X-Men (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von zettikonfetti

Mutationen sind unter uns!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

EINLEITUNG ODER GESCHWAFEL
Und wieder ein Film aus den letzten zwei Wochen voll Bettlägerigkeit, Bauchschmerzen und brennendem Auge. Auch diesen möchte ich euch einmal näher vorstellen, zumal er durch die momentan in Mode gekommene Diskussion um Klonen und Genmanipulation einen recht interessanten Ansatz bietet, behandelt er doch entfernte Gedanken.



DER FILM
Durch Mutationen am Erbgut erhalten verschiedene Menschen übermenschliche Fähigkeiten, wie z.B. ausfahrbare Krallen, Laser aus ihren Augen schießen können, Metall bewegen und viele mehr.
Diese Veränderungen lassen diese Mutanten bei der normalen Bevölkerung in Ungnade fallen, da sie sich von ihnen bedroht fühlen.
Eine dieser Mutanten ist Professor Charles Xavier, der die Fähigkeit besitzt sich in die Gedanken von Menschen zu bewegen und diese zu steuern. Xavier hat eine Schule für Mutanten gegründet und versucht diese auf das Leben vorzubereiten und ihre Fähigkeiten voll auszuschöpfen und nicht gegen sondern für die Menschheit einzusetzen, denn er ist der Meinung das Mutanten und normale Menschen nebeneinander existieren können.
Genau der gegenteiligen Meinung ist sein alter Freund Magneto. Dieser hat die Fähigkeit metallische Gegenstände zu bewegen.
Er wiederum versucht mit einer Gruppe Mutanten die Herrschaft über die Menschen zu übernehmen.

So stoßen auch Rogue und Wolverine zu der Gruppe um Professor Xavier. Rogue besitzt die Fähigkeit besitzt durch Berührungen die Lebensenergie des Gegenübers auszusaugen und für kurze Zeit die Fähigkeit des berührenden Mutanten anzunehmen.
Wolverine dagegen besitzt eine außergewöhnlich schnelle Regenerations- und Heilungsdauer, so dass bei ihm auch tiefe Wunden binnen Sekunden heilen. Dazu hat er noch Metallkrallen in seinen Händen, die er bei Bedarf ausfahren kann. Diese wurden ihm jedoch mittels einer Operation eingesetzt.

Mit Hilfe von Rogue will der böse Magneto nun versuchen die New Yorker auch zu Mutanten zu machen, indem er seine magnetischen Kräfte auf Rogue überträgt und diese mit Hilfe eines Magnetfeldes das Erbgut der normalen Menschen so beeinflussen soll, dass diese mutieren.
So kidnappt Magneto Rogue und versucht seinen Plan in die Tat umzusetzen. Doch die kleine Gruppe um Xavier setzen alles daran um dieses Vorhaben zum Scheitern zu bringen.




ZETTIKONFETTIS KRITIK
Sicherlich ist der Gedanke der immer wieder auftretenden Mutationen interessant und mag in der Idee auch richtig sein, jedoch solche Mutationen, die eine Weiterentwicklung wie zum Beispiel das Schießen von Lasern oder das Wachsen ausfahrbarer Krallen nach sich ziehen scheinen absurd zu sein und entbehren jedweder Realität. Nichts desto trotz handelt es sich um einen recht interessanten und einfallsreichen Gedanken.
In Anlehnung an die gleichnamige Comicserie wurde der Film mit einer großen Anzahl an Special Effekts ausgestattet, die durchaus sehenswert sind und aufwendig durchgeführt wurden.
Viele Actionszenen machen aus dem Film ein schnelles und ereignisreiches Erlebnis für die Zuschauer und entführen ihn, und auch zettikonfetti, in eine Art Traumwelt in welcher man die Realität schnell aus den Augen verliert, ja teilweise sogar bedauert, dass man selber nicht die ein oder andere Fähigkeit besitzt.
So wird man als Zuschauer gefangen genommen von der Geschichte und ihren zwar abstrusen aber durchaus liebenswürdigen Kreaturen, den Mutanten und es gibt Momente im Film wo man ihre Position als ausgestoßene durchaus auf Gruppierungen des täglichen Lebens beziehen kann. Vielleicht ist es gerade dieser Umstand, der einem so viel Sympathie für diese außergewöhnlichen Gestalten entgegenbringt.



SCHAUSPIELER UNTER DER LUPE
Patrick Stewart:
Bekannt aus Raumschiff Enterprise spielt Stewart den Professor Xavier. Schon sein Aussehen und Ausstrahlung vermitteln dem Zuschauer einen Professor von hoher Bildung und Lebenserfahrung vor sich zu haben. Die Person wirkt immer ruhig, besonnen und überlegt, also Eigenschaften, die Stewart schon in der Person des Catain Picard verkörpert.
Er versteht es dem Professor eine rundum gelungene Aura zu verleihen und man kann sich diese Person durchaus real vorstellen.


Ian Mac Kellan:
Spielt den Gegenpart von Xavier, den bösen und berüchtigten Magneto. Der Name Magneto mag vielleicht eher einen kalten und abstoßenden Eindruck machen, jedoch verleiht ihm Kellan einen eher warmen, ja teilweise sogar sehr herzhaften und liebenswürdigen Charakter, den man an einigen Stellen sogar unterstützen würde. Eine sicherlich gelungene Darstellung durch eine sehr gute schauspielerischen Leistung.


Hugh Jackman:
Spielt Wolverine oder mit dem bürgerlichen Filmnamen Logan.
Schon seine Haar- und Barttracht runden das eher tierische Bild, welches schon sein Namen ausdrückt ab. Durch seine markanten Gesichtszüge und seinem eher groben Auftreten und Verhalten lässt er die Figur dem Eindruck eines Tieres sehr nahe kommen und sehr glaubwürdig erscheinen, so dass man als Betrachter sehr zufrieden ist. Eine solide schauspielerische Leistung, die zwar nicht besonders ins Auge sticht, aber auch nicht negativ auffällt.


Anna Paquin:
Verkörpert die Figur Rogue oder auch Marie genannt. Sehr gefühlsbetont und oft einsam und befremdet kommt ihre Leistung daher und passt auf ihre eher vernichtenden denn aufbauenden Kräfte. Denn damit muss sie zwangsweise alleine bleiben, will sie damit keinen anderen schaden oder gar vernichten. Sehr tiefgehende Rolle, die sicherlich zu den besten schauspielerischen Leistungen des Films gehört.



DAS FAZIT
Ein Film mit einer interessanten, wenn auch übertriebenen Geschichte, der vor allem durch seine Special Effects besticht und beeindruckt.
Die Rolle eines Superhelden zu übernehmen sind wir sicherlich alle nicht unbedingt abgeneigt, was uns vielleicht auch die Identifikation mit einem dieser Figuren suchen lässt. Vielleicht macht euch der Film genauso viel Spaß wie mir. Ich kann ihn nur empfehlen und verleihe dem Film das Prädikat: 'sehenswert'


© zettikonfetti

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