Seecode Vossor Testbericht

Seecode-vossor
ab 27,35
Auf yopi.de gelistet seit 01/2007
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Summe aller Bewertungen
  • Qualität:  sehr gut
  • Halt & Stabilität:  sehr gut
  • Kratzgefahr:  sehr gering
  • Preis-Leistungs-Verhältnis:  gut

Erfahrungsbericht von ManOb

Telefonieren ohne Punkte

4
  • Qualität:  sehr gut
  • Halt & Stabilität:  sehr gut
  • Kratzgefahr:  sehr gering
  • Preis-Leistungs-Verhältnis:  gut

Pro:

Befestigung, Bedienung, Sprachqualität

Kontra:

eigentlich nichts

Empfehlung:

Ja

Leider habe ich den exakten Typ meiner Freisprecheinrichtung bei yopi nicht gefunden, deshalb weise ich ausdrücklich an dieser Stelle darauf hin, dass es um die Freisprecheinrichtung Seecode Vossor Phonebook geht.

Ich habe sie mittlerweile über drei Jahre in Gebrauch (im selben Auto) und möchte an dieser Stelle ein Fazit ziehen.

Erwartungen

Ich war auf der Suche nach einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung, die einfach zu montieren ist, keinen Einbau im Kfz erfordert und trotzdem nicht im Weg herum hängt oder liegt.

Nach langem Stöbern und Vergleichen habe ich mich für das Vossor Phone Book entschieden, da mir dies die sinnvollste Alternative zu sein schien. Zunächst hatte ich mit einem Gerät geliebäugelt, das einfach im Becherhalter abgestellt wird, aber da hatte ich Zweifel an der Leistungsfähigkeit des Mikrophons, da man ja im Normalfall nach vorne in Richtung Windschutzscheibe und nicht nach unten in den Becherhalter spricht.

Kurz zu meiner übrigen "Hardware": ich fahre einen 1er BMW und habe ein Nokia C2.

Ausstattung / Technische Daten

  • kompatibel mit Bluetooth-Standard
  • V 2.0Telefonbuchfunktion mit Speicher für ca. 600 Namen
  • Namens- und Rufnummernanzeige im Spiegel
  • integrierter Akku
  • integrierter Lautsprecher auf der Spiegelrückseite
  • optimierte DSP-Klangtechnologie
  • Sprachanwahl (sofern vom Mobiltelefon unterstützt)
  • Wahlwiederholung
  • Telefonbuchsynchronisation mit dem angemeldeten Mobiltelefon
  • Schnellwahlfunktion für drei Rufnummern
  • Koppelung von bis zu drei Telefonen möglich
  • Kfz-Ladekabel (12 V)
  • Standby: 500 h
  • Gesprächszeit: 25 h

Optik / Befestigung

Zugegeben, formschön sieht anders aus. Der Spiegel ist ein etwas unförmiger Klops in dunkelgrauer Plastikoptik - das wäre vermutlich schöner auch gegangen.

Obwohl der Spiegel auf den ersten Blick wirklich groß und klobig erscheint, fällt er mir im Auto selbst überhaupt nicht negativ auf. Im Gegenteil. Endlich sehe ich mal die komplette Heckscheibe, sprich die Fläche des Spiegels ist größer als beim Originalzubehör.

Obwohl die Montage der FSE wirklich kinderleicht ist (sie wird mittels vier Klemmen auf dem vorhandenen Rückspiegel angebracht), brauchte ich doch meinen Mann dazu, da die Klemmen extrem streng sind und man schon ordentlich Kraft in den Fingern braucht. Dafür hält die FSE aber auch bombenfest und ich konnte weder auf der Autobahn noch Landstraße und nicht einmal auf unebenem Untergrund (Straßenbauarbeiten) Vibrationen feststellen. Die beigefügten Haltebänder hatte ich nie in Gebrauch und habe sie auch nie vermisst.

Das Spiegelglas ist etwas dunkler als üblich, aber ich empfinde es nicht als störend. Auch das kleine Rechteck mittig im Spiegelglas, in dem z.B. die Telefonnummer eingeblendet wird, fällt beim Beobachten des rückwärtigen Verkehrs überhaupt nicht auf.

Die Sonnenblenden lassen sich auf beiden Seiten uneingeschränkt bewegen.

