Brotherhood (DVD) Testbericht



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Auf yopi.de gelistet seit 11/2011
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Erfahrungsbericht von Ruhestoerer
Ein Kriegsepos
Pro:
realitätsnahe Geschichte, Musik . Bilder, Schauspieler
Kontra:
wenig Extras
Empfehlung:
Ja
Brotherhood
Taegukgi
Ausstattung:
1 DVD
Lauflänge:
143 Minuten
FSK 16
Sprache:
Deutsch, Koreansich
Untertitel:
Deutsch
Extras:
Trailer des Films.
Geschichte:
Eine Geschichte zweier Brüder. Ein Epos eines Bruderkrieges.
Bei heutigen Ausgrabungen auf einem ehemaligen Schlachtfeld des Koreakrieges finden sich viele Hinweise auf gefallene Soldaten. Ein Hinweis führt zu einem über siebzigjährigen Südkoreaner, der diesen Krieg überlebt hat, aber bis heute nichts über den Verbleib seines älteren Bruders erfahren hat.
Er begibt sich mit seiner Enkelin zu den Ausgrabungen.
Und hier beginnt die Geschichte zweier Brüder, die sich bis in die Gegenwart hineinzieht.
Südkorea 1950. Das harte, aber unbeschwerte Leben einer Großfamilie im südlichen Teil Koreas. Eine taubstumme Mutter, zwei Brüder, der eine noch achtzehnjähriger Schüler, der andere Schuhputzer und dessen Verlobteund drei noch minderjährige Geschwister. Ein einfaches Leben, aber wie es scheint glückliches Leben.
In diesen Tagen beginnt der nordkoreansiche Teil, welcher unter dem sowjetischen Banner steht mit der Invasion Südkoreas.
Es beginnen für die Familie die Vorbereitung für die Flucht, da ihre Heimatstadt in der Nähe der alten Grenze zwischen dem Süden und den Norden liegt. Die nordkoreanischen Truppen rücken mit erdrückender militärischer Übermacht heran.
Der jüngere Bruder wird durch das südkoreanische Militär zwangsrekurtiert. Sein älterer Bruder versucht dies zu verhindern, landet aber schießlich selbst bei den südkoreanischen Streitkräften. Am Bahnhof zerfliest die Mutter und Verlobte in Tränen als sie die beiden Brüder aus dem anfahrenden Zug noch gerade verabschieden können.
Für beide Brüder beginnt nun eine lange Reise die durch viele Etappen des Koreakriegs führt.
Eigene Meinung:
Es ist schon fast ein Kriegsepos. Ein filmisches Meisterwerk, das wirklich seines gleichen sucht.
Kang Je-Gyu wir von der New York Times als Steven Spielberg Südostasiens gelobt.
Meiner Ansicht ist dieser Film weitaus besser als die ähnlichen Filme von Spielberg.
Aber das ist Geschmackssache.
Der Film besticht nicht nur durch seine Geschichte, sondern auch im filmischen Bereich zeigt die Kameraführung größe.
Musikalischen wird er Film sehr emotional mit herausragender Filmmusik untermalt.
Die Story des Films bleibt sehr an den realen historischen Ereignissen verhaftet. Keine Hollywood Ballerei aus den siebziger Jahren, wo eine kleine Gruppe von Soldaten ganze feindlichen Divisionen mit einem Schuss vernichten.
Der Koreakrieg läutet den Beginn der Konfrontation zwischen dem westliche und östlichen Block ein und das endgültige Ende der ehemaligen Allierten des 2. Weltkrieges.
Nordkorea mit sowejtische, später chinesischer Unterstüztung und der Süden unter US-amerikanischer bzw. UN-Hilfe.
Obwohl die Filmgeschichte aus südkoreanischer Sicht erzählt wird, bleibt der Film weitesgehend neutral.
Er zeigt die Härte des Krieges und wie zwei Ideologien aufeinanderprallen.
Man hätte diese Geschichte aucebenso aus der Sicht Nordkoreas erzählen können. (Natürlich keine Verfilmung aus Nordkorea, denn diesen Propagandafilm hätte man wahrscheinlich nicht ertragen).
