Ghost Rider (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von JustOliver
Story mit wenig Tiefgang
Pro:
Teilweise die Effekte, N . Cage
Kontra:
Handlung, Dialoge, übertriebene Bilderflut
Empfehlung:
Nein
ALLGEMEINE DATEN
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120 Minuten
Originaltitel: Ghost Rider
FSK: ab 12
USA 2006
Regie: Mark Steven Johnson
Drehbuch: Mark Steven Johnson
INHALT
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Jonny Blaze fährt zusammen mit seinem Vater Motorrad-Stunts auf einer Art Jahrmarkt. Eines nachts, kurz bevor mit seiner Freundin die Stadt verlassen möchte, erfährt er durch einen Brief in einem Mülleimer, dass sein Vater unheilbar an Krebs erkrankt ist. In der gleichen Nacht erscheint ihm Mephistopheles, der Jonnys Seele gegen eine Heilung des Krebs tauschen will. Jonny lässt sich auf den Deal ein und in der Tat, sein Vater ist am nächsten Morgen geheilt. Jedoch verunglückt er tödlich bei einem Motorrad-Stunt am selben Morgen. Jonny wird bewusst, auf was er sich eingelassen hat und er verlässt, alles, was ihm lieb und heilig ist, weil er weiß, dass eines Tages Mephistopheles kommen wird, um seinen Dienst einzufordern.
Jahre später ist Jonny der Star einer landesweit bekannten Motorrad-Show. Hierbei ist er vor allem berühmt für seine besonders waghalsigen Stunts, mit denen er in Wirklichkeit Mephistopheles herausfordern will. Nicht selten verunglückt er sehr schwer, ohne sich hierbei jedoch ernsthafte Schäden zuzuziehen. Hierbei trifft er auch seine Jungendliebe Roxanne Simpson wieder, die er einst nach dem Tod seines Vaters hatte sitzen lassen.
Doch parallel zu diesem Geschehen sind auch die Mächte der Finsternis nicht untätig. Blackheart, der Sohn von Mephistopheles, begehrt zusammen mit seinen Handlangern Grissel, Wallow und Abigor gegen seinen Vater auf und will durch Inbesitznahme eines alten Dokuments die Herrschaft über die Welt erhalten. Nun ist es Zeit, dass Mephistopheles die Hilfe von Jonny Blaze einfordert. In jeder Nacht verwandelt er sich fortan in den Ghost Rider. Mit brennendem Totenkopf und einer brennenden Höllenmaschine begibt er sich in den Kampf mit Blackheart und seinen Verbündeten.
DIE HANDELNDEN PERSONEN/DIE DARSTELLER
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Jonny Blaze wird im Wesentlichen gespielt von Nicolas Cage. Keine Frage, Cage drückt dieser Figur seinen Stempel auf. Jonny Blaze ist eine in gewisser Weise gespaltene Persönlichkeit. Auf der einen Seite versucht er das Beste aus seinem Leben nach dem Pakt mit Mephistopheles zu machen, auf der anderen Seite wirkt ein wenig depressiv bzw. in sich versunken, weil er mit seinem Schicksal hadert und stets auf eine zweite Chance wartet, seinen Fehler von damals wieder gut zu machen. Diese Zwiespältigkeit kommt noch deutlicher hervor, als er seiner Bestimmung folgen muss und sich jede Nacht in den Ghost Rider verwandelt. Diese Rollen hat meines Erachtens Nicolas Cage immer sehr gut gespielt. Auf der einen Seite versteht er es durch eine Art Hundeblick mit hängenden Schultern Menschen zu spielen, die mit ihrem Leben nicht klar zu kommen scheinen auf der anderen Seite versteht er es eiskalt zu schauen und überlegen arrogant zu lächeln. Und auch, wenn letzteres nicht so sehr zum Tragen kommt, da er als Ghost Rider stets mit Totenkopf gezeigt wird, die eigentliche Kunst der Verwandlung kaum gefragt ist, so versteht es Cage dennoch, insbesondere die selbstzweifelnde Seite von Jonny Blaze sehr einfühlsam wiederzugeben. Jedoch gab es auch mal Zeiten, da war der Name Nicolas Cage unter den Hauptdarstellern Garant für einen Klasse Film. Bei dem aktuellen Film weiß ich jedoch nicht, ob ein Nicolas Cage sich mit der Wahl einer solchen Rolle wirklich einen Gefallen tut.
