Prinzessin Mononoke (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von gnoi_
Ja cool, ein schwuler Hirsch
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
@@@ STORY @@@
Japan, Mittelalter. Fernab aller Zivilisation lebt Prinz Ashitaka mit seinem Dorf in friedlicher Idylle. Eines Tages jedoch bricht plötzlich eine übernatürliche Macht durch den nahegelegenen Wald herein und zerstört alles, was sich ihm in den Weg stellt. Dem tapferen Ashitaka gelingt es glücklicherweise das Ungetüm niederzustrecken, doch wird er dabei von selbigem am Arm verletzt und es stellt sich heraus, dass es sich bei seinem Gegner um einen Dämon handelt, der von einem riesigen Wildschwein, einem der Waldgötter, Besitz ergriffen und nun Ashitaka durch die Wunde mit einem Fluch belegt hat.
Nur weit im Westen des Landes liegt noch Hoffnung für den jungen Ashitaka, dort wird er der Herkunft des Dämons auf den Grund gehen können und nur dort wird er die Möglichkeit haben sein Schicksal von sich abzuwenden; seinen baldigen Tod durch die verfluchte Wunde.
Mit seinem getreuen Reittier Yakul macht sich Ashitaka auf die Reise in das entfernte Land. Dort angekommen erfährt er, dass er gar nicht weit entfernt die Götter des Waldes finden könne, deren Obergott, ein Hirsch, die Macht über Leben und Tod inne hat. Gleichermaßen trifft er auf eine industriell geprägte Niederlassung, regiert von einer Herrin, die es dank der Produktion von Waffen gelungen ist immer weiter in den Wald einzudringen, die dort lebenden Tiere zu töten, den Wald zu vernichten und an kostbares Erz zu gelangen.
Das Gleichgewicht zwischen Natur und Mensch ist längst nicht mehr in Einklang. Die Tiergötter des Waldes, allen voran Wolfsgöttin Moro und ihre Mitstreiter, planen seit längerem schon den Mord an der Herrin. Besonders ausgeprägt ist allerdings der Hass einer von den Wölfen aufgenommenen, jungen Frau namens San (Mononoke), welche sich selbst nicht als Mensch sieht und sich nichts sehnlicher als den Tod der Herrin wünscht.
Ashitaka, inzwischen in der Erzstadt aufgenommen, bekommt bald Wind von all den Konflikten zw. Natur und der Herrin und trifft schließlich auf San. Er erkennt sofort, dass das Spiel der Herrin nicht konform mit seiner Einstellung geht und so schlägt er sich auf die Seite Sans.
Doch die Herrin und ihre miesen Schergen planen schon den finalen Coup gegen die Götter des Waldes. Was genau, das sei an dieser Stelle nicht verraten...
@@@ MEINUNG @@@
Hach, das ist doch mal wieder ein geniales Filmchen, was ich an Heilig Abend sehen durfte. Abends war ja Bescherung, da wird ja nicht in die Glotze gestarrt, aber als ich dann von meiner Schwester, die eigentlich nie Filme schaute, plötzlich zu hören bekam, dass „Prinzessin Mononoke“ ein ganz feiner Streifen sein soll, hab ich mir das Teil nachts angeschaut und ich kann nur sagen, ich bin begeistert!
Anfangs dachte ich, das wird wieder so ein affiger Anime Film sein, wo es nur so vor alberner, viel zu übertrieben dargestellter Kämpferei wimmelt. Aber ich hab mich verdammt getäuscht. Zugegeben, ich bin nicht gerade der Experte in Sachen Anime, aber so weit ich es bisher mitbekommen habe, zielen die meisten Serien doch mehr darauf ein meist junges Publikum mit allerlei futuristischer u.ä. Klimbim in den Bann zu ziehen, meist aber doch storymäßig eher auf Action als auf Tiefgang setzen.
Bei „Prinzessin Mononoke“ allerdings gestaltet sich das alles ganz anders.
Worauf bei mir bei einem Zeichentrickfilm zuerst geachtet wird, ist die optische Aufmachung. Und in dem Bereich kann man nur sagen, dass der Film perfekt inszeniert wurde. Ich hab jetzt lange nachgedacht, aber von allen mir bekannten Trickfilmen ist „Mononoke“ der mit Abstand am schönsten und detailliertesten gezeichnete Film, den ich je gesehen habe. Vor allem, wenn man bedenkt, dass nahezu alle Bilder nicht computeranimiert sind (irgendwo las ich was von einem Verhältnis 90:10%), kann man die Bilder gar nicht genug loben. Einerseits erleben wir wunderschöne Naturbilder, besonders der Wald sieht herrlich aus, dann aber auch actionreiche Szenen, wo ordentlich was abgeht und stets wirkt das alles so aus einem Guss, dass man gar nicht mehr aus dem Staunen raus kommt.
Was mich auch gefreut hat, ist die Tatsache, dass nicht in typischer Animemanier gezeichnet wurde. Klar, die bekannten großen Augen sehen wir auch hier und das gesamte Szenario ist sowieso fernöstlicher Herkunft, aber was ich sonst so hasse, sind diese knallbunten, grellen, überladenen Bilder und die überzeichneten Mimiken der Charaktere oder auch die teils so hektische Bildfolge, und all dies bekommen wir in diesem Film Gott sei Dank nicht zu sehen. Einerseits hat „Mononoke“ immer noch einen animecharakteristischen Stile, aber eben nicht so extravagant wie man es von manchen Animewerken her kennt.
Passend dazu die immerzu passende Filmmusik, die in ihrer effektvollen, dramatischen, orchestralen Art die Bilder noch mehr aufwertet.
Insgesamt ergibt dies gerade für einen Zeichentrickfilm hervorragende Atmosphäre.
Am interessantesten ist aber zweifelsohne die gesamte Story bzw. die Thematik rund um die Götter des Waldes. Wenn man daran denkt, dass Tiere eine große Rolle spielen, kommt einem ja schnell die Vermutung, dass der Film in Richtung Kitsch abdriftet und mehr für Kinder interessant wird, eben typisch Märchen, zumal ich erwähnen muss, dass die Tiere auch noch sprechen können. Aber weit gefehlt, der Film ist absolut für Erwachsene gedacht, denn weder ist das Thema ein leicht verdauliches, noch oberflächlich behandeltes, noch ein ernstes oder harmloses. Bereits am Anfang wird wild gekämpft und als das riesige Wildschwein stirbt, bekommen wir die ersten blutigen Bilder zu sehen, welche in der Folge aber durch abgetrennte Körperteile oder, besonders wertvoll inszeniert, das Ableben eines weiteren Charakters gegen Ende des Films. Niemals wirkt „Mononoke“ dabei übertriebenermaßen oder unsinnig brutal, hat aber genau die richtige Dosis, um den Film den nötigen Pepp und „Realismus“ zu geben.
Im Laufe des Filmes wird immer mehr Fokus auf die Darstellung der Waldgötter gelegt und vor allem auf deren Konflikt mit den Menschen. All zu viel möchte ich gar nicht interpretieren, aber der Film zeigt quasi die Anfänge der Ausbeutung der Natur durch den Menschen, welcher ungeachtet des Schadens, den er der Natur durch sein egoistisches Denken und Handeln, zufügt, selbige ausrottet.
Was ich allerdings etwas seltsam finde, ist die Tatsache, dass der Film nach San, also Mononoke, benannt wird und dann auch noch mit dem Zusatz „Prinzessin“. So weit ich es mitbekommen habe, kommt das Wort Prinzessin nicht mal in ähnlicher Form im Originaltitel vor. Zudem gestaltet sich der Film zwar MIT San, aber bei weitem nicht RUND UM San. Sie ist mehr eine Art „Moglityp“, der bei Tieren aufgewachsen ist und nun voll dort integriert ist und sich nicht mehr als Mensch fühlt. Dass aber San eine richtig große Rolle spielt in diesem Film, würde ich zumindest ansatzweise verneinen. Sicher gilt sie quasi als Bindeglied zwischen Ashitaka und den Waldgöttern, aber mehr auch nicht meiner Meinung nach, aber ist auch egal, erwartet aber eben keine Prinzessinnenstory, rund um Liebe, Kitsch und Märchengedusel.
Das was den Film ausmacht, sind schlicht und ergreifend die Tiergötter. Sieht einfach wunderbar aus, wenn diese riesigen Viecher (Wolf, Wildschwein und der Hirschgott) ins Bild treten. Doch schaut euch das selber an. Vor allem das spektakuläre und packende Ende.
@@@ DATEN @@@
Originaltitel: Mononoke Hime
Regie: Miyazaki Hayao
Erschienen: Japan 1997
FSK: 12
Dauer: ca. 135 min.
@@@ FAZIT @@@
Unterm Strich bleibt ein astreines modernes Märchen, eher für die ältere als für die jüngere Zuschauerschaft, welches hervorragend gezeichnet, musikalisch unterlegt, synchronisiert und storymäßig aufgebaut ist. Egal ob wir die zahlreichen actiongeladenen Szenen oder auch die, in denen der Konflikt Mensch/Natur durchleuchtet wird, folgen, der Film ist von vorne bis hinten einfach nur spannend, interessant und vor allem mal eine gelungene Abwechslung zu „normalen“ Filmen oder westlich orientierten Zeichentrickfilmen.
Nicht nur für Animefans empfehlenswert, bin ich ja schließlich auch nicht...
Euer gnoi
Japan, Mittelalter. Fernab aller Zivilisation lebt Prinz Ashitaka mit seinem Dorf in friedlicher Idylle. Eines Tages jedoch bricht plötzlich eine übernatürliche Macht durch den nahegelegenen Wald herein und zerstört alles, was sich ihm in den Weg stellt. Dem tapferen Ashitaka gelingt es glücklicherweise das Ungetüm niederzustrecken, doch wird er dabei von selbigem am Arm verletzt und es stellt sich heraus, dass es sich bei seinem Gegner um einen Dämon handelt, der von einem riesigen Wildschwein, einem der Waldgötter, Besitz ergriffen und nun Ashitaka durch die Wunde mit einem Fluch belegt hat.
Nur weit im Westen des Landes liegt noch Hoffnung für den jungen Ashitaka, dort wird er der Herkunft des Dämons auf den Grund gehen können und nur dort wird er die Möglichkeit haben sein Schicksal von sich abzuwenden; seinen baldigen Tod durch die verfluchte Wunde.
Mit seinem getreuen Reittier Yakul macht sich Ashitaka auf die Reise in das entfernte Land. Dort angekommen erfährt er, dass er gar nicht weit entfernt die Götter des Waldes finden könne, deren Obergott, ein Hirsch, die Macht über Leben und Tod inne hat. Gleichermaßen trifft er auf eine industriell geprägte Niederlassung, regiert von einer Herrin, die es dank der Produktion von Waffen gelungen ist immer weiter in den Wald einzudringen, die dort lebenden Tiere zu töten, den Wald zu vernichten und an kostbares Erz zu gelangen.
Das Gleichgewicht zwischen Natur und Mensch ist längst nicht mehr in Einklang. Die Tiergötter des Waldes, allen voran Wolfsgöttin Moro und ihre Mitstreiter, planen seit längerem schon den Mord an der Herrin. Besonders ausgeprägt ist allerdings der Hass einer von den Wölfen aufgenommenen, jungen Frau namens San (Mononoke), welche sich selbst nicht als Mensch sieht und sich nichts sehnlicher als den Tod der Herrin wünscht.
Ashitaka, inzwischen in der Erzstadt aufgenommen, bekommt bald Wind von all den Konflikten zw. Natur und der Herrin und trifft schließlich auf San. Er erkennt sofort, dass das Spiel der Herrin nicht konform mit seiner Einstellung geht und so schlägt er sich auf die Seite Sans.
Doch die Herrin und ihre miesen Schergen planen schon den finalen Coup gegen die Götter des Waldes. Was genau, das sei an dieser Stelle nicht verraten...
@@@ MEINUNG @@@
Hach, das ist doch mal wieder ein geniales Filmchen, was ich an Heilig Abend sehen durfte. Abends war ja Bescherung, da wird ja nicht in die Glotze gestarrt, aber als ich dann von meiner Schwester, die eigentlich nie Filme schaute, plötzlich zu hören bekam, dass „Prinzessin Mononoke“ ein ganz feiner Streifen sein soll, hab ich mir das Teil nachts angeschaut und ich kann nur sagen, ich bin begeistert!
Anfangs dachte ich, das wird wieder so ein affiger Anime Film sein, wo es nur so vor alberner, viel zu übertrieben dargestellter Kämpferei wimmelt. Aber ich hab mich verdammt getäuscht. Zugegeben, ich bin nicht gerade der Experte in Sachen Anime, aber so weit ich es bisher mitbekommen habe, zielen die meisten Serien doch mehr darauf ein meist junges Publikum mit allerlei futuristischer u.ä. Klimbim in den Bann zu ziehen, meist aber doch storymäßig eher auf Action als auf Tiefgang setzen.
Bei „Prinzessin Mononoke“ allerdings gestaltet sich das alles ganz anders.
Worauf bei mir bei einem Zeichentrickfilm zuerst geachtet wird, ist die optische Aufmachung. Und in dem Bereich kann man nur sagen, dass der Film perfekt inszeniert wurde. Ich hab jetzt lange nachgedacht, aber von allen mir bekannten Trickfilmen ist „Mononoke“ der mit Abstand am schönsten und detailliertesten gezeichnete Film, den ich je gesehen habe. Vor allem, wenn man bedenkt, dass nahezu alle Bilder nicht computeranimiert sind (irgendwo las ich was von einem Verhältnis 90:10%), kann man die Bilder gar nicht genug loben. Einerseits erleben wir wunderschöne Naturbilder, besonders der Wald sieht herrlich aus, dann aber auch actionreiche Szenen, wo ordentlich was abgeht und stets wirkt das alles so aus einem Guss, dass man gar nicht mehr aus dem Staunen raus kommt.
Was mich auch gefreut hat, ist die Tatsache, dass nicht in typischer Animemanier gezeichnet wurde. Klar, die bekannten großen Augen sehen wir auch hier und das gesamte Szenario ist sowieso fernöstlicher Herkunft, aber was ich sonst so hasse, sind diese knallbunten, grellen, überladenen Bilder und die überzeichneten Mimiken der Charaktere oder auch die teils so hektische Bildfolge, und all dies bekommen wir in diesem Film Gott sei Dank nicht zu sehen. Einerseits hat „Mononoke“ immer noch einen animecharakteristischen Stile, aber eben nicht so extravagant wie man es von manchen Animewerken her kennt.
Passend dazu die immerzu passende Filmmusik, die in ihrer effektvollen, dramatischen, orchestralen Art die Bilder noch mehr aufwertet.
Insgesamt ergibt dies gerade für einen Zeichentrickfilm hervorragende Atmosphäre.
Am interessantesten ist aber zweifelsohne die gesamte Story bzw. die Thematik rund um die Götter des Waldes. Wenn man daran denkt, dass Tiere eine große Rolle spielen, kommt einem ja schnell die Vermutung, dass der Film in Richtung Kitsch abdriftet und mehr für Kinder interessant wird, eben typisch Märchen, zumal ich erwähnen muss, dass die Tiere auch noch sprechen können. Aber weit gefehlt, der Film ist absolut für Erwachsene gedacht, denn weder ist das Thema ein leicht verdauliches, noch oberflächlich behandeltes, noch ein ernstes oder harmloses. Bereits am Anfang wird wild gekämpft und als das riesige Wildschwein stirbt, bekommen wir die ersten blutigen Bilder zu sehen, welche in der Folge aber durch abgetrennte Körperteile oder, besonders wertvoll inszeniert, das Ableben eines weiteren Charakters gegen Ende des Films. Niemals wirkt „Mononoke“ dabei übertriebenermaßen oder unsinnig brutal, hat aber genau die richtige Dosis, um den Film den nötigen Pepp und „Realismus“ zu geben.
Im Laufe des Filmes wird immer mehr Fokus auf die Darstellung der Waldgötter gelegt und vor allem auf deren Konflikt mit den Menschen. All zu viel möchte ich gar nicht interpretieren, aber der Film zeigt quasi die Anfänge der Ausbeutung der Natur durch den Menschen, welcher ungeachtet des Schadens, den er der Natur durch sein egoistisches Denken und Handeln, zufügt, selbige ausrottet.
Was ich allerdings etwas seltsam finde, ist die Tatsache, dass der Film nach San, also Mononoke, benannt wird und dann auch noch mit dem Zusatz „Prinzessin“. So weit ich es mitbekommen habe, kommt das Wort Prinzessin nicht mal in ähnlicher Form im Originaltitel vor. Zudem gestaltet sich der Film zwar MIT San, aber bei weitem nicht RUND UM San. Sie ist mehr eine Art „Moglityp“, der bei Tieren aufgewachsen ist und nun voll dort integriert ist und sich nicht mehr als Mensch fühlt. Dass aber San eine richtig große Rolle spielt in diesem Film, würde ich zumindest ansatzweise verneinen. Sicher gilt sie quasi als Bindeglied zwischen Ashitaka und den Waldgöttern, aber mehr auch nicht meiner Meinung nach, aber ist auch egal, erwartet aber eben keine Prinzessinnenstory, rund um Liebe, Kitsch und Märchengedusel.
Das was den Film ausmacht, sind schlicht und ergreifend die Tiergötter. Sieht einfach wunderbar aus, wenn diese riesigen Viecher (Wolf, Wildschwein und der Hirschgott) ins Bild treten. Doch schaut euch das selber an. Vor allem das spektakuläre und packende Ende.
@@@ DATEN @@@
Originaltitel: Mononoke Hime
Regie: Miyazaki Hayao
Erschienen: Japan 1997
FSK: 12
Dauer: ca. 135 min.
@@@ FAZIT @@@
Unterm Strich bleibt ein astreines modernes Märchen, eher für die ältere als für die jüngere Zuschauerschaft, welches hervorragend gezeichnet, musikalisch unterlegt, synchronisiert und storymäßig aufgebaut ist. Egal ob wir die zahlreichen actiongeladenen Szenen oder auch die, in denen der Konflikt Mensch/Natur durchleuchtet wird, folgen, der Film ist von vorne bis hinten einfach nur spannend, interessant und vor allem mal eine gelungene Abwechslung zu „normalen“ Filmen oder westlich orientierten Zeichentrickfilmen.
Nicht nur für Animefans empfehlenswert, bin ich ja schließlich auch nicht...
Euer gnoi
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