 und erst 20 Jahre später, im Jahr 2005 wurde der Film auch in der DVD-Fassung veröffentlicht.
Im gut sortierten Fachhandel sollte die DVD THE BREAKFAST CLUB weitestgehend problemlos erhältlich sein, wobei der Preis um etwa 10,- € liegen dürfte (ich habe die DVD gebracht in einer hiesigen Videothek erstanden).
Titel: The Breakfast Club
Jahr: 1984
Genre: Teenie-Tragikomödie
Regie: John Hughes
Buch: John Hughes
Produktion: John Hughes, Ned Tanen
Laufzeit: 93 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12
Darsteller: Emilio Estevez, Paul Gleason, Anthony Michael Hall, Ally Sheedy, Judd Nelson, Molly Ringwald, ...
Bildformat: 1,78:1
Tonformat: 2.0 Mono (Englisch auch 5.1)
Sprachen: 6
Untertitel: 20
Preis: ca. 10,- €
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STORY & ANMERKUNGEN
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Andrew Clark, Brian Johnson, John Bender, Claire Standish und Allison Reynolds sind fünf völlig unterschiedliche Schüler, deren (zunächst) einzige Gemeinsamkeit darin liegt, dass sie aufgrund unterschiedlicher Verfehlungen (bei Brian wurde eine Waffe im Schrank gefunden, Andrew hat einen Mitschüler misshandelt, ...) einen Samstag unter Aufsicht des Lehrers Richard Vernon verbringen müssen.
Vernon, der in Andrew den Muskelprotz, in Brian den Schlaukopf, in John den Freak/Rebell, in Claire die Prinzessin und in Allison die Ausgeflippte sieht, erteilt den fünf Schülern die Aufgabe, einen Aufsatz mit dem Thema "Wer bin ich" zu verfassen und nachdem sich die Schüler anfangs ablehnen, finden sie zunehmend zueinander und nach zahlreichen Gesprächen, einem gemeinsamen Joint und anderen Aktivitäten erkennen sie, dass sie auf eine eigene Art und Weise einander ähnlicher sind, als es zunächst den Anschein hatte. So schließen sie sich schließlich zum "Breakfast Club" zusammen und beschließen zum einen, dass sie einen gemeinsamen Aufsatz verfassen und zum anderen, dass sie nie so werden wollen, wie ihre Eltern ...
Meine Inhaltsangabe ist in Falle des Films THE BREAKFAST CLUB etwas knapp ausgefallen, was jedoch nicht daran liegt, dass es dem Film an Handlung mangeln würde, sondern vielmehr daran, dass der Film hauptsächlich vom Zusammenspiel der unterschiedlichen Charaktere und deren Gesprächen lebt und diese in einer Inhaltsangabe nun einmal schwer darzustellen sind.
Die Grundidee, fünf auf den ersten Blick unterschiedlichste Schüler gemeinsam nachsitzen zu lassen, hätte sicher auch Stoff für eine Komödie hergegeben, John Hughes machte daraus jedoch einen durchaus ernsten Film (auch wenn THE BREAKFAST CLUB durchaus auch humorige Momente enthält) und verzichtet gänzlich auf Action, Effekte, Sex oder was man sonst noch so publikumswirksam in einem Film unterbringen kann.
Wesentliches Element im Film sind, wie bereits erwähnt, die einzelnen Charaktere und diese wie diese von Elternhaus und Umfeld geprägt sind und wie sie sich letztendlich gar nicht mehr so sehr von einander unterscheiden.
Ob es sich dabei um Andrew, der von seinen Eltern unter Leistungsdruck gesetzt wird ("... du musst immer und überall der erste sein ..."), Claire, die von ihrem Freundeskreis geprägt ist,
oder Brian, ein hervorragender Schüler, der Suizidgedanken hegte, weil er in einem praktischen Schulfach (Werken) versagt hat, jeder erkennt, dass es den anderen im Grunde nicht besser geht, als ihm selbst und letztendlich versteht man sich untereinander sehr gut. Allerdings bleibt die Frage, ob es die jeweiligen Freundeskreise (beziehungsweise das gewohnte Umfeld) zulassen, dass dies auch über den Tag des gemeinsamen Nachsitzens hinaus Bestand hat.
Interessant ist übrigens auch die Figur des Hausmeisters Carl (John Capelos), der zwar nur wenige Szenen hat, in einer jedoch offen legt, dass auch die Welt des Richard Vernon (Paul Gleason) nicht so heil ist, wie es den Anschein hat.
Natürlich wirken heute, über zwei Jahrzehnte nach dem Film, einige der angesprochenen Probleme schon fast belanglos (dies wird schon dadurch deutlich, dass John und Allison, im Film der Freak und die Ausgeflippte, heute als "normal" durchgingen"), Kernaussagen/Kernfragen (beispielsweise Leistungsdruck, Erwartungshaltungen, ...)des Films bleiben aber dennoch aktuell, wenn sie nicht sogar noch aktueller geworden sind, als dies in den 80ern der Fall war.
Bemerkenswert ist die Besetzung des Films THE BREAKFAST CLUB - Judd Nelson, Ally Sheedy, Molly Ringwald, Emilio Estevez, ... zählten damals sicher zu den bekanntesten Vertretern ihrer Zunft (in dieser Altersklasse) und waren damals in zahlreichen Filmen zu sehen (hier sei beispielsweise der Film "St Elmo´s Fire" erwähnt, in dem mehrer der hier mitwirkenden Darsteller zu sehen sind). Der ganz große Durchbruch blieb den damaligen Jungstars letztendlich aber verwährt. Zwar sind die Darsteller hin und wieder noch in Film und Fernsehen zu sehen, allerdings in eher unbedeutenderen Rollen (Emilio Estevez scheint mir noch derjenige zu sein, dessen spätere Karriere am erfolgreichsten verlief).
