Braveheart (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von __fachmann__
Darf ein Zwölfjähriger diesen Film wirklich sehen?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
1995 kam Braveheart in die Kinos. Mel Gibson spielte die Hauptrolle. Mel Gibson führte auch Regie. Mit fünf Oskars wurde der Film ausgezeichnet. Damit ist der Film eigentlich bereits ein „alter“ Film. Da jedoch weder die schottische Geschichte noch die Spannung und Klasse in dem Film veraltet, wird man diesen Film wohl noch auf lange Zeiten genießen können.
Die Handlung
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Der Film spielt in Schottland in den letzten Jahren des 12. Jahrhunderts, als die schottische Bevölkerung von den befeindeten Engländern unterdrückt wurde. So hatten zum Beispiel die englischen Privilegierten das Recht jede frisch verheiratete Braut in der ersten Nacht zu haben. William Wallace (gespielt von Mel Gibson) heiratete aus diesem Grunde seine Frau ohne offizielle Zeremonie, um diesem Übel zu entgehen.
William Wallace ist die Hauptfigur in dem Film. Der Film beginnt mit dem Kindesalter des Hauptdarstellers, als er als kleiner Junge mitbekam, wie seine Eltern von den Engländern getötet wurden. William wuchs bei seinem Onkel auf, der ihm nicht nur das Kämpfen sondern auch Fremdsprachen und Lebensweisheiten beibrachte. Und vor allem brachte er ihm bei, sich nicht gegen die Engländer zu stemmen.
So blieb William eher ein zurückhaltender Mensch bis zu dem Zeitpunkt, als die Engländer seiner geliebte Frau die Kehle durchschnitten. Fortan startet ein Vernichtungsfeldzug gegen die Engländer, der immer größer wird. Zunächst besiegt William mit ein paar Dorfbewohner eine kleine Soldatenmannschaft; es folgen immer größere Schlachten bis zu ganz großen Feldschlachten. Am Ende nimmt er mit seinen immer zahlreicher werdenden Anhängern sogar die englische Burg York ein, von der aus die Feldzüge gegen Schottland geleitet wurden.
Der Siegeszug des rachelustigen William hält an bis er Gegenwind aus schottischen Reihen bekommt. Rückendeckung bekommt der dagegen von der Prinzessin von Wales, der Frau des englischen Thronfolgers. Es ist nur ein kleiner Nebenschauplatz, aber die Zuneigung der beiden beeinflusst das weitere Geschehen enorm...
Zum Film
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Mel Gibson spielt einen William Wallace, der vieles im Leben verlor, jedoch nie seine Freiheit. Davon lebt der Film, und das ist die Botschaft des Filmes: Freiheit ist das höchste Gut eines Menschen. Der Film zeigt, dass in der europäischen Geschichte schon sehr viel Blut geflossen ist der Freiheit wegen.
Der Film lebt natürlich von Schlachten und Feldzügen. Ich glaube, es sind 5 kleinere Gemetzel bis riesige Schlachten, die alle ausführlich gezeigt werden. Da rollen Köpfe, da spritzt das Blut, da werden Menschen erstochen. Ich habe mich gefragt, warum dieser Film ab 12 Jahren freigegeben ist. Darf man als Zwölfjähriger schon so brutale Szenen sehen?
Der Film lebt aber nicht alleine von Mord und Totschlag. Er schürt auch etwas Hass gegen die Engländer auf. Die Engländer werden als brutal, skrupellos, unterdrückend und egoistisch dargestellt. Ja, man bekommt sogar Mitleid mit den armen Schotten gegen ende des 12. Jahrhunderts.
Das Näherkommen von William mit der englischen Prinzessin lockert den eigentlich brutalen Film etwas auf, aber es handelt sich ja nur um einen Nebenschauplatz. Was einen aber wirklich immer wieder von den knallharten Szenen ablenkt sind die fantastischen Landschaftsaufnahmen. Hin und wieder wünscht man sich ganz einfach, nur mehr davon zu sehen und nicht wieder gleich Krieg und Gemetzel.
