James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von lurchi12345

DER BOND DER ZUKUNFT

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nachdem die letzten James Bond Filme durch ihre sehr ähnelnden Strickmuster langweilig zu werden begannen, beweist der 20. Agentenfilm durch ungeahntes Tempo und Innovation in der Geschichte, dass der Spion im Dienste seiner Majestät noch immer unterhaltsam sein kann.
Der neue Film unterscheidet sich von seinen Vorgängern besonders dadurch, dass er weit schneller erzählt wird und üppigere und abwechslungsreiche Action aufweist, die nicht nur spannend, sondern auch sehr amüsant seien kann.
Das jüngste Abenteuer von James Bond erzählt uns, wie der Superagent gegen Gustav Graves, einem reichen Briten mit Diamantenminen auf Island und manch düsterem Geheimnis, antritt und dessen Verbünden Sau, einem fanatischen Nordkoreaner, mit dem Bond noch eine persönliche Rechnung offen hat. Doch auch der charmante Spion ist nicht allein: Jinx , eine Agentin des NSA, gespielt von der zauberhaften Halley Barry, steht im auf den zahlreichen Schauplätzen des Films, welche neben Kuba, Island, auch Korea sind, gegen das Böse zur Seite. Die Geschichte ist sehr sehr spannend und wendungsreich, auch wenn ab und an ein gewisser Unrealismus auftritt, den man bei solch einem Film man gern zu entschuldigen bereit ist. Auch bei den Actionsequenzen scheinen ab und an, die gesetzte der Physik aufgehoben zu sein, doch zu einem ist man dies ja bereits von den Bond- filmen gewöhnt und zweitens ist man bei solchen Film nicht auf Logik bedacht, sondern auf zwei stunden phantasievolle Unterhaltung Made in Hollywood und das ist der Film allemal. Hervorstechend sind die vielen, innovativen Einfälle des Films bezüglich der Geschichte, Stunts, Witze und der allgemeinen Action. Diese wirklich einfallsreichen Erneuerungen machen den Agenten aus England endlich wieder zu einer gelungen Unterhaltung für einen kalten Winterabend. Selbst die Technikgymmicks von Q sind in solch eine futuristischen Art und Weise nie dagewesen. besonders bei all diesen Reformen sind einige bonduntypische Dinge wie zum Beispiel, dass es Szenen, während seiner Gefangenschaft in Korea, gibt in denen der Superagent doch tatsächlich sehr unansehnlich ist und wohl keine Frau zum schmelzen bringen dürfte. Zwar weichen dies und andere Dinge vom bisherigen Kurs der Bond-Filme ab, sind aber trotzdem nicht unpassend und machen sogar einen gewissen Reiz aus. Doch nun soll man nicht glauben, dass der ganze Streifen ein Bruch mit den Traditionen ist, denn gerade dieser Film verweist mit einigen verspielten Andeutungen und versteckten Witzen, die nur für wahre Fans zu erkennen seien dürften, auf viele alte Bonds, besonders jene aus den 60er Jahren. Alles in allem ist dies ein Film, der nicht nur Verehren von James Bond Gefallen dürfte.

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