Troja (DVD) Testbericht

D
Troja-dvd-historienfilm
ab 3,64
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Erfahrungsbericht von magnifico

\"Inspiriert\" trifft es eigentlich ziemilich gut

Pro:

Mit der Götter-Gallerie ist ein ordentliches Bonus-Feature geboten

Kontra:

mangels Zusatzszenen nicht unbedingt kaufenswert

Empfehlung:

Nein

Als eine der ersten „Einstellungen“ des Abspanns wird dem mehr oder weniger überraschten Zuschauer der Satz „Inspiriert von Homers ‚Ilias’“ präsentiert. Ein „Vermerk“, der dem teilweise doch etwas flachen Film einen letzten „qualitativen Klapps“ verleihen soll? Oder soll einfach nur Kritik vorbeugend abgewehrt werden, wonach der Film nicht gerade eine maßgetreue Umsetzung des weltbekannten Antikklassikers ist.

Egal wie, eines ist „Troja“ wohl in jedem Fall: aufwendig, beinahe schon gigantomanisch, und insoweit zeitgemäß, stellt man ihn mit anderen aktuellen Filmen wie etwa „The day after tomorrow“ in eine Reihe. Auf der anderen Seite ist der „Ben Hur“-Aufguß eines wiederum nicht: absolut sehenswert wie etwa „Die Rückkehr des Königs“ oder die beiden Vorgänger des „Herrn der Ringe“, „Die zwei Türme“ und „Die Gefährten“. Aber gut, es kann ja nicht alles Weltklasse sein...

Zum Inhalt dessen, was geboten wird: es ist der Trojanische Krieg, der vor mehreren Jahrtausenden nach zunehmend authentischeren Berichten längst keine reine Fiktion des Dichters Homer gewesen ist, sondern die antike Version eines regionalen Weltkriegs. Troja, Machtzentrum in der Region der heutigen Osttürkei, und Griechenland, zur damaligen Zeit ein blutig geschmiedetes Bündnis der Staatsstaaten, unter ihnen insbesondere auch Athen und Sparta. Angeführt von Agamemnon, unterstützt von Menelaos und Odysseus – letzterem widmete Homer seinen zweiten „Klassiker“, die Odyssee – ziehen die Griechen gegen die Trojaner unter seinem König Priamos. Vordergründig ein Rachefeldzug, ausgelöst durch den Frauenraub des Paris. Tatsächlich wohl nicht anders als letztlich jeder Krieg, zuletzt im Irak, motiviert: Macht und Reichtum, damals Land und Gold, heute die Welt und das Öl.

Der Beginn des Films bringt die letzte „Annexion“ des Agamemnon vor das Zuschauerauge: seine Truppen ziehen gegen die Thessaliener auf, deren König sich nicht der Vorherrschaft des griechischen Bündnisses beugen will. Zur Vermeidung einer blutigen Schlacht, in der Hunderte aufeinander prallen, beschließen beide Könige, die Schlacht „auf die alte Weise“ zu entscheiden: der jeweils beste Krieger repräsentiert das jeweilige Reich, so dass statt Tausender nur einer den Tod finden muss. Während für Thessalien ein Muskelriese – Anabolika in der Antike? – antritt, schickt Agamemnon den Helden Achilles an die Front, der auch nach wenigen Sekunden den Kampf für sich entscheidet und somit Thessalien unter Agamemnons Herrschaft bringt.

In Sparte wird unterdessen der Freundschaftsbund mit Troja in einem rauschenden Fest gefeiert. Die beiden trojanischen Prinzen, Hektor und Paris, sind Gäste des Menelaos, Bruder des Agamemnon. Beide kamen als Botschafter ihres Vaters Priamos, König von Troja, um die dauerhafte Feindschaft zwischen Troja und den Griechen zu begraben. Doch Paris verliebt sich, getreu Homers Ausführungen, in die schöne Helena, Frau des Menelaos, dies sich seinerseits dem schönen Prinzen nicht versagen kann. Paris „raubt“ Helena, indem er sie auf dem Schiff versteckt, mit dem sein Bruder und er nach Troja zurück segeln. Menelaos, der den Raub bemerkt, verlangt bittere Rache und bittet Agamemnon um Unterstützung im Kampf gegen Troja. Dieser, ohnehin seit längerem auf die Niederwerfung de trojanischen Volkes bedacht, beschließt sogleich auch mit allen Griechen gegen Troja zu marschieren.

