Wolf Creek (DVD) Testbericht




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Erfahrungsbericht von eunubis
###Willkommen im Outback:"1, 2 Dein Leben ist vorbei!"###
Pro:
Gute Kameraführung, gute Filmstory
Kontra:
schlechte Umsetzung
Empfehlung:
Ja
Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten, werde ich in diesem Bericht eine Inhaltsangabe aufstellen. Weshalb? Ich gebe sehr viel Inhalt der Story preis und möchte jedem die Chance geben zu entscheiden, wie viel er lesen möchte und was doch lieber übersprungen werden sollte.
1. Die Story
2. Die Darsteller und ihre Rollen
3. Details des Films (Spoiler) und meine Meinung hierzu (VERRÄT VIEL INHALT!!!!!!!)
4. Meine Meinung
5. Hintergrund und Inspiration
6. WOLF-CREEK – Der Krater
7. Die DVD
8. Unterm Strich
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1. Die Story
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Drei Backpacker auf Abenteuerurlaub. Es sollte ein schöner Urlaub für die beiden Engländerinnen Liz (Cassandra Magrath) und Kristy (Kestie Morassi) werden. Mit ihrem australischen Freund Ben (Nathan Phillips) starten sie einen Trip durch Australien. Ein alter Ford soll sie zu ihrem nächsten Ziel, dem Krater –Wolf Creek- bringen. Ausgelassene Parties, Drogen und Alkohol lassen die Stimmungen überquellen.
Am Wolf Creek angekommen starten die drei Freunde ihren Fußmarsch zum Krater und es scheint ein schöner Tag zu werden. Überwältigt von dem Naturschauspiel genießen sie die Stille und zwischen Ben und Liz entwickelt sich eine zarte Romanze. Leider sollte der Tag nicht ganz so wunderbar zu Ende gehen, denn als sie wieder bei ihrem Auto ankommen, müssen sie feststellen, dass dieses nicht mehr anspringt. Als die Dunkelheit hereinbricht beginnen sich erste Ängste und Verzweiflung zu regen. Wer soll ihnen nun helfen, so weit weg von der zivilisierten Welt?
Doch nach Stunden naht die Hilfe in Form eines Trucks und dessen charmanten und kauzigen Fahrers Mick Taylor (John Jarratt). Durch sein fachkundiges Auftreten, hat er schnell das Vertrauen der jungen Leute gewonnen. In stundenlanger Fahrt schleppt er die drei ab und erzählt am Lagerfeuer bei ein paar Bieren, seltsame Geschichten. Der nächste Morgen beginnt für Liz mit einem bösen Erwachen. Gefesselt und geknebelt findet sie sich in einer Hütte wieder. Von draußen hallen die Schrei von Kristy an ihre Ohren. Liz kann sich befreien und der nächste Schock lässt nicht lange auf sich warten. Mick hält Kristy in einer Garage gefangen, wo er sie mit Messer und Gewehr foltert und terrorisiert. Mit ein wenig List gelingt es Liz, den geistesgestörten Mick zu überwältigen und ihre Freundin zu befreien. Eine Hetzjagd auf Leben und Tod beginnt.
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2. Die Darsteller und ihre Rollen
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Ein Schauspieler ist immer nur so gut, wie die Vorlage eines Drehbuches ihm Möglichkeiten einräumt? Nicht alleine davon hängt eine überzeugend gespielte Rolle ab, sondern erst der Schauspieler erweckt die Figuren, die bisher nur auf dem Papier existiert haben, zum Leben.
In Wolf Creek gelingt dies dem EINEN besser, dem ANDEREN wiederum nicht so gut.
Auch hier werde ich meiner Linie treu bleiben und nichts privates zu den Schauspielern schreiben. Dies kann –wie immer- im Internet nachgelesen werde. Ich möchte hier viel eher auf die einzelnen Rollen eingehen und gleichzeitig meine Meinung hierzu integrieren. Also Vorsicht, auch in diesem Bericht werde ich wieder einmal tiefer in die Geschehnisse der Story abtauchen. Wie immer gilt: Wer nicht zu viel erfahren möchte, sollte diesen Abschnitt überspringen!