Die Frau seines Herzens wird gespielt von Eva Mendes (bekannt aus Filmen wie Hitch, Training Day, 2 Fast 2 Furious). Nun, ich denke ihre Rolle lässt sich verhältnismäßig einfach beschreiben, denn sie glänzt im Wesentlichen mit ihren prächtig herausgeputzten Dekoltee. Das ist stets prächtig hergerichtet und wird vielfach in die Kamera gehalten. Ansonsten ist die Rolle eigentlich recht nichtssagend. Sie glänzt nicht durch spektakuläre Aktionen, sondern primär durch schmachtende und sorgenvolle Blicke, als sie erfährt, was mit ihrem Jonny los ist. Schauspielerisch ist die Rolle nicht sonderlich anspruchsvoll, jedoch wird sie auch nicht sonderlich eindrucksvoll interpretiert.
Mephistopheles wird gespielt durch Peter Fonda. Auch hier sind die schauspielerischen Anforderungen äußerst begrenzt. Primär geht es darum, arrogant zu lächeln und düstere Reden zu schwingen. Dabei ist er stets schwarz bekleidet. Emotionen sind bis auf das Ende kaum zu spielen, so dass die Rolle insgesamt eher dürftig ist. Dort, wo sie dann mal einige besondere Akzente setzt, wird dies zumeist gekonnt durch die Tricktechnik realisiert, so dass schauspielerisch nicht viel verlangt wird.
Blackheart wird gespielt durch Wes Bentley (The Game of their Lives, American Beauty). Hier gilt im Grunde das Gleiche wie für die beiden vorgenannten. Blackheart muss im wesentlichen düster reinschauen und ab und an fies grinsen bzw. Lachen. Und ab und an fasst er Leute an, die dann schwarz anlaufen und sterben. Akzente an dieser Person werden vor allem durch die Tricktechnik gesetzt, so dass darstellerisch nicht viel zu reißen ist.
Zu guter Letzt möchte ich auf den Caretaker, der von Sam Elliot gespielt wird, eingehen. Dieser ist der Hüter des heiß begehrten Dokuments. Hier finde ich die Wahl des Schauspielers einfach perfekt. Sam Elliot mit seinem wallenden weißen Haar und der wahnsinnig tiefen Stimme wirkt wahnsinnig eindrucksvoll als Persönlichkeit und versteht es somit perfekt den mysteriösen Caretaker zu spielen.
Insgesamt muss bei aller Kritik den Darstellern sicherlich zu Gute gehalten werden, dass zum einen die Vorlage sicherlich keine wahnsinnigen Möglichkeiten bietet, sich durch anspruchsvolle Dialoge auszuzeichnen (es ist halt ein Comic) zum anderen die Animationstechnik vieles an schauspielerischen Anforderungen überflüssig macht, weil Mimiken etc. hierdurch überspielt werden.
MEIN EINDRUCK
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Also, wirklich begeistern konnte mich der Film auf keinen Fall. Vorausgeschickt sei auf jeden Fall, dass ich nicht beurteilen kann, inwiefern die Vorlage sauber umgesetzt wurde, da ich das Original nicht kenne. Die Handlung ist auf jeden Fall sehr sehr dünn. Der Fokus liegt meines Erachtens ganz klar auf zwei Schwerpunkten. Das ist zum einen die Begeisterung für Motorräder. Auch wenn ich Laie auf dem Gebiet bin, da ich nicht wirklich motorradbegeistert bin, denke ich mal, dass die Maschine, auf der Jony Blaze durch den Film heizt schon recht cool ist und bei dem ein oder anderen Motorradbegeisterten zu einem erhöhten Herzschlag führen würde. Zudem sind die Effekte im Zusammenhang mit dieser Maschine, bspw. zieht sie eine Feuerspur hinter sich her, durchaus ansehnlich. Und hier wären wir auch dann bei dem zweiten Schwerpunkt: die Effekte. Jedem, der diesen Film besucht muss halt klar sein, dass das Ganze mit der Realität nicht viel zu tun hat. Und daher wird mit Effekten auch nicht gegeizt. Wie gesagt, ist die Maschine recht eindrucksvoll, wenn der Ghost Rider brennend auf ihr durch die Gegend fährt. Und auch bei den Kampfszenen wird mit Special Effects nicht gegeizt, ebenso wie bei den Darstellungen der Charaktere. An der ein oder anderen Stelle fand ich das peinlich übertrieben und es erschien mir eher wie der Versuch mit einer Bilderflut von den Schwächen der Handlung abzulenken. Auf der anderen Seite denke ich im Nachhinein, dass man für die Motorrad-Fans an der ein oder anderen Stelle mehr hinsichtlich der Motorrad-Stunts hätte tun könne, weil die insgesamt doch recht kurz kommen.
Unter den Special Effects leiden müssen, und das hab ich bereit erwähnt, vor allem die Darsteller, da von ihnen kaum etwas gefordert wird, sondern vielfach eben in die Trickkiste gegriffen wird, um Emotionen o.ä. darzustellen.
