X-Men (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Erfahrungsbericht von Filmfreund
Sie leben unter uns....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vorwort:
******
Da war er endlich. Der Film, auf den ich schon eine so lange Zeit gewartet hatte. Und dann war er wieder weg :-) Durch Barracuda79 (vielen Dank und ja: Ich bringe ihn Dir am Montag mit zur Arbeit) hatte ich nunmehr wieder einmal die Gelegenheit, ihn mir anzusehen, um einen erneuten Eindruck zu bekommen.
Inhalt:
*****
Im Laufe der Jahrtausende bringt die Evolution immer wieder Mutationen hervor. Ein Sprung in eine andere \"Klasse\" findet statt. Und so leben in unserer Zeit auch Mutanten unter uns, die - jeweils für sich - besondere Fähigkeiten haben.
Von der USA soll eine Gesetzgebung verabschiedet werden, um alle Mutanten der Meldepflicht zu unterziehen, da man nicht genau weiß, was für eine Gefahr von ihnen ausgeht.
Es gibt 2 Gruppen der Mutanten - im Hinblick auf ihre Einstellung. Auf der einen Seite \"Magneto\", der den Menschen den Krieg erklären will und fest im Glauben ist, die Weltherrschaft sei den Mutanten vorbehalten. Er führt die \"schlechten\" an, ihm zu folgen und endlich sein Ziel zu erreichen. Sein Gegenspieler ist Professor X - der Magneto noch aus früheren Zeiten kennt - der eine Schule für Mutanten führt, um diesen mit ihren Fähigkeiten vertraut zu machen.
Seine neueste Schülerin Rogue wird von Magneto entführt, um durch ihre Kraft sein Ziel zu erreichen. Aber er hat nicht mit der Truppe von Professor X gerechnet.
Hintergrund:
**********
X-Men basiert auf der erfolgreichen Comicserie. Im Jahre 1963 erfand Stan Lee die X-Men. Anders als andere Superhelden - wie Batman, Superman, Spiderman u.a. - hatten diese aber eine andere Grundidee. Nicht nur gegen das Böse zu kämpfen, sondern es war vielmehr ein Sprachrohr, um auf Minderheiten und gegen Hass aufmerksam zu machen. Für mich eine wichtige Aussage, so dass ich auch die jeweiligen Comics als Kind schon gerne gelesen habe.
Meinung:
*******
Gut fängt der Film an, so dass auch Nichtkenner der Comics leicht in den Film hineingeführt werden. Zu Beginn des Films befindet sich der Zuschauer in Polen von 1944. Ein kleiner Junge - in einer beklemmenden Situation - versucht, sich von den Soldaten zu befreien und in diesem Moment werden seine telepathischen Fähigkeiten demonstriert.
Kanada heute. Die Teenagerin Rogue küsst ihren Freund und dieser stirbt dabei fast. Später stellt sich raus, das Rogue von jedem, der sie berührt (oder sie) die Lebenskraft abzieht.
Nach und nach werden einem die einzelnen Charaktere vorgestellt - mit all ihren Fähigkeiten.
Farbenfroh und schillernd kommt der Film daher. Dagegen ist auch nichts zu sagen. Eigentlich ist es ja auch ein Comic. Aber wie schon so oft, wird Actionreichtum und die typische Comicfarbenwelt der Handlung bevorzugt. Es ist gewiss schwierig, gerade ein Comic zu verfilmen, aber ein wenig mehr Handlung wünschte ich mir schon. Schon bei den Batmanverfilmungen war und ist es immer das gleiche. Die gleiche Handlung, nur mit anderen Charakteren. Hierfür gibt es schon einmal einen Minuspunkt - ich weiß aber auch, das dies ein Pluspunkt sein kann für die Personen, die gerade diese Comics als Kult bezeichnen und somit absolut egal ist, welche Handlung es ist. (diesen Vorwurf muss ich mir schließlich auch des öfteren bei Startrek und Co anhören). An dieser Stelle ist es mir aber wirklich zu wenig Handlung gewesen. Was bleibt also noch, wenn schon die Handlung nicht gut für mich ist. Eigentlich ist es ein schwarz/weißes Universum, in dem wir uns bei Comics befinden, aber genau das ist das besondere an diesen Verfilmungen: Die Farbe - so auch hier. In einer bunten Comicwelt ist es leichter, Personen als Helden, ja sogar als Superhelden darzustellen. Aber Bryan Singer (\"Die üblichen Verdächtigen\") hat es geschafft, diese Superhelden in einem \"Glanz\" darzustellen, in denen sie nicht so lächerlich daherkommen wie seinerzeit Superman. Alles wirkt - gerade für solche Filme - relativ Real. Es braucht keinerlei \"Traumwelt\" geschaffen zu werden wie z.Bsp. \"Gotham City\". Die Mutanten bekommen ihre Gefühle zugesprochen, können also relativ menschlich sein.