Cassandra Magrath,
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übernimmt die Darstellung der Engländerin Liz Hunter. Hierbei gibt es für mich nichts auszusetzen. Cassandra ist eine Bereicherung für den Film, setzt sie doch Szenen wie die Rettung ihrer Freundin Kristy und die anschließende Flucht vor Tom, wunderbar ins rechte Licht. Das hier wirklich extreme Patzer in der Story an sich zu finden sind, kann man nicht Cassandra in die Schuhe schieben. Sie macht das Beste aus ihrer Rolle und wirkt bis zum Ende überzeugend in der ihr vorgegebenen Darstellung.
Auch ihrer Kollegin
Kestie Morassi,
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die Liz`s Freundin Kristy verkörpert, kann man Mangel an schauspielerischer Leistung keineswegs vorwerfen. Besonders die Szene, in der sie von Tom auf sadistische Art und Weise gequält wird, spielt Kestie Morassi so überzeugend, als wäre sie tatsächlich in dieser ausweglosen Lage.
Hier hat Greg McLean, bei der Wahl seiner weiblichen Darsteller, ein goldenes Händchen bewiesen.
Was ich persönlich von
Nathan Phillips,
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der in die Rolle von Ben schlüpft, nicht gerade behaupten kann. Ob dies nun an der eher faden und langweiligen Charakterfigur liegt oder an der schauspielerischen Leistung, vermag ich kaum noch zu sagen. Ben wirkt langweilig und könnte aus dem Film, ohne schmerzlichen Verlust, gestrichen werden.
Aber dies ist meine Meinung und hier sollte sich jeder sein eigenes Bild machen.
Die beste und zugleich charakterstärkste Rolle, hat hier eindeutig
John Jarratt
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für mich. John verkörpert die Darstellung des kauzigen und später völlig wahnsinnigen Mick Taylor mit einer solchen Intensität, dass hier kein anderer Schauspieler in Frage gekommen wäre. So nimmt man ihm seine anfängliche Hilfsbereitschaft genauso ab, wie später den Psychopathen. Diese Rolle wurde glücklicherweise nicht mit ganz so vielen Patzern überzogen, wie dies z.B. bei Liz der Fall ist. Aber auch bei Taylor kann keineswegs von Realismus die Rede sein und so gehe ich gleich mal zu dem Teil meines Berichts über, der sich den Details widmet.
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3. Details des Films und meine Meinung hierzu
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Vorsicht Spoiler!
- Wer nicht zu viel der Story erfahren möchte, bitte überspringen !!!-
Meine Auflistung der einzelnen Szenen ist nicht in der Reihenfolge, wie sie im Film vorkommen, enthalten jedoch gleichzeitig meine Meinung und somit sehr viele Informationen zu dem Film.
„Liz beobachtet durch ein Fenster, wie Kristy in der Garage auf sadistische Art und Weise gequält wird. Sie lenkt Mick ab, indem sie ein Auto abfackelt und versteckt sich in der Garage.“
· An sich eine gute Idee, aber anstatt sich gleich zu bewaffnen (Möglichkeiten hierzu, gibt es mehr als genug), versucht sie Kristy zu befreien. Als dies nicht gleich funktioniert, versteckt sie sich erst einmal in der Garage. Okay in Anbetracht der Tatsache, dass Mick ziemlich irre und zu allem fähig ist, wird diese Handlung nachvollziehbar. Erst einmal den richtigen Zeitpunkt abwarten.
