Reeker (DVD) Testbericht




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Erfahrungsbericht von atrachte
Reeker, der Highway Killer
Pro:
spannender und atmosphärischer Mittelteil, Devon Gummersall, ein paar ntte Splatterszenen,
Kontra:
enttäuschendes Ende (welches aber recht einfalsreich ist), zu viele Horror Klischees,
Empfehlung:
Ja
Story:
Die fünf Studenten Gretchen (Tina Payne), der blinde Jack (Devon Gummersall), Trip (Scott Whyte), Cookie (Arielle Kebbel) und Nelson (Derek Richardson) sind auf dem Weg zu einen großen Rave, als ihre Karre bei einem alten Motel plötzlich den Geist aufgibt. Da das Motel verlassen ist macht sich Trip auf die Suche nach Hilfe und begegnet dabei Radford (Eric Mabius), welchem er vor der Abfahrt eine nicht geringe Menge an Exstasi Tabletten geklaut hat. Auf seinem Weg zurück zu dem Motel begegnet Trip dem alten Henry (Michael Ironside), welcher nach seiner Frau sucht. Zusammen fahren beide zurück zu dem Motel. Dort gibt es nicht allzu viel neues zu berichten bis Trip auf einmal Hilfeschrei aus einer Mülltonne hört. In dieser liegt ein Mann, dessen Beine abgetrennt wurde. Es häufen sich merkwürdige Zwischenfälle bis nur noch Gretchen und Jack zu leben scheinen. Schon bald machen sie Begegnung mit einer merkwürdigen Gestalt, welches nach dem Leben der jungen Leute trachtet.
Mein Kritik zu "Reeker":
Was sich im ersten Moment nach einem Genre Vertreter der Sparte "typischer Teenie Slasher" anhört entpuppt sich nach wenigen Minuten als mehr solide Horrorkost für den anspruchsvolleren Horror Fan. Nach dem überraschend Gore geladenen Beginn des Filmes, nimmt die Handlung ihren Lauf und beginnt eine durchaus interessante Geschichte zu erzählen wobei sich der Film aber sichtlich auf einige bereits bekannte Elemente, welche man schon aus dem ein oder anderen Horrorfilm kennt, verlässt, vor allem aber bedient sich "Reeker" an üblichen Klischees was vielen Übel aufstoßen wird..
Fünf recht junge Leute sind auf der Reise durch die Wüste, als sie mit dem Auto stecken bleiben und nach und nach Ermordet werden. So kann man "Reeker" wohl kurz zusammen fassen jedoch ist "Reeker" letztendlich etwas mehr als ein einfach gestrickter Teenie Horror Film. Denn im Laufe des Storygeschehens wird versucht einige mystische Elemente einzubauen und man baut tatsächlich eine sehr dichte Atmosphäre auf, welche mit viel Spannung verbunden ist und auch bis zum nahenden Ende aufrecht erhalten bleibt. Jedoch haben sich die Macher zu sehr auf die nervigen, schon tausend mal gesehenen, Teenie Horror Elemente verlassen welche nach dem Schema a la Handy funktioniert nicht, Auto bleibt stecken usw. abläuft. Zum Glück rauben diese nervigen Klischees dem Film nicht die Seele sodass die Atmosphäre beibehalten werden kann. Leider muss man aber auch sagen das "Reeker" letztendlich nicht sein Potenzial ausschöpft was besonders auffällt als der Film zum Ende hin an seiner, im Mittelteil aufgebauten, Spannung verliert und man ein eher enttäuschendes Ende geboten bekommt, welches einen zweiten Teil förmlich heraufbeschwört. Zumindestens kann man dem Film aber lassen das er ein überraschendes Ende hat und das ist im Horror Gewerbe ja auch nichts allzu Alltägliches mehr.
Sieht man also von einigen Schwachpunkten im Plot ab, welcher an sich aber recht ordentlich aufgebaut wird, gibt es nicht allzu viel an "Reeker" zu bemängeln. Was aber auch auffällt, ob Negativ oder Belustigend, sind die Dialoge, welche oftmals völlig Blödsinnig sind. Sei es das dümmliche Standartgequatsche zwischen den Hauptfiguren oder solche "hochwertigen" Dialoge wie ".Wenn er sehen würde, würde ich ihn auf der Stelle ranlassen". Auch auf die üblichen Stereotypen konnten die Macher wohl nicht verzichten. So darf man sich einmal mehr erfreuen wie das blöde Blondchen und der Drogen konsumierende Klassenclown ihren Tod finden. Der Tod wird übrigens in Form eines, animierten, Sensenmannes dargestellt, welcher immer von einer Gaswolke begleitet wird und auf recht nette Mordwaffen zurückgreift, wie einen Bohrer. Die Animation des "Todes" sieht im ganzen gar nicht mal so Übel aus, besonders wenn man bedenkt das "Reeker" nur ein geringes Budget hatte.
Man bekommt mit "Reeker" sicherlich keinen hochkarätigen Grusel Schocker geboten, dafür überzeugt der Film aber mit einigen, recht feinen, Splatter Einlagen, wobei der Beginn den restlichen Splatter Gehalt von "Reeker" aber überlegen ist. Was vor allem auffällt ist das die sehr gut gemachte Maske, Negativ hingegen ist das viele der Splatter Szenen recht Dunkel gehalten sind sodass man von den Morden nicht allzu viel sieht, wahre Splatter Fans werden also mit "Reeker" nicht unbedingt bedient werden. Jedoch erklären die dunkel ausgeleuchteten Splatter Szenen auch die FSK Einstufung ab 16 Jahren.
