Citroen C4 Testbericht




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- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
Erfahrungsbericht von LonelyWulf
Mein roter französischer Teufel
Pro:
niedriger Verbrauch, Fahrverhalten, Design, Preis
Kontra:
Rückwärtsgang hakelt, starke Geräuschentwicklung ab 150 km/h, kleiner Kofferraum
Empfehlung:
Ja
^^^ Kaufkriterien und Kaufentscheidung ^^^
Die Auswahl wurde mir von vorne herein dadurch eingeschränkt, dass ich durch meinen Arbeitgeber und seinen Beziehungen günstig an Leasingverträge herankommen kann. Zum Zeitpunkt des Leasens wusste ich noch nicht, wie lange ich in Japan bleiben würde, so dass ein Kauf nicht in Frage kam.
Ich selber habe mich für die Kompaktklasse entschieden, da ein größerer Wagen keinen Sinn machen würde. Der Wagen ist gedacht für kleinere Tagesausflüge etwa im Radius von 250 Kilometer um meinen Wohnort herum und Einkaufsfahrten. Dafür braucht man keine Limousine, aber in einer kleiner kleinen
Schlussendlich entschied ich mich zwischen einem Peugeot 307, einem Honda Civic und eben diesem Citroen. Der Peugeot war grottenschlecht verarbeitet, so was habe ich echt noch nie gesehen. Bei der Lenksäule konnte man am Blinkhebel mit dem kleinen Finger unter die Verkleidung langen. Nein, so was brauche ich nicht. Abgesehen davon, hat sich der 1,8l kaum bewegt. Ein Zug wie ein altes Rindvieh. Der Honda hätte mir so besser gefallen als der Citrön. Jedoch waren mir die hohen Leasingkosten, der höhere Spritverbrauch und die Versicherungsabdeckung ein Dorn im Auge. Der Citroen war also sozusagen eine Vernunftsentscheidung.
^^^ take a look around ^^^
Überhaupt alle Serien von Citroen finde ich recht erfrischend, ganz einfach weil sie ein wenig optisch aus dem Einheitsbrei der Strassen dieser Welt hervor zubreschen. So fällt der Citroen vor allem durch seine Rundungen und seine Frontpartie auf. Mit den lang gezogenen Scheinwerfern und dem wunderbar im Kühlergrill integrierten Chrom-Logo von Citroen ist denen meine ich was ganz Feines gelungen. Etwas, dass sicherlich nicht jeden gefällt aber schon ein kleiner Hingucker ist. Insbesondere da Citroen in Japan ungefähr so oft anzutreffen sind wie eine Nadel im Heuhaufen. Aber das stört mich relativ wenig.
Auch längs behält der Citroen seine sportliche Form, alles ist fließen gestaltet. An der ganzen Konstruktion ist nicht eine Kante zu entdecken. In diesem Zusammenhang würden einige von einem typischen Frauenauto sprechen. Ich auch, aber das ist mir Wurst. Was gefällt, gefällt eben.
Auch das Heck stellt da keinen Stilbruch da und wirkt mit seinen ebenfalls lang gezogenen Rückleuchten sehr elegant. Auch das Citrön Emblem und der Typus-Schriftzug wurde wieder passend eingearbeitet. Großes Kompliment an die Design-Abteilung von Citroen. Yoku dekimashita!
Der C4 ist in folgenden Farben erhältlich (Quelle citroen.de):
- Obsidien-Schwarz
- Eisen-Grau
- Aluminium-Grau
- Iceland-Grau
- Oriental-Blau
- Normandie-Grün
- Langrune-Beige
- Luzifer-Rot
Ich habe mich für das Rot entschieden. Luzifer passt irgendwie zu mir, aber auch sonst frage ich mich schon, warum es an Farben nur rot, grün und blau gibt, dafür aber drei verschiedene Grautöne. Schlechte Laune? Depressiv? Franzose? Ich weiß es nicht.