Um Achilles, den widerspenstigen Halbgott auf die Seite der Griechen zu ziehen, besucht diesen Odysseus, König der Ithaker, und schildert ihm die besondere Bedeutung des kommenden Krieges. Odysseus, listenreich, gelingt es dabei, gerade jene Begierde in Achilles zu wecken, die diesen nach Troja aufbrechen lässt: unsterblicher Ruhm und dauerhafte Erinnerung unter den Menschen. Eben dies prophezeit ihm auch seine Mutter, die als einzige Vertreterin der antikem Götterwelt entgegen zahlreicher Behauptungen im Film zu sehen ist: Thetis, Göttin des Meeres, womit Achilles nach der griechischen Mythologie ebenso ein Halbgott gewesen ist wie Herkules oder Thantalos. Bleibt ihr Sohn in Griechenland, wird er friedlich leben, allerdings schon mit dem Tod der Kinder seiner Kinder in Vergessenheit geraten. Bricht er nach Troja auf, wird er nie wiederkehren, dafür aber in alle Zeiten besungen werden. Achilles entscheidet sich bekanntlich für letzteres.

Die Flotte der Griechen landet schließlich vor der trojanischen Küste an, womit der Krieg zweier Völker seinen blutigen Beginn nimmt. Anders als in der Ilias beschrieben, wogt die Schlacht allerdings nicht über Tage hinweg zwischen der Stadt und dem Strand hin- und her, auch finden sich die verschiedenen Begegnungen der Helden längst nicht in vollem Umfang wieder, wohingegen eine erste Begegnung Hektors mit Achilles meines Wissens der Ilias fremd ist. Am Ende steht, wie es auch für Nichtkenner der Ilias ein Begriff ist, die List des Odysseus: als Geschenk an die Trojaner hinterlassen die vermeintlich abgezogenen Griechen ein riesiges hölzernes Pferd, das von den Bewohnern Trojas vor den Tempel des Poseidon, Gott der Meeres und Besitzer stolzer Rosse, gebracht wird. In der Nacht nach der großen Siegesfeier brechen die Griechen aus dem hölzernen Versteck hervor, öffnen die Tore Trojas und richten unter den überraschten Stadtbewohnern ein Gemetzel an. Dass allerdings Achilles erst in den Palastgärten des Priamos seinen Tod findet, ist wohl eher eine „Inspirierung“, als weniger eine Umsetzung der Ilias.


Der Film ist durchaus sehenswert, allerdings nicht gerade ein vollwertiger Ersatz für die Lektüre des Originals. Wer Homers Niederschriften des Trojanischen Krieges gelesen hat oder noch lesen will, wird sicherlich die ein oder andere „Friktion“ bemerken, die weit über das „Fehlen“ der Götter hinausgeht. Doch auch die Charaktere der Heroen sind nicht unbedingt so wiedergegeben, wie sie Homer schildert: so scheint Hektor ein rational denkender Krieger zu sein, dem die in der Ilias „dokumentierte“ Arroganz und Kriegslust fehlt; gespielt von Eric Bana, wird aus dem eher unsympathischen Verteidiger Trojas ein halbwegs sympathischer, zumindest aber neutraler, Akteur. Orlando Bloom, bekannt als Legolas im Herrn der Ringe, verkörpert hingegen einen meines Erachtens gut getroffenen Paris, dem man ohne weiteres den mythischen Ruf, der schönste Mann der Welt zu sein, abnimmt, wenngleich auch hier Ilias und Film beinahe diametral auseinander gehen: im Film flüchtet sich ein verängstigter Paris vor Menelaos an die Knie seines Bruders Hektor, der schließlich den heranstürmenden Menelaos niederstreckt. Homer hingegen lässt Paris, nach einem ersten Anflug von Furcht, gegen Menelaos antreten und nur durch göttliches Eingreifen vor dem Tode entkommen. Schließlich fällt auch Helena, gespielt von Diana Kruger, aus ihrer literarischen Rolle: anstelle heftiger Vorwürfe der Feigheit ereilen Paris tröstende Worte.

