Erfahrungsbericht von michafuchsi
Das berühmteste Leiden der Welt
Pro:
sehr bewegend
Kontra:
keins
Empfehlung:
Ja
Noch etwas vorweg.
Ich möchte mich hier nicht mit dem Inhalt des Filmes aufhalten, da jeder die Geschichte der Kreuzigung kennen sollte. Es geht hier nur um meine Eindrücke zu dem Film...
Endlich hat sich mal jemand auf überzeugende Weise an dem Thema der Leiden und Kreuzigung Christi versucht und es ist ein voller Erfolg geworden.
Der Film wird viel diskutiert und daran wird sich auch in der nächsten Zeit nichts ändern.
Diese Tatsache ist eine der größten Ehren für einen Film, der ein Tabuthema, wie dieses verarbeitet.
Die letzten 12 Stunden im Leben Jesu mit ein paar verstärkenden und auch emotionalen Rückblicken sind sehr gut gelungen und auch für den Zuschauer überzeugend umgesetzt worden.
Der Film wird mit den Originalsprachen Aramäisch und Latein gesprochen, was den Film noch beeindruckender macht und den Zuschauer noch mehr in den Bann des Filmes hineinversetzt. Der Film wäre auch durchaus ohne den Untertitel für jeden Verständlich gewesen, da jeder die Geschichte kennt, und es hierbei nur auf die emotionale Umsetzung der Schauspieler ankam.
Im Gegensatz zu früheren Filmen dieser Art wurde nichts verschönt und dem Kinobesucher bleiben auch nicht die schrecklichen Bilder erspart, die so ähnlich auch die Schaulustigen vor 2000 Jahren sehen mussten.
Die Peitschen reißen „echte“ Wunden in das Fleisch und die Schmerzen werden mehr als deutlich gemacht.
Man bekommt das Gefühl, in die Zeit einzutauchen und die Ängste der beteiligten Personen zu spüren. In der gut und böse noch von Menschen, Gott und Teufel verkörpert werden.
Gerade die Figur des Teufels, die zwischendurch immer den Weg Christi kreuzt und ihn versucht ist sehr gut in die Geschichte eingebunden und umgesetzt worden. Alle Figuren sind authentisch und nicht mit alten Klischees gemein. Niemand wird übertrieben heilig oder böse dargestellt, sondern als normale Menschen.
Man kann erkennen, wie Jesu die Menschen begeistert hat, aber wie sie auch Angst vor ihm und dem Unbekannten hinter ihm hatten.
Man merkt, wie sich immer mehr eine bedrückende Stimmung unter den Kinogästen ausbreitet, da jeder das Ende kennt und der Weg zum Ende immer grausamer wird. In anderen Filmen, wurden die körperlichen Leiden Christi meistens nur angedeutet und soweit es ging stilisiert. Hier wurde ganz darauf verzichtet, sondern man versuchte so gut es ging die Schmerzen und auch die Wunden realistisch über die Leinwand weiterzugeben, was auch sehr gut gelungen ist. Ich muss sagen, nach der Folter und Geißelungsszene, die immerhin ca. 20 Minuten dauert, habe ich jeden Schlag innerlich gespürt und auch bei der Kreuzigung ging jeder Hammerschlag durch Mark und Bein.
Hier wurden die Leiden wirklich zu den leiden eines jeden Zuschauers.
Es ging hierbei meiner Meinung nach nicht wirklich um Jesus selber. Für mich hätte die Figur durchaus durch eine andere, unbekannte ersetzt werden können.
Es wurde deutlich gemacht, wie sehr Menschen bereit sind Gewalt anzuwenden, wenn sie vor unbekanntem Angst bekommen.
Um auch noch die aktuelle Diskussion über den angeblich antisemitischen Inhalt aufzugreifen.
Ich habe in dem Film keinerlei antisemitische Hintergründe oder Darstellungsweisen gesehen. Eher wurde im Gegenteil klar, wie leicht Menschen zu manipulieren sind, und wie stark sich Menschen durch ihre Ängste beeinflussen lassen. Sie haben etwas gesehen, was sie nicht begreifen können und haben Angst bekommen, es könnte eine Bedrohung sein. Dieses Bild kann man noch heute Tag für Tag auf der ganzen Welt beobachten, ohne das auch nur irgendjemand auf einen rassistischen oder antisemitischen Hintergrund kommen würde…
Auch nach dem Film bleibt beim Zuschauer eine beklemmende Stimmung zurück, die sich über eine längere Zeit hält.
Man sollte sich den Film nicht anschauen, wenn man Brutalität (körperlich und geistig) nicht verträgt. Ebenfalls sollte man sich den Film nicht alleine anschauen, sondern jemanden mitnehmen, mit dem man sich nach dem Film unterhalten kann, um das gesehene besser zu verarbeiten.