Gerade die Gefühle, ihre Ehrlichkeit, machen die Charaktere so besonders, nicht so ihre Superkräfte. Diese sind eher netteres Beiwerk. Kurzzeitig habe ich mich sogar dabei ertappt, als ich mir vorstellte, wie es wohl für solche Personen wäre - in unserer Gesellschaft auch oft als Randgruppe verschrien.
Und da komme ich auch gleich zu den Darstellern. Gerade diese Gefühlswelt darzustellen war fabelhaft, allen voran \"Wolferine\" (Hugh Jackman), dem auch die größte Rolle im Film zukommt (irgendwie hat er mich auch an Elvis Presley erinnert - war dieser vielleicht auch ein Mutant!?!). Leider sind viele andere Rollen seiner gewichen und somit zu kurz gekommen. Aber auch in den kleineren Szenen kann man diese nicht schlecht reden. Diese haben sie - für diesen kleinen Moment - gut und zufriedenstellend dargestellt. Ein wenig enttäuscht war ich von Patrick Stewart (Professor X), den man ja von \"Startrek - The Next Generation\" her kennen sollte. Da habe ich schon besseres von ihm gesehen.
Die Action lebt von den Spezial-Effekts. So ist doch wunderbar anzusehen, wie aus \"Wolferine´s\" Händen rasiermesserscharfe Klingen herauskommen oder \"Storm\" sich ihren Superkräften hingibt. Das alles ist schon eine Augenweide.
Und ab und zu bekommt man auch etwas Witz vermittelt.
Besonderheiten:
************
- Comicverfilmung
- keine typische Comicverfilmung
DVD-Bonusmaterial:
***************
Jetzt kommen wir aber mal zu dem wichtigsten, warum man sich eine DVD und nicht ein Video zulegt, dem Bonusmaterial:
- 15 Minuten unveröffentlichte Szenen
- Interview mit Regisseur Bryan Singer und Charlie Rose
- Animierte Storyboard-Szenen
- Special: \"The Mutant Watch\"
- Special \"X-Men\"
- Bildergalerie
- Original Kinotrailer und TV-Spots
Das beste sind zwei animierte 3-D-Storyboard-Sequenzen (Bahnhofshalle und Freiheitsstatue). Alles andere ist mehr als dürftig. Und wer zum Teufel hat das Authoring für die DVD übernommen. Dieser Person sollten Wolferine´s Klingen aufspießen. Recht interessant ist noch die 22-minütige \"The Mutant Watch\" - eine unterhaltsame Mischung aus Making-Of und Politsatire.
Die Idee, die unveröffentlichen Szenen in den Film einzubauen ist an sich gut, ohne \"seamless branching\" (Informationen dazu könnt ihr unter http://www.dvd-nextgen.de/inhalt/news.asp?newsid=379 einsehen) und ohne deutsche Synchronisation ist das für die meisten wohl nicht zu gebrauchen. Für mich das - im Vorfeld - interessanteste war eigentlich das Interview. Aber gerade das ist mehr als dürftig ausgefallen. Da hätte man viel mehr mit einbringen können. Aber egal, ich habe sie mir ja nicht gekauft, sondern nur geliehen.
Hier bekommt die DVD also auch noch einmal einen Punkt (eigentlich 1,5) Abzug. Daher auch die Gesamtwertung von 3 Sternen.
Filminformationen:
*************
Land: USA
Jahr: 2000
Originaltitel: X-Men - The Movie
Laufzeit: ca. 100 min
Darsteller: Patrick Stewart, Hugh Jackman, Ian McKellen, Halle Berry, Famke Janssen, James Mardsen, Bruce Davison, Rebecca Romijn-Stamos, Ray Park, Anna Paquin
Regie: Bryan Singer
Produzent: Lauren Shuler Donner, Ralph Winter
Drehbuch: David Hayter
Kamera: Newton Thomas Sigel
Schnitt: Steven Rosenblum, Kevin Stitt, John Wright
Offizielle Seite:
http://www.x-men-derfilm.de (de) UND http://www.x-men-the-movie.com (eng.)
