Alterra Haut&Haar Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 04/2007
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Erfahrungsbericht von LilithIbi
Nicht ein, sondern das Uhu unter meiner Dusche....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es war ein Mal.... eine arg abgelenkte Konsumentin im „Rossman“, die lediglich aus den Augenwinkeln etwas von wegen „bio-Kosmetik-Wochen“ mitbekam und so mehr oder minder sonstig beeinflusst zur 200ml Standtube
Alterra Duschgel-Shampoo
griff. Im Normalfall kostet das Produkt 1,99 EUR; im Zuge des genannten Angebotes lediglich 1,49 EUR; was sich schon weitaus „besser“ anhört.
Zugleich auch besser als dieser eher missglückte Werbespruch „Auf der Spur der Natur“, der zweifelsohne gut gemeint ist, jedoch irgendwie eher albern klingt und zugunsten des „reim dich oder ich brech dich“ zu dem gemacht wurde, was es nun ist. Naja, somit hat man immerhin schon mal einen Grund zum gequälten lächeln.
Das „besondere“ an dem Duschgel ist zum einen, dass man es gleichso als Shampoo verwenden kann und soll, was mich im ersten Moment jedoch eher skeptisch stimmt. Hervorzuheben ist hingegen vor allem das berühmt-berüchtigte BDHI-Siegel, welches für „kontrollierte Naturkosmetik“ steht und somit auf Parfümzusätze, synthetische Farb-, Duft-, und Konservierungsstoffe verzichtet.
Für mich persönlich wichtiger die Info, dass Tierversuche weder durchgeführt noch in Auftrag gegeben werden ~ ich selbst kann entscheiden, ob ich mir Chemie auf den Körper batsche; Kumpel Karnickel hingegen... nunja, lassen wir das.
Was ich ausnahmsweise mal nicht lasse, ist die Wiedergabe der Inhaltsstoffe; ganz einfach darum, damit man mal wieder sieht, wie kurz eine solche Liste sein kann, wenn nicht allerhand fragwürdiges Zeug drinne ist:
gereinigtes Wasser, Bio-Alkohol, Zuckertensid, pflanzliches Glycerin, Aminosäureester, Fettsäureglyceride, Xanthan, Milchsäureeseter, Zitronensäure sowie Phytinsäure.
Gut, auch damit kann ich offen gestanden nicht sonderlich viel anfangen, aber ich rede mir ganz einfach mal ein, dass es irgendwo koscherer klingt. Wobei ich über „gereinigtes Wasser“ immer noch die Stirn in Mops-Falten lege.
Im Test
war ich anfänglich immer noch arg skeptisch wegen dieser Duschgel-Shampoo Verbindung. Wer sich einmal, aus welchem Grund auch immer, die Haare mit profanem Duschgel gewaschen hat, weiß evtl. auf was ich anspiele. Allen anderen sei gesagt, dass sich erfahrungsgemäß das Haar sodann komisch anfühlt. Und nein, besser kann ich das nicht beschreiben.
Der Geruch des Produktes ist ebenfalls irgendwie merkwürdig... fast schon neutral auf der Haut, doch im ersten Moment musste ich an „Uhu“ denken. Tut mir ja leid, dass so sagen zu müssen, weil es mir fast schon ein Bedürfnis ist, aus ethischen Gründen heraus über Bio-Gedöns nur gutes zu berichten... doch hier geht’s einfach nicht.
Es ist nunmal, wie es ist: das Gel riecht wie Klebstoff.
Optisch wird’s dann auch nicht besser ~ farblos und dickflüssig, immerhin so dickflüssig, dass die Uhu-Asoziation ein wenig nach hinten rutscht. Ein wenig.
Fast schon ängstlich klatschte ich mir das Zeug also auf Haut und Haar, immer im Dienste der versuchten Hautwiederherstellung... und ja, vom aufschäumen her war ich schon mal positiv überrascht.
Die Haare lassen sich in der Tat gut waschen, auch auf dem Körper selbst fühlt sich das Duschgel wunderbar sanft an. Der Geruch ist zum Glück kaum noch wahrnehmbar, was mich dann doch arg erfreute. Ausspülen lässt sich das Duschgel/Shampoo wunderbar; ich persönlich hab schon Shampoos gehabt, deren Restbestände ich erst beim Abtrocknen entdeckte und somit nochmal den Kopf unter die Dusche steckte. Wer Probleme mit dem anschließenden Durchkämmen kennt, der wird sich hier ebenfalls freuen können ~ ohne mir noch mehr Haare auszureißen habe ich meine nächtliche Flechtfrisur kreieren können, damit ich nun umherlaufen kann wie so ein Wellen-Meerferkel.