„Liz kann Mick durch einen Streifschuss ausser Gefecht setzen und Kristy befreien. Leider hat sie nun Probleme mit dem Nachladen der Waffe, was hier nicht das Problem darstellt, denn Mick liegt am Boden und rührt sich erst mal nicht mehr!“
· Anstatt ihm jedoch ordentlich eins überzubraten und sicher zu gehen, dass er beiden nicht folgen kann, gibt es eine paar Hiebe auf den Rücken und das war es. Wenn man hier einmal die Angst, die beide Mädels ausstehen müssen in den Vordergrund rückt, wirkt diese Szene ziemlich unrealistisch. Mick hat ein Messer bei sich, welches gut sichtbar neben ihm liegt. Das Gewehr wird zwar mitgenommen, aber nach wenigen Metern weggeworfen (selbst bei Ladehemmungen hätte sie es mitnehmen sollen, denn diese hätten eventuell später behoben werden können). Wo ist das Messer? Ja liegengelassen haben sie es und so begeben sie sich völlig unbewaffnet auf die Flucht!
„Sie türmen mit Micks Wagen, aber schon kurze Zeit später ist er ihnen wieder auf den Fersen! War ja klar! Ein Abhang bremst die Flucht der beiden jungen Frauen und somit bleibt ihnen nur, den Wagen verschwinden zu lassen (Abhang runter) und zu Fuß weiter.“
· Wer sich nun fragt, was aus dem guten Ben geworden ist, der stellt sich diese Frage zu Recht. Keines der beiden Mädels schert sich darum wo er steckt und ob er überhaupt noch lebt. Hier hätte man sich dann auch die beginnende „Lovestory“, zu Anfang des Films, schenken können. Würdet ihr flüchten ohne zumindest einen Versuch gestartet zu haben eure/n Liebste/n zu befreien? Auch als Liz später zurückkommt (dazu gehe ich weiter unten näher ein), startet sie keinen Versuch herauszubekommen wo Ben sich aufhält.
„Ben kann sich letztendlich befreien und ohne das Wissen, ob seine Freundinnen noch Leben oder wo sie sind, flüchtet auch er! Will er denn nicht wissen, ob den Mädels noch zu helfen ist? Negativ!“
· Hinterlässt Ben zu Anfang des Films noch den Eindruck ein taffer Kerl zu sein, der durchaus in der Lage ist seine Mädels zu beschützen, so entwickelt er sich später zu einem Durchschnittstypen, dessen Rolle man getrost hätte streichen können. Wäre da nicht die Tatsache, dass Ben als einziger Überlebender, ausgenommen Mick Taylor, aus dem Film hervorgeht. Aber selbst hier hätte man sich ein anderes Ende einfallen lassen können.
„Liz kehrt zu Micks Grundstück zurück, um einen neuen Wagen zu holen, mit dem sie die Flucht fortsetzen können. In der Garage findet sie eine Taschenlampe, sowie einen Revolver und da Munition zu Massen herumliegt, lädt sie ihn auch gleich! Sehr gut!“
· Nimmt sie Munition zum Nachladen mit? Nein! Und hier habe ich mir dann entgültig die Haare gerauft. Mit einem Revolver, der gerade einmal 6-Schuss hat und als ungeübter Schütze, kommt man nicht wirklich weit! Herrgott! Nun, sie hat es so gemacht und fertig! Sucht Liz sich jetzt gleich ein Fluchtauto? Natürlich nicht! Sie entdeckt ein paar Videokameras und schaut sich 2-3 Kurzfilmchen an. In Anbetracht der Tatsache, dass ihr ein Killer auf den Fersen ist, hat sie für solche Spielereien keine Zeit. Hier sei jedoch erwähnt, dass diese Filme Aufschluss darüber geben, dass Mick schon andere Touristen in den Tod gelockt hat. Aber es ist nicht zu leugnen, dass sich Liz zu lange mit der Durchsicht dieser Filme aufhält.
„Irgendwann beschließt Liz ENDLICH sich einen Fluchtwagen, aus der beachtlichen Menge an Autos, herauszupicken. Na klappt doch noch alles! Weit gefehlt! Erinnerung: Liz hat eine Taschenlampe und eine Pistole! Fluchtwagen gesichtet, einsteigen und los! UND? Richtig!!!!