In THE BREAKFAST CLUB zeigen alle Beteiligten Schauspieler eindrucksvoll, dass sie ihr Handwerk verstehen.
Regisseur John Hughes war übrigens in den 80er Jahren für mehrere erfolgreiche Filme verantwortlich. So umfast seine Filmographie beispielsweise auch Filme wie "LISA - Der helle Wahnsinn" oder "Ferris macht blau" - die Qualität von THE BREAKFAST CLUB hat jedoch keiner seiner Filme erreichen können.
Erwähnenswert ist auch der Soundtrack, insbesondere der Maintrack DON´T YOU von SIMPLE MINDS ist für mich untrennbar mit diesem Film verbunden - dies sein hier aber nur am Rande erwähnt.
Im Jahre 1985 (ich war 16, Schüler und somit etwa in dem Alter, in dem auch die Charaktere des Films sind) konnte mich THE BREAKFAST CLUB mit seinen hervorragend agierenden Darstellern, dem gelungenen Soundtrack und vor allem natürlich seiner Handlung begeistern (um so mehr übrigens, wenn man bedenkt, was für Filme damals sonst noch für eine eher jugendliche Zielgruppe gedreht wurden) und auch wenn ich mir den Film heute, über zwanzig Jahre später, ansehe, habe ich nicht das Gefühl, einen "alten Schinken" zu sehen - genau dies hätte ich mir von so manchem (auch deutlich jüngeren) Film ebenfalls gewünscht.
Wertung Story: 10 von 10
Wertung Darsteller: 10 von 10
Wertung Soundtrack: 10 von 10
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DVD
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Der Film THE BREAKFAST CLUB ist auf der DVD in 18 logisch gewählte und direkt anwählbare Kapitel untergliedert und sowohl die Bild-, als auch die Tonqualität können zwar nicht begeistern, gehen aber insgesamt wohl in Ordnung und lassen sich so als durchschnittlich bezeichnen. Zwar erwarte ich von einer DVD grundsätzlich mehr als Dolby Digital 2.0 und Mono-Klang, angesichts dessen, dass es sich bei THE BREAKFAST CLUB aber um einen Film handelt, der völlig ohne Bildgewalt und Soundorgien auskommt, scheint mir das Gebotene gerade noch ausreichend.
Unterdurchschnittlich ist dagegen meines Erachtens die Ausstattung der DVD. Zwar kann der Film in insgesamt fünf Sprachen (Deutsch, Russisch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch) abgespielt werden und Untertitel sind zusätzlich noch in zahlreichen weiteren Sprachen (Polnisch, Arabisch, Tschechisch, Hebräisch, ...) zuschaltbar, ansonsten ist jedoch der Kinotrailer des Films das einzige Bonusmaterial auf dieser DVD (na ja, wenigstens bleiben dem Zuschauer auch die zunehmend häufiger enthaltenen Werbetrailer für andere Filme erspart).
Wertung Sound: 5 von 10
Wertung Bild: 7 von 10
Wertung Ausstattung (Sprachen/Untertitel): 10 von 10
Wertung Bonusmaterial: 2 von 10
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FAZIT
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Der Film THE BRAKFAST CLUB hat für mich bis heute nichts von seinem einstigen Reiz verloren und noch immer sehe ich mir den Film hin und wieder gerne einmal an, so dass ich den Kauf der DVD nie bereut habe.
Allerdings ist die DVD in ihren Eigenschaften eher enttäuschend und insbesondere die magere Ausstattung der DVD mit Bonusmaterial führt dazu, dass ich meine Empfehlung, die ich hier klar ausspreche, "nur" mit dem Urteil GUT verbinde - der Film selbst hätte in jedem Fall ein SEHR GUT verdient gehabt.
42 Bewertungen, 14 Kommentare
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03.08.2008, 18:48 Uhr von ingoa09
Bewertung: sehr hilfreichSehr schön beschrieben! Liebe Grüße, Ingo
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09.12.2007, 23:40 Uhr von lassie222
Bewertung: sehr hilfreichDa ich gerade Lesungen nachholen bekommst du noch ein sh von mir! MfG lassie222!
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12.10.2007, 07:38 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Güsse Sigi
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22.07.2007, 20:21 Uhr von Zuckermaus29
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße Jeanny
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16.07.2007, 10:22 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreichLG Anita
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15.07.2007, 11:09 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLG Damaris
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15.07.2007, 00:15 Uhr von Puenktchen3844
Bewertung: sehr hilfreichSH Liebe Grüße aus Berlin, Wilfriede
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14.07.2007, 23:53 Uhr von gerrhosaurus1978
Bewertung: sehr hilfreichLG, Daniela
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14.07.2007, 20:22 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSH LG pet
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14.07.2007, 18:47 Uhr von sandrad198
Bewertung: sehr hilfreichKlasse! SH! Liebe Grüsse Sandra
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14.07.2007, 17:05 Uhr von LittleSparko
Bewertung: sehr hilfreichlg, daniela
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14.07.2007, 15:57 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichschoener Bericht
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14.07.2007, 14:11 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichl.g. petra
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14.07.2007, 12:26 Uhr von Ratzchen
Bewertung: sehr hilfreichSh und LG Katja
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