Fazit:
****
\"X-Men\" ist halt wie das/ein Comic. Kurzweilig, unterhaltsam und auch nicht sehr anspruchsvoll. Daher bedingt empfehlenswert.
so long Euer Filmfreund
******
Da war er endlich. Der Film, auf den ich schon eine so lange Zeit gewartet hatte. Und dann war er wieder weg :-) Durch Barracuda79 (vielen Dank und ja: Ich bringe ihn Dir am Montag mit zur Arbeit) hatte ich nunmehr wieder einmal die Gelegenheit, ihn mir anzusehen, um einen erneuten Eindruck zu bekommen.
Inhalt:
*****
Im Laufe der Jahrtausende bringt die Evolution immer wieder Mutationen hervor. Ein Sprung in eine andere \"Klasse\" findet statt. Und so leben in unserer Zeit auch Mutanten unter uns, die - jeweils für sich - besondere Fähigkeiten haben.
Von der USA soll eine Gesetzgebung verabschiedet werden, um alle Mutanten der Meldepflicht zu unterziehen, da man nicht genau weiß, was für eine Gefahr von ihnen ausgeht.
Es gibt 2 Gruppen der Mutanten - im Hinblick auf ihre Einstellung. Auf der einen Seite \"Magneto\", der den Menschen den Krieg erklären will und fest im Glauben ist, die Weltherrschaft sei den Mutanten vorbehalten. Er führt die \"schlechten\" an, ihm zu folgen und endlich sein Ziel zu erreichen. Sein Gegenspieler ist Professor X - der Magneto noch aus früheren Zeiten kennt - der eine Schule für Mutanten führt, um diesen mit ihren Fähigkeiten vertraut zu machen.
Seine neueste Schülerin Rogue wird von Magneto entführt, um durch ihre Kraft sein Ziel zu erreichen. Aber er hat nicht mit der Truppe von Professor X gerechnet.
Hintergrund:
**********
X-Men basiert auf der erfolgreichen Comicserie. Im Jahre 1963 erfand Stan Lee die X-Men. Anders als andere Superhelden - wie Batman, Superman, Spiderman u.a. - hatten diese aber eine andere Grundidee. Nicht nur gegen das Böse zu kämpfen, sondern es war vielmehr ein Sprachrohr, um auf Minderheiten und gegen Hass aufmerksam zu machen. Für mich eine wichtige Aussage, so dass ich auch die jeweiligen Comics als Kind schon gerne gelesen habe.
Meinung:
*******
Gut fängt der Film an, so dass auch Nichtkenner der Comics leicht in den Film hineingeführt werden. Zu Beginn des Films befindet sich der Zuschauer in Polen von 1944. Ein kleiner Junge - in einer beklemmenden Situation - versucht, sich von den Soldaten zu befreien und in diesem Moment werden seine telepathischen Fähigkeiten demonstriert.
Kanada heute. Die Teenagerin Rogue küsst ihren Freund und dieser stirbt dabei fast. Später stellt sich raus, das Rogue von jedem, der sie berührt (oder sie) die Lebenskraft abzieht.
Nach und nach werden einem die einzelnen Charaktere vorgestellt - mit all ihren Fähigkeiten.
Farbenfroh und schillernd kommt der Film daher. Dagegen ist auch nichts zu sagen. Eigentlich ist es ja auch ein Comic. Aber wie schon so oft, wird Actionreichtum und die typische Comicfarbenwelt der Handlung bevorzugt. Es ist gewiss schwierig, gerade ein Comic zu verfilmen, aber ein wenig mehr Handlung wünschte ich mir schon. Schon bei den Batmanverfilmungen war und ist es immer das gleiche. Die gleiche Handlung, nur mit anderen Charakteren. Hierfür gibt es schon einmal einen Minuspunkt - ich weiß aber auch, das dies ein Pluspunkt sein kann für die Personen, die gerade diese Comics als Kult bezeichnen und somit absolut egal ist, welche Handlung es ist. (diesen Vorwurf muss ich mir schließlich auch des öfteren bei Startrek und Co anhören). An dieser Stelle ist es mir aber wirklich zu wenig Handlung gewesen. Was bleibt also noch, wenn schon die Handlung nicht gut für mich ist. Eigentlich ist es ein schwarz/weißes Universum, in dem wir uns bei Comics befinden, aber genau das ist das besondere an diesen Verfilmungen: Die Farbe - so auch hier. In einer bunten Comicwelt ist es leichter, Personen als Helden, ja sogar als Superhelden darzustellen. Aber Bryan Singer (\"Die üblichen Verdächtigen\") hat es geschafft, diese Superhelden in einem \"Glanz\" darzustellen, in denen sie nicht so lächerlich daherkommen wie seinerzeit Superman. Alles wirkt - gerade für solche Filme - relativ Real. Es braucht keinerlei \"Traumwelt\" geschaffen zu werden wie z.Bsp. \"Gotham City\". Die Mutanten bekommen ihre Gefühle zugesprochen, können also relativ menschlich sein.