Bitter aus meiner Sicht sind auch die Dialoge, die absolut flach sind. Ja, ich weiß, es handelt sich um einen Comic-Verfilmung und Sprechblasen geben für gewöhnlich nicht viel her, aber andere ähnliche Verfilmungen zeigen, dass man deutlich mehr aus solchen Vorlagen rausholen kann. Und das fehlt hier einfach. Die Dialoge sind einfach nur arm, beschränken sich auf wenige kurze Sätze, was wiederum meinen Eindruck, dass es wirklich nur um Motorräder und Special Effects geht, bestätigt.
FAZIT
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Also, empfehlen will ich den Film nicht, er bekommt von mir jedoch auch nicht die schlechteste Note. Denn der ein oder andere Effekt hat schon Eindruck gemacht und ich habe auch schon schlechtere Filme gesehen. Jedoch muss man glaube ich wirklich eingefleischter Mottorad-, Nicolas Cage- oder Special Effects-Fan sein, um dem Film mehr abgewinnen zu können. Wirklich in Erinnerung wird mir von dem Film sicherlich nichts bleiben. Die Dialoge sind armselig, schauspielerische Leistungen wurden kaum verlangt und die Handlung ist verdammt einfach. Von daher sei eher empfohlen, sich das Geld zu sparen für bessere Filme auszugeben. Schade nur finde ich, dass ein wirklich großer Schauspieler wie Nicolas Cage sich für einen solchen Film hergibt. Da kann er deutlich mehr.
80 Bewertungen, 27 Kommentare
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31.08.2008, 14:46 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreichHallöööchen, ich wars nur.....
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29.06.2008, 00:20 Uhr von ingoa09
Bewertung: sehr hilfreichSehr gut beschrieben! Gruß Ingo
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20.06.2008, 20:41 Uhr von Iris1979
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht. LG Iris
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22.02.2008, 09:00 Uhr von lassie222
Bewertung: sehr hilfreichDen haben wir uns gestern auch angesehen. MfG lassie222!
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17.02.2008, 22:53 Uhr von mu4you
Bewertung: sehr hilfreich...liebe Grüße...mu4you
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17.02.2008, 14:17 Uhr von FrauBettina
Bewertung: sehr hilfreichlg Bettina
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26.01.2008, 10:53 Uhr von DOMMEL
Bewertung: sehr hilfreichman liest sich
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13.01.2008, 23:09 Uhr von wir_2
Bewertung: sehr hilfreichliebe Grüße, wir_2
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12.01.2008, 17:20 Uhr von lueckingb
Bewertung: sehr hilfreichliebe Grüße
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07.01.2008, 17:59 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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01.01.2008, 11:01 Uhr von GSiebert
Bewertung: sehr hilfreichGesundes neues jahr wünsche ich Dir Lg Georg
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31.12.2007, 14:17 Uhr von CoolBotella
Bewertung: sehr hilfreichschöner bericht
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31.12.2007, 12:48 Uhr von Django006
Bewertung: sehr hilfreichsh lg Alan
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11.12.2007, 16:56 Uhr von SUHE
Bewertung: sehr hilfreichLG Susan
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02.12.2007, 14:12 Uhr von Mareike22
Bewertung: sehr hilfreichVLG Mareike :o)
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01.12.2007, 20:43 Uhr von Katzen_Baer
Bewertung: sehr hilfreichKlasse beschrieben!! LG
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01.12.2007, 17:08 Uhr von misscindy
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr schöner Bericht, lg Sylvia
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01.12.2007, 16:17 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichna dann habe ich nichts verpasst, supi bericht, einen wunderbaren 1.Advent
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26.11.2007, 12:33 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreichZeigen wir Demut, so wachsen unsre positiven Eigenschaften an. Sind wir jedoch voller Stolz, rückt das Glück in weite Ferne, drum lese auch gegen. Lg XXLALF
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25.11.2007, 16:26 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichich fand den auch ned gut.. etwas komsich eher.. lol
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25.11.2007, 14:56 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich***SH und LG***
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25.11.2007, 14:36 Uhr von panico
Bewertung: sehr hilfreichZauberhaften Sonntag noch und lg panico:-)
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25.11.2007, 14:16 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSH LG
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25.11.2007, 13:02 Uhr von moniseiki
Bewertung: sehr hilfreich***-SH-***-LESEN UND GELESEN WERDEN---Liebe grüße moniseiki
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25.11.2007, 12:47 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichEin SH von mir für dein Bericht.LG Bernd
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25.11.2007, 11:30 Uhr von Tuffi2106
Bewertung: sehr hilfreichsh, LG und schönen Sonntag, Tuffi
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25.11.2007, 10:48 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichlg sabrina
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