Fischer Verlag Millionär - Tommy Jaud Testbericht

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ab 16,47
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Auf yopi.de gelistet seit 07/2007

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Erfahrungsbericht von knopfi

„Von der Not des Geldes“

Pro:

tolle Storie, leicht lesbar

Kontra:

nichts

Empfehlung:

Ja

Hi ihr Leseratten,

nachdem meinereiner seit Neustem also zur „Bücherwurm – Fraktion“ gehört, muß ich meinem Status natürlich gerecht werden und gleich den Bereicht über Buch Nummer zwei loswerden. Auf geht’s!

~~~ „Millionär“ - Vorgeplänkel

Eines Tages stieß ich auf ein Hörbuch namens „Resturlaub“ (ich berichtete), was mich wahnsinnig begeisterte. Daraufhin war ich der Meinung, dass Lesen vielleicht doch etwas angenehmer sei, als immer nur zu hören; also legte ich mir „Resturlaub“ auch noch als Buch zu und hatte Recht – es liest sich absolut genial. Daraufhin folgte sein wohl bekanntester Roman „Vollidiot“, den ich mehr oder weniger auch in kürzester Zeit verschlang. Kein Wunder, sein Schreibstil ist und bleibt einfach einzigartig. Frech, witzig, so, wie es ein Mann in den besten Jahren braucht…grins…
Ich wollte mehr vom Schriftsteller Tommy Jaud! Meeehr! Oh mein Gott, ich bin „Jaud – Süchtig“! Leider sind bisher nur diese beiden Bücher von ihm erschienen, aaaaber man sagte mir, der neue Roman sei im Anmarsch und es handelt sich um Teil zwei vom „Vollidioten“. Na gut, dann heißt es also warten und sich auf andere Themen konzentrieren!

Tja, und nun ist er da, der Fortsetzungsroman! „Millionär“ oder auch „Vollidiot Reloaded“ genannt. Und was soll ich sagen, ich habe ihn „verschlungen“…

~~~ „Tommy Jaud“ – „Wer is´n das?“ ~~~

Okay, wer ist der Mann, dem ich meine Sucht zu verdanken habe?
Aaaalsooo, Tommy Jaud ist 1970 geboren und ist Schweinfurter, also ein Bayer … grins … (vielleicht macht das seinen Humor aus, wer weiß…). Auf die Bundeswehr hatte er keine richtige Lust und ging als Zivildienstleister in einen Kindergarten. Nun lebt er in der tollen Stadt Köln und ist als freier Autor tätig. Er verfasst Comedy – Formate für die „Harald – Schmidt – Show“, „Ladykracher“, „Freitag – Nacht – News“ oder die „Sat 1 – Wochenshow“. Sein erster Roman „Vollidiot“, der 2004 erschien, stand sofort in den Bestsellerlisten. Das Drehbuch zum gleichnamigen Film hat er auch geschrieben. Ob auch dieser Streifen ein Erfolg war, bleibt leider fraglich.
Fortgesetzt wurde die Erfolgswelle durch „Resturlaub“, der zweite Bestseller von Jaud, der ihn satte sechs Wochen auf Platz eins hielt. Wahnsinn eigentlich.
Tja, last but not least: Alle zwei Jahre kommt also ein neues Büchlein heraus. Seit Juli 2007 ist es „Millionär“, die Fortsetzung des „Vollidioten“.

Wer mehr über Tommy Jaud wissen möchte, sollte mal auf seine Homepage gucken. Nichts Umwerfendes, aber ganz nette Links und witzige Seiten sind dort zu finden: www.tommy-jaud.de .

~~~ „Millionär“ - Äußerlichleiten & Preis

Wie gewohnt möchte ich für alle, die bei ihrer Bücherauswahl nur nach dem Äußeren gehen, den Roman „Millionär“ beschreiben. Sozusagen als Hilfestellung beim Finden des Buches…ja, so bin ich: Hilfsbereit und zu jeder Schandtat bereit…grins…

Hierbei handelt es sich mal wieder um ein angenehm biegsames und nicht zu dickes Taschenbuch. Das Buch – Cover ist wie erwartet dem Vorgängermodell ziemlich ähnlich: Blauer Hintergrund, rote Überschrift, € 13,90 und zwei Paar Füße. Der einzige Unterschied besteht eigentlich darin, dass diesmal die Füße….ähm…bekleidet sind! In einem Anzug steckend, zwei Paar edle Schuhe an den Füßen. Wie gewohnt unpassend: Zwei Paar schwarz – rot – gestreifte weiße Socken, die irgendwie nicht in schwarze Schuhe gehören. Das weiße „TOMMY JAUD“ steht bekanntlich unter dem roten „MILLIONÄR“. Ich weiß nicht, ob sich der rote Aufkleber „Vollidiot Reloaded“ auf jedem Buch befindet, zumindest klebt er auf meinem Wälzer oben links.
Dreht man das Buch auf das Rückcover findet man auch hier gewohnte Zeilen der Werbung. Angefangen bei „WAS IST EIGENTLICH AUS DEM VOLLIDIOTEN GEWORDEN?“, über eine Textpassage aus dem Buch, einer kleinen Beschreibung des Romans, bis hin zum „NACH VOLLIDIOT UND RESTURLAUB EINDLICH DER NEUE COMEDY – ROMAN ÜBER DIE GNADENLOSE RÜCKKEHR EINES LIEBENSWERTEN CHAOTEN!“ Wie gesagt, nix Weltbewegendes!

Wer unverhofft in eine Buchhandlung gerät, die ihre Fibeln ausnahmsweise mal nicht mit der Frontseite zum Kunden ausstellen, sondern sie brav alphabetisch in die Büchergestelle eingeordnet haben und euereiner steht verzweifelt vor dem Regal, weil ihr „Millionär“ nicht findet und die einzige Verkäuferin wahrscheinlich nicht gerade die Hilfreichste ist, für den sei gesagt: Spartanisch wie auch die Vorgänger ist der Buchrücken gehalten. ein weißes „TOMMY JAUD“ steht fein säuberlich über einem roten „MILLIONÄR“. Das war’s! Ich hoffe geholfen zu haben!

~~~ „Millionär“ - Vollidiot - Revival

Um vielleicht erst einmal eine kleine Verbindung zur Fortsetzung zu schaffen, unterziehe ich euch einer kurzen Erinnerungsprozedur, um was es eigentlich im „Vollidioten“ ging.

Simon Peters ist hier die Hauptfigur des Geschehens. Wie soll man seinen Charakter beschreiben? Vielleicht liege ich mit überheblich und unzufrieden mit der Welt am nächsten. Seinen öden Job im „T – Punkt“ macht er auch nur, um nicht zu verhungern und richtige Freunde hat er auch kaum, bis auf Paula, Flick und vielleicht noch Phil, einem recht auf der großen Spur lebenden Schmalspur - Casanova. Seine recht große Apartment – Wohnung richtet er sich auf Pump ein und Putzfrau Lala sorgt dort für Ordnung, leisten kann er sich den Luxus allerdings nicht wirklich. Er tut es trotzdem.

Simon ist seit vier Jahren Single, worunter er tierisch leidet. Sex hatte er bis dato auch keinen, sämtliche Chance darauf, verbaut er sich immer wieder prompt selbst. Entweder mit seiner Art und Weise, oder durch kuriose Einfälle. Und davon hat er mehr als genug in Petto.
Als er eines Tages in einem „Starbucks –Shop“ Marcia sieht, glaubt er an die Liebe seines Lebens, doch ansprechen wagt er sie nicht. Erst als er all seinen Mut zusammenfasst, lädt er sie zu einem „Fantastischen – Vier – Konzert“ ein, zu dem sie auch mitkommt. Doch es läuft ziemlich anders, wie Simon sich das vorgestellt hat. Als er auch noch seinen Job im „T – Punkt“ verliert, fällt er in eine mentale Krise und schließt sich zu Hause bei Pizza und Schlemmerfilets ein. Erst Paula, Flik und Phil holen ihn mit einer einzigartigen Aktion aus seiner Krise, die Simon zumindest von seinem doch nicht so beschissenen Leben überzeugt.

~~~ „Millionär“ - Die Story

Zwei Jahre sind seit Simons sphärischem Zusammenbruch vergangen. Mittlerweile lebt Simon auf Hartz IV und hat gezwungener Maßen sein Luxusleben verringert. Aus seinem Appartement wurde eine Zwei – Zimmer – Wohnung, seinen gelben Peugeot hat er verkauft und seine Bank verweigert ihm sogar die winzigste Bitte auf einen Kalender. Kurz gesagt: Die Situation ist für den 31-jährigen beschissen. Selbst seine Freunde haben es zu etwas gebracht. Paula ist jetzt selbstständig, Phil hat es zu einer Produktionsfirma gebracht, die für RTL schreibt und selbst der dicke Flik ist jetzt zum Filialleiter aufgestiegen. Doch Simon gibt nicht auf!

Sein Tagesablauf ist nicht wirklich langweilig. Pünktlich um neun Uhr geht er zu einem Internet – Café um die Ecke. Shahin, der Betreiber, lässt ihn dort bis um zwölf Uhr für eine geringe Flatrate surfen. Simon schreibt E – Mails an Firmen, bei denen er sich beschwert und so Gratispackungen erschnurrt. Die Idee ist nicht schlecht, doch viel einbringen tut sie nicht. Doch Simon sieht es als Job und damit als neue Herausforderung an. Am Nachmittag geht er in die Läden: Er vollzieht den „Außendienst“ in dem er Waren einkauft und den Service beobachtet. Dabei ist er, Dank seiner zu ehrgeizigen Art, nicht immer erfolgreich, es kann schon mal zu einem Hausverbot hinauslaufen. Ist kein „Außendienst“ möglich, telefoniert er die Hotlines der Firmen an und beschwert und ergaunert sich so seine Gratisprodukte. Besonders bei „Procter & Gamble“ ist Simon besonders bekannt, da er mit den findigsten Beschwerden kommt. Er lernt so Annabelle kennen, mit der er schon fast ein privates Tächtel – Mächtel beginnt. Kostprobe feällig?

Leseprobe I: (Telefonat mit der P &G – Hotline, dann mit Anabelle)

„Procter & Gamble Verbraucherservice, meine Name ist Annabelle Kaspar, was kann ich für Sie tun?“
Na endlich.
„Mein Charmin – Klopapier ist falsch aufgerollt und ich möchte nicht mitgeschnitten werden zu Schulungszwecken!“
„Herr Peters!“, höre ich die amüsierte Stimme von Frau Kaspar sagen, „Lange nichts gehört von Ihnen, wir haben uns schon Sorgen gemacht.“
„Ich…äh…hatte zu tun“, sage ich, ziehe meine Beine auf die Couch und verbiege sie zu einem Schneidersitz.
„Das Klopapier ist falsch aufgerollt, sagen Sie?“
„Absolut. Schwer zu erklären, also…die eine Lage ist länger als…die andere Lage.“
„Die Perforation überlappen?“
„Geeeeenau!“
„Darf ich Ihnen eine Frage stellen, Herr Peters?“
„Immer gerne.“
„Verscheißern Sie mich?“
Ich schlucke und nehme das Telefon ans andere Ohr.
„Was? Nein! Wie…kommen Sie darauf?“
„Weil mich noch nie jemand angerufen hat wegen überlappender Perforation. Weil Sie der Einzige sind, der angeblich ins Krankenhaus musste, weil seine Hand in einer Pringles – Dose klemmte.“
Seltsam. Für mich hat das eigentlich bisher alles immer echt autentisch und nachvollziebar geklungen. Aus ihrem Mund allerdings…
„Das mit dem Krankenhaus war vielleicht übertrieben, aber die Perforationen überlappen wirklich.“
„Darf ich Ihnen noch eine Frage stellen?“
„Weiß nicht. Okay.“
„Ist Ihnen sehr langweilig?“
„Überhaupt nicht! Ich habe ein Problem mit einem Ihrer Produkte und rufe deswegen beim Verbraucherservice an. Deswegen schreiben Sie die Nummer doch auf die Packungen drauf, oder?“
„Das ist richtig, Herr Peters.“
„Ich weiß, wie ich heiße! Ihren Namen habe ich allerdings vergessen.“
Auch Callcenter – Mitarbeitern gilt es ab und zu darauf hinzuweisen, dass sie eines der letzten Glieder in der Dienstleistungsnahrungskette sind, eingestellt, um dem Verbraucher zu helfen und ihn zu beraten und nicht, um sich über ihn zu erheben.
„Ich heiße Kaspar.“
„Und das schreibt man wie?“
„Wie der Kasper nur mit a“
„Der Kasper hat aber auch ein a.“
„Mit einem a hinten!“
„Verstehe. Kaspar wie der Kasper nur mit zwei a müssten Sie dann sagen.“
„Danke für den Hinweis. Ich hab dann sicher in Zukunft weniger Probleme beim Buchstabieren meines Namens.“
„Ich helfe gerne bei so was.“

~~~ „Millionär“ - Die Story (Part II)

Simon hat sich nicht wirklich verändert. Außer dass er ruhiger geworden ist, ist er immer noch ein kleines Arschloch. Doch sein Leben verändert sich prompt, als sein Vermieter Herr Wellberg die Wohnung über Simon zu einem Luxus – Appartement umbaut. Die Dame die dort einzieht, ist alles andere als Simons Paradebeispiel von Frau. Johanna ist dürr, wohlbetucht und…laut! Das nervt den armen Simon und legt sich beim Vermieter ins Zeug, dass sie wieder auszieht. Doch der ist eher eiskalt. Herr Wellberg hat keine Lust mehr auf irgendwelche Mieter, ist es leid, sich um ein Mietshaus zu kümmern und möchte das Haus verkaufen. Simon ist schockiert! Er bietet an, dass er das Mietshaus kauft. Dann würde ihm das Haus gehören und er würde Johanna sofort aus der Wohnung werfen!
Für eine satte Million Euro kann er den Laden kaufen! Wellberg geht darauf ein und lässt Simon einen Monat Zeit, um die Kohle zu beschaffen. Die zehntausend Euro Anzahlung, leiht ihm vorläufig Flik, dem Simon von einer absolut sicheren Geschäftsidee erzählt. Doch die ist allerdings noch nicht wirklich da!
Auf einem Motivationsseminar auf dem Simon mit seinem Internet – Café – Freund Shahin gehen, bekommen die beiden Jungs so langsam den Riecher, der sie auf die richtige Spur bringt und diesmal ist es gut, Freunde zu haben…

Leseprobe II (Shahin und Simon sind auf dem Seminar):

Shahin ist so überfordert, dass er „Jaaa ruft, und mich umarmt. Der Mob freut sich mit, klatscht und jubelt, einige hüpfen durch die Gänge und noch immer quillt das heldenhafte „Taaaataaataaa Taaaataaaataaa“ des A – Team – Orchesters aus den gigantischen Lautsprechern. Ich hingegen fühle mich wie eines der Hühner, die zum Adler hochschauen. Rufen oder selber fliegen? Adler oder Huhn? Krieg ich was andere tun?
„DER JUNGE MANN DANEBEN, DER NICHT TANZEN WOLLTE!“
Nicht tanzen? Ich? Das hat er gesehen? Ich starre Mr. Moneybooster an. Der Zug um seinen rechten Mundwinkel hat nichts Schönes, man sieht diesen Zug oft bei Bösewichtern in Bond – Filmen. Zitternd ergreife ich das Mikrofon, scharre mit den Füßen und schaue zu Boden. Vielleicht liegt ja was zu picken unten?
„MEIN LIEBSTES HUHN! WENN DU HIER SCHON NICHT AUS DEINER HAUT KANNST, BEI EINEM GANZ NORMALEN SEMINAR; WIE WILLST DU ES DANN DRAUSSEN IN DER WELT SCHAFFEN, WIE WILLST DU MILLIONÄR WERDEN?“
Ich schlucke und zucke mit den Flügeln.
„WAS IST DEIN LIEBSTES HOBBY?“
„Fernsehen! Ich schaue ziemlich gerne Dokus!“
Wie durch eine Wand aus Watte vernehme ich ein paar Lacher.
„Und wenn du keine Dokus schaust? Was machst du dann? Was würdest du immer weiter machen, selbst wenn du keinen Cent dafür bekommst?“
Ich habe einen totalen Blackout. Mein Auge zuckt und mein Blick springt im Sekundentakt zwischen Shahin und Mr. Moneybooster hin und her. Bis Shahin das Mikro nimmt. Ich bin mir jetzt sicher, dass er das bei Geissen gelernt hat.
„Also, er schreibt ziemlich viele Beschwerdemails!“
Mr. Moneybooster beschwichtigt den lachenden Saal mit einer Art „Pssst“ – Geste.
„WARUM BESCHWERST DU DICH?“
Ich reiße Shahin das Mikro aus der Hand, um mich zu rechtfertigen. Wütend spreche ich hinein: „Weil es sonst ja keine macht! Ich mach es für die anderen mit! Die andern sich sich zu fein! Die haben keine Zeit! Ich kann die Dinge doch verbessern, verdammt!“
„SEHR SEHR GUT. DAS IST NICHT DAS, WAS ANDERE TUN! DAS IST VIEL GELD WERT! ALSO SCHWING DEINE FLÜGEL UND FLIEG ZUR MILLION! DU BIST KEIN HUHN! DU BIST DER RED ADAIR EINER BRANDNEUEN DIENSTLEISTUNG!“
Ich stehe immer noch da wie tiefgefroren, da klopft Shahin mir anerkennend auf die Schultern. Während Mr. Hosenträger auf die Bühne zurückspringt, ruft er in sein Mikro: „ER IST DER RED ADAIR DER DIENSTLEISTUNG!“
Zum ersten Mal in meinem ganzen Leben bekomme ich so was wie Applaus.

~~~ „Millionär“ - Meine Meinung

So, Zeit für ein Résumé! Vielleicht genügt es ja, dass ich „Millionär“ innerhalb zwei Tagen weggelesen habe. Nein? Na gut, okay!

„Millionär“ ist im typischen Jaud – Schreibstil verfasst: Kurios, witzig, teilweise unseriös! Die Hauptperson Simon Peters ist mir schon im ersten Buch recht heftig vorgekommen, in seiner überheblichen Art, im Grunde genommen kann eigentlich niemand so durch sein Leben kommen. Auch im „Millionär“ tritt dieses Phänomen auf. Simon ist weiterhin überheblich und von sich überzeugt, doch er ist etwas von seinem hohen Ross gestiegen, Dank seinen Karriere – Abstiegs. Was ihn ein kleines Stück sympathischer erscheinen lässt. Doch er hat unheimlich viel Glück, meiner Meinung schon so viel Glück, dass es schon fast zu fantasievoll erscheint. Das Mädel von der Hotline, sein Kumpel Shahin, der in Sekundenschnelle Internetseiten programmiert, seine Beziehungen zu RTL, die auf einmal zu Stande kommen usw. Okay, Jaud beschreibt dies allerdings sehr, sehr glaubwürdig und lässt Simon auch darüber nachgrübeln – das macht es noch glaubwürdiger.

Das Buch lässt sich prima leicht lesen. Bis zum Epilog sind es genau 300 Seiten, die ruck – zuck durch sind. Tommy Jaud ist auch hier wieder ein genialer Zug für die Lachmuskeln gelungen. Und das Schöne dabei ist: Man kann sogar noch ein gutes Stück lernen…ja…lernen, denn was der Moneybooster da so von sich gibt, ist gar nicht mal so verkehrt.
Ich weiß nicht, mit wie vielen Sponsorengeldern das Buch ausgedruckt, verfasst und gedruckt wurde, aber Jaud macht sich nicht die Mühe, originelle Firmennamen auszudenken, sondern nimmt einfach die Echten. Hauptsponsor, mit all seinen Produkten…klar…“Procter & Gamble“! Vielleicht ist es aber auch genau das, was „Millionär“ so echt, so nachvollziehbar erscheinen lässt. Ebenso ist das Buch absolut aktuell. Das merkt man nicht nur in der momentanen Produktpalette der Firmen, sondern auch in den genannten Musikstücken, mit der Johanna Simon in den Wahnsinn treibt. Auch die Fernsehsender bringen aktuelle Dokumentationen und das Internet ist super in die Gegenwart gebeamt worden.

~~~ „Millionär“ - Was sonst noch wichtig wäre…

„Millionär“ ist erschienen im Scherzverlag, einem Unternehmen des Fischerverlages, Frankfurt.

ISBN: 978 – 3 – 502 – 11033 – 0
Preis: 13,50
Seitenanzahl: 300

© knopfi*de´07

58 Bewertungen, 22 Kommentare

  • rappelkiste

    16.05.2009, 13:41 Uhr von rappelkiste
    Bewertung: besonders wertvoll

    Schöner Bericht! Hilfrecih und vielseitig. Bisschen lang aber ;) Soviel Leseprobe muss gar nicht sein ;)

  • paula2

    05.02.2009, 21:09 Uhr von paula2
    Bewertung: sehr hilfreich

    liebe Grüße

  • Iris1979

    03.02.2009, 18:03 Uhr von Iris1979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Super Bericht. Liebe Grüße Iris

  • morla

    12.08.2008, 19:36 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    wünsche dir einen schönen dienstag lg. petra

  • sweetsixty

    04.06.2008, 11:47 Uhr von sweetsixty
    Bewertung: sehr hilfreich

    Lieben Gruß von Martina

  • Striker1981

    22.01.2008, 18:53 Uhr von Striker1981
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH ..mfg STRIKER

  • gerrhosaurus1978

    15.12.2007, 10:44 Uhr von gerrhosaurus1978
    Bewertung: sehr hilfreich

    LG, Daniela

  • Baby1

    12.10.2007, 10:53 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    .•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.

  • bea1502

    13.09.2007, 18:31 Uhr von bea1502
    Bewertung: sehr hilfreich

    super... lg bea

  • leuchttuermin

    07.09.2007, 21:21 Uhr von leuchttuermin
    Bewertung: sehr hilfreich

    dieses Titelbild! aaaaa!

  • Winchen

    04.09.2007, 15:17 Uhr von Winchen
    Bewertung: sehr hilfreich

    solch eine tolle Berichtgliederung!!!

  • Witzelmann1983

    11.08.2007, 21:21 Uhr von Witzelmann1983
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH LG

  • freshmaik

    10.08.2007, 16:26 Uhr von freshmaik
    Bewertung: sehr hilfreich

    ACHTUNG: Jeder Leser provoziert eine Gegenlesung

  • anonym

    09.08.2007, 00:46 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    zu gut!

  • Kjeldi

    04.08.2007, 17:06 Uhr von Kjeldi
    Bewertung: sehr hilfreich

    SUPER BERICHT

  • anonym

    04.08.2007, 01:31 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Höchstnote, lg Chrissy

  • mami_online

    02.08.2007, 22:56 Uhr von mami_online
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh + LG, Nicole

  • frankensteins

    01.08.2007, 16:21 Uhr von frankensteins
    Bewertung: sehr hilfreich

    super super super, gäbe es eine Krone, würd ich dich Krönen, mit Diamanten bewerfen und dich perlen lg

  • LittleSparko

    01.08.2007, 14:33 Uhr von LittleSparko
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg, daniela

  • Mondlicht1957

    01.08.2007, 12:08 Uhr von Mondlicht1957
    Bewertung: sehr hilfreich

    Super, LG pet

  • Gemeinwesen

    01.08.2007, 09:24 Uhr von Gemeinwesen
    Bewertung: sehr hilfreich

    WIKI - schöner Code, den yopi mir da diktiert. Beste Grüße vom Gemeinwesen.

  • frauohneahnung

    01.08.2007, 01:48 Uhr von frauohneahnung
    Bewertung: sehr hilfreich

    guter Bericht, aber ich mag diesen Autor nicht :o)