Die schauspielerischen Leistungen der Akteure, etwa auch Brad Pitt als Achilles, leiden zwar nicht unter etwas verzerrt wiedergegebenen Literaturvorgabe, können dem insgesamt eher flach verlaufenden Stück allerdings auch keinen besonderen Glanz verleihen. Priamos als alternder König auf dem Throne Trojas, gespielt von Peter ó Toole, Odysseus, gespielt von Sean Bean, und Agamemnon, der von Brian Cox als machtbesessener Egomane verkörpert ist, stehen zwar sicherlich lobenswerte Ausdrucksstärke, müssen aber im Film etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück bleiben.

Soweit dies überhaupt möglich ist, ist lobend zu erwähnen, dass insgesamt schon etwas mehr als nur „Klinge auf Klinge“ geboten wird, also nicht alle fünf Sekunden Körperteile und Blutspritzer auf den Betrachter einstürmen. Eine besondere „Moral“, „Philosophie“ oder anderweitige Tiefe kann man im Film meines Erachtens allerdings eher nicht ausmachen. Das Begehren des Achilles, in den Erinnerungen der Menschheit unsterblich zu werden, mag zwar Ausdruck einer insgeheim in jedem schlummernden Hoffnung sein, wird allerdings auch beinahe mit brachialer Brutalität in den Vordergrund gedrängt – insbesondere in Agamemnons Ausspruch, dass nur Könige in den Kriegserinnerungen bleiben, nicht hingegen (einfache) Soldaten.

Spezialeffektefetischisten werden in Troja nicht unbedingt auf ihre Kosten kommen, da besondere Action- und High-Stunts-Szenen ebenso fehlen wie gigantische Trickszenen, wie sie in „Die Rückkehr des Königs“ oder „Matrix Revolution“ anzutreffen sind. Troja selbst erscheint als beeindruckende Stadt(-mauer), die Flotte der Griechen als riesige Schiffsbewegung, das Lager der Griechen schließlich kurzzeitig als emsiger Ameisenhaufen. Gelungen ist dabei die musikalische Untermalung, die dem Ganzen einen subtilen Reiz verleiht, allerdings zum „kalten Rückenhinunterlaufen“ nicht durchhält.

Troja ist, um somit mit dem Anfang zu schließen, ein sehenswerter Film, der auch als gelungen bezeichnet werden kann, vergleicht man die Inszenierung mit anderen „Kriegsfilmen“, in denen es beinahe nur noch um die Verfolgung von irrsinnigen Materialschlachten geht. Ein Meisterwerk oder Highlight ist der Film allerdings wiederum nicht, weshalb ein wiederholter Besuch schon eine gewisse Hardcore-Veranlagung zu „was auch immer“ erfordert.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2004-09-27 17:06:28 mit dem Titel Die einfache Edition genügt vollauf

Als eine der ersten „Einstellungen“ des Abspanns wird dem mehr oder weniger überraschten Zuschauer der Satz „Inspiriert von Homers ‚Ilias’“ präsentiert. Ein „Vermerk“, der dem teilweise doch etwas flachen Film einen letzten „qualitativen Klapps“ verleihen soll? Oder soll einfach nur Kritik vorbeugend abgewehrt werden, wonach der Film nicht gerade eine maßgetreue Umsetzung des weltbekannten Antikklassikers ist.