Mick lauert schon auf dem Rücksitz! Spätestens hier hätte ich abschalten sollen, aber da ich ja wissen wollte, wie der Film ausgeht, tat ich es natürlich nicht! Was störte mich denn jetzt an der Autoszene?“
a) Mit der Taschenlampe hätte Liz in das Auto leuchten und somit sehen können, dass sich Mick auf dem Rücksitz befindet und dementsprechend handeln können. Dann wäre der Film zu Ende gewesen? Sicher nicht! Der Streifschuss hat ja auch schon bei der ersten Flucht funktioniert. Außerdem hätte Liz ihn auch ohne Taschenlampe sehen müssen, denn so dunkel war es in dem Schuppen nicht. Das ist z.B. eine Szene, die mir schon in einigen anderen Filmen immer wieder bitter aufstößt. Wenn man in ein Auto einsteigt sieht man, ob sich jemand auf dem Rücksitz befindet. Probiert es einmal aus!
b) Bei mehr als 10 Autos, sucht sich Liz genau die Karre heraus, in der schon der Killer lauert.
Leider erleidet Wolf Creek von Szene zu Szene immer mehr Realitätsverluste.
Glaubt mir, es gibt noch die ein oder andere Szene, die ich hier zerlegen könnte, aber ich möchte euch nicht gänzlich den Spaß an dem Film verderben und somit höre ich jetzt hier auf. Sicherlich verfügen viele Filme über solch „dümmliche“ Fehler, aber je mehr von diesen Fehlern in einem Film auftauchen, desto eher achtet man (zumindest ich) darauf, wo der nächste Hund begraben liegt.
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4. Meine Meinung
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Vieles meiner Meinung habe ich ja schon in den Details des Films genannt, deshalb wird dieser Extraabschnitte etwas kürzer!
Zuerst möchte ich noch etwas zur Kameraführung loswerden! Hier ist eindeutig nicht gepfuscht worden, denn die einzelnen Szenen wurden angemessen und teilweise auch aus erstklassigen Perspektiven dargestellt. Auch die Landschaftsaufnahmen wurden glanzvoll eingefangen. Imposante Aufnahmen des Wolf Creek Kraters und der ihn umgebenden Wildnis, bilden einen wahren Augenschmaus für den Zuschauer. Auch die Bild- und Tonqualität würde ich als besonders herausragend bezeichnen!
Hier liegt eine wirklich gute Geschichte vor, die jedoch hundsmiserabel umgesetzt wurde. Ich bin immer der Meinung, dass man nicht alles so realistisch sehen muss, gerade in Horrorfilmen nicht, aber genau hier liegt das Problem. Wolf Creek sollte sich eigentlich von dem Horror-Genre abheben und ohne viel Gemetzel und Blutvergießen Spannung, durch Psychoterror, erzeugen. Kleine Patzer gestehe ich jedem Drehbuchautor zu, Film ist Film, aber wenn diese Überhand nehmen und der Zuschauer die Hand öfter an seinen Kopf klatscht, als auf den Mund, hört mein Verständnis auf! Hier hätte ein gut durchdachtes Drehbuch und die richtige Umsetzung ein wahres Goldstück an Filmgeschichte zaubern können, aber leider wurde hier viel zu sehr gepatzt! Der doch sehr lange und schleppende Anfang von Wolf Creek, soll dem Zuschauer Einblick in die Charaktere geben, um später die Angst und den Terror, den Liz, Kristy und Ben durchstehen müssen, intensiver nachvollziehen zu können. Was aber bringt das, wenn sich später keiner mehr um den anderen schert (ausser Liz und Kristy)?
Den Schauspielern kann man hier keinen Vorwurf machen. Die Charaktere die dargestellt werden, spielen sie wirklich gut und gehen in ihren Rollen unheimlich auf, aber hier mindert die Qualität der Geschichte leider das Können! Mir sind keine der Darsteller bekannt und gerade deshalb finde ich es sehr schade, dass der eigentliche Film ihnen nicht wirklich eine Chance gibt sich zu entfalten.
Gibt es auch etwas, was mir an Wolf Creek gefallen hat?
Eindeutig ja!!!!!!!
