Bambi 2 - Der Herr der Wälder (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von mausal18
Fast wie das Original: einfach genial!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es wird vor allem fortgesponnen, was wir eigentlich schon in Bambi sahen. Manch einer mag sich erinnern, daß der erwachsene Bambi zum Schluß des Films gegen einen Widersacher antritt, sich sein Weibchen verdient und Vater von Zwillingen wird.
Nun geht es in Bambi 2 nicht etwa um The Next Generation, sondern eher um Bambi & Faline - the Early Years. Wir erleben nicht nur Bambis spätere Gefährtin Faline und die aus dem Original bekannten Thumper (dt.: Klopfer) und Flower (dt.: Blume) in nahezu dem selben Alter wie in Großteilen des Klassikers, dazu gesellt sich auch der später als Rivale auftretende Ronno, eine Art Draco Malfoy des Waldes (“Bambi... - ist das nicht ein Mädchenname?“). Als zusätzliches Personal gibt es ansonsten neben einem Murmeltier vor allem ein nicht wirklich überzeugendes Stachelschwein, das wie eine Art aufgebrachter Nachbar fungiert, und den heranwachsenden Waldkindern im übertragenen Sinne den über den Zaun geschossenen Fußball wegnehmen will...
Doch ähnlich wie bei Peter Pan 2 oder The Jungle Book 2 ist eigentlich nicht am interessantesten, was geändert oder neu hinzugefügt wird - das besondere an Bambi 2 ist, daß man es hier - besser als in jeder anderen Disney-Zeichentrickfortsetzung - tatsächlich geschafft hat, fast nahtlos an das Original anzuschließen. Klopfer und Blume sind noch so liebenswert wie damals, Klopfers Schwestern nerven im Pubertätsalter zwar etwas stärker als im Original, sind aber dennoch ganz niedlich; nach einigen Problemen ein richtig dufter Papi, nach dem Happy End für Erwachsene im Original wird nun also das Happy End für alle Waisen- und Scheidungskinder nachgeliefert.
Für den Puristen sind zwar die Farben etwas zu knallig, die Songs zu schwach, und auf den heutzutage unerlässlichen „Airbrush“-Effekt beim Kolorieren hätte man ebenso verzichten können wie auf den Pups-Scherz mit Blume, aber mit wie viel Liebe und Ehrfurcht die Macher den Film inszenierten, sieht man schon in einer der allerersten Szenen, einer Hommage auf die 1942 noch revolutionären 3D-ähnlichen Aufnahmen des Waldes (man ließ damals eine Kamera sozusagen in verschiedene direkt auf Glasscheiben gemalte Ebenen „hineinfahren“), wenn auch diesmal wahrscheinlich sehr viel einfacher realisiert. Selbst das CGI-animierte Geweih des „Herrn des Waldes“ wirkt wie handgezeichnet, und diese offensichtliche Liebe der Filmemacher zum Original geht auch auf den Zuschauer über - ganz egal, ob es sich dabei um ältere Semester handelt, die die Liebe zum Zeichentrickfilm nicht verloren haben - oder um die ganz jungen, die womöglich Bambi erst durch diesen Film kennenlernen.
Nun geht es in Bambi 2 nicht etwa um The Next Generation, sondern eher um Bambi & Faline - the Early Years. Wir erleben nicht nur Bambis spätere Gefährtin Faline und die aus dem Original bekannten Thumper (dt.: Klopfer) und Flower (dt.: Blume) in nahezu dem selben Alter wie in Großteilen des Klassikers, dazu gesellt sich auch der später als Rivale auftretende Ronno, eine Art Draco Malfoy des Waldes (“Bambi... - ist das nicht ein Mädchenname?“). Als zusätzliches Personal gibt es ansonsten neben einem Murmeltier vor allem ein nicht wirklich überzeugendes Stachelschwein, das wie eine Art aufgebrachter Nachbar fungiert, und den heranwachsenden Waldkindern im übertragenen Sinne den über den Zaun geschossenen Fußball wegnehmen will...
Doch ähnlich wie bei Peter Pan 2 oder The Jungle Book 2 ist eigentlich nicht am interessantesten, was geändert oder neu hinzugefügt wird - das besondere an Bambi 2 ist, daß man es hier - besser als in jeder anderen Disney-Zeichentrickfortsetzung - tatsächlich geschafft hat, fast nahtlos an das Original anzuschließen. Klopfer und Blume sind noch so liebenswert wie damals, Klopfers Schwestern nerven im Pubertätsalter zwar etwas stärker als im Original, sind aber dennoch ganz niedlich; nach einigen Problemen ein richtig dufter Papi, nach dem Happy End für Erwachsene im Original wird nun also das Happy End für alle Waisen- und Scheidungskinder nachgeliefert.
Für den Puristen sind zwar die Farben etwas zu knallig, die Songs zu schwach, und auf den heutzutage unerlässlichen „Airbrush“-Effekt beim Kolorieren hätte man ebenso verzichten können wie auf den Pups-Scherz mit Blume, aber mit wie viel Liebe und Ehrfurcht die Macher den Film inszenierten, sieht man schon in einer der allerersten Szenen, einer Hommage auf die 1942 noch revolutionären 3D-ähnlichen Aufnahmen des Waldes (man ließ damals eine Kamera sozusagen in verschiedene direkt auf Glasscheiben gemalte Ebenen „hineinfahren“), wenn auch diesmal wahrscheinlich sehr viel einfacher realisiert. Selbst das CGI-animierte Geweih des „Herrn des Waldes“ wirkt wie handgezeichnet, und diese offensichtliche Liebe der Filmemacher zum Original geht auch auf den Zuschauer über - ganz egal, ob es sich dabei um ältere Semester handelt, die die Liebe zum Zeichentrickfilm nicht verloren haben - oder um die ganz jungen, die womöglich Bambi erst durch diesen Film kennenlernen.
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