In diesem Zusammenhang sei gesagt, dass „die Frisur hält“. Es gab ein Shampoo, dass meine zig kleinen Flechtwerke für den genannten Dauerwelleneffekt zunichte machte... wobei es fast schon wieder lustig ist, dass genau dieses nicht mit Glättungseffekten wirbt. Wie dem aber auch sei ~ mein Haar fühlt sich wunderbar fluffig an und lässt mit sich alles machen, wonach mir eben grad der Sinn steht.
Hier bin ich jedoch mal wieder leicht zu beeindrucken ~ zumal das gute Hautgefühl erhalten bleibt. Bzgl. des Duftes kann ich natürlich nichts anderes sagen, als dass jener bereits unter der Dusche kaum noch vorhanden war und somit nichtmal mehr verfliegen kann. Es ist einfach keiner da und man muss mit seinem Eigengeruch klarkommen.
Summa summarum bin ich von dem Produkt absolut positiv überrascht. Der Kaufgrund lag eigentlich nur daran, dass der Mist grad im Angebot war und zudem alle anderen Varianten schon aus dem Regel verschwunden waren. Scheinbar gibt’s in meiner kleinen Stadt mehr Öko-Touristen wie ich dachte... und eben auch bessere Öko-Marken wie bisher angenommen.
Mit dem „Alnatura“ Label mache ich leider mehr und mehr eher mittelprächtige Erfahrungen, sprich: ich vertrage die Duschgels ab und an einfach nicht so wirklich.
Derzeitig habe ich ohnehin mit einer nicht näher auszuführenden Hautgeschichte zu kämpfen und wollte mich demnach nicht noch weiter mit dem mich-austrocknenden „Alverde Duschcreme Macadamia“ verunglimpfen.
Der Griff zum „Alterra“ Produkt war somit ein irgendwo gewagtes (und nachahmenswertes) Experiment ~ immerhin ein geglücktes, denn langsam aber sicher bewege ich mich nunmehr dem Tag entgegen, an dem ich mich ohne in einem Schal zu wickeln mit SumSum zum Glühweinvernichten lospoltern kann.
Alterra Duschgel-Shampoo
griff. Im Normalfall kostet das Produkt 1,99 EUR; im Zuge des genannten Angebotes lediglich 1,49 EUR; was sich schon weitaus „besser“ anhört.
Zugleich auch besser als dieser eher missglückte Werbespruch „Auf der Spur der Natur“, der zweifelsohne gut gemeint ist, jedoch irgendwie eher albern klingt und zugunsten des „reim dich oder ich brech dich“ zu dem gemacht wurde, was es nun ist. Naja, somit hat man immerhin schon mal einen Grund zum gequälten lächeln.
Das „besondere“ an dem Duschgel ist zum einen, dass man es gleichso als Shampoo verwenden kann und soll, was mich im ersten Moment jedoch eher skeptisch stimmt. Hervorzuheben ist hingegen vor allem das berühmt-berüchtigte BDHI-Siegel, welches für „kontrollierte Naturkosmetik“ steht und somit auf Parfümzusätze, synthetische Farb-, Duft-, und Konservierungsstoffe verzichtet.
Für mich persönlich wichtiger die Info, dass Tierversuche weder durchgeführt noch in Auftrag gegeben werden ~ ich selbst kann entscheiden, ob ich mir Chemie auf den Körper batsche; Kumpel Karnickel hingegen... nunja, lassen wir das.
Was ich ausnahmsweise mal nicht lasse, ist die Wiedergabe der Inhaltsstoffe; ganz einfach darum, damit man mal wieder sieht, wie kurz eine solche Liste sein kann, wenn nicht allerhand fragwürdiges Zeug drinne ist:
gereinigtes Wasser, Bio-Alkohol, Zuckertensid, pflanzliches Glycerin, Aminosäureester, Fettsäureglyceride, Xanthan, Milchsäureeseter, Zitronensäure sowie Phytinsäure.
Gut, auch damit kann ich offen gestanden nicht sonderlich viel anfangen, aber ich rede mir ganz einfach mal ein, dass es irgendwo koscherer klingt. Wobei ich über „gereinigtes Wasser“ immer noch die Stirn in Mops-Falten lege.
Im Test
war ich anfänglich immer noch arg skeptisch wegen dieser Duschgel-Shampoo Verbindung. Wer sich einmal, aus welchem Grund auch immer, die Haare mit profanem Duschgel gewaschen hat, weiß evtl. auf was ich anspiele. Allen anderen sei gesagt, dass sich erfahrungsgemäß das Haar sodann komisch anfühlt. Und nein, besser kann ich das nicht beschreiben.
Der Geruch des Produktes ist ebenfalls irgendwie merkwürdig... fast schon neutral auf der Haut, doch im ersten Moment musste ich an „Uhu“ denken. Tut mir ja leid, dass so sagen zu müssen, weil es mir fast schon ein Bedürfnis ist, aus ethischen Gründen heraus über Bio-Gedöns nur gutes zu berichten... doch hier geht’s einfach nicht.
Es ist nunmal, wie es ist: das Gel riecht wie Klebstoff.
Optisch wird’s dann auch nicht besser ~ farblos und dickflüssig, immerhin so dickflüssig, dass die Uhu-Asoziation ein wenig nach hinten rutscht. Ein wenig.
Fast schon ängstlich klatschte ich mir das Zeug also auf Haut und Haar, immer im Dienste der versuchten Hautwiederherstellung... und ja, vom aufschäumen her war ich schon mal positiv überrascht.
Die Haare lassen sich in der Tat gut waschen, auch auf dem Körper selbst fühlt sich das Duschgel wunderbar sanft an. Der Geruch ist zum Glück kaum noch wahrnehmbar, was mich dann doch arg erfreute. Ausspülen lässt sich das Duschgel/Shampoo wunderbar; ich persönlich hab schon Shampoos gehabt, deren Restbestände ich erst beim Abtrocknen entdeckte und somit nochmal den Kopf unter die Dusche steckte. Wer Probleme mit dem anschließenden Durchkämmen kennt, der wird sich hier ebenfalls freuen können ~ ohne mir noch mehr Haare auszureißen habe ich meine nächtliche Flechtfrisur kreieren können, damit ich nun umherlaufen kann wie so ein Wellen-Meerferkel.
In diesem Zusammenhang sei gesagt, dass „die Frisur hält“. Es gab ein Shampoo, dass meine zig kleinen Flechtwerke für den genannten Dauerwelleneffekt zunichte machte... wobei es fast schon wieder lustig ist, dass genau dieses nicht mit Glättungseffekten wirbt. Wie dem aber auch sei ~ mein Haar fühlt sich wunderbar fluffig an und lässt mit sich alles machen, wonach mir eben grad der Sinn steht.
Hier bin ich jedoch mal wieder leicht zu beeindrucken ~ zumal das gute Hautgefühl erhalten bleibt. Bzgl. des Duftes kann ich natürlich nichts anderes sagen, als dass jener bereits unter der Dusche kaum noch vorhanden war und somit nichtmal mehr verfliegen kann. Es ist einfach keiner da und man muss mit seinem Eigengeruch klarkommen.
Summa summarum bin ich von dem Produkt absolut positiv überrascht. Der Kaufgrund lag eigentlich nur daran, dass der Mist grad im Angebot war und zudem alle anderen Varianten schon aus dem Regel verschwunden waren. Scheinbar gibt’s in meiner kleinen Stadt mehr Öko-Touristen wie ich dachte... und eben auch bessere Öko-Marken wie bisher angenommen.
Mit dem „Alnatura“ Label mache ich leider mehr und mehr eher mittelprächtige Erfahrungen, sprich: ich vertrage die Duschgels ab und an einfach nicht so wirklich.
Derzeitig habe ich ohnehin mit einer nicht näher auszuführenden Hautgeschichte zu kämpfen und wollte mich demnach nicht noch weiter mit dem mich-austrocknenden „Alverde Duschcreme Macadamia“ verunglimpfen.
Der Griff zum „Alterra“ Produkt war somit ein irgendwo gewagtes (und nachahmenswertes) Experiment ~ immerhin ein geglücktes, denn langsam aber sicher bewege ich mich nunmehr dem Tag entgegen, an dem ich mich ohne in einem Schal zu wickeln mit SumSum zum Glühweinvernichten lospoltern kann.
19 Bewertungen, 3 Kommentare
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23.11.2009, 20:47 Uhr von Bunny84
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße und einen schönen Abend wünscht BUNNY84 PS: Freue mich über Gegenlesungen
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23.11.2009, 17:21 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichGut gemacht..Lg Sigi
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23.11.2009, 13:34 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich und liebe Grüsse
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