X-Men (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Erfahrungsbericht von filmfacts
routiniert abgedrehter Einstieg in die X-Welt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Marie (Anna Paquin) hat ein kleines Problem: immer wenn sie einem Menschen näher kommt und ihn berührt, wird dieser völlig kraftlos und liegt unter Umständen sogar im Koma. Nachdem sie von zu Hause ausgerissen ist, trifft sie in einem kleinen Kaff auf den kräftigen Logan (Hugh Jackman) der sich seinen Lebensunterhalt mit Käfigkämpfen verdingt. Schnell sind sich beide darüber im klaren, von einer Rasse zu sein: Mutanten! Jeder mit einer besonderen Kraft "gesegnet".
Es gibt viele von Ihnen, doch leben sie meist im Untergrund und Inkognito, da die Menschheit Angst vor den Andersartigen hat. Prof. Xavier (Patrick Stewart) leitet eine kleine abgelegene Schule, in welcher er - fernab der Zivilisation - "besonders Begabte" unterrichtet. Logan und Marie landen hier und lernen als Rogue und Wolverine mit ihren Kräften friedlich umzugehen.
Doch es gibt auch andere Mutanten, solche vor denen die Menschen zurecht Angst haben sollten. Unter der Führung des Schurken Magneto (Ian McKellen) versucht eine kleine Gruppe von Mutanten die Menschheit zu vernichten. Prof. Xavier aktiviert seine "X-Men" und versucht zu retten was zu retten ist ...
Hmm ...
Das war also der Film, auf den ich mich dieses Jahr wohl am meisten gefreut habe. Die Trailer versprachen viel und ich erwartete von Regisseur Bryan Singer ein Action-Spektakel der besonderen Art. Feinste Special-Effects und knallharte Kämpfe. Zumindest soll man das ja so aus den Vorschauen entnehmen.
Umso erstaunter war ich, als es irgendwie beschaulich los ging. Keine Action, nur schöne Bilder mit wenig Dialogen. "Schön" ist übertrieben, interessant ist das bessere Wort. Auf jeden Fall kein bißchen langweilig. Wenn dann die ersten "richtigen" Szenen mit Mutanten auf der Leinwand zu sehen sind, dann sind das kleine Schlägereien ohne wirklich große Effekte. Die Sache wird gekonnt langsam aufgebaut.
Mit fortschreitender Dauer nimmt auch die Geschwindigkeit des Films zu und die Action übernimmt den größeren Teil des Geschehens. Trotzdem bleibt immer noch Zeit für die ein oder andere genauere Beschreibung der Hauptakteure. Besonders Wolverine, der bestens mit Hugh Jackman besetzt ist, wird intensiver erklärt. Auch die Rolle seiner Seelenverwandten Rogue, nicht minder gut gespielt von Anna Paquin, bekommt ein paar tiefer gehende Züge.
Die Schauspieler sind allesamt gut gewählt, wobei man von den komplett Maskierten naturgemäß nicht sehr viel Mimik zu sehen bekommt. Patrick Stewart und Ian McKellen passen bestens in ihre Rollen und verleihen Magneto und Prof. X ein vornehmes Erscheinungsbild. Besonders gefallen hat mir aber auch hier wieder Hugh Jackman, der Wolverine sehr überzeugend und glaubhaft spielte. Hofentlich wird dieser Charakter in den sicheren Sequels gleich besetzt und weiter ausgebaut.
Wider Erwarten ist "X-Men" also gar kein so reinrassiger Actionfilm, sondern eine Comic-Verfilmung mit durchaus ein wenig Tiefgang. Das Ende läßt eigentlich überhaupt keinen Zweifel aufkommen, daß wir es hier mit einem Vorwort zu einer geplanten Serie zu tun haben.
Nicht nur für Freunde des Genres rundum empfehlenswerter Film.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-17 02:13:49 mit dem Titel sehr gut gemachte Einführung in die X-Welt
Marie (Anna Paquin) hat ein kleines Problem: immer wenn sie einem Menschen näher kommt und ihn berührt, wird dieser völlig kraftlos und liegt unter Umständen sogar im Koma. Nachdem sie von zu Hause ausgerissen ist, trifft sie in einem kleinen Kaff auf den kräftigen Logan (Hugh Jackman) der sich seinen Lebensunterhalt mit Käfigkämpfen verdingt. Schnell sind sich beide darüber im klaren, von einer Rasse zu sein: Mutanten! Jeder mit einer besonderen Kraft "gesegnet".
Es gibt viele von Ihnen, doch leben sie meist im Untergrund und Inkognito, da die Menschheit Angst vor den Andersartigen hat. Prof. Xavier (Patrick Stewart) leitet eine kleine abgelegene Schule, in welcher er - fernab der Zivilisation - "besonders Begabte" unterrichtet. Logan und Marie landen hier und lernen als Rogue und Wolverine mit ihren Kräften friedlich umzugehen.
