textbroker.de Testbericht
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- Aufmachung:
- Übersichtlichkeit:
- Benutzerfreundlichkeit:
- Navigation:
- Funktionsvielfalt:
- Platzierung von Werbung:
Erfahrungsbericht von Soma
Erfahrungen mit Textbroker
Pro:
Es lassen sich schnell ein paar Euro verdienen.
Kontra:
Schlechte Bezahlung, undurchsichtige Bewertung
Empfehlung:
Ja
Um als Autor für Textbroker tätig zu werden muss man sich zunächst anmelden und in einem ausführlichen Profil seine Themenschwerpunkte auswählen. Was ich sehr angenehm fand ist, dass im Vergleich zu ähnlichen Anbietern, kein Nachweis bestimmter Qualifikationen und Erfahrungen erbracht werden musste. Somit kann sich jeder bei Textbroker anmelden und sein Glück versuchen. Zunächst muss allerdings ein Probetext zu einem vorgegebenen Thema verfasst werden. Hierzu stehen 4 Themen zur Auswahl. Dieser Probetext ist sehr wichtig und man sollte sich damit große Mühe geben, denn anhand dieses Textes wird man als Autor bewertet und in eine der 4 Qualitäts-Kategorien eingestuft. Je nach Kategorie werden die Texte unterschiedlich bezahlt und man kann natürlich keine Aufträge aus einer höheren Kategorie annehmen. Für einen Text in der Kategorie 2 Sterne werden 0,7 Cent pro Wort bezahlt, bei 3 Sternen 0,9 und bei 4 Sternen 1,2 Cent pro Wort. In die Kategorie 5 Sterne werden, nach Aussage von Textbroker, nur Autoren mit einem professionellen Hintergrund eingestuft, z.B. Journalisten. Dort gibt es dann auch 4 Cent pro Wort. Jeder einzelne Text wird durch Textbroker bewertet. Im Laufe der Zeit kann man sich auch hoch arbeiten, dies setzt voraus, dass mindestens 5 Aufträge in Folge höher bewertet wurden als die ursprüngliche Einstufung. Mein Probetext wurde mit 3 Sternen bewertet. Leider ist es mir noch nicht gelungen, eine bessere Bewertungsstufe zu erreichen, und das, obwohl die Kommentare der Kunden und auch von Textbroker für die meisten Texte positiv waren. Ich habe daraufhin eine Frage an den Support geschickt, die mir auch umgehend beantwortet wurde. Die Grundlage für die Bewertung, so hieß es dort, sei eine korrekte Rechtschreibung und Grammatik. Von inhaltlicher Bewertung war da nichts zu lesen. Außerdem, so hieß es weiter, sei es für eine Einstufung in die Kategorie 4 Sterne notwendig, fehlerfreie Texte über einen längeren Zeitraum zu schreiben. So weit so gut. Ich muss mich also gedulden und weiterhin Texte zu einem ziemlich kläglichen Honorar schreiben.
Die zur Verfügung stehenden Aufträge, sogenannte Open Orders, werden nach Themen sortiert in einer Liste angezeigt. Das Problem ist nur, dass in den Kategorien 2 und 3 Sterne nur sehr wenige und häufig gar keine Aufträge eingestellt werden, während in der Kategorie 4 Sterne die meisten Aufträge zu finden sind. In der 5. Kategorie übrigens, die ja ganz gut bezahlt wird, habe ich bisher noch nie einen Auftrag gesehen.
Folglich hat man am Anfang nur sehr wenige Aufträge, die dann auch schlecht bezahlt werden. Ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt.
Ein weiteres Problem bei Textbroker ist, dass die Kundenanweisungen häufig sehr ungenau sind und die Vorstellungen, was ein für Suchmaschinen optimierter Text ist, manchmal haarsträubend sind. Da wollte ein Kunde z.B. letztens dass sein Keywort mindestens alle 12 Worte vorkommt! So einen Text kann ich zumindest nicht mit meinen Vorstellungen von gutem Content vereinbaren. Manchmal sind Keywörter in den Anweisungen auch falsch oder klein geschrieben. Ich habe z.B. einen Firmennamen so verwendet, wie es im Auftrag stand (in diesem Falle klein geschrieben), was mir dann prompt als Fehler angekreidet wurde. Die Texte kommen ohnehin selbst bei den kleinsten Tippfehlern zurück und müssen dann überarbeitet werden.
Am meisten stört mich bei Textbroker aber, dass die Plagiatsprüfung nur von einer Software durchgeführt wird. Bei vielen Produktbeschreibungen im Bereich Technik und Computer führt das schon dazu, dass man einen Text zur Korrektur zurück bekommt, weil man technische Daten korrekt aufgeführt hat. Um dies zu umgehen ist es dann nötig einen Text unsinnig zu gestalten oder technische Daten in unüblicher Schreibweise zu nennen. So werden z.B. bei den Systemvoraussetzungen die kompatiblem Betriebssysteme üblicherweise in der Reihenfolge ihres Alters angegeben, also Windows XP vor Vista etc. Dies führt dann bei Textbroker aber schon zum Plagiatsvorwurf.
Das Hauptproblem liegt für mich allerdings in der niedrigen Bezahlung der Texte. Ich nehme jedenfalls vorerst nur solche Aufträge an, die nur wenig oder gar keine Recherche benötigen. Wenn man schnell schreiben kann und zudem die Autovervollständigung bei Word benutzt, kann man auch in der Kategorie 3 Sterne auf einen Stundenlohn von 8 Euro kommen. Das mag vielen vielleicht wenig vorkommen, ist es auch. Bei Textbroker bekommen Kunden jedenfalls eines ganz sicher, nämlich akzeptablen Content für sehr wenig Geld.
24 Bewertungen, 10 Kommentare
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06.12.2009, 23:15 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichwünsche dir einen schönen 2.advent. lg. petra
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06.12.2009, 23:09 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichSchönen Nikolausabend wünscht Miraculix1967 aus dem gallischen Dorf:-)
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06.12.2009, 21:31 Uhr von Zzaldo
Bewertung: sehr hilfreichliebe Grüße zum 2.Advent sendet dir Stephan
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06.12.2009, 19:11 Uhr von bettie47
Bewertung: sehr hilfreichGut berichtet,Gruß Bettie47
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06.12.2009, 18:26 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüsse vom Nikolaus.... Sigrid...
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06.12.2009, 18:25 Uhr von laeuft
Bewertung: sehr hilfreichSehr gut geschrieben, Lg Franz
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06.12.2009, 18:24 Uhr von minasteini
Bewertung: sehr hilfreichSh und lg von Marina. Freue mich über Gegenlesung.
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06.12.2009, 17:16 Uhr von DMaster89
Bewertung: sehr hilfreichSehr guter Bericht! Viele Grüße und noch einen schönen Sonntag. Über eine Gegenlesung würde ich mich freuen :-)
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06.12.2009, 17:00 Uhr von melli_01
Bewertung: sehr hilfreichtoller bericht, liebe grüße und ich würde mich über gegenlesung freuen
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06.12.2009, 16:25 Uhr von Herr_Tom
Bewertung: besonders wertvollKlasse Bericht! LG Thomas
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