Egal wie, eines ist „Troja“ wohl in jedem Fall: aufwendig, beinahe schon gigantomanisch, und insoweit zeitgemäß, stellt man ihn mit anderen aktuellen Filmen wie etwa „The day after tomorrow“ in eine Reihe. Auf der anderen Seite ist der „Ben Hur“-Aufguß eines wiederum nicht: absolut sehenswert wie etwa „Die Rückkehr des Königs“ oder die beiden Vorgänger des „Herrn der Ringe“, „Die zwei Türme“ und „Die Gefährten“. Aber gut, es kann ja nicht alles Weltklasse sein...

Zum Inhalt dessen, was geboten wird: es ist der Trojanische Krieg, der vor mehreren Jahrtausenden nach zunehmend authentischeren Berichten längst keine reine Fiktion des Dichters Homer gewesen ist, sondern die antike Version eines regionalen Weltkriegs. Troja, Machtzentrum in der Region der heutigen Osttürkei, und Griechenland, zur damaligen Zeit ein blutig geschmiedetes Bündnis der Staatsstaaten, unter ihnen insbesondere auch Athen und Sparta. Angeführt von Agamemnon, unterstützt von Menelaos und Odysseus – letzterem widmete Homer seinen zweiten „Klassiker“, die Odyssee – ziehen die Griechen gegen die Trojaner unter seinem König Priamos. Vordergründig ein Rachefeldzug, ausgelöst durch den Frauenraub des Paris. Tatsächlich wohl nicht anders als letztlich jeder Krieg, zuletzt im Irak, motiviert: Macht und Reichtum, damals Land und Gold, heute die Welt und das Öl.

Der Beginn des Films bringt die letzte „Annexion“ des Agamemnon vor das Zuschauerauge: seine Truppen ziehen gegen die Thessaliener auf, deren König sich nicht der Vorherrschaft des griechischen Bündnisses beugen will. Zur Vermeidung einer blutigen Schlacht, in der Hunderte aufeinander prallen, beschließen beide Könige, die Schlacht „auf die alte Weise“ zu entscheiden: der jeweils beste Krieger repräsentiert das jeweilige Reich, so dass statt Tausender nur einer den Tod finden muss. Während für Thessalien ein Muskelriese – Anabolika in der Antike? – antritt, schickt Agamemnon den Helden Achilles an die Front, der auch nach wenigen Sekunden den Kampf für sich entscheidet und somit Thessalien unter Agamemnons Herrschaft bringt.

In Sparte wird unterdessen der Freundschaftsbund mit Troja in einem rauschenden Fest gefeiert. Die beiden trojanischen Prinzen, Hektor und Paris, sind Gäste des Menelaos, Bruder des Agamemnon. Beide kamen als Botschafter ihres Vaters Priamos, König von Troja, um die dauerhafte Feindschaft zwischen Troja und den Griechen zu begraben. Doch Paris verliebt sich, getreu Homers Ausführungen, in die schöne Helena, Frau des Menelaos, dies sich seinerseits dem schönen Prinzen nicht versagen kann. Paris „raubt“ Helena, indem er sie auf dem Schiff versteckt, mit dem sein Bruder und er nach Troja zurück segeln. Menelaos, der den Raub bemerkt, verlangt bittere Rache und bittet Agamemnon um Unterstützung im Kampf gegen Troja. Dieser, ohnehin seit längerem auf die Niederwerfung de trojanischen Volkes bedacht, beschließt sogleich auch mit allen Griechen gegen Troja zu marschieren.

Um Achilles, den widerspenstigen Halbgott auf die Seite der Griechen zu ziehen, besucht diesen Odysseus, König der Ithaker, und schildert ihm die besondere Bedeutung des kommenden Krieges. Odysseus, listenreich, gelingt es dabei, gerade jene Begierde in Achilles zu wecken, die diesen nach Troja aufbrechen lässt: unsterblicher Ruhm und dauerhafte Erinnerung unter den Menschen. Eben dies prophezeit ihm auch seine Mutter, die als einzige Vertreterin der antikem Götterwelt entgegen zahlreicher Behauptungen im Film zu sehen ist: Thetis, Göttin des Meeres, womit Achilles nach der griechischen Mythologie ebenso ein Halbgott gewesen ist wie Herkules oder Thantalos. Bleibt ihr Sohn in Griechenland, wird er friedlich leben, allerdings schon mit dem Tod der Kinder seiner Kinder in Vergessenheit geraten. Bricht er nach Troja auf, wird er nie wiederkehren, dafür aber in alle Zeiten besungen werden. Achilles entscheidet sich bekanntlich für letzteres.