Die Schauspieler
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So erstaunlich es klingen mag: Der Film dauert ca. zweieinhalb Stunden, hat aber nur eine echte Hauptrolle, nämlich Mel Gibson alias William Wallace. Mel Gibson spielt genau die Rolle, die auf ihn zugeschnitten ist. Wenn er einen Patrioten (im Jahre 2000 gedreht, also fünf Jahre später) oder einen Mann mit einer tödlichen Waffe spielt, dann gibt es daran nichts auszusetzen. Mel Gibson vermag es, den selbstbewussten, zielstrebigen Kämpfer zu spielen, aber geschwind zu einem romantischen Liebhaber zu wechseln.
Ist die Rolle von Sophie Marceau als Prinzessin überhaupt erwähnenswert? Sie taucht vielleicht 5 Minuten lang in dem Film auf, wenn man alle Szenen aneinanderreiht. Und dabei ist sie komplett in Gewändern eingehüllt. Nein, diese Rolle hätte auch jede Unbekannte verkörpern können. Da kommt nicht viel zum Ausdruck. Eigentlich schade für eine gute Schauspielerin.
Zur DVD
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Der Film dauert ca. zweieinhalb Stunden und fesselt einen wirklich an den Sessel, da die Spannung nur ganz selten unterbrochen wird. Bei einem so langen Film ist natürlich nicht mehr viel Platz auf einer DVD für Extramaterial. So erhält man, wenn man sich die DVD kauft, gleich zwei Scheiben in einer Hülle.
Wer also nach zweieinhalb Stunden Film immer noch den Nerv hat, sich mit der Materie weiter zu beschäftigen, der kann sich noch Stundenlang weitere Szenen, Kommentare und Ergänzungen ansehen. Anders gesagt: Wer sich die DVD von Braveheart fürs Wochenende ausleiht, der übersteht damit ein ganzes verregnetes Wochenende.
Glücklich, wer eine Dolby Surround Anlage in seinem Wohnzimmer installiert hat. Denn der Film kommt mit toller Musik und einem super Sound. Gerade bei den Schlachtszenen fühlt man sich wie mittendrin, da man sowohl vorne als auch hinten Schwerter und Lanzen erklingen hört.
Fazit
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Braveheart ist ein Film, den jeder, der von Schlachten nicht abgeschreckt wird, sehen sollte. Auch wenn der Film an einen Kriegsfilm erinnert so erzählt er doch ein Stück englischer und schottischer Geschichte, die man kennen sollte.
Braveheart fesselt einen wirklich zweieinhalb Stunden an den Fernsehsessel ohne dass Langeweile aufkommt. Sieht man sich den Film zwei- oder drei Mal an, so entdeckt man immer mehr neue Details und Hintergründe.
Die Handlung
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Der Film spielt in Schottland in den letzten Jahren des 12. Jahrhunderts, als die schottische Bevölkerung von den befeindeten Engländern unterdrückt wurde. So hatten zum Beispiel die englischen Privilegierten das Recht jede frisch verheiratete Braut in der ersten Nacht zu haben. William Wallace (gespielt von Mel Gibson) heiratete aus diesem Grunde seine Frau ohne offizielle Zeremonie, um diesem Übel zu entgehen.
William Wallace ist die Hauptfigur in dem Film. Der Film beginnt mit dem Kindesalter des Hauptdarstellers, als er als kleiner Junge mitbekam, wie seine Eltern von den Engländern getötet wurden. William wuchs bei seinem Onkel auf, der ihm nicht nur das Kämpfen sondern auch Fremdsprachen und Lebensweisheiten beibrachte. Und vor allem brachte er ihm bei, sich nicht gegen die Engländer zu stemmen.
So blieb William eher ein zurückhaltender Mensch bis zu dem Zeitpunkt, als die Engländer seiner geliebte Frau die Kehle durchschnitten. Fortan startet ein Vernichtungsfeldzug gegen die Engländer, der immer größer wird. Zunächst besiegt William mit ein paar Dorfbewohner eine kleine Soldatenmannschaft; es folgen immer größere Schlachten bis zu ganz großen Feldschlachten. Am Ende nimmt er mit seinen immer zahlreicher werdenden Anhängern sogar die englische Burg York ein, von der aus die Feldzüge gegen Schottland geleitet wurden.
Der Siegeszug des rachelustigen William hält an bis er Gegenwind aus schottischen Reihen bekommt. Rückendeckung bekommt der dagegen von der Prinzessin von Wales, der Frau des englischen Thronfolgers. Es ist nur ein kleiner Nebenschauplatz, aber die Zuneigung der beiden beeinflusst das weitere Geschehen enorm...
Zum Film
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Mel Gibson spielt einen William Wallace, der vieles im Leben verlor, jedoch nie seine Freiheit. Davon lebt der Film, und das ist die Botschaft des Filmes: Freiheit ist das höchste Gut eines Menschen. Der Film zeigt, dass in der europäischen Geschichte schon sehr viel Blut geflossen ist der Freiheit wegen.
Der Film lebt natürlich von Schlachten und Feldzügen. Ich glaube, es sind 5 kleinere Gemetzel bis riesige Schlachten, die alle ausführlich gezeigt werden. Da rollen Köpfe, da spritzt das Blut, da werden Menschen erstochen. Ich habe mich gefragt, warum dieser Film ab 12 Jahren freigegeben ist. Darf man als Zwölfjähriger schon so brutale Szenen sehen?
Der Film lebt aber nicht alleine von Mord und Totschlag. Er schürt auch etwas Hass gegen die Engländer auf. Die Engländer werden als brutal, skrupellos, unterdrückend und egoistisch dargestellt. Ja, man bekommt sogar Mitleid mit den armen Schotten gegen ende des 12. Jahrhunderts.
Das Näherkommen von William mit der englischen Prinzessin lockert den eigentlich brutalen Film etwas auf, aber es handelt sich ja nur um einen Nebenschauplatz. Was einen aber wirklich immer wieder von den knallharten Szenen ablenkt sind die fantastischen Landschaftsaufnahmen. Hin und wieder wünscht man sich ganz einfach, nur mehr davon zu sehen und nicht wieder gleich Krieg und Gemetzel.
Die Schauspieler
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So erstaunlich es klingen mag: Der Film dauert ca. zweieinhalb Stunden, hat aber nur eine echte Hauptrolle, nämlich Mel Gibson alias William Wallace. Mel Gibson spielt genau die Rolle, die auf ihn zugeschnitten ist. Wenn er einen Patrioten (im Jahre 2000 gedreht, also fünf Jahre später) oder einen Mann mit einer tödlichen Waffe spielt, dann gibt es daran nichts auszusetzen. Mel Gibson vermag es, den selbstbewussten, zielstrebigen Kämpfer zu spielen, aber geschwind zu einem romantischen Liebhaber zu wechseln.
Ist die Rolle von Sophie Marceau als Prinzessin überhaupt erwähnenswert? Sie taucht vielleicht 5 Minuten lang in dem Film auf, wenn man alle Szenen aneinanderreiht. Und dabei ist sie komplett in Gewändern eingehüllt. Nein, diese Rolle hätte auch jede Unbekannte verkörpern können. Da kommt nicht viel zum Ausdruck. Eigentlich schade für eine gute Schauspielerin.
Zur DVD
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Der Film dauert ca. zweieinhalb Stunden und fesselt einen wirklich an den Sessel, da die Spannung nur ganz selten unterbrochen wird. Bei einem so langen Film ist natürlich nicht mehr viel Platz auf einer DVD für Extramaterial. So erhält man, wenn man sich die DVD kauft, gleich zwei Scheiben in einer Hülle.
Wer also nach zweieinhalb Stunden Film immer noch den Nerv hat, sich mit der Materie weiter zu beschäftigen, der kann sich noch Stundenlang weitere Szenen, Kommentare und Ergänzungen ansehen. Anders gesagt: Wer sich die DVD von Braveheart fürs Wochenende ausleiht, der übersteht damit ein ganzes verregnetes Wochenende.
Glücklich, wer eine Dolby Surround Anlage in seinem Wohnzimmer installiert hat. Denn der Film kommt mit toller Musik und einem super Sound. Gerade bei den Schlachtszenen fühlt man sich wie mittendrin, da man sowohl vorne als auch hinten Schwerter und Lanzen erklingen hört.
Fazit
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Braveheart ist ein Film, den jeder, der von Schlachten nicht abgeschreckt wird, sehen sollte. Auch wenn der Film an einen Kriegsfilm erinnert so erzählt er doch ein Stück englischer und schottischer Geschichte, die man kennen sollte.
Braveheart fesselt einen wirklich zweieinhalb Stunden an den Fernsehsessel ohne dass Langeweile aufkommt. Sieht man sich den Film zwei- oder drei Mal an, so entdeckt man immer mehr neue Details und Hintergründe.
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