^^^ das Innenleben/Komfort ^^^
Das erste Mal, als ich den Citroen im Autohaus von innen gesehen habe, dachte ich unweigerlich das Frankreich irgendwo rechts neben dem Andromeda-Nebel liegen muss. Denn mit all den digitalen Anzeigen und auf modern getrimmten Designelementen der Armaturen kann es sich doch nur um ein UFO handeln. Oder doch nicht?
Jedenfalls geht der erste Blick natürlich direkt auf das längliche Display, dass zentral gelegen zwischen Beifahrer und Fahrer montiert ist. Es handelt sich dabei um den Tacho, an dem man neben der Geschwindigkeit noch weitere Informationen wie die Motortemperatur oder die Wegkilometer ablesen kann. Das ganze ist so integriert, dass es aussieht, als würde das Display klappbar sein und aus der Armatur herausragen. Eine klasse Idee. Bei Nacht wird das Display als Hauptfixpunkt für den Fahrer fahl gelb hinterlegt beleuchtet. Das ist im Vergleich zu den Standard neonblau oder knallrot sehr augenfreundlich und ein klarer Pluspunkt. Möglich wird dies durch eine "Diffusionsfolie", wie es von Citroen genannt wird. Eine Technik, die scheinbar tags über Licht einfängt und nachts wieder frei gibt. So funktioniert das ganze ohne die Batterie zu belasten. Allerdings ist es schon etwas befremdlich nachts bei ausgeschaltetem Motor von außen ein Display leuchten zu sehen.
Die Sitze sind äußerst bequem und bieten einen sehr guten Seitenhalt, da sie seitlich leicht erhöht sind. Perfekt! Wenn man die Sitze zurückklappt und die Rückbank umbaut, hat man eine 1a Schlafgelegenheit. Auch das habe ich schon ausprobiert ;-)
Insgesamt wirkt die Fahrerzelle für das relativ kleine Kompaktmodell erstaunlich geräumig. Auch das ist wohl auf die genialen Einfälle der Designabteilung zurückzuführen. Denn die klassischen Platzkiller wie Staufächer wurden dezent in das Gesamtbild eingearbeitet.
^^^ Platzverhältnisse ^^^
Ich weiß, es ist anatomisch nicht korrekt und außerdem verkehrstechnisch bedenklich, aber ich gehörte zu den Fahrern, die fast in ihrem Auto liegen. Denn ich denke es ist weniger gefährlich entspannt zu fahren, als wenn man total verspannt mit der Nase an der Windschutzscheibe hängt. Wie auch immer, mit dem C4 sollten beide Fahrstile für alle Menschen von 1,50 bis 2,00 Meter machbar sein. Denn selbst ich mit meinen 1,85 als "Liegefahrer" muss den Sitz nicht ganz nach hinten stellen um eine gute Sitzposition zu bekommen. Also sollte das für niemanden ein Problem darstellen. Jedoch wird es auf der Rückbank teils recht eng, wenn der Vordermann ein Riese ist. Viel mit Beinfreiheit ist hier leider nicht mehr zu erwarten.
Auch was den Stauraum angeht gibt es leider nicht viel Positives zu Berichten. Gut, ich sage mal in der Fahrerkabine wurde alles "zweckmäßig" eingerichtet. Eben das Übliche… Citroen spendiert hinter der Handbremse zwischen Fahrer und Beifahrer ein kleines Fach, dass für die Ablage von Papieren und Geldbörse gerade so genügt. Dazu kommt das übliche Handschuhfach an der Beifahrerseite, dass Platz für einen kleinen Snack während der Fahrt und eine Schachtel Zigaretten bietet. Allerdings schauen die Leute aus der zweiten Reihe blöde aus der Wäsche. Denn sie dürfen während der Fahrt alles auf den Schoss abstellen.