Die Flotte der Griechen landet schließlich vor der trojanischen Küste an, womit der Krieg zweier Völker seinen blutigen Beginn nimmt. Anders als in der Ilias beschrieben, wogt die Schlacht allerdings nicht über Tage hinweg zwischen der Stadt und dem Strand hin- und her, auch finden sich die verschiedenen Begegnungen der Helden längst nicht in vollem Umfang wieder, wohingegen eine erste Begegnung Hektors mit Achilles meines Wissens der Ilias fremd ist. Am Ende steht, wie es auch für Nichtkenner der Ilias ein Begriff ist, die List des Odysseus: als Geschenk an die Trojaner hinterlassen die vermeintlich abgezogenen Griechen ein riesiges hölzernes Pferd, das von den Bewohnern Trojas vor den Tempel des Poseidon, Gott der Meeres und Besitzer stolzer Rosse, gebracht wird. In der Nacht nach der großen Siegesfeier brechen die Griechen aus dem hölzernen Versteck hervor, öffnen die Tore Trojas und richten unter den überraschten Stadtbewohnern ein Gemetzel an. Dass allerdings Achilles erst in den Palastgärten des Priamos seinen Tod findet, ist wohl eher eine „Inspirierung“, als weniger eine Umsetzung der Ilias.


Der Film ist durchaus sehenswert, allerdings nicht gerade ein vollwertiger Ersatz für die Lektüre des Originals. Wer Homers Niederschriften des Trojanischen Krieges gelesen hat oder noch lesen will, wird sicherlich die ein oder andere „Friktion“ bemerken, die weit über das „Fehlen“ der Götter hinausgeht. Doch auch die Charaktere der Heroen sind nicht unbedingt so wiedergegeben, wie sie Homer schildert: so scheint Hektor ein rational denkender Krieger zu sein, dem die in der Ilias „dokumentierte“ Arroganz und Kriegslust fehlt; gespielt von Eric Bana, wird aus dem eher unsympathischen Verteidiger Trojas ein halbwegs sympathischer, zumindest aber neutraler, Akteur. Orlando Bloom, bekannt als Legolas im Herrn der Ringe, verkörpert hingegen einen meines Erachtens gut getroffenen Paris, dem man ohne weiteres den mythischen Ruf, der schönste Mann der Welt zu sein, abnimmt, wenngleich auch hier Ilias und Film beinahe diametral auseinander gehen: im Film flüchtet sich ein verängstigter Paris vor Menelaos an die Knie seines Bruders Hektor, der schließlich den heranstürmenden Menelaos niederstreckt. Homer hingegen lässt Paris, nach einem ersten Anflug von Furcht, gegen Menelaos antreten und nur durch göttliches Eingreifen vor dem Tode entkommen. Schließlich fällt auch Helena, gespielt von Diana Kruger, aus ihrer literarischen Rolle: anstelle heftiger Vorwürfe der Feigheit ereilen Paris tröstende Worte.

Die schauspielerischen Leistungen der Akteure, etwa auch Brad Pitt als Achilles, leiden zwar nicht unter etwas verzerrt wiedergegebenen Literaturvorgabe, können dem insgesamt eher flach verlaufenden Stück allerdings auch keinen besonderen Glanz verleihen. Priamos als alternder König auf dem Throne Trojas, gespielt von Peter ó Toole, Odysseus, gespielt von Sean Bean, und Agamemnon, der von Brian Cox als machtbesessener Egomane verkörpert ist, stehen zwar sicherlich lobenswerte Ausdrucksstärke, müssen aber im Film etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück bleiben.

Soweit dies überhaupt möglich ist, ist lobend zu erwähnen, dass insgesamt schon etwas mehr als nur „Klinge auf Klinge“ geