Braveheart (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Tom_Araya
Perfektes Heldenepos
Pro:
beeindruckende Erzählung, atmosphärisch mit Lord of the Rings vergleichbar
Kontra:
keines
Empfehlung:
Ja
Original: Braveheart, USA 1995
Regie: Mel Gibson
Stars: Mel Gibson, Sophie Marceau
Laufzeit: 177 Minuten
FSK: 16
Story
******
Die Geschichte spielt im 13. Jahrhundert:
Es herrscht Chaos in Schottland, der König ist gestorben und die habgierigen Edelleute streiten sich um die Krone.
Dabei könnten sie Einigkeit in den eigenen Reihen dringend gebrauchen, denn der englische König Edward Longshanks hält Schottland besetzt. Und er ist ein grausamer Herrscher.
Eines Tages ruft Longshanks die schottischen Edelleute zu einer Versammlung zusammen. Diese ist aber nur ein Vorwand um sie alle umzubringen.
An diesem Tag beschliesst Malcolm Wallace (Sean Lawlor) das man sich gegen die Unterdrücker auflehnen muss, egal ob man eine Chance hat zu gewinnen oder nicht.
Einige der Bauern schliessen sich Wallace an, aber wie erwartet wird der Aufstand niedergeschlagen.
Wallace und sein älterer Sohn sterben dabei.
Sein jüngerer Sohn, William, wird daraufhin von seinem Onkel in Obhut genommen, und muss sein Heimatdorf verlassen.
Einige Jahre später: William Wallace (Mel Gibson) ist inzwischen erwachsen, und kehrt in sein Heimatdorf zurück um zu sehen was noch davon übrig ist.
Bei einer Feier trifft er die schöne Murron (Catherine McCormack), sie hat ihm als kleines Mädchen viel Trost gespendet als er seine Familie verloren hat, und das hat William all die Jahre nie vergessen.
Es dauert nicht lange bis die beiden sich ihre Liebe gestehen.
William trifft auch seinen Jugendfreund Hamish (Brendan Gleeson) wieder, und eine Zeit lang scheint er wirklich glücklich zu sein, Murron und er heiraten sogar heimlich.
Doch ein weiteres Mal trifft das Schicksal ihn hart:
Murron wird von dem englischen Stadthalter ermordet.
Erst sein Vater, dann seine Frau, Williams Hass auf die Engländer könnte grösser nicht mehr sein.
Er ruft zur Revolution auf, und an der Seite seines Freundes Hamish und einer nicht geringen Anzahl anderen Schotten startet er eine Revolution.
Das Fort des Stadthalters wird erstürmt und niedergebrannt, und der Mörder mit dem Tod bestraft.
Es folgt ein Krieg der für William und seine Freunde eigentlich aussichtlos erscheint, die englische Armee ist viel grösser und besser bewaffnet, unter anderem verfügt sie über gepanzerte Ritter.
Doch mit Klugheit und Tücke gelingt es den Schotten erstaunliche Erfolge zu erzielen.
Unterstützung bekommt Wallace von Prinzessin Isabelle (Sophie Marceau), die Gemahlin des Thronfolgers ist angewidert von ihrem feigen Mann und dem sinnlosen Morden das Longshanks in Schottland veranstaltet hat.
Sie sympatisiert mit Wallace, auch weil ihr seine Rachegeschichte aus Liebe imponiert, und es bahnt sich eine weitere grosse Liebe in Willams Leben an.
Doch wie das Schicksal es will, gerade auf einige seiner Landsleute kann William sich nicht verlassen:
Die schottischen Adligen interessiert nur ihr Reichtum, und sie haben keine Skrupel sich von Longshanks kaufen zu lassen und Wallace zu hintergehen...
Kritik
*******
Schon der Vorspann lässt ahnen welch fantastische Bilder einen in Braveheart erwarten werden: Begleitet von einer wirklich schönen Musik fährt die Kamera über schottische Highlands, zeigt wunderbare Landschaften die man später noch öfters bestaunen darf.
Überhaupt ist die mittelalterlische Atmosphäre, der Flair unberührter Natur und darin erbauter Dörfer und Städte, einer der Gründe dafür das der Film so gut geworden ist.
Die musikalische Untermalung passt sich dabei perfekt dem Geschehen an, Melodien zum träumen wechseln sich mit traurigen Klängen ab, beispielsweise als Williams Vater stirbt hab ich ne ziemliche Gänsehaut bekommen.
Optisch ist der Film also ein echtes Highlight, die illusion sich in dieser Zeit zu befinden ist fast perfekt.
Die Handlung dreht sich fast ausschliesslich um Mel Gibson und seine Figur des Rebellenanführers William Wallace.
Mit ihm als Held fiebert man mit, und man kann sich in das Geschehen mit eingebunden fühlen denn William ist an fast allem das passiert beteiligt.
Trotz seiner Länge von fast 3 Stunden wird der Film deshalb auch nicht langweilig, es ist völlig offen wie weit William und seine Freunde kommen, eine totale Niederlage ist stets genauso möglich wie eine Erstürmung Englands.
Braveheart vereint Schlachtszenen, Liebesgeschichten, eine spannende Handlung und atmosphärisch besonders wertvolle Landschaften und Bilder zu einem erstaunlichen Gesamten.
Es ist die Abwechslung die diesen Film so besonders macht, in einem Moment sitzt man noch vor traurigen oder romantischen Szenen die sensible Naturen sicherlich des öfteren den Tränen nahe bringen, und kurz darauf starrt man gebannt auf brutale und schonungslos dargestellte Kämpfe.
Die Schlachtszenen haben für grosses Aufsehen gesorgt, Mel Gibson präsentiert sie schonungslos und für manch einen sicherlich eine Spur zu brutal.
Man sieht wie Äxte in Köpfe gerammt werden, durch Schwerter abgetrennte Beine, eben einfach realistische Szenen die in vielen anderen Filmen verhamlost werden.
Davon abgesehen sind die Schlachten aber auf jeden Fall gewaltig insziniert worden, atmosphärisch sehr dicht wenn z.B. die englische Armee vor den schottischen Rebellen auftaucht und man die Angst in den Augen der \"Bauern\" sieht.
Der Verlauf der Geschichte hält die Spannung bis zum Schluss oben, und wer das Ende gesehen hat wird bestätigen können das es berührend ist.
Mel Gibson spielt William Wallace perfekt, mehr muss man zu seiner Leistung eigentlich nicht sagen.
Hier zeigt er wieso er einer der bestbezahltesten Darsteller überhaupt ist, seine Gefühle wirken so echt das man durchaus mal vergessen kann das man sich gerade nur einen Film ansieht.
Sophie Marceau ist nicht nur optisch ein weiteres Highlight, auch Patrick McGohaan als König Longshanks oder Brendan Gleeson als Hamish kann man nur gratulieren zu dieser Leistung.
Auch schauspielerisch ist der Film auf allerhöchstem Niveau.
Fazit
******
Braveheart ist ein Epos, für 3 Stunden kann man hier alles um sich herum vergessen und staunen über soviel perfekt inszinierte Atmosphäre.
Es ist nicht leicht den Film einem bestimmten Genre zuzuordnen, da er so viele Elemente in sich vereint, und genau das macht ihn eben einzigartig.
Vergleiche zu Braveheart gibt es für mich keine, der Film ist für mich bis heute auf seine Weise einmalig.
Sollte man unbedingt gesehen haben.
Regie: Mel Gibson
Stars: Mel Gibson, Sophie Marceau
Laufzeit: 177 Minuten
FSK: 16
Story
******
Die Geschichte spielt im 13. Jahrhundert:
Es herrscht Chaos in Schottland, der König ist gestorben und die habgierigen Edelleute streiten sich um die Krone.
Dabei könnten sie Einigkeit in den eigenen Reihen dringend gebrauchen, denn der englische König Edward Longshanks hält Schottland besetzt. Und er ist ein grausamer Herrscher.
Eines Tages ruft Longshanks die schottischen Edelleute zu einer Versammlung zusammen. Diese ist aber nur ein Vorwand um sie alle umzubringen.
An diesem Tag beschliesst Malcolm Wallace (Sean Lawlor) das man sich gegen die Unterdrücker auflehnen muss, egal ob man eine Chance hat zu gewinnen oder nicht.
Einige der Bauern schliessen sich Wallace an, aber wie erwartet wird der Aufstand niedergeschlagen.
Wallace und sein älterer Sohn sterben dabei.
Sein jüngerer Sohn, William, wird daraufhin von seinem Onkel in Obhut genommen, und muss sein Heimatdorf verlassen.
Einige Jahre später: William Wallace (Mel Gibson) ist inzwischen erwachsen, und kehrt in sein Heimatdorf zurück um zu sehen was noch davon übrig ist.
Bei einer Feier trifft er die schöne Murron (Catherine McCormack), sie hat ihm als kleines Mädchen viel Trost gespendet als er seine Familie verloren hat, und das hat William all die Jahre nie vergessen.
Es dauert nicht lange bis die beiden sich ihre Liebe gestehen.
William trifft auch seinen Jugendfreund Hamish (Brendan Gleeson) wieder, und eine Zeit lang scheint er wirklich glücklich zu sein, Murron und er heiraten sogar heimlich.
Doch ein weiteres Mal trifft das Schicksal ihn hart:
Murron wird von dem englischen Stadthalter ermordet.
Erst sein Vater, dann seine Frau, Williams Hass auf die Engländer könnte grösser nicht mehr sein.
Er ruft zur Revolution auf, und an der Seite seines Freundes Hamish und einer nicht geringen Anzahl anderen Schotten startet er eine Revolution.
Das Fort des Stadthalters wird erstürmt und niedergebrannt, und der Mörder mit dem Tod bestraft.
Es folgt ein Krieg der für William und seine Freunde eigentlich aussichtlos erscheint, die englische Armee ist viel grösser und besser bewaffnet, unter anderem verfügt sie über gepanzerte Ritter.
Doch mit Klugheit und Tücke gelingt es den Schotten erstaunliche Erfolge zu erzielen.
Unterstützung bekommt Wallace von Prinzessin Isabelle (Sophie Marceau), die Gemahlin des Thronfolgers ist angewidert von ihrem feigen Mann und dem sinnlosen Morden das Longshanks in Schottland veranstaltet hat.
Sie sympatisiert mit Wallace, auch weil ihr seine Rachegeschichte aus Liebe imponiert, und es bahnt sich eine weitere grosse Liebe in Willams Leben an.
Doch wie das Schicksal es will, gerade auf einige seiner Landsleute kann William sich nicht verlassen:
Die schottischen Adligen interessiert nur ihr Reichtum, und sie haben keine Skrupel sich von Longshanks kaufen zu lassen und Wallace zu hintergehen...
Kritik
*******
Schon der Vorspann lässt ahnen welch fantastische Bilder einen in Braveheart erwarten werden: Begleitet von einer wirklich schönen Musik fährt die Kamera über schottische Highlands, zeigt wunderbare Landschaften die man später noch öfters bestaunen darf.
Überhaupt ist die mittelalterlische Atmosphäre, der Flair unberührter Natur und darin erbauter Dörfer und Städte, einer der Gründe dafür das der Film so gut geworden ist.
Die musikalische Untermalung passt sich dabei perfekt dem Geschehen an, Melodien zum träumen wechseln sich mit traurigen Klängen ab, beispielsweise als Williams Vater stirbt hab ich ne ziemliche Gänsehaut bekommen.
Optisch ist der Film also ein echtes Highlight, die illusion sich in dieser Zeit zu befinden ist fast perfekt.
Die Handlung dreht sich fast ausschliesslich um Mel Gibson und seine Figur des Rebellenanführers William Wallace.
Mit ihm als Held fiebert man mit, und man kann sich in das Geschehen mit eingebunden fühlen denn William ist an fast allem das passiert beteiligt.
Trotz seiner Länge von fast 3 Stunden wird der Film deshalb auch nicht langweilig, es ist völlig offen wie weit William und seine Freunde kommen, eine totale Niederlage ist stets genauso möglich wie eine Erstürmung Englands.
Braveheart vereint Schlachtszenen, Liebesgeschichten, eine spannende Handlung und atmosphärisch besonders wertvolle Landschaften und Bilder zu einem erstaunlichen Gesamten.
Es ist die Abwechslung die diesen Film so besonders macht, in einem Moment sitzt man noch vor traurigen oder romantischen Szenen die sensible Naturen sicherlich des öfteren den Tränen nahe bringen, und kurz darauf starrt man gebannt auf brutale und schonungslos dargestellte Kämpfe.
Die Schlachtszenen haben für grosses Aufsehen gesorgt, Mel Gibson präsentiert sie schonungslos und für manch einen sicherlich eine Spur zu brutal.
Man sieht wie Äxte in Köpfe gerammt werden, durch Schwerter abgetrennte Beine, eben einfach realistische Szenen die in vielen anderen Filmen verhamlost werden.
Davon abgesehen sind die Schlachten aber auf jeden Fall gewaltig insziniert worden, atmosphärisch sehr dicht wenn z.B. die englische Armee vor den schottischen Rebellen auftaucht und man die Angst in den Augen der \"Bauern\" sieht.
Der Verlauf der Geschichte hält die Spannung bis zum Schluss oben, und wer das Ende gesehen hat wird bestätigen können das es berührend ist.
Mel Gibson spielt William Wallace perfekt, mehr muss man zu seiner Leistung eigentlich nicht sagen.
Hier zeigt er wieso er einer der bestbezahltesten Darsteller überhaupt ist, seine Gefühle wirken so echt das man durchaus mal vergessen kann das man sich gerade nur einen Film ansieht.
Sophie Marceau ist nicht nur optisch ein weiteres Highlight, auch Patrick McGohaan als König Longshanks oder Brendan Gleeson als Hamish kann man nur gratulieren zu dieser Leistung.
Auch schauspielerisch ist der Film auf allerhöchstem Niveau.
Fazit
******
Braveheart ist ein Epos, für 3 Stunden kann man hier alles um sich herum vergessen und staunen über soviel perfekt inszinierte Atmosphäre.
Es ist nicht leicht den Film einem bestimmten Genre zuzuordnen, da er so viele Elemente in sich vereint, und genau das macht ihn eben einzigartig.
Vergleiche zu Braveheart gibt es für mich keine, der Film ist für mich bis heute auf seine Weise einmalig.
Sollte man unbedingt gesehen haben.
19 Bewertungen, 1 Kommentar
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16.01.2005, 13:08 Uhr von LittleGiant
Bewertung: sehr hilfreichgut beschrieben. Das ist einer der Filme, die man sich immer wieder ansehen kann.
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