Die Kameraeinstellungen sind teilweise perfekt! Hier ist eindeutig nicht gepfuscht worden, denn die einzelnen Szenen wurden angemessen und teilweise auch aus erstklassigen Perspektiven dargestellt. Auch die Kamerafahrten während des Terrors, können nicht beklagt werden.
Die Landschaftsaufnahmen wurden besonders glanzvoll eingefangen. Imposante Aufnahmen des Wolf Creek Kraters und der ihn umgebenden Wildnis, bilden einen wahren Augenschmaus für den Zuschauer. Auch die Bild- und Tonqualität würde ich als besonders herausragend bezeichnen!
Die Grundstory ist sehr gut gewählt. Gerade die Mischung der wahren Fälle, die in Wolf Creek verarbeitet werden, machen diesen Film interessant. Hierzu ist es allerdings sehr hilfreich, wenn man auch etwas über die wahren Geschichten weiß. Somit gehe ich in den nächsten Abschnitt über.
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5. Hintergrund
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Der Film wurde durch wahre Begebenheiten inspiriert. Als Vorlage für die Geschichte zu Wolf Creek, bediente sich Greg McLean (Drehbuch und Regie), drei wahren Vorfällen, die sich vor einiger Zeit in Australien zugetragen haben.
Ivan Milat,
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wurde auch als der Rucksacktouristen – Mörder bekannt und dies nicht nur in Australien. Auch in Europa berichtete die Presse über diesen Fall, zumal unter den Opfern auch einige Engländer und Deutsche zu finden waren.
In Australien verschwanden zwischen 1989 und 1992, auf dem Hume Higway zwischen Melbourne und Sydney, junge Rucksacktouristen. Ein Jahr, nach dem Verschwinden der Backpacker, wurden die grausam zugerichteten Leichen im Belanglo Forest entdeckt.
Ein Zufall führte die Beamten zu Ivan Milat, der am 22. Mai 1994 verhaftet und 2 Jahre später, wegen siebenfachen Mordes, zu lebenslanger Haft verurteilt wurde.
Bradley Murdoch,
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eher als der Peter-Falconio-Killer bekannt gewordene Straftäter, ist das jüngste Ereignis in der Geschichte Australiens Kriminalgeschichte. Hier ist die ganze Geschichte etwas schwammig, den die Verurteilung basiert lediglich auf der Aussage einer Zeugin, der damaligen Freundin des Opfers.
Laut Aussage von Joanne Lees, soll sich am 14.Juli 2001 folgende Geschichte abgespielt haben:
„Joanne und ihr Freund Peter Falconio seien in ihrem klapprigen VW-Bus, 300 Kilometer nördlich von Alice Springs, unterwegs nach Darwin gewesen. Neben ihnen tauchte plötzlich ein Geländewagen auf, dessen Fahrer ihnen vermittelte, dass mit ihrem Auto etwas nicht in Ordnung sei.
Falconio hielt den Wagen an und bat seine Freundin im Auto sitzen zu bleiben. Plötzlich hörte Joanne einen Knall und kurze Zeit später bedrohte sie der Fremde mit einer Waffe. Er fesselte und packte sie in seinen Wagen, danach verschwand er wieder. Joanne gelang die Flucht und ein Lastwagenfahrer brachte sie zu einem Roudhouse.“
Bradley Murdoch wurde am 15.12. 2005 wegen Mordes am Briten Peter Falconio und wegen Entführung und Körperverletzung von dessen Freundin Joanne Lees zu einer lebenslänglichen Gefängnisstrafe verurteilt.
Jedoch wurde weder die Tatwaffe, noch Falconios Leiche jemals gefunden. Inwieweit uns hier Einzelheiten, die zur Festnahme Murdochs und letztendlich die Beweislast, verschwiegen werden, vermag ich leider nicht zu sagen.
Eine Verurteilung, basierend auf einer einzigen Zeugenaussage, kann und sollte man hier doch etwas näher durchleuchten. Dies liegt jedoch nicht in meiner Zuständigkeit, denn schließlich soll dieser Bericht noch immer, vorrangig, über den Film handeln und nicht den Hintergrund zum Hauptereignis werden lassen.