Aufladen und Datenübertragung

Die Buchse für das Ladekabel ist auf der Oberseite etwa mittig angebracht. Da man sie aber nur schwer bzw. gar nicht sehen kann, muss man sie mit den Fingern ertasten und dann den Stecker blind reinpfriemeln. Das ist eine ziemlich fummelige Angelegenheit und klappt nur selten beim ersten Mal.

Als echten Nachteil empfinde ich, dass kein Netzteil/Netzadapter beiliegt und man die FSE somit bei der Erstaufladung, die mindestens 8 Stunden dauern soll, um die Akkuleistung nicht zu mindern, nicht einfach an das normale Stromnetz hängen kann. Wenn die FSE zwangsläufig die ganze Nacht zum Laden an der Autobatterie saugt, könnte ich mir schon vorstellen, dass es am anderen Morgen Probleme beim Anlassen geben könnte. Bei mir gab es keine Probleme, da ich sie im Auto meines Mannes geladen habe und das gute Stück über zwei Batterien verfügt.

Beim Übertragen des Telefonbuchs gab es keinerlei Probleme. Die Anleitung war leicht zu verstehen, ich habe sie Schritt für Schritt befolgt und es wurden sämtliche Nummern übertragen, auch wenn unter einem Namen mehrere Nummern gespeichert waren.

Umlaute werden allerdings in Hieroglyphen dargestellt, da ist eindeutig Nachbesserung erforderlich.

An der Unterkante befinden sich zwei stecknadelkopfgroße LEDs. Die blaue, die in einem Abstand von mehreren Sekunden blinkt, zeigt an, dass die FSE in Betrieb ist.

Die rote LED leuchtet permanent, wenn das Gerät geladen wird und der Akku noch nicht voll geladen ist. Ist die Aufladung komplett, erlischt die rote LED.Blinkt die rote LED, ist der Ladezustand des Akkus niedrig.

Bei Helligkeit fallen (zumindest mir) weder die blaue noch die rote LED auf. Bei Dunkelheit sticht insbesondere die blaue deutlich hervor. Anfangs war das sehr ungewohnt und ich habe das Leuchten ständig aus dem Augenwinkel wahrgenommen. Nach der Gewöhnungsphase jedoch fiel sie mir überhaupt nicht mehr auf und ich empfinde das Leuchten auch überhaupt nicht als störend.

Betrieb

Die FSE wird mittels eines kleinen Schalters auf der Oberseite eingeschaltet. Der Schalter ist sehr gut zu sehen und auch bei Dunkelheit problemlos zu ertasten. Nach den ersten paar Malen findet man ihn auch ohne hinzusehen.

Die Bluetooth-Verbindung Telefon - FSE wird innerhalb von maximal 3 Sekunden hergestellt; die Trennung registriert mein Telefon nach ca. 15 Sekunden.Die Lautsprecherleistung der FSE ist sehr gut; auch bei höherem Tempo (ab 100km/h) kann ich meinen Gesprächspartner problemlos verstehen. Natürlich muss er ein wenig lauter sprechen, aber das ist beim Autofahren ja auch nicht anders. Wenn mein Beifahrer flüstert, verstehe ich ihn auch nicht richtig.

Meine Gesprächspartner konnten mich bisher auch immer einwandfrei verstehen, ohne dass ich mich zum Spiegel vorbeugen musste. Natürlich muss aber auch ich ein wenig lauter sprechen als normal, aber - wie gesagt - das ist während der Fahrt ja nichts Ungewöhnliches.

Wird die FSE über den Zigarettenanzünder geladen, hängt natürlich das Kabel mittig herunter. Mich persönlich stört das jedoch nicht, da die Sicht dadurch nicht beeinträchtigt wird und wenn das Kabel entsprechend kurz gehalten wird (z.B. mit Gummiband zusammenbinden), baumelt es auch nicht herum. Ich finde da die an der Scheibe befestigten mobilen Navis wesentlich störender, da sie das Sichtfeld verkleinern.

Gespräche annehmen

Angehende Anrufe erscheinen im Display entweder mit Nummer oder - sofern der Anrufer im Telefonbuch abgelegt ist - auch mit Namen. Bei meinem Nokia wird auch der jeweilige Klingelton übertragen, was bei meinem LG KM 900 Arena zuvor NICHT der Fall war. Da ertönte nur ein ziemlich grässlicher (offenbar "mitgelieferter") Ton, der sich auch nicht verändern ließ. Übrigens funktionierte die FSE auch mit dem LG problemlos (zumindest, wenn das LG funktionierte...)