Gerade die Gefühle, ihre Ehrlichkeit, machen die Charaktere so besonders, nicht so ihre Superkräfte. Diese sind eher netteres Beiwerk. Kurzzeitig habe ich mich sogar dabei ertappt, als ich mir vorstellte, wie es wohl für solche Personen wäre - in unserer Gesellschaft auch oft als Randgruppe verschrien.
Und da komme ich auch gleich zu den Darstellern. Gerade diese Gefühlswelt darzustellen war fabelhaft, allen voran \"Wolferine\" (Hugh Jackman), dem auch die größte Rolle im Film zukommt (irgendwie hat er mich auch an Elvis Presley erinnert - war dieser vielleicht auch ein Mutant!?!). Leider sind viele andere Rollen seiner gewichen und somit zu kurz gekommen. Aber auch in den kleineren Szenen kann man diese nicht schlecht reden. Diese haben sie - für diesen kleinen Moment - gut und zufriedenstellend dargestellt. Ein wenig enttäuscht war ich von Patrick Stewart (Professor X), den man ja von \"Startrek - The Next Generation\" her kennen sollte. Da habe ich schon besseres von ihm gesehen.
Die Action lebt von den Spezial-Effekts. So ist doch wunderbar anzusehen, wie aus \"Wolferine´s\" Händen rasiermesserscharfe Klingen herauskommen oder \"Storm\" sich ihren Superkräften hingibt. Das alles ist schon eine Augenweide.
Und ab und zu bekommt man auch etwas Witz vermittelt.
Besonderheiten:
************
- Comicverfilmung
- keine typische Comicverfilmung
DVD-Bonusmaterial:
***************
Jetzt kommen wir aber mal zu dem wichtigsten, warum man sich eine DVD und nicht ein Video zulegt, dem Bonusmaterial:
- 15 Minuten unveröffentlichte Szenen
- Interview mit Regisseur Bryan Singer und Charlie Rose
- Animierte Storyboard-Szenen
- Special: \"The Mutant Watch\"
- Special \"X-Men\"
- Bildergalerie
- Original Kinotrailer und TV-Spots
Das beste sind zwei animierte 3-D-Storyboard-Sequenzen (Bahnhofshalle und Freiheitsstatue). Alles andere ist mehr als dürftig. Und wer zum Teufel hat das Authoring für die DVD übernommen. Dieser Person sollten Wolferine´s Klingen aufspießen. Recht interessant ist noch die 22-minütige \"The Mutant Watch\" - eine unterhaltsame Mischung aus Making-Of und Politsatire.
Die Idee, die unveröffentlichen Szenen in den Film einzubauen ist an sich gut, ohne \"seamless branching\" (Informationen dazu könnt ihr unter http://www.dvd-nextgen.de/inhalt/news.asp?newsid=379 einsehen) und ohne deutsche Synchronisation ist das für die meisten wohl nicht zu gebrauchen. Für mich das - im Vorfeld - interessanteste war eigentlich das Interview. Aber gerade das ist mehr als dürftig ausgefallen. Da hätte man viel mehr mit einbringen können. Aber egal, ich habe sie mir ja nicht gekauft, sondern nur geliehen.
Hier bekommt die DVD also auch noch einmal einen Punkt (eigentlich 1,5) Abzug. Daher auch die Gesamtwertung von 3 Sternen.
Filminformationen:
*************
Land: USA
Jahr: 2000
Originaltitel: X-Men - The Movie
Laufzeit: ca. 100 min
Darsteller: Patrick Stewart, Hugh Jackman, Ian McKellen, Halle Berry, Famke Janssen, James Mardsen, Bruce Davison, Rebecca Romijn-Stamos, Ray Park, Anna Paquin
Regie: Bryan Singer
Produzent: Lauren Shuler Donner, Ralph Winter
Drehbuch: David Hayter
Kamera: Newton Thomas Sigel
Schnitt: Steven Rosenblum, Kevin Stitt, John Wright
Offizielle Seite:
http://www.x-men-derfilm.de (de) UND http://www.x-men-the-movie.com (eng.)
Fazit:
****
\"X-Men\" ist halt wie das/ein Comic. Kurzweilig, unterhaltsam und auch nicht sehr anspruchsvoll. Daher bedingt empfehlenswert.
so long Euer Filmfreund
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