Austin Powers in Goldständer (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Susi17

not so groovy baby ;)

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Zu Beginn dieses Berichtes möchte ich erst einmal etwas zu den Austin Powers Filmen allgemein sagen: Es gibt nur zwei Extreme. Entweder man findet sie zum totlachen, oder man findet sie sozusagen scheiße. Ich zähle mich zu den Leuten die sich über die zugegebenermaßen flachen Witze und den primitiven Humor von den Austin Powers Filmen so richtig totlachen können. Empfehlenswert ist es, sich den Film so wie ich das auch gemacht habe mit einigen guten, gleichgesinnten Freunden und unter leichtem Alkoholeinfluss anzusehen, da er dadurch nochmal so lustig wird. Bevor sie jetzt aber auf die Idee kommen, dass alles was ich hier schreibe nur unter Alkoholeinfluss so ist, möchte ich sagen, dass ich den Film bereits zwei mal gesehen habe, da ich wie bereits in meinem Profil erwähnt in einem Kino arbeite.

Nun aber zum Film:
Zu Beginn des Filmes könnte man ihn für einen normalen Agentenfilm halten. Es gibt viele Explosionen, eine Schießerei und man sieht einen Agenten (vermutlich Austin) mit einem Fallschirm abspringen. Dieser Fallschirmspringer ruft mit einer Ferbedienung seinen Agentenwagen, der nach einem kurzen Blick auf das Nummernschil \"Swinger\" als der Agentewagen von Austin Powers identifiziert werden kann. Kurz darauf sieht man dann das erste mal das Gesicht des Agenten, der zunächst Austin Powers zu sein schien. Bei näherem Hinsehen erkennt man Tom Cruise mit einer Austin Perrücke und Brille. Nach kurzer Verwirrung wird dann allerdings aufgedeckt, dass es sich bei der Anfangsszene nur um einen Film über Austin handelt, der innerhalb des Filmes gedreht wird. Diese Anfangsszene ist natürlich gekrönt von dem Moment in dem Tom Cruise im Austin Powers Outfit in die Kammera guckt und sagt \"Jeah Baby!\". Dann tritt endlich Mike Meyers wieder als Austin Powers auf die Leinwand. Wie gewohnt: Niveau - und Schamlos :).
Die Handlung des Filmes ist recht einfach und schlicht:
Dr. Evil will mit Hilfe seines bösen Klons und seines Sohnes einen Wissenschaftler aus den 70ern in die Gegenwart holen. Dieser Wissenschaftler ist geradezu verrückt nach Gold und trägt aufgrund eines kleinen Unfalles am Schmelzofen den Namen \"Goldständer\". Mit Golständers Hilfe will Dr. Evil einen Traktostrahl bauen, der einen Kometen aus purem Gold auf die Erde schleudern soll. Im groben und ganzen war das schon die Kernhandlung. Diese ist zwar nicht unbedingt außergewöhnlich und man erfährt auch wenig über die Hintergründe, wie z.B. den Grund warum Dr. Evil diesen Kometen auf die Erde schleudern möchte, aber darauf kommt es bei diesem Film auch wirklich nicht an.
Austin Powers ist definitiv kein Film, bei dem man sich auf die komplizierte Handlung konzentrieren müsste um folgen zu können. Der Film punktet in erster Linie durch schlichte Sinnlosigkeit. Eine Art running gag ist Dr. Evils Klon MiniMe, der im Laufe des Films aufgrund seiner Winzigkeit mehrmals durch die Luft und an die Wand geschleudert wird. Ebenfalls immer eine große Lachnummer sind Austins Unverschämtheit, sowie die eindeutig zweideutigen Scenen, die ich hier allerdings nicht näher beschreiben möchte.

Fazit:
Auch wenn sich das tatsächliche Lachpotential in einem Bericht wie diesem nicht wirklich widergeben lässt, Austin Powers - Goldständer ist einfach eine gigantische Lachnummer und letztlich was für jeden der Comedy wie z.B. Switch, Die Simpsons, Southpark usw. oder einfach die ersten beiden Austin Powers Filme mag.

21 Bewertungen, 1 Kommentar

  • kruemel02

    06.03.2005, 17:58 Uhr von kruemel02
    Bewertung: sehr hilfreich

    endlich kann ich bei Filmen auch mal richtig mitreden. Den habe ich auch gesehen, mehrmals. Hat halt seine eigene feine Art. *gg* LG Oli