Der Kofferraum ist ein echter Minuspunkt. Geschätzte fünf Wasserkisten dürften hereinpassen, aber insgesamt sieht es hier eher schlecht aus. Auch sonst hat Citroen nicht mitgedacht, so ist die Kofferraumöffnung nicht eben. Soll heißen, jedes Etwas, was transportiert werden soll muss in den Kofferraum herein gehoben werden. Da bekommt man schnell lange Arme.
^^^ Ausstattungsvarianten ^^^
Wie bei allen Marken und Serien so üblich, wird eine Basis-Variante angeboten, zu der zusätzlich gewisse Spezialpakete geordert werden können. Bei der C4 Limousine schimpft sich dieses Basismodell "Style". In dieser Version wird serienmäßig ABS, ESP und der Bremsassistent angeboten. Beides etwas, was heute selbstverständlich sein sollte. Zum Glück kam ich noch nie in die Verlegenheit, dass ich wirklich darauf angewiesen war. Auch zur Serienausstattung gehören die Nebelscheinwerfer, sowie elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, Radio mit CD-Player und Fernbedienung. Sprich, nichts was einen aus den Socken haut, so was findet man heute in jedem Neuwagen und ist eher im unteren Segment der meiner Mindesterwartung. In der Kompaktklasse gibt es durchaus schon Fahrzeuge mit einer serienmäßigen Klimaanlage im Standardmodell.
Ausbauen kann man das Ganze mit dem Confort-Paket (für zusätzlich 850 €), dem VTR-Paket (für zusätzlich 1050 €) oder dem Exclusive-Paket (für zusätzlich 2550 €). Besonders bei der VTR- und der Exclusive-Variante frage ich mich allerdings schon, ob das ganze sinnvoll ist. Beide Pakete sind vollgestopft mit eher nutzlosen technischen Spielereien und kümmerlichen Versuchen ein von Natur aus nicht gerade für sportliches Fahren ausgelegtes Auto aufzudonnern. Meiner Meinung nach unsinnig. Klar, der C4 wird bei Rallyes eingesetzt, aber da wird wohl kaum das Serienfahrzeug für verwendet. Wer so etwas haben möchte, der sollte sich in anderen Preissegmenten umschauen. Ein 1,6l mit Alu-Felgen und Heckspoiler, das wirkt doch eher etwas peinlich. Das einzig interessante wären wohl die Xenon-Scheinwerfer gewesen. Ansonsten gibt es noch Luxus-Pakete (1-3), die für einen Kompaktwagen dieser Klasse noch unsinniger sind. Diese habe ich mir auch gar nicht mehr angeguckt.
Ich habe mich meiner Zeit für das Confort-Paket entschieden, da das bei der monatlich anfallenden Leasingrate gerade einmal ca. 10 Euro ausgemacht hat und man dafür so einiges bekommt. Da hätten wir zum einen eine automatisch regulierte Klimaanlage. Soll heißen, man stellt auf dem Display 22 Grad ein und lässt es sich gut gehen. Denn auch wenn es auf Hokkaidō eher selten über 30 Grad wird und die Heizung wesentlich öfter gefragt ist, so wollte ich dennoch nicht auf sie verzichten. Alles was ich zur Klimaanlage sagen kann, in den 12 Monaten, in der ich das Auto fahre gab es keinerlei Probleme und nachgefüllt werden musste sie auch noch nicht. Ein weiterer Bestandteil des Confort-Pakets ist ein wesentlich besseres Radio und ein sehr anständiges Sechs-Boxen-Soundsystem. Damit wird mein französisches UFO mp3-fähig und liefert einen akzeptablen Sound mit guten Bässen, aber eher schwachen Mitteltönen. Zusätzlich in dem Paket enthalten ist noch ein Tempomat, den man ohne die Hand vom Lenkrad zu nehmen programmieren kann. Ich benutze ihn allerdings nie, da man schnell unachtsam wird. Auch die Leichtmetallfelgen sind ganz nett.
