Erfahrungsbericht von Immerfix
James Bond auf den Spuren von Star Wars
Pro:
gute Schauspieler und Effekte
Kontra:
zu übertrieben
Empfehlung:
Ja
Lee Tamahori, u.a. bekannt durch „Im Netz der Spinne“, „Auf Messers Schneide – Rivalen am Abgrund“ und „Die letzte Kriegerin“, hatte als Regisseur gute Voraussetzungen, Pierce Brosnan in dem Bond-Streifen „Stirb an einem anderen Tag“ ein weiteres mal als britischer Geheimagent in Szene zu setzen.
Bond wurde als Undercover-Spion aufgrund des Korea-Konflikts nach Nordkorea infiltriert. Doch ein Überläufer lässt seine Tarnung auffliegen und sorgt dafür, dass er 14 Monate lang unter grausamen Bedingungen in einem nordkoreanischen Gefängnis inhaftiert wird. Durch einen Gefangenenaustausch kommt Bond wieder auf freie Füße. Auf eigene Faust möchte er nun herausfinden, wer ihn in Korea verraten hat. In Kuba trifft er die attraktive amerikanische Spionin Jinx (Halle Berry), die ebenfalls einer Verschwörung auf der Spur ist. Schließlich landen beide in Island, wo sie den reichen Gustav Graves treffen. Graves ist fanatischer Diamantensucher. In seinem Eispalast stellt er seinen neuartigen Satellit vor. Doch zunächst ahnt niemand, welche grausame Waffe sich in dem Satelliten verbirgt…
Ich bin davon überzeugt, dass dieser James Bond die Meinungen spalten wird. Denn er trägt zu einer Entwicklung bei, bereits Ende der 70er und Anfang der 80er einmal stattfand. Damals verpasste man der Rolle des Geheimagenten im Laufe der Zeit ein neues Gesicht, nämlich das Gesicht des fantastischen Superhelden, der schon beinahe Science-Fiction-artige Abenteuer bestehen sollte.
Diese Entwicklung fand seine Krönung in Moonraker, als James Bond den Superagenten im Weltraum spielt.
Auch diesmal geht man wieder ins extreme. Man verpasst James Bond ein unsichtbares Auto und lässte ihn auf Riesenwellen in Manier von Deep Impact surfen. Auch die Szenerie in Island erinnert mehr an eine Science-Fiction-Welt als an die Realität. Bond Gegner Stevens mutiert am Ende zu einer Art böser Robocop.
Die Special Effects im Film sind absolut sehenswert. Noch nie wurden in einem Bond-Film extremere Effekte angewandt. Als ich zum ersten mal die Island-Szenerie mit dem High-Tech-Geschoss von Bösewicht Graves sah, dachte ich fast, ich wäre in Star Wars Episode I. Die Ähnlichkeit zu den Pod-Racern ist schon verblüffend.
Pierce Brosnan macht seine Sache gewohnt gut, auch wenn man ihm eine Rolle verpasst hat, die den traditionellen englischen Geheimagenten und Gentleman immer mehr verschwinden lässt. Halle Berry ist ein wahrlich würdiges Bondgirl, welches verführerisch und sexy in Szene gesetzt wird.
Auffällig ist auch, dass viele Ideen dem Zuschauer irgendwie bekannt vorkommen dürften. Die Story erinnert irgendwie an eine Mischung aus „Diamantenfieber“, „der Spion, der mich liebte“ und „Goldeneye“. Aber auch das ist man ja eigentlich von Bond gewohnt, denn schon traditionell werden Elemente aus älteren Filmen immer wieder aufgegriffen und in neuem Outfit in Szene gesetzt.
Bei der DVD des Films handelt es sich um eine Doppel-DVD. Auf der einen befindet sich der Hauptfilm, auf der zweiten die Extras.
Besonders auffällig ist das Soundformat des Hauptfilms, welches neben dem üblichen Dolby Digital EX nun auch in DTS-ES vorliegt, d.h. anstatt des üblichen 5-Kanal-DTS sind es nun 6 Kanäle. Natürlich gibt es zusätzlich den Ton auch in Englisch.
Als Untertitel kann man Deutsch, Englisch und Türkisch auswählen.
Die Laufzeit des Hauptfilms beträgt 127 Minuten.
Die Extras der zweiten DVD sind sehr üppig ausgestattet. Enthalten ist eine Dokumentation über den MI6. Des weiteren sind Kommentare und Hintergrundinformationen zu den Schauspielern und der Filmcrew enthalten. Detaillierte Auskünfte zur Produktion des Films sowie zur Austattung und zur Bond-Rolle befinden sich ebenfalls auf der Scheibe.
Auffällig ist, dass es zu dem Film noch keine einheitliche FSK-Richtlinie zu geben scheint. Der Film erscheint teilweise mit den unterschiedlichen Altersgrenzen von 12 und 16 Jahren, obwohl keine Unterschiede vorhanden sind.
FAZIT:
Bond Fans dürften von dem Film begeistert sein. Wer Bond jedoch im klassischen Stil erwartet, dürfte enttäuscht sein, denn man hat oftmals das Gefühl, dass man sich hier einen Science-Fiction-Film anschaut. Angesichts der Bild- und Tonqualität und der Extras lohnt es sich auf jedenfall, den Film auf DVD zu kaufen.
Bond wurde als Undercover-Spion aufgrund des Korea-Konflikts nach Nordkorea infiltriert. Doch ein Überläufer lässt seine Tarnung auffliegen und sorgt dafür, dass er 14 Monate lang unter grausamen Bedingungen in einem nordkoreanischen Gefängnis inhaftiert wird. Durch einen Gefangenenaustausch kommt Bond wieder auf freie Füße. Auf eigene Faust möchte er nun herausfinden, wer ihn in Korea verraten hat. In Kuba trifft er die attraktive amerikanische Spionin Jinx (Halle Berry), die ebenfalls einer Verschwörung auf der Spur ist. Schließlich landen beide in Island, wo sie den reichen Gustav Graves treffen. Graves ist fanatischer Diamantensucher. In seinem Eispalast stellt er seinen neuartigen Satellit vor. Doch zunächst ahnt niemand, welche grausame Waffe sich in dem Satelliten verbirgt…
Ich bin davon überzeugt, dass dieser James Bond die Meinungen spalten wird. Denn er trägt zu einer Entwicklung bei, bereits Ende der 70er und Anfang der 80er einmal stattfand. Damals verpasste man der Rolle des Geheimagenten im Laufe der Zeit ein neues Gesicht, nämlich das Gesicht des fantastischen Superhelden, der schon beinahe Science-Fiction-artige Abenteuer bestehen sollte.
Diese Entwicklung fand seine Krönung in Moonraker, als James Bond den Superagenten im Weltraum spielt.
Auch diesmal geht man wieder ins extreme. Man verpasst James Bond ein unsichtbares Auto und lässte ihn auf Riesenwellen in Manier von Deep Impact surfen. Auch die Szenerie in Island erinnert mehr an eine Science-Fiction-Welt als an die Realität. Bond Gegner Stevens mutiert am Ende zu einer Art böser Robocop.
Die Special Effects im Film sind absolut sehenswert. Noch nie wurden in einem Bond-Film extremere Effekte angewandt. Als ich zum ersten mal die Island-Szenerie mit dem High-Tech-Geschoss von Bösewicht Graves sah, dachte ich fast, ich wäre in Star Wars Episode I. Die Ähnlichkeit zu den Pod-Racern ist schon verblüffend.
Pierce Brosnan macht seine Sache gewohnt gut, auch wenn man ihm eine Rolle verpasst hat, die den traditionellen englischen Geheimagenten und Gentleman immer mehr verschwinden lässt. Halle Berry ist ein wahrlich würdiges Bondgirl, welches verführerisch und sexy in Szene gesetzt wird.
Auffällig ist auch, dass viele Ideen dem Zuschauer irgendwie bekannt vorkommen dürften. Die Story erinnert irgendwie an eine Mischung aus „Diamantenfieber“, „der Spion, der mich liebte“ und „Goldeneye“. Aber auch das ist man ja eigentlich von Bond gewohnt, denn schon traditionell werden Elemente aus älteren Filmen immer wieder aufgegriffen und in neuem Outfit in Szene gesetzt.
Bei der DVD des Films handelt es sich um eine Doppel-DVD. Auf der einen befindet sich der Hauptfilm, auf der zweiten die Extras.
Besonders auffällig ist das Soundformat des Hauptfilms, welches neben dem üblichen Dolby Digital EX nun auch in DTS-ES vorliegt, d.h. anstatt des üblichen 5-Kanal-DTS sind es nun 6 Kanäle. Natürlich gibt es zusätzlich den Ton auch in Englisch.
Als Untertitel kann man Deutsch, Englisch und Türkisch auswählen.
Die Laufzeit des Hauptfilms beträgt 127 Minuten.
Die Extras der zweiten DVD sind sehr üppig ausgestattet. Enthalten ist eine Dokumentation über den MI6. Des weiteren sind Kommentare und Hintergrundinformationen zu den Schauspielern und der Filmcrew enthalten. Detaillierte Auskünfte zur Produktion des Films sowie zur Austattung und zur Bond-Rolle befinden sich ebenfalls auf der Scheibe.
Auffällig ist, dass es zu dem Film noch keine einheitliche FSK-Richtlinie zu geben scheint. Der Film erscheint teilweise mit den unterschiedlichen Altersgrenzen von 12 und 16 Jahren, obwohl keine Unterschiede vorhanden sind.
FAZIT:
Bond Fans dürften von dem Film begeistert sein. Wer Bond jedoch im klassischen Stil erwartet, dürfte enttäuscht sein, denn man hat oftmals das Gefühl, dass man sich hier einen Science-Fiction-Film anschaut. Angesichts der Bild- und Tonqualität und der Extras lohnt es sich auf jedenfall, den Film auf DVD zu kaufen.
11 Bewertungen, 1 Kommentar
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30.06.2008, 23:51 Uhr von Flockymeister
Bewertung: sehr hilfreichHast du wirklich gut gemacht.mfg
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