Die Siedler: Aufstieg eines Königreichs (PC Strategiespiel) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Flotin6
Die Siedler- Aufstieg eines Königreiches
Pro:
-Grafik -Sound
Kontra:
-KI
Empfehlung:
Ja
Im Folgenden erläutere ich die Unterschiedene zu vorhergehende Spiele der Serie, grundlegende Bestandteile von Die Siedler sind in meinem Bericht Die Siedler 4 nachzulesen.
Grundsätzlich geht es jedoch darum, eine Siedlung zu errichten, einen funktionierenden Warenkreislauf aufzubauen und aus Auseinandersetzungen mit anderen Völkern siegreich hervor zu gehen. Speziell in diesem Siedler- Szenario liegt es am Spieler das zerstörte Königreich zu einen und oberster Herrscher zu werden.
Im Gegensatz zu den Vorgängern geht in diesem Teil der Die Siedler- Reiher der Fokus von der Wirtschaft weg. Es sind nur noch zweistufige Produktionen möglich. So entsteht Brot beispielsweise direkt aus Getreide, welches mit Wasser aus Brunnen bewässert wird. Überschüssige Ware bringen Siedler ins Lagerhaus.
Durch die Einführung von Klima und Jahreszeiten wird das Spiel durch eine strategische und wirtschaftliche Komponente erweitert. So findet der Spieler in der Wüste kaum fruchtbaren Boden für Getreide und im Norden verbietet die winterliche Kälte Produktionszweige wie dem Fischfang durch zugefrorene Seen, ihrem Handwerk nachzugehen. Jedoch können zu dieser Jahreszeit die Truppen diese überqueren, um so unter Umständen schneller zu dem Gegner zu gelangen.
Für Siedler- Fans wie ich einer bin, fällt der verringerte Warenkreislauf und der leichte Schwierigkeitsgrad des Spiels, welcher sich beispielsweise über die gesamte Kampagne erstreckt, negativ auf. Auf Forschungen wurde verzichtet und auch Diplomatie existiert in dem Sinne nicht. Entweder jemand ist einem freundlich gesinnt und handelt mit dem Spieler oder eben nicht. Nach wenigen Stunden spielen und ausreichendem Beobachten des bunten Treibens schleicht sich eine gewisse Monotonie ein. Denn bald sind die verschiedene Gebäude und Möglichkeiten ausreichend erforscht. Da hilft dann auch die tolle Musik, bestehend aus Orchesterklängen, nicht mehr. Oftmals hat man auch das Gefühl, nichts falsch machen zu können. In Die Siedler 4 musste man zunächst mit den knapp gemessenen Ressourcen genau planen, fällt das hier großzügiger aus. Des weiteren ärgerlich ist , dass die maximale Soldatenanzahl bei 108 liegt. Wo bleiben da die heroischen Massenschlachten aus Siedler 4 wo man mit seinen knapp 800 Soldaten und 30 Türmen sich gegen eine Überzahl von Gegnern wehren musste. Natürlich war das damals noch in 2D, aber ich finde das gehört zum Siedler- Flair mit dazu und Spiele wie Rome- Total War zeigen, dass das auch geht.
Im Gegensatz zu anderen Siedlungs- und Strategiespielen wie Anno 1701 verfügt Die Siedler- Aufstieg eines Königreiches über eine umfangreiche Kampagne mit 16 Missionen. Die Aufgaben sind unterschiedlich, mal soll die Siedlung bis zu einem gewissen Grad ausgebaut werden oder Waren transportiert werden oder Kämpfe mit Banditen ausgefochten werden. Für einige gilt ein Zeitfenster, welches jedoch großzügig bemessen ist.
Gefechte sind hierbei auch eine sehr schwammige Angelegenheit, die KI zeigt hier ihre Aussetzer. So stürmen feindliche Bogenschützen in den Nahkampf, bei der Eroberung von Burgen rennen die Einheiten einzeln vor die Stadtmauern. Warum mir nicht gleich den goldenen Schlüssel der Stadt geben?
Verschiedene Missionen, wie beispielsweise Erkundungen, sind eher ermüdend als sinnvoll, man hat das Gefühl, dass sie die Spiellänge unnötig vergrößern sollen.
Neben der Kampagne steht der freien Spielmodus zur Verfügung. Hierbei wählt man aus einer von 16 Karten, wobei die vorhandenen Parteien vorgegeben sind und auch der Schwierigkeitsgrad nicht einstellbar ist. Jedoch gibt es in Die Siedler- Aufstieg eines Königreiches auch viele interessante Neuerungen. Beispielsweise können in einer florierenden Siedlung mit genügend Geld Feste veranstaltet werden. Hierbei lernen die männlichen Siedler Frauen kennen, die später auch in deren Häuser einziehen können und im Haushalt mithelfen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Messen in der Kirche abzuhalten, um die Einnahmen und den Stadtruf zu verbessern. Gebäude können ausgebaut werden, um deren Effizienz zu steigern und mehreren Siedlern eine Wohnung zu geben.
Um weitere Rohstoffe zu erhalten, werden Außenposten annektiert.
Fazit:
Eine umfangreiche Kampagne, eine schöne Grafik und Sound, eine umgängliche Spielsteuerung machen Die Siedler- Aufstieg eines Königreichs zu einem guten Spiel, aber eben nicht mehr. Aber immer noch besser als Die Siedler- Das Erbe des Königs und dieses wirklich grauselige Die Siedler 2. Trotzdem schade, ich warte immer noch auf mein 3D- Siedlerspiel....
Systemvoraussetzungen:
- Windows XP/ Vista
- Pentium4 2.0 GHz
- 512 MB Ram Arbeitsspeicher
- 3 GB freien Festplattenspeicher
- 128 MB Grafikkarte
Um die grafischen Finessen in voller Qualität genießen zu können, sollten die Systemleistungen über den Mindestanforderungen liegen (Pentium4 2.8 GHz, 1 GB Ram Arbeitsspeicher, 256 MB Grafikkarte).
Vielen Dank für das Lesen von diesem Testbericht.
Flotin 2008
36 Bewertungen, 11 Kommentare
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16.04.2009, 13:20 Uhr von tk7722
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr interessanter Bericht, liebe Grüße
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13.04.2009, 20:42 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichganz liebe Grüße Werner
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09.04.2009, 19:34 Uhr von ronald65
Bewertung: sehr hilfreichlg
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18.09.2008, 00:46 Uhr von Puenktchen3844
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht. LG********
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24.08.2008, 14:10 Uhr von cosch
Bewertung: sehr hilfreichschönen sonntag und LG cosch
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18.08.2008, 05:41 Uhr von Nannyangel
Bewertung: sehr hilfreichSehr schöner Bericht. L.G. Anni
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11.08.2008, 11:44 Uhr von Jerry525
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße an dich Jerry
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11.08.2008, 09:57 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSH - Liebe Grüße Simone
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11.08.2008, 09:17 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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10.08.2008, 23:24 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSehr schöner Bericht! LG, Daniela
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10.08.2008, 20:54 Uhr von ingoa09
Bewertung: sehr hilfreichSehr schön berichtet! Einen netten Abend noch! Ingo
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