Alles in allem eine überzeugende Darstellung und ein emotionales Meisterwerk, dass jeden Menschen, unhabhängig seiner Religion berührt.
Ich möchte mich hier nicht mit dem Inhalt des Filmes aufhalten, da jeder die Geschichte der Kreuzigung kennen sollte. Es geht hier nur um meine Eindrücke zu dem Film...
Endlich hat sich mal jemand auf überzeugende Weise an dem Thema der Leiden und Kreuzigung Christi versucht und es ist ein voller Erfolg geworden.
Der Film wird viel diskutiert und daran wird sich auch in der nächsten Zeit nichts ändern.
Diese Tatsache ist eine der größten Ehren für einen Film, der ein Tabuthema, wie dieses verarbeitet.
Die letzten 12 Stunden im Leben Jesu mit ein paar verstärkenden und auch emotionalen Rückblicken sind sehr gut gelungen und auch für den Zuschauer überzeugend umgesetzt worden.
Der Film wird mit den Originalsprachen Aramäisch und Latein gesprochen, was den Film noch beeindruckender macht und den Zuschauer noch mehr in den Bann des Filmes hineinversetzt. Der Film wäre auch durchaus ohne den Untertitel für jeden Verständlich gewesen, da jeder die Geschichte kennt, und es hierbei nur auf die emotionale Umsetzung der Schauspieler ankam.
Im Gegensatz zu früheren Filmen dieser Art wurde nichts verschönt und dem Kinobesucher bleiben auch nicht die schrecklichen Bilder erspart, die so ähnlich auch die Schaulustigen vor 2000 Jahren sehen mussten.
Die Peitschen reißen „echte“ Wunden in das Fleisch und die Schmerzen werden mehr als deutlich gemacht.
Man bekommt das Gefühl, in die Zeit einzutauchen und die Ängste der beteiligten Personen zu spüren. In der gut und böse noch von Menschen, Gott und Teufel verkörpert werden.
Gerade die Figur des Teufels, die zwischendurch immer den Weg Christi kreuzt und ihn versucht ist sehr gut in die Geschichte eingebunden und umgesetzt worden. Alle Figuren sind authentisch und nicht mit alten Klischees gemein. Niemand wird übertrieben heilig oder böse dargestellt, sondern als normale Menschen.
Man kann erkennen, wie Jesu die Menschen begeistert hat, aber wie sie auch Angst vor ihm und dem Unbekannten hinter ihm hatten.
Man merkt, wie sich immer mehr eine bedrückende Stimmung unter den Kinogästen ausbreitet, da jeder das Ende kennt und der Weg zum Ende immer grausamer wird. In anderen Filmen, wurden die körperlichen Leiden Christi meistens nur angedeutet und soweit es ging stilisiert. Hier wurde ganz darauf verzichtet, sondern man versuchte so gut es ging die Schmerzen und auch die Wunden realistisch über die Leinwand weiterzugeben, was auch sehr gut gelungen ist. Ich muss sagen, nach der Folter und Geißelungsszene, die immerhin ca. 20 Minuten dauert, habe ich jeden Schlag innerlich gespürt und auch bei der Kreuzigung ging jeder Hammerschlag durch Mark und Bein.
Hier wurden die Leiden wirklich zu den leiden eines jeden Zuschauers.
Es ging hierbei meiner Meinung nach nicht wirklich um Jesus selber. Für mich hätte die Figur durchaus durch eine andere, unbekannte ersetzt werden können.
Es wurde deutlich gemacht, wie sehr Menschen bereit sind Gewalt anzuwenden, wenn sie vor unbekanntem Angst bekommen.
Um auch noch die aktuelle Diskussion über den angeblich antisemitischen Inhalt aufzugreifen.
Ich habe in dem Film keinerlei antisemitische Hintergründe oder Darstellungsweisen gesehen. Eher wurde im Gegenteil klar, wie leicht Menschen zu manipulieren sind, und wie stark sich Menschen durch ihre Ängste beeinflussen lassen. Sie haben etwas gesehen, was sie nicht begreifen können und haben Angst bekommen, es könnte eine Bedrohung sein. Dieses Bild kann man noch heute Tag für Tag auf der ganzen Welt beobachten, ohne das auch nur irgendjemand auf einen rassistischen oder antisemitischen Hintergrund kommen würde…
Auch nach dem Film bleibt beim Zuschauer eine beklemmende Stimmung zurück, die sich über eine längere Zeit hält.
Man sollte sich den Film nicht anschauen, wenn man Brutalität (körperlich und geistig) nicht verträgt. Ebenfalls sollte man sich den Film nicht alleine anschauen, sondern jemanden mitnehmen, mit dem man sich nach dem Film unterhalten kann, um das gesehene besser zu verarbeiten.
Alles in allem eine überzeugende Darstellung und ein emotionales Meisterwerk, dass jeden Menschen, unhabhängig seiner Religion berührt.
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