Auf beiden Seiten wurden Kriegsverbrechen verübt. Auch die Amerikaner waren an welchen beteiligt, die aber in diesem Film nicht auftauchen.
Die wechselnden militärischen Eroberungen führten zu drei Millionen Toten unter der koreanischen Zivilbevölkerung. Fast eine Million Soldaten mußten ihr Leben lassen.
In diese Greueltaten sind auch die beiden Brüder im Laufe des Film verwickelt.
Der Film zeigt die innere Verrohung mancher Menschen im Krieg an. Den Rückschritt vom Mensch zum Tier. Aber auch Menschen in in diesem Wahnsinn noch Menschlichkeit bewahren können.
Es gibt Stellen im Film, die dem Zuschauer die Tränen in die Augen treiben.
Das schafft Spielberg nicht.
Der Film betriit auch Tabuzonen wie Massaker an Zivilisten, Kriegsverbrechen an Kriegsgefangen, dem Wahnsinn verfallende Soldaten, das Erschiessen von vermeitntlichen Kommunisten in der Zivilbevölkerung, Standgerichte ohne Richter, der respektvolle Umgang mit den gefallenen Soldaten, das Orden für manchen wichtiger erscheinen, als das Überleben der eigenen Kameraden. Und diese wird film-und von der Story gut und meist sehr wertneutral emotional umgesetzt. Die Anklage erfolgt nicht durch Dialoge im Film, sondern durch den eigenen menschlichen Verstand des Zuschauers.
Der Film macht traurig und wühlt einen innerlich auch, auch wenn der Film ein Kriegsfilm ist und viele spannende Gefechte zu sehen sind.
Er ist nicht der typisch deutsche Kriegsfilm mit seiner minimalen Handlung und ausufernden Dialogen, aber auch nicht der Hollywood Kriegsfilm a la Rambo.
Es ist eine Verquickung beider, welcher diesen Streifen so sehenswert macht und jedenfalls für mich besonders wertvoll erscheint.
Um sich etwas in die historischen Hintergründe des Koreakrieges einzulesen, empfehle ich den Artikel bei Wikipedia.
Taegukgi
Ausstattung:
1 DVD
Lauflänge:
143 Minuten
FSK 16
Sprache:
Deutsch, Koreansich
Untertitel:
Deutsch
Extras:
Trailer des Films.
Geschichte:
Eine Geschichte zweier Brüder. Ein Epos eines Bruderkrieges.
Bei heutigen Ausgrabungen auf einem ehemaligen Schlachtfeld des Koreakrieges finden sich viele Hinweise auf gefallene Soldaten. Ein Hinweis führt zu einem über siebzigjährigen Südkoreaner, der diesen Krieg überlebt hat, aber bis heute nichts über den Verbleib seines älteren Bruders erfahren hat.
Er begibt sich mit seiner Enkelin zu den Ausgrabungen.
Und hier beginnt die Geschichte zweier Brüder, die sich bis in die Gegenwart hineinzieht.
Südkorea 1950. Das harte, aber unbeschwerte Leben einer Großfamilie im südlichen Teil Koreas. Eine taubstumme Mutter, zwei Brüder, der eine noch achtzehnjähriger Schüler, der andere Schuhputzer und dessen Verlobteund drei noch minderjährige Geschwister. Ein einfaches Leben, aber wie es scheint glückliches Leben.
In diesen Tagen beginnt der nordkoreansiche Teil, welcher unter dem sowjetischen Banner steht mit der Invasion Südkoreas.
Es beginnen für die Familie die Vorbereitung für die Flucht, da ihre Heimatstadt in der Nähe der alten Grenze zwischen dem Süden und den Norden liegt. Die nordkoreanischen Truppen rücken mit erdrückender militärischer Übermacht heran.
Der jüngere Bruder wird durch das südkoreanische Militär zwangsrekurtiert. Sein älterer Bruder versucht dies zu verhindern, landet aber schießlich selbst bei den südkoreanischen Streitkräften. Am Bahnhof zerfliest die Mutter und Verlobte in Tränen als sie die beiden Brüder aus dem anfahrenden Zug noch gerade verabschieden können.