Doch es gibt auch andere Mutanten, solche vor denen die Menschen zurecht Angst haben sollten. Unter der Führung des Schurken Magneto (Ian McKellen) versucht eine kleine Gruppe von Mutanten die Menschheit zu vernichten. Prof. Xavier aktiviert seine "X-Men" und versucht zu retten was zu retten ist ...
Hmm ...
Das war also der Film, auf den ich mich dieses Jahr wohl am meisten gefreut habe. Die Trailer versprachen viel und ich erwartete von Regisseur Bryan Singer ein Action-Spektakel der besonderen Art. Feinste Special-Effects und knallharte Kämpfe. Zumindest soll man das ja so aus den Vorschauen entnehmen.
Umso erstaunter war ich, als es irgendwie beschaulich los ging. Keine Action, nur schöne Bilder mit wenig Dialogen. "Schön" ist übertrieben, interessant ist das bessere Wort. Auf jeden Fall kein bißchen langweilig. Wenn dann die ersten "richtigen" Szenen mit Mutanten auf der Leinwand zu sehen sind, dann sind das kleine Schlägereien ohne wirklich große Effekte. Die Sache wird gekonnt langsam aufgebaut.
Mit fortschreitender Dauer nimmt auch die Geschwindigkeit des Films zu und die Action übernimmt den größeren Teil des Geschehens. Trotzdem bleibt immer noch Zeit für die ein oder andere genauere Beschreibung der Hauptakteure. Besonders Wolverine, der bestens mit Hugh Jackman besetzt ist, wird intensiver erklärt. Auch die Rolle seiner Seelenverwandten Rogue, nicht minder gut gespielt von Anna Paquin, bekommt ein paar tiefer gehende Züge.
Die Schauspieler sind allesamt gut gewählt, wobei man von den komplett Maskierten naturgemäß nicht sehr viel Mimik zu sehen bekommt. Patrick Stewart und Ian McKellen passen bestens in ihre Rollen und verleihen Magneto und Prof. X ein vornehmes Erscheinungsbild. Besonders gefallen hat mir aber auch hier wieder Hugh Jackman, der Wolverine sehr überzeugend und glaubhaft spielte. Hofentlich wird dieser Charakter in den sicheren Sequels gleich besetzt und weiter ausgebaut.
Wider Erwarten ist "X-Men" also gar kein so reinrassiger Actionfilm, sondern eine Comic-Verfilmung mit durchaus ein wenig Tiefgang. Das Ende läßt eigentlich überhaupt keinen Zweifel aufkommen, daß wir es hier mit einem Vorwort zu einer geplanten Serie zu tun haben.
Nicht nur für Freunde des Genres rundum empfehlenswerter Film.
Es gibt viele von Ihnen, doch leben sie meist im Untergrund und Inkognito, da die Menschheit Angst vor den Andersartigen hat. Prof. Xavier (Patrick Stewart) leitet eine kleine abgelegene Schule, in welcher er - fernab der Zivilisation - "besonders Begabte" unterrichtet. Logan und Marie landen hier und lernen als Rogue und Wolverine mit ihren Kräften friedlich umzugehen.
Doch es gibt auch andere Mutanten, solche vor denen die Menschen zurecht Angst haben sollten. Unter der Führung des Schurken Magneto (Ian McKellen) versucht eine kleine Gruppe von Mutanten die Menschheit zu vernichten. Prof. Xavier aktiviert seine "X-Men" und versucht zu retten was zu retten ist ...
Hmm ...
Das war also der Film, auf den ich mich dieses Jahr wohl am meisten gefreut habe. Die Trailer versprachen viel und ich erwartete von Regisseur Bryan Singer ein Action-Spektakel der besonderen Art. Feinste Special-Effects und knallharte Kämpfe. Zumindest soll man das ja so aus den Vorschauen entnehmen.
Umso erstaunter war ich, als es irgendwie beschaulich los ging. Keine Action, nur schöne Bilder mit wenig Dialogen. "Schön" ist übertrieben, interessant ist das bessere Wort. Auf jeden Fall kein bißchen langweilig. Wenn dann die ersten "richtigen" Szenen mit Mutanten auf der Leinwand zu sehen sind, dann sind das kleine Schlägereien ohne wirklich große Effekte. Die Sache wird gekonnt langsam aufgebaut.
Mit fortschreitender Dauer nimmt auch die Geschwindigkeit des Films zu und die Action übernimmt den größeren Teil des Geschehens. Trotzdem bleibt immer noch Zeit für die ein oder andere genauere Beschreibung der Hauptakteure. Besonders Wolverine, der bestens mit Hugh Jackman besetzt ist, wird intensiver erklärt. Auch die Rolle seiner Seelenverwandten Rogue, nicht minder gut gespielt von Anna Paquin, bekommt ein paar tiefer gehende Züge.