^^^ Fahrverhalten ^^^
So, nun haben wir genug das Auto und was es alles so in sich hat bestaunt, es wird Zeit für den Alltagstest. Und dieser Test startet bei mir in der Stadt. Hakodate hat eine recht alte Stadt und damit verbunden sind gerade in der Innenstadt enge, schlecht zu fahrende Gassen und genau hier ist der C4 ein echter Trumpf. Der Citroen hat einen sehr kleinen Wendekreis und kommt so folglich sehr gut mit engen Kurven zurecht. Auch zu geparkte Straßen, in denen man quasi mit im Slalom navigieren muss stellen kein besonderes Hindernis da. Etwas gewöhnungsbedürftig war für mich das Lenkrad. Denn die Lenksäule dreht sich hier nicht mit, nur der äußere Teil des Lenkrades wird bewegt. Wenn man sich aber erst einmal daran gewöhnt hat, ist es sogar besser. Zumindest meine ich einen besseren Griff als bei meinem Vorgängerauto (Renault Twingo) zu haben. Nur beim Einparken gibt es bei mir zum Thema Stadtverkehr was zu meckern. Die Fensteraufteilung ist hier leider nicht ideal, so dass das Rückwärtseinparken in der ersten Zeit echt schwer war. Außerdem hakelt der Rückwärtsgang schon sehr. Man darf keinerlei Vorwärtsbewegung haben, sonst bestraft der C4 diese Ungeduld direkt mit einem verächtlichen Ächzen. Das Getriebe ist am Motzen wie ein Franzose, dem man sein Baguette geklaut hat.
Auf Landstraßen lässt er sich auch gut fahren. Spätestens hier bemerkt man, dass der C4 über eine überaus gute Kurvenlage verfügt und das ESP so wenig Arbeit hat. Selbst unter Eis und Schnee ist mir der Wagen nie ausgebrochen, wobei man sagen muss, ich gehöre nicht zu denen, die mit 120 in eine Kurve donnern. Auch klasse ist der Zug des C4. Klar, den geringen Hubraum merkt man, doch aus der Leistung von 80 KW macht der Wagen recht viel. Auf jeden Fall genügend, um den ein oder anderen Sonntagsfahrer hinter sich zu lassen. Auch zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass solange man den digitalen Drehzahlbalken am Lenkrad nicht nach ganz rechts steigen lässt, der C4 erstaunlich leise ist. Ich kann nur sagen, fahren auf den gut ausgebauten Landstraßen in Japan mit diesem perfekt gefederten und abgestimmten Wagen macht einfach Spaß.
Der Spaß bleibt auf den Autobahnen größtenteils aus. So herrscht in Japan schließlich ein Tempolimit von 110 km/h. Aber in der Hoffnung, dass hier keiner der "Herrn in Schwarz" in ihren Spielzeugautos mitliest, hier ein kleines Geständnis. Da hält sich kaum jemand dran ;-)
So kann ich hier schreiben, dass der größte Schwachpunkt des C4 beim Fahren ab 150 km/h auftritt. Soll heißen, wenn man diese Geschwindigkeit erreicht. Denn ab ca. 120 km/h ist es aus mit den "Beschleunigungsrekorden", sprich die Tachoanzeige friert fast ein. Wenn man mal die 150 erreich hat, dann wird es laut. Und zwar richtig laut. An dieser Stelle scheinen irgendwelche Vibrationen einzusetzen, die es fast unmöglich machen sich bei normaler Lautstärke zu unterhalten. Das darf normalerweise nicht sein. Dieser Punkt ist das Einzige an dem Wagen, das mich richtig fuchst. Aber man kann sich damit trösten, dass man diese Geschwindigkeiten sowieso hier nicht fahren darf. Die Endgeschwindigkeit laut Citroen beträgt 194 Km/h. Allerdings braucht es schon einen großen Anlauf, wenn man diese Zahl auf dem Tacho sehen möchte.