Die Lautstärke des Klingelns und auch der Sprachausgabe kann mit den Pfeiltasten rechts und links verstellt werden.Zur Gesprächsannahme wird - wie bei jedem Mobiltelefon bzw. Mobilteil - die Taste mit dem grünen Hörersymbol, zum Auflegen/Beenden die mit dem roten Telefonsymbol gedrückt.Das Trennen der Verbindung wird durch einen Signalton bestätigt.

Bei der Gesprächsannahme entsteht ein "Übertragungsloch" zwischen Drücken und Sprechen von ca. 1 Sekunde.

Entgangene Anrufe werden ebenfalls auf dem Display angezeigt.

Wählen

Zm Wählen einer Nummer kann man entweder das Telefonbuch, die Schnellwahltasten oder den Speicher der gewählten Anrufe verwenden.

Über die Menütaste (praktischerweise mit M gekennzeichnet) kommt man - wie zu erwarten ist - in das Menü, wo man mittels der Pfeiltasten bis zum Telefonbuch scrollt. Zur Bestätigung dient die Taste mit dem grünen Telefonsymbol, zum Abbrechen bzw. zur Rückkehr auf die nächst höhere Ebene die Taste mit dem roten Telefon.

Bestätigt man den Menüpunkt "Telefonbuch" springt man in das Alphabet und kann sich wieder durch sämtliche Buchstaben und dort die jeweiligen Namen scrollen.

Die Pfeil- und die Menütasten fungieren als Kurzwahltasten, die mit je einer Nummer belegt werden können. Durch Drücken von mehr als 2 Sekunden wird die Kurzwahl aktiviert.

Die Eingabemöglichkeit von lediglich 3 Kurzwahlnummern finde ich nicht ausreichend. Wenigstens 5 sollten es schon sein.Als dritte Wählmöglichkeit können über die Pfeiltasten die zuletzt gewählten Nummern aufgerufen werden. Diese Möglichkeit entschädigt wiederum ein wenig für die geringe Anzahl an Kurzwahlnummern.

Fazit

Ich habe 2009 für die FSE Vossor Seecode Phonebook 109 EUR bezahlt.Der UVP liegt bei 129 EUR, erhältich ist sie aber in der Regel für um die 115 EUR und darunter.

Auch jetzt, nach drei Jahren funktioniert alles noch einwandfrei, nichts hakt, nichts klappert, es gibt keine Pixelfehler und die Sprachqualität hat auch nicht nachgelassen.Ich finde, es ist seinen Preis wert und ich würde es jederzeit wieder kaufen. Ich kann das Vossor Phone Book trotz der kleinen Zipperlein empfehlen und bin mit meiner Entscheidung rundum zufrieden.

21 Bewertungen, 11 Kommentare

  • Sabse0802

    11.12.2012, 14:23 Uhr von Sabse0802
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr hilfreich. Danke & liebe Grüße! :D

  • XXLALF

    11.12.2012, 10:14 Uhr von XXLALF

    ....oh schitt ;-)

  • XXLALF

    11.12.2012, 10:12 Uhr von XXLALF
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich denk, ich bin im Wald

  • goat

    10.12.2012, 17:56 Uhr von goat
    Bewertung: sehr hilfreich

    Freue mich über Gegenlesungen. LG Melanie

  • nikila1985

    10.12.2012, 17:01 Uhr von nikila1985
    Bewertung: sehr hilfreich

    freue mich über deine Gegenlesung

  • katjafranke

    10.12.2012, 16:38 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Einen lieben Gruß KATJA

  • mausi1972

    10.12.2012, 15:52 Uhr von mausi1972
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht LG Marion

  • Lisa_123

    10.12.2012, 12:50 Uhr von Lisa_123
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht! LG

  • monagirl

    10.12.2012, 11:48 Uhr von monagirl
    Bewertung: sehr hilfreich

    Klasse dein Bericht lg Mona

  • Miraculix1967

    10.12.2012, 10:35 Uhr von Miraculix1967
    Bewertung: besonders wertvoll

    Bestnote von mir! WWW = Wunderschöne Wochenstarts-Wünsche! LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967:-)

  • bella.17@live.de

    10.12.2012, 10:28 Uhr von [email protected]
    Bewertung: sehr hilfreich

    Grüße von Annabelle