Die Snowtown-Serienkiller
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Dieser Fall geisterte unter dem Namen „Leichen in Fässer“ - Fall durch die Medien.
Hier wurde aus reiner Geldgier gemordet.
In Adelaide töteten 3 Männer mindestens 9 Menschen, um deren Sozialhilfe zu kassieren. In einer stillgelegten Bank fand die Polizei acht grausam zerstümmelte Leichen, die in Säurefässern untergebracht waren. Ein vergrabenes Opfer wurde in einem Garten in Snowtown gefunden.
Den Tätern wurde von der Staatsanwaltschaft Mord aus Lust und Habgier vorgeworfen. Zwei der Täter erhielten eine lebenslange Haftstrafe. Der dritte im Bunde wurde zu einer Freiheitsstrafe von 26 Jahren verurteilt.
Sicherlich gibt es über diese 3 Fälle noch sehr viel mehr zu berichten, aber ich möchte hier keine Dokumentation über Serienkiller schreiben, sondern es geht noch immer um den Film Wolf Creek. Für diejenigen, die jedoch mehr über diese Verbrechen erfahren möchten, bietet beispielsweise Wikipedia eine sehr gute Informationsquelle, bei der auch ich mich der Informationen über diese Vorfälle bediente!
Immer wieder dienen Serien- oder auch Massenmörder als Vorlage für Thriller und Horrorfilme. Nicht immer wird deren Geschichte verfilmt, sondern wie im Fall von Wolf Creek als Inspiration verwendet.
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6. WOLF-CREEK – Der Krater
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Der durch einen Meteoriteneinschlag entstandene Krater, liegt 145 km südlich von Halls Creek, Bundesstaat Western Australia im australischen Outback. Der Einschlag ereignete sich vor etwa 300 000 Jahren. Im Juni 1947 wurde der ca. 880 m große Krater von europäischen Touristen entdeckt. Den Aborigines war er jedoch schon lange Zeit vorher bekannt.
Der Wolfe Creek Meteorite Crater Nationalpark wurde jedoch erst viele Jahre später, im Jahr 1969 gegründet.
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7. Die DVD
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Australien 2005
Regie: Greg McLean
Drehbuch: Greg McLean
Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch, Englisch
Bildseitenformat: 16:9
FSK: ab 18 Jahren
Studio: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Laufzeit: ca. 94 Min.
Preis: 16,95€ (bei Amazon)
Features: Audiokommentare, Making of (ca. 45 Min.), Entfallene Szenen, TV-Spots, Trailer
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8. Was bleibt unterm Strich?
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Eine nette Abendunterhaltung! Für Leute die nicht so pedantisch sind wie meine Wenigkeit, sogar ein Film, der trotz schlechter Umsetzung einiges an Spannung zu bieten hat! Schade, hier hätte man wirklich mehr rausholen können!
Empfehlung? Nun, wie ich schon gesagt. Wer auf Logik und Realismus nicht unbedingt WERT legt, für den ist Wolf Creek sicherlich ein Leckerbissen. Für mich allerdings eher enttäuschend!
Fazit:
Wolf Creek bekommt knappe 3 Sterne von mir!
© eunubis für yopi und andere Plattformen
82 Bewertungen, 37 Kommentare
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20.06.2008, 12:45 Uhr von ingoa09
Bewertung: besonders wertvollEin wirklich klasse Bericht! Gruß Ingo
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17.01.2008, 08:49 Uhr von BroeselWerner
Bewertung: sehr hilfreichlieben Gruß
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23.09.2007, 14:13 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichLG Pet
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09.06.2007, 20:24 Uhr von clockwork_orange
Bewertung: sehr hilfreichLG Nicole
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07.05.2007, 00:01 Uhr von AndreaBln
Bewertung: sehr hilfreich...sh...lg andrea
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11.04.2007, 14:11 Uhr von Jinxx
Bewertung: sehr hilfreichsh, liebe grüße
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26.03.2007, 18:43 Uhr von barbu
Bewertung: sehr hilfreichschön das du bei mir reingeschaut hast, freue mich über erneute besuche.LG BARBU
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25.03.2007, 19:44 Uhr von MikeAdvert
Bewertung: sehr hilfreichspitze, schönes Fotos, Gruß Mike.