^^^ Spritverbrauch ^^^
Besonders was den Stadtverkehr angeht zeigt sich der C4 auch in Sachen Verbrauch der vorbildlich, was für mich besonders wichtig ist. Jedoch konnten die Werksangaben von 9,5l nicht wirklich erreich werden. Ich würde schon sagen, dass man so bei 9,8 - 10l Verbrauch hat. Wobei man sagen muss, dass ich nicht zu den Fahrern gehöre, die in der Stadt im 5.Gang herumgurken und besonders auf niedertouriges Fahren achten.
Auch außerorts schlage ich die Angaben nach oben. Auf meiner Mini-Testfahrt (rund 30 km) kam ich zu einem Verbrauch von 6,2l statt den angegebenen 5,7. Das ist denke ich mal schon ein größerer Unterschied. Laut meinem Boardcomputer habe ich nach etwas mehr als 23.000 Kilometer einen Durchschnitt von 7,4l erreicht. Ich denke, damit lässt sich ganz gut leben und man bekommt nicht jedes Mal eine Herzattacke bei der Fahrt zur Zapfsäule. Eine Tankladung von 60l reichen bei mir für etwa 700 km. Laut citroen.de ist der C4 in die Abgasnorm EURO 4 (Schlüssel: 0462) eingruppiert worden.
^^^ Safety first ^^^
ABS, ABR, ESP… ich liebe diese Abkürzungen. Selbstverständlich ist auch das alles im C4 enthalten, wie in so gut wie jedem Auto dieser klasse auch. Auch bei den Airbags hat sich Citroen nicht lumpen lassen und spendiert Fahrer und Beifahrer Airbag und Sidebags für den Fall der Fälle. Ebenso sind die Sitze sehr passgenau, so dass man kaum anfängt zu rutschen, so dass man nicht bei jedem kleinen Bremser mit der Nase an der Windschutzscheibe hängt. Der Türrahmen ist meiner Meinung nach extrem hoch gezogen. Das ist gut bei einem Seitenaufprall, aber schlecht wenn man den Ellbogen dort gerne anlehnt, wie ich. Das ist hier nicht mehr möglich.
Ein echter Clou ist die Überwachung der Gurte. Der C4 hat an jedem Sitzplatz einen Sensor eingebaut. Sobald jemand platz nimmt, wird überwacht, ob die Person angeschnallt ist. Ist das nicht der Fall, wird sobald ein Gang eingelegt wird ein Signalton ausgesandt. Das finde ich wirklich nicht schlecht, sofern man als Fahrer schließlich dafür verantwortlich ist. Sicherheitstechnisch würde ich den Citroen ganz oben ansiedeln. Man fühlt sich im Citroen gut aufgehoben.
^^^ technischer Firlefanz (das Datasheet) ^^^
Hier noch einmal eine Auswahl technischer Daten meines Wagens, wie ich sie von Citroen erhalten habe (decken sich mit den Daten des Internetauftritts des aktuellen Modells).