Die Cast hält nicht allzu viele Überraschungen bereit, wenn man einen der Darsteller von "Reeker" aber als überragend bezeichnen will dann sollte man Devon Gummersall krönen. Denn dieser ist ohne Zweifel eine der großen Stärken von "Reeker" was vor allem an der Tatsache liegt das er als einziger keinen Stereotypen spielt. Denn sein Charakter Jack ist Blind und damit nicht unbedingt der typische Charaktertyp für einen Horrorfilm. Devon Gummersall findet sich äußerst gut in seine Rolle hinein und verkörpert den blinden Jack wirklich sehr realistisch, leider hat man ihm nicht das Gewicht im Film verliehen den er verdient hätte. Trotzdem zeichnet sich Devon Gummersall als einziger Schauspieler in diesem Film richtig raus. Ansonsten zeichnet sich die Schauspiel Riege von "Reeker" vor allem durch die, bereits erwähnten, Stereotypen aus. Da hätten wir Gretchen, gespielt von Tina Payne, welche die übliche "Taffe Frau" Rolle übernimmt. Im Endeffekt macht Tina Payne ihre Sache gar nicht mal so Übel, es liegt vor allem an ihren Charakter da sie sich nicht entfalten kann. Ähnliches gilt für Scott Whyte welcher sich in seiner Rolle des Trip einfach nicht entfalten kann, was Schade ist da sein Charakter im Film eigentlich eine Wandlung vom Clown zum ernsten Mann macht. Was für´s männlich Auge ist dann noch Arielle Kebbel als Cookie, unsere Quoten Blondine. Was will man schon sagen? Sie überzeugt hier sicherlich nicht mit einer herausragenden Leistung, aber eine hübsche Blondine zum ermorden braucht doch irgendwie jeder Horrorfilm, oder?
Original Filmtitel:
Reeker (2004)
Länge des Filmes:
Ca. 90 Minuten
Schauspieler:
Devon Gummersall (Jack)
Tina Payne (Gretchen)
Derek Richardson (Nelson)
Arielle Kebbel (Cookie)
Scott Whyte (Trip)
Michael Ironside (Henry)
Eric Mabius (Radford)
David Hadinger (The Reeker)
Regisseur:
Dave Payne
FSK:
Ab 16 Jahren
Verleiher:
Primal Pictures
Fazit:
Letztendlich bietet "Reeker" einen starken und spannenden Plot, welcher in seinem Mittelteil eine große Spannung aufbaut. Leider enttäuscht das Ende so sehr, das der Film einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt und man irgendwie enttäuscht ist denn sein vorhandenes Potenzial hat "Reeker" nicht ausgeschöpft, vor allem die Story hätte was werden sollen hätte man sich nicht zu dem komischen Ende entschieden, welches aber immerhin Überraschend daher kommt. Goretechnisch ist "Reeker" keine Granate, beherbergt aber trotzdem einige nette Szenen und vor allem das gut gemachte Make-Up bleibt dem Zuschauer Positiv im Hinterkopf. Bei den Schauspielern ist es vor allem Devon Gummersall als blinder Jack der gut gefällt und von dem man demnächst mehr sehen will, ruhig auch in anderen Genres. Ich gebe dem Film eine drei Sterne Wertung, wobei diese schon leicht zu den vier Sternen fällt aber an diesen letztendlich scheitert da "Reeker" sein hohes Potential nicht voll ausschöpfen kann. Für zwischendurch kann ich den Film aber trotzdem weiterempfehlen, da er recht kurzweilige Unterhaltung bietet.
6/10 Punkten für den Film "Reeker" und somit drei Sterne als Wertung
Homepage des Filmes:
http://www.reekermovie.com/
Homepage des Verleihers :
-
IMDB Link mit weiteren Informationen:
http://imdb.com/title/tt0393635/
42 Bewertungen, 18 Kommentare
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28.02.2007, 19:05 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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08.10.2006, 03:35 Uhr von convex
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich ...LG, convex
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24.08.2006, 00:14 Uhr von Zagge1988
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht! Freue mich über Gegenlesungen ;)
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20.08.2006, 19:46 Uhr von dreanelk
Bewertung: sehr hilfreichsh Gruß Drea
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16.08.2006, 12:04 Uhr von Zuckermaus29
Bewertung: sehr hilfreich:o) liebe Grüße Jeanny
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13.08.2006, 23:57 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLieben Gruss, Manuela :o))
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06.08.2006, 20:08 Uhr von PierreWM06
Bewertung: sehr hilfreich*sh* und *lg* ;o)
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06.08.2006, 16:09 Uhr von tanja2003
Bewertung: sehr hilfreichNicht ganz so mein Fall. LG Tanja
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06.08.2006, 00:12 Uhr von MichiStephan
Bewertung: sehr hilfreichsh + lg
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30.07.2006, 13:38 Uhr von panico
Bewertung: sehr hilfreichlg panico :-)
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29.07.2006, 12:21 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichEin Schöner Bericht von Dir.LG Bernd
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22.07.2006, 14:54 Uhr von Qantas
Bewertung: sehr hilfreichSehr schön!
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22.07.2006, 12:01 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreich☼☼☼ ... lg susi ... ☼☼☼
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22.07.2006, 09:34 Uhr von Django006
Bewertung: sehr hilfreichsh & *lg* Alan :>))))
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22.07.2006, 01:15 Uhr von bigmama
Bewertung: sehr hilfreichsh, LG Anett
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22.07.2006, 00:15 Uhr von Fantomiss
Bewertung: sehr hilfreichich glaub das ist nichts für mich...
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22.07.2006, 00:00 Uhr von mgrasek100
Bewertung: sehr hilfreichNetter schöner Bericht
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21.07.2006, 22:49 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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