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24.03.2007, 15:44 Uhr von Qantas
Bewertung: sehr hilfreichEin schöner Bericht! :-) Liebe Grüße aus Köln!
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24.03.2007, 13:00 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichsh + lg Wünsche dir noch ein schhönes Wochenende :-)
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23.03.2007, 09:31 Uhr von hammi79
Bewertung: sehr hilfreichsh + schönes WE :)
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22.03.2007, 00:39 Uhr von SenorSunrise
Bewertung: sehr hilfreichSH gruß SENOR
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21.03.2007, 19:09 Uhr von MOFFt
Bewertung: sehr hilfreichhab schon mal gelesen vom film - grüsse mOFFt
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19.03.2007, 23:10 Uhr von mercury24
Bewertung: sehr hilfreichsh und liebe Grüße Micha
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18.03.2007, 14:57 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichsh+LG Clarinetta
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17.03.2007, 22:50 Uhr von Asterisque
Bewertung: sehr hilfreichLG. Asterisque
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11.03.2007, 20:11 Uhr von Nick_Neschi
Bewertung: sehr hilfreicho---> lg...jonny :o)
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11.03.2007, 14:17 Uhr von LadySimara
Bewertung: sehr hilfreich~°~Liebe Grüße Steffi~°~
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11.03.2007, 13:07 Uhr von sandraberg
Bewertung: sehr hilfreichha, endlich wieder zeit zum cis-abarbeiten :-) vergesse natürlich niemanden!! schönen sonntag noch. glg sandra
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10.03.2007, 15:16 Uhr von Matze1195
Bewertung: sehr hilfreichPRIMA !!!
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10.03.2007, 10:47 Uhr von Sayenna
Bewertung: sehr hilfreichsh :-)
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10.03.2007, 03:29 Uhr von diana75
Bewertung: sehr hilfreich‹^› ‹(•¿•)› ‹^›G*R*U*S*S*‹^› ‹(•¿•)› ‹^›
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10.03.2007, 02:05 Uhr von panico
Bewertung: sehr hilfreichlg panico:-)
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10.03.2007, 01:19 Uhr von LittleSparko
Bewertung: sehr hilfreichlg, daniela
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09.03.2007, 23:52 Uhr von Puenktchen3844
Bewertung: sehr hilfreich‹^› ‹(•¿•)› ‹^› Liebe Grüße
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09.03.2007, 21:45 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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09.03.2007, 21:32 Uhr von bianca24
Bewertung: sehr hilfreich◄ Sehr hilfreich! Viele Grüße, Bianca ►
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09.03.2007, 20:01 Uhr von Maximo01985
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich LG Markus
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09.03.2007, 18:40 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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09.03.2007, 18:10 Uhr von mu4you
Bewertung: sehr hilfreichsh LG mu4you
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09.03.2007, 18:09 Uhr von albinaschulz
Bewertung: sehr hilfreichsh LG Sarah
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09.03.2007, 17:38 Uhr von sandrad198
Bewertung: sehr hilfreich**sh+lg ** Sandra
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09.03.2007, 17:32 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bricht,SH.LG Bernd
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09.03.2007, 17:19 Uhr von gensinrw
Bewertung: sehr hilfreichSH!!!Lieben Gruß,gensinrw
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09.03.2007, 17:17 Uhr von TheLick
Bewertung: sehr hilfreichLG TheLick!
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09.03.2007, 17:13 Uhr von Django006
Bewertung: sehr hilfreichsh & *lg* Alan ;>))))
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09.03.2007, 17:11 Uhr von Sabate
Bewertung: sehr hilfreich**lg** Todd






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