Austin Powers in Goldständer (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von DaFüsh

Schinkebrötsche und e Bong?!

Pro:

Luschtick

Kontra:

Niente

Empfehlung:

Ja

Sorry, der Bericht handelt vom Kinobesuch und nicht von der DVD - also nicht auf die sonst üblichen Verweise bzgl. Tonformate und Zusatzfeatures warten...



Endlich war es nun soweit: Austin Powers Teil 3 -GOLDMEMBER im Kino...endlich!!!

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Die Vorgeschichte:
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Mein Kumpel hatte für uns die Karten reserviert, 20.15 Uhr sollte die Veranstaltung losgehen. Kurz nach sieben wollte er mich abholen, weil man ja im CINEMAXX die Tickets immer schon eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn abholen muss.
Es wurde schließlich kurz nach halb acht, bevor ich endlich im Auto saß und wir die 25 km in Angriff nehmen konnten. Die Stimmung im Kfz war dementsprechend leicht gereizt, da alle damit rechneten, dass das Kino überfüllt und unsere Karten somit im Freiverkauf schon über den Ladentisch gegangen seien.
Doch oh Freude - oh Wunder: 20:01 Uhr bekamen wir freudestrahlend uns Karten ausgehändigt. Selbst das sonst bei MAXX-Mitarbeitern typische: \"Eigentlich hätten Sie die Tickets schon vor ´ner Viertelstunde abholen müssen!\" unterblieb - SELTSAM.
Im Saal dann des Rätsels Lösung: es hatten sich nur ca. 200 Austin Fans versammelt (bei 640 möglichen Sitzplätzen). Umso besser eigentlich, sitzt man wenigstens nicht so beengt.

Aber eigentlich wollte ich euch ja was zum Film erzählen:

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Die Story:
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Auf seinen Vater Nigel (Michael Caine) ist Austin Powers (Mike Myers) nicht so gut zu sprechen. Schließlich bleibt der alte Herr der Zeremonie fern, in der unser Held von der Queen zum Ritter geschlagen wird. Als Austin jedoch von seinem Chef Basil Exposition (Michael York) erfährt, dass sein Erzeuger vom fiesen Schurken Goldständer (auch Mike Myers und auch der deutsche Titel des Films) entführt worden ist. Dafür lässt er sogar die süßen japanischen paarungsbereiten Zwillinge Fook Mi und Fook Yu allein auf der Siegesfeier zurück. Allerdings braucht er die Mithilfe des gerade von ihm ins Gefängnis gebrachten Dr. Evil (wieder Mike Myers). Er erfährt, dass er ins Jahr 1975 - in die legendäre Disco-Ära - zurückreisen muss, um seinen Vater zu retten. Dort trifft Austin zur Unterstützung seine alte Gefährtin Foxxy Cleopatra (Ex-Destiny-Child Beyoncé Knowles). Doch schon bald müssen die beiden wieder in die Gegenwart zurückkehren, da Goldständer Austin´s Vater zurück zum inzwischen ausgebrochenen Dr. Evil bringen soll. Mehr sei an dieser Stelle über die Story nicht verraten, da sonst einige sehr interessante Wendungen im Film den geneigten Zuschauer der Spannung berauben würden. Außer vielleicht die Erwähnung, dass natürlich auch unsere Freunde Fieser Fettsack (ebenfalls von Mr. Myers gemimt), Nummer 2 (Robert Wagner) und Scott Evil (Seth Green) ihre Auftritte haben.

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Ein kleiner Einwurf:
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Ich werde es hier vermeiden, die ganzen Jokes des Films aufzuzählen. Die Komik entsteht durch das wunderbare Zusammenspiel der einzelnen Charaktere (die ja eigentlich nicht so viele verschiedene Schauspieler sind). Der König der Komik und mein heimlicher Favorit ist in diesem Teil Mini-Me (Verne Troyer) - ihr werdet Tränen lachen. So lässt er z.B. vor der obersten Richterin des World Council die Hosen herunter und zeigt ihr sein Hinterteil, um zu demonstrieren, was von der Verurteilung hält usw. usw. usw. Aber natürlich ist auch Mike Myers in seinen inzwischen vier Rollen genial (am besten als Goldständer) - leider sind die Masken nicht so perfekt, dass man ihn nicht erkennen würde. Seine 25 Mill. Dollar Gage ist er in jedem Fall wert (das sind ja gerade magere 6,25 Mios je Hauptrolle)
Und übrigens, ihr werdet überrascht sein (glaubt mir - ich war es auch), welches zusätzliche Staraufgebot sich in diesem Film versammelt hat: Tom Cruise, Gwyneth Paltrow, Kevin Spacey, Danny DeVito, John Travolta und Steven Spielberg sowie die Ozzbournes.
Wer es nicht glaubt, muss sich den Film ansehen - und darf sich zudem auf Britney Spears freuen (her head explodes, indeed)

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Mein Fazit
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Um es in einem Satz auf den Punkt zu bringen: Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mich vor diesem Film im Kino das letzte Mal so dermaßen kaputt gelacht habe,

Die Gags sind flach (meistens zumindest). Die Witze sind zum Teil aus den ersten beiden Teilen bekannt. Der schrullige Charakter Austin Powers ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache (meine Freundin zog ja auch einen Weiberabend vor). Aber gerade das empfinde ich als so genial. Jay Roach und Mike Myers schaffen eine schmale Gratwanderung immer an der Grenze des guten Geschmacks - diese wird aber nie übertreten. Unter cineastischen Gesichtspunkten oder auch den Freunden einer guten neuen und spannenden Story wird hier nicht viel geboten - aber das ist jedem klar, bevor er die Kinokarte erwirbt.

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Der Soundtrack:
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Die Musik kommt gewohnt schrill und laut daher. Eine Mischung aus Mission Impossible; Cobra, übernehmen Sie! & DiscoMusic. Nicht jedermanns Geschmack, aber auch nicht zum Abschalten (und aus den ersten Teilen ja schon bekannt). Die gesamte Atmosphäre im Film bleibt dadurch gewohnt trashig ? so passen die Ozzbournes mit ihrem Gastauftritt auch wunderbar hinein.

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Das Rest:
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In Goldständer ist Austin Powers mal wieder Klamauk auf niedrigem Niveau und daher für ein breites Publikum Belustigung von der allerbesten Sorte.

Diese Einschätzung scheint man auch in den USA zu teilen. Dort hat \"Austin Powers in Goldmember\" am Opening-weekend immerhin 71 Million Dollar eingespielt. Das muss Bond, James Bond, erst mal nachmachen.


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Zusammenfassung
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Originaltitel: Austin Powers in Goldmember
Regisseur: Jay Roach
Buch: Mike Myers, Michael McCullers
Verleih: Warner
Länge: 94
Jahr: 2002
Land: USA
Genre: Komödie
FSK: 12
Darsteller: Mike Myers, Beyoncé Knowles, Michael York, Michael Caine, Seth Green, Verne Troyer, Tom Cruise, Gwyneth Paltrow, Kevin Spacey, Danny DeVito, John Travolta, Steven Spielberg, Britney Spears, Eddie Adams, Evan Farmer, Quincy Jones, Jim Piddock, Fred Savage, Josh Zuckerman

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