Die Schauspieler sind allesamt gut gewählt, wobei man von den komplett Maskierten naturgemäß nicht sehr viel Mimik zu sehen bekommt. Patrick Stewart und Ian McKellen passen bestens in ihre Rollen und verleihen Magneto und Prof. X ein vornehmes Erscheinungsbild. Besonders gefallen hat mir aber auch hier wieder Hugh Jackman, der Wolverine sehr überzeugend und glaubhaft spielte. Hofentlich wird dieser Charakter in den sicheren Sequels gleich besetzt und weiter ausgebaut.
Wider Erwarten ist "X-Men" also gar kein so reinrassiger Actionfilm, sondern eine Comic-Verfilmung mit durchaus ein wenig Tiefgang. Das Ende läßt eigentlich überhaupt keinen Zweifel aufkommen, daß wir es hier mit einem Vorwort zu einer geplanten Serie zu tun haben.
Nicht nur für Freunde des Genres rundum empfehlenswerter Film.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-17 02:13:49 mit dem Titel sehr gut gemachte Einführung in die X-Welt
Marie (Anna Paquin) hat ein kleines Problem: immer wenn sie einem Menschen näher kommt und ihn berührt, wird dieser völlig kraftlos und liegt unter Umständen sogar im Koma. Nachdem sie von zu Hause ausgerissen ist, trifft sie in einem kleinen Kaff auf den kräftigen Logan (Hugh Jackman) der sich seinen Lebensunterhalt mit Käfigkämpfen verdingt. Schnell sind sich beide darüber im klaren, von einer Rasse zu sein: Mutanten! Jeder mit einer besonderen Kraft "gesegnet".
Es gibt viele von Ihnen, doch leben sie meist im Untergrund und Inkognito, da die Menschheit Angst vor den Andersartigen hat. Prof. Xavier (Patrick Stewart) leitet eine kleine abgelegene Schule, in welcher er - fernab der Zivilisation - "besonders Begabte" unterrichtet. Logan und Marie landen hier und lernen als Rogue und Wolverine mit ihren Kräften friedlich umzugehen.
Doch es gibt auch andere Mutanten, solche vor denen die Menschen zurecht Angst haben sollten. Unter der Führung des Schurken Magneto (Ian McKellen) versucht eine kleine Gruppe von Mutanten die Menschheit zu vernichten. Prof. Xavier aktiviert seine "X-Men" und versucht zu retten was zu retten ist ...
Hmm ...
Das war also der Film, auf den ich mich dieses Jahr wohl am meisten gefreut habe. Die Trailer versprachen viel und ich erwartete von Regisseur Bryan Singer ein Action-Spektakel der besonderen Art. Feinste Special-Effects und knallharte Kämpfe. Zumindest soll man das ja so aus den Vorschauen entnehmen.
Umso erstaunter war ich, als es irgendwie beschaulich los ging. Keine Action, nur schöne Bilder mit wenig Dialogen. "Schön" ist übertrieben, interessant ist das bessere Wort. Auf jeden Fall kein bißchen langweilig. Wenn dann die ersten "richtigen" Szenen mit Mutanten auf der Leinwand zu sehen sind, dann sind das kleine Schlägereien ohne wirklich große Effekte. Die Sache wird gekonnt langsam aufgebaut.
Mit fortschreitender Dauer nimmt auch die Geschwindigkeit des Films zu und die Action übernimmt den größeren Teil des Geschehens. Trotzdem bleibt immer noch Zeit für die ein oder andere genauere Beschreibung der Hauptakteure. Besonders Wolverine, der bestens mit Hugh Jackman besetzt ist, wird intensiver erklärt. Auch die Rolle seiner Seelenverwandten Rogue, nicht minder gut gespielt von Anna Paquin, bekommt ein paar tiefer gehende Züge.
Die Schauspieler sind allesamt gut gewählt, wobei man von den komplett Maskierten naturgemäß nicht sehr viel Mimik zu sehen bekommt. Patrick Stewart und Ian McKellen passen bestens in ihre Rollen und verleihen Magneto und Prof. X ein vornehmes Erscheinungsbild. Besonders gefallen hat mir aber auch hier wieder Hugh Jackman, der Wolverine sehr überzeugend und glaubhaft spielte. Hofentlich wird dieser Charakter in den sicheren Sequels gleich besetzt und weiter ausgebaut.
Wider Erwarten ist "X-Men" also gar kein so reinrassiger Actionfilm, sondern eine Comic-Verfilmung mit durchaus ein wenig Tiefgang. Das Ende läßt eigentlich überhaupt keinen Zweifel aufkommen, daß wir es hier mit einem Vorwort zu einer geplanten Serie zu tun haben.
Nicht nur für Freunde des Genres rundum empfehlenswerter Film.
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