The Weather Man (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Jolly63
Wetterfrosch
Pro:
Überzeugende Darsteller
Kontra:
Total deprimierender Film
Empfehlung:
Ja
David Spritz kann man, wenn es ums Wetter geht, nichts vormachen. Er moderiert bei einem Regionalsender in Chicago die Wettershow. Durch die Medienpräsenz ist er auch in der Öffentlichkeit kein Unbekannter.
Der Bekanntheitsgrad deckt sich nicht unbedingt mit dem Beliebtheitsgrad. Das Wetter macht halt oft was es will, und so gibt es viele Bürger, die sich über falsche Prognosen ärgern. Diesem Ärger verleihen sie durch das Werfen von Fast Food Ausdruck. David nimmt die Wurfgeschosse in fatalistischer Weise recht gelassen zur Kenntnis.
Als sich ein New Yorker Sender bei David meldet und ihm ein überragendes Angebot für die TV-Show Hello America macht, beginnt er, sein Privatleben zu ordnen. Seine Noch-Ehefrau ist bei allem, was David tut, genervt. Seine beiden Kinder sind mit sich und ihrem Leben nicht zufrieden, und sein Vater ist unheilbar krank.
So sehr David sich auch bemüht, es jedem recht zu machen, so sehr missglückt ihm das auch. Die übergewichtige 12-jährige Tochter ist zu rein gar nichts zu motivieren. Der 15-jährige Sohn läuft Gefahr, ein Drogenproblem zu bekommen und wird von seinem Berater sexuell attackiert.
David steht unter einem selbst auferlegten Erfolgsdruck. Sein Vater, der den Pulitzerpreis verliehen bekam, ist sein großes Vorbild. Um zu zeigen, was er kann, und um den Ansprüchen seines Vaters wenigstens ein Mal gerecht zu werden, zieht er alle Register. Der Erfolg bleibt aber aus und so wird er immer trübsinniger. Derart mit sich unzufrieden bemüht er sich, aus seinem Leben auszubrechen, doch auch das schafft er nicht.
Als Möchtegernschriftsteller versucht er in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Er ist jedoch bereits so desillusioniert, dass er die bereits geschriebene Geschichte vom Computer löscht. Zum Drüberstreuen schafft er es, seine Frau zu einer Paartherapie zu überreden. Dass er die auch noch versaut ist schon nicht mehr verwunderlich. Die einzige Chance, sein Ego etwas zu puschen, sieht er im Bogenschießen. Immerhin ein Ziel, das er hier hat.
Als makaberen Teil im Film habe ich die Beerdigung zu Lebzeiten empfunden. Eine Abschiedsfeier für einen todkranken Mann.
Fazit:
Schlecht geht es dir dann, wenn du bei jeder Gelegenheit und in jeder Situation hinterfragst, warum alles und jeder gegen dich ist.
Persönliche Meinung:
In Summe gibt es viele bewegende Szenen, die zum Nachdenken anregen. Es ist doch so, dass jeder mal einen schlechten Lauf hat, aber in dem Ausmaß, wie es David erlebt, müsste es viel mehr Suizidopfer zu beklagen geben.
Sonderausstattung:
Alle Extras sind Englisch mit deutschen Untertiteln
Erweiterter Ausblick: Das Drehbuch dauert 10 Minuten
Vorhersage: Wie man ein Wetterfrosch wird dauert 6 Minuten
Atmosphärischer Druck: Der Stil dauert 9 Minuten
Relative Luftfeuchtigkeit: Die Charaktere dauert 20 Minuten
Der Passatwind: Die Zusammenarbeit dauert 15 Minuten
Original Kinotrailer
Darsteller:
Nicolas Cage als Dave Spritz hat überzeugt. Sicher nicht leicht, die Rolle so gut zu spielen.
Michael Cane als Vater - einfach nur genial!
Regie:
Gore Verbinski
Laufzeit:
92 Minuten
FSK:
6 Jahre
24 Bewertungen, 8 Kommentare
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08.11.2007, 18:37 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichklasse Bericht
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01.11.2006, 08:51 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichein guter Bericht,LG Bernd
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31.10.2006, 23:39 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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31.10.2006, 19:54 Uhr von waltraud.d
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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31.10.2006, 19:53 Uhr von luxusklasse1
Bewertung: sehr hilfreichsh + lg
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31.10.2006, 18:56 Uhr von Moenchen24
Bewertung: sehr hilfreich~~ sh und liebe Halloweengrüße ~~
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31.10.2006, 18:40 Uhr von HiRD1
Bewertung: sehr hilfreich~~ SH. Gruß, Ralf ~~
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31.10.2006, 17:56 Uhr von LilaLisa
Bewertung: sehr hilfreichLG Lisa :-)
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