Name: Citroen C4 "Confort" Limousine
Farbe: luzifer-rot
Motor: Ottomotor; 4 Zylinder in Reihe
Hubraum: 1587 cm³
Leistung: 80 KW (entspricht 109 PS)
Beschleunigung 0 auf 100: 11,9 Sekunden
Endgeschwindigkeit: 194 km/h
Durchschnittlicher Verbrauch: 7,1l pro 100 Kilometer
Maße: L - 4260mm; B - 1773mm; H - 1456mm
Radstand: 2608mm
Leergewicht: 1257 kg
Wendekreis: 11,30 m
Tankvolumen: 60 Liter
^^^ Preis / Leistungsverhältnis ^^^
Ich habe einmal die Daten meines Fahrzeugs in den Konfigurator von Citroen eingegeben, danach ergibt sich ein Listenpreis von 21.420 Euro. Was jedoch utopisch ist, da Citroen eigentlich fast immer "Aktionswochen" hat. So, dass man fast immer mit vier bis fünftausend Euro weniger rechnen darf. Eine reine Marketingstrategie. Wie auch immer, für 21.000 Euro bekommt man wahrlich was Besseres. Wenn man aber von realen 17.000 Euro ausgeht, sieht die Sache anders aus. In diesem Preissegment fährt man mit dem C4 sehr gut. Auch die Versicherungsprämien sind meines Wissens bezahlbar, jedoch kann ich hierzu keine genauen Angaben machen. Schließlich muss die Bananenrepublik Deutschland im Vergleich zum Rest der Welt ein ganz anderes Versicherungssystem einführen... wäre ja sonst nicht bürokratisch aufwendig genug. In Japan gibt es genauso wie in Großbritannien oder den USA keine Schadensfreiheitsklassen, sondern die Höhe der Versicherungskosten richtet sich in erster Linie nach der Erfahrung des Fahrers. Ich zahle hier in Japan 27.500 Yen Steuern im Jahr (ca. 127 Euro) und zusammengefasst etwa 800 Euro für eine "Full Coverage Insurance" (also Vollkasko) jährlich bei acht anerkannten Jahren Fahrpraxis. Und wen es interessiert, ein Liter super bleifrei kostet hier ca. 0,85 Euro und bei euch? :-D
^^^ also? ^^^
Meine Entscheidung war richtig. Sicherlich ist der Citroen kein Traumauto, aber dennoch hat er kaum nennenswerte Schwachstellen. Einzig das furchtbare Laute vibrieren schon ab einem Tempo von 150 ist störend. Mit den restlichen kleineren Macken lässt sich leben. Das äußerlicher Erscheinungsbild und vor allem das Interieur sind absolut topp! Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt und die laufenden Kosten sind im Vergleich zu anderen Modellen sehr günstig. Und das Wichtigste, auch das Fahren macht Spaß.
Auch nach 12 Testmonaten würde ich mich wieder für den C4 entscheiden und vergebe ihm vier Sterne. Hauptgrund für den Abzug sind die Vibrationen und die Rückwärtseinparkproblematik.
QUELLENANGABEN:
Handbuch meines C4s
http://www.citroen.de
Link zum Werbesport auf Youtube.com:
http://www.youtube.com/watch?v=R22fRrGBJ6c
© LonelyWulf
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eine kleine Schlussbemerkung:
Der Bericht stützt sich auf das Modell des Baujahrs 2006. Bei Yopi ist leider schon 2003 Schluß und 2006 nicht anwählbar.
21 Bewertungen, 12 Kommentare
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03.01.2008, 11:37 Uhr von Katja204
Bewertung: sehr hilfreichsh, lg katja
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02.01.2008, 18:34 Uhr von DOMMEL
Bewertung: sehr hilfreichich hasse digitale Anzeigen
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02.01.2008, 17:42 Uhr von SUHE
Bewertung: sehr hilfreichAbsolut kein Auto für mich...... Aber guter Bericht. LG Susan
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01.09.2007, 01:56 Uhr von Kjeldi
Bewertung: sehr hilfreichsuper schöner Bericht, auch die Fotos, wenn ich Führerschein hätt, ne ja geht halt net und C4 bedeutet auch Sprengstoff und so würd es men Magen gehn
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29.08.2007, 14:54 Uhr von PrinceofLies
Bewertung: sehr hilfreichklasse!Schreib mehr solcher Berichte und ich sehe mich gezwungen Dir mein Vertrauen auszudrücken
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23.08.2007, 23:14 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichl.g. petra
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23.08.2007, 22:37 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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23.08.2007, 20:41 Uhr von waltraud.d
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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23.08.2007, 19:57 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichtoll beschrieben
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23.08.2007, 18:58 Uhr von _knuddelmonster88_
Bewertung: sehr hilfreichEinen sonnigen Tag wünscht Sara
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23.08.2007, 18:27 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSH LG Pet
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23.08.2007, 18:24 Uhr von andre_schuster
Bewertung: sehr hilfreichzu dem vibrieren sag ich mal: "zittröhn" - vorne zitterts, hinten dröhnts





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