Für beide Brüder beginnt nun eine lange Reise die durch viele Etappen des Koreakriegs führt.
Eigene Meinung:
Es ist schon fast ein Kriegsepos. Ein filmisches Meisterwerk, das wirklich seines gleichen sucht.
Kang Je-Gyu wir von der New York Times als Steven Spielberg Südostasiens gelobt.
Meiner Ansicht ist dieser Film weitaus besser als die ähnlichen Filme von Spielberg.
Aber das ist Geschmackssache.
Der Film besticht nicht nur durch seine Geschichte, sondern auch im filmischen Bereich zeigt die Kameraführung größe.
Musikalischen wird er Film sehr emotional mit herausragender Filmmusik untermalt.
Die Story des Films bleibt sehr an den realen historischen Ereignissen verhaftet. Keine Hollywood Ballerei aus den siebziger Jahren, wo eine kleine Gruppe von Soldaten ganze feindlichen Divisionen mit einem Schuss vernichten.
Der Koreakrieg läutet den Beginn der Konfrontation zwischen dem westliche und östlichen Block ein und das endgültige Ende der ehemaligen Allierten des 2. Weltkrieges.
Nordkorea mit sowejtische, später chinesischer Unterstüztung und der Süden unter US-amerikanischer bzw. UN-Hilfe.
Obwohl die Filmgeschichte aus südkoreanischer Sicht erzählt wird, bleibt der Film weitesgehend neutral.
Er zeigt die Härte des Krieges und wie zwei Ideologien aufeinanderprallen.
Man hätte diese Geschichte aucebenso aus der Sicht Nordkoreas erzählen können. (Natürlich keine Verfilmung aus Nordkorea, denn diesen Propagandafilm hätte man wahrscheinlich nicht ertragen).
Auf beiden Seiten wurden Kriegsverbrechen verübt. Auch die Amerikaner waren an welchen beteiligt, die aber in diesem Film nicht auftauchen.
Die wechselnden militärischen Eroberungen führten zu drei Millionen Toten unter der koreanischen Zivilbevölkerung. Fast eine Million Soldaten mußten ihr Leben lassen.
In diese Greueltaten sind auch die beiden Brüder im Laufe des Film verwickelt.
Der Film zeigt die innere Verrohung mancher Menschen im Krieg an. Den Rückschritt vom Mensch zum Tier. Aber auch Menschen in in diesem Wahnsinn noch Menschlichkeit bewahren können.
Es gibt Stellen im Film, die dem Zuschauer die Tränen in die Augen treiben.
Das schafft Spielberg nicht.
Der Film betriit auch Tabuzonen wie Massaker an Zivilisten, Kriegsverbrechen an Kriegsgefangen, dem Wahnsinn verfallende Soldaten, das Erschiessen von vermeitntlichen Kommunisten in der Zivilbevölkerung, Standgerichte ohne Richter, der respektvolle Umgang mit den gefallenen Soldaten, das Orden für manchen wichtiger erscheinen, als das Überleben der eigenen Kameraden. Und diese wird film-und von der Story gut und meist sehr wertneutral emotional umgesetzt. Die Anklage erfolgt nicht durch Dialoge im Film, sondern durch den eigenen menschlichen Verstand des Zuschauers.
Der Film macht traurig und wühlt einen innerlich auch, auch wenn der Film ein Kriegsfilm ist und viele spannende Gefechte zu sehen sind.
Er ist nicht der typisch deutsche Kriegsfilm mit seiner minimalen Handlung und ausufernden Dialogen, aber auch nicht der Hollywood Kriegsfilm a la Rambo.
Es ist eine Verquickung beider, welcher diesen Streifen so sehenswert macht und jedenfalls für mich besonders wertvoll erscheint.
Um sich etwas in die historischen Hintergründe des Koreakrieges einzulesen, empfehle ich den Artikel bei Wikipedia.
21 Bewertungen, 3 Kommentare
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14.04.2012, 00:37 Uhr von katjafranke
Bewertung: besonders wertvollLiebe Grüße. KATJA..
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10.04.2012, 23:25 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg. ^^^^^^^^^^^^^^^petra
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10.04.2012, 17:58 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreich....und ganz liebe grüße
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