Erfahrungsbericht von TurkishPsycho
James Bond vs. Qualität
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Meine sehr verehrten Leser,
ich möchte mich heute über einen Film-Helden auslassen, dessen Filme ich seit jeher mit einer gewissen Skepsis anschaue. Aber der letzte Knüller hat das Fass zum Überlaufen gebracht, sodass ich mich gezwungen fühle, meine Gedanken zu diesem Film in einem Meinungsbericht zum Ausdruck zu bringen.
Es handelt sich bei diesem Film-Helden um den allseits bekannten James Bond, den 007 Agenten des britischen Geheimdienstes, der Martini trinkend und bildhübsche Frauen beglückend durchs Leben casanoviert und nebenbei alle Jahre wieder die Welt vor einem gemeinem Bösewicht mit ebenso bildhübschen Frauen an der Seite, die natürlich ebenfalls beglückt werden müssen, zu retten vermag.
Der neuste Kinofilm mit Pierce Brosnan in der Hauptrolle trägt den vielsagenden Namen \"Stirb an einem anderen Tag\" und beginnt schon meines Erachtens selbst für James Bond- Verhältnisse recht merkwürdig.
Nachdem unser Spitzenagent James Bond in einer entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea seiner gewohnten Rolle als Superagent nachgeht und mal eben bei einer wilden Hovercraft-Jagd Urangeschossen ausweicht, die rings um ihn herum alles vernichten, was da in einem Radius von 100 m steht, nur ihn und sein Gefährt nicht erwischen. Doch tatsächlich gerät James Bond diesmal in eine recht prikäre Lage, er darf nämlich nicht mehr James Bond sein, er verliert seinen Status als 00-Agent!!! Hmmm, liegt es vielleicht an seiner Verkleidung als Robinson Crusoe? Man weiß es nicht, aber das ist ja kein Problem, denn jeder Spitzenagent dieser Welt weiß sich doch aus einer solchen Situation herauszuhelfen, oder nicht? Er hält mal kurz den Atem an, geht buchstäblich spazierend aus dem Lager des britischen Geheimdienstes und ..., leider nichts und! Denn dieses Missgeschick des Drehbuchautors, wie ich es mal anmaßend formulieren möchte, findet leider keine Fortsetzung und alles läuft voran wie in anderen Bond-Filmen auch. Er trifft ein geheimnissvolles Bunny namens Jinx (Halle Berry), treibt es mit ihr, reist nach Island, wo ein Palast, zur Gänze aus Eis gebaut, steht, in dem der Schurke Gustav Graves (Toby Stephens) gemeinsam mit seinem Handlanger Zao (Rick Yune) weltvernichtende Pläne ausheckt: Mit einem Supersatelliten möchten sie gaaanz viel Hitze produzieren, um die Welt ein wenig ins Schwitzen zu bringen.
Bond sucht natürlich nach einem weiteren Bunny und trifft diese in der bezaubernden Fecht-Olympionikin Miranda Frost (Rosamund Pike). Diese entpuppt sich für den Zuschauer erst als Undercover-Agentin des gleichen Geheimdienstes dem auch Bond angehört, dann jedoch als Maulwurf und Widersacherin Bonds.
So endet das Spektakel damit, dass Bond natürlich alles aufdeckt, waghalsig die Sache in die Hand nimmt und reihenweise die Schurken zur Strecke bringt, nebenbei die naive Jinx rettet, die sich hat gefangennehmen lassen, und am Ende mit dieser gemeinsam den Oberbösewicht abmurckst.
Fast habe ich vergessen, das Hauptmerkmal eines jeden Bond-Films zu erwähnen, es gibt natürlich auch diesmal ein Wunderauto, aber diesmal ist man auch hier ein wenig zu weit gegangen, es kann sich nämlich unsichtbar machen. Klasse, hätte ich auch gern!
Das also zum Inhalt dieses so hochgelobten, letzten Bondfilms! Ich finde, es ist eine ziemlich armselige Produktion, dafür, dass es sich um das 40jährige Jubiläum des stupiden Ballerfilms handelt.
Entweder ich hab zu wenige Bondfilme gesehen und halte das hier deshlab für sauschlecht oder ich habe die besten Szenen des Films verpasst, da ich vor lauter Wut aufs verprasste Geld eingeschlafen bin! Eins ist jedoch meiner Ansicht nach sicher, dieser Film ist einer der schlechtesten Filme aller Zeiten und ich weiß nicht, weshalb es auf dieser so zivilierten westlichen Welt so viele James-Bond Fans gibt.
Es wird dem Zuschauer nichts als sinnloses Geballer, Rumgepoppe und technischer Unfug geboten. Jeder Softporno hat mehr Qualität als dieser Film.
Und ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, was Halle Berry, die ja an sich meiner Meinung nach eine sensationelle Schauspielerin ist, dazu veranlasst hat, bei diesem Scheiß mitzumachen. Man wird ihr schon gewaltig viel Kohle angeboten haben müssen!
Dass Pierce Brosnan ein verdammt langweiliger, steifer und unnützer Schauspieler ist stellt er hier wieder atemberaubend gut unter Beweis.
James Bond ist für mich ein Markenname für billiges Softporno, scheiß Qualität, beschissene Darsteller oder solche, die dazu gemacht werden.
Ich habe keine Worte mehr für so etwas und empfehle es nicht weiter!
Da guck ich lieber Kung-Fu-Filme, die sind wenigstens lusitg!!
2002 by TurkishPsycho
ich möchte mich heute über einen Film-Helden auslassen, dessen Filme ich seit jeher mit einer gewissen Skepsis anschaue. Aber der letzte Knüller hat das Fass zum Überlaufen gebracht, sodass ich mich gezwungen fühle, meine Gedanken zu diesem Film in einem Meinungsbericht zum Ausdruck zu bringen.
Es handelt sich bei diesem Film-Helden um den allseits bekannten James Bond, den 007 Agenten des britischen Geheimdienstes, der Martini trinkend und bildhübsche Frauen beglückend durchs Leben casanoviert und nebenbei alle Jahre wieder die Welt vor einem gemeinem Bösewicht mit ebenso bildhübschen Frauen an der Seite, die natürlich ebenfalls beglückt werden müssen, zu retten vermag.
Der neuste Kinofilm mit Pierce Brosnan in der Hauptrolle trägt den vielsagenden Namen \"Stirb an einem anderen Tag\" und beginnt schon meines Erachtens selbst für James Bond- Verhältnisse recht merkwürdig.
Nachdem unser Spitzenagent James Bond in einer entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea seiner gewohnten Rolle als Superagent nachgeht und mal eben bei einer wilden Hovercraft-Jagd Urangeschossen ausweicht, die rings um ihn herum alles vernichten, was da in einem Radius von 100 m steht, nur ihn und sein Gefährt nicht erwischen. Doch tatsächlich gerät James Bond diesmal in eine recht prikäre Lage, er darf nämlich nicht mehr James Bond sein, er verliert seinen Status als 00-Agent!!! Hmmm, liegt es vielleicht an seiner Verkleidung als Robinson Crusoe? Man weiß es nicht, aber das ist ja kein Problem, denn jeder Spitzenagent dieser Welt weiß sich doch aus einer solchen Situation herauszuhelfen, oder nicht? Er hält mal kurz den Atem an, geht buchstäblich spazierend aus dem Lager des britischen Geheimdienstes und ..., leider nichts und! Denn dieses Missgeschick des Drehbuchautors, wie ich es mal anmaßend formulieren möchte, findet leider keine Fortsetzung und alles läuft voran wie in anderen Bond-Filmen auch. Er trifft ein geheimnissvolles Bunny namens Jinx (Halle Berry), treibt es mit ihr, reist nach Island, wo ein Palast, zur Gänze aus Eis gebaut, steht, in dem der Schurke Gustav Graves (Toby Stephens) gemeinsam mit seinem Handlanger Zao (Rick Yune) weltvernichtende Pläne ausheckt: Mit einem Supersatelliten möchten sie gaaanz viel Hitze produzieren, um die Welt ein wenig ins Schwitzen zu bringen.
Bond sucht natürlich nach einem weiteren Bunny und trifft diese in der bezaubernden Fecht-Olympionikin Miranda Frost (Rosamund Pike). Diese entpuppt sich für den Zuschauer erst als Undercover-Agentin des gleichen Geheimdienstes dem auch Bond angehört, dann jedoch als Maulwurf und Widersacherin Bonds.
So endet das Spektakel damit, dass Bond natürlich alles aufdeckt, waghalsig die Sache in die Hand nimmt und reihenweise die Schurken zur Strecke bringt, nebenbei die naive Jinx rettet, die sich hat gefangennehmen lassen, und am Ende mit dieser gemeinsam den Oberbösewicht abmurckst.
Fast habe ich vergessen, das Hauptmerkmal eines jeden Bond-Films zu erwähnen, es gibt natürlich auch diesmal ein Wunderauto, aber diesmal ist man auch hier ein wenig zu weit gegangen, es kann sich nämlich unsichtbar machen. Klasse, hätte ich auch gern!
Das also zum Inhalt dieses so hochgelobten, letzten Bondfilms! Ich finde, es ist eine ziemlich armselige Produktion, dafür, dass es sich um das 40jährige Jubiläum des stupiden Ballerfilms handelt.
Entweder ich hab zu wenige Bondfilme gesehen und halte das hier deshlab für sauschlecht oder ich habe die besten Szenen des Films verpasst, da ich vor lauter Wut aufs verprasste Geld eingeschlafen bin! Eins ist jedoch meiner Ansicht nach sicher, dieser Film ist einer der schlechtesten Filme aller Zeiten und ich weiß nicht, weshalb es auf dieser so zivilierten westlichen Welt so viele James-Bond Fans gibt.
Es wird dem Zuschauer nichts als sinnloses Geballer, Rumgepoppe und technischer Unfug geboten. Jeder Softporno hat mehr Qualität als dieser Film.
Und ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, was Halle Berry, die ja an sich meiner Meinung nach eine sensationelle Schauspielerin ist, dazu veranlasst hat, bei diesem Scheiß mitzumachen. Man wird ihr schon gewaltig viel Kohle angeboten haben müssen!
Dass Pierce Brosnan ein verdammt langweiliger, steifer und unnützer Schauspieler ist stellt er hier wieder atemberaubend gut unter Beweis.
James Bond ist für mich ein Markenname für billiges Softporno, scheiß Qualität, beschissene Darsteller oder solche, die dazu gemacht werden.
Ich habe keine Worte mehr für so etwas und empfehle es nicht weiter!
Da guck ich lieber Kung-Fu-Filme, die sind wenigstens lusitg!!
2002 by TurkishPsycho
28 Bewertungen, 1 Kommentar
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01.07.2008, 01:50 Uhr von Flockymeister
Bewertung: sehr hilfreichDanke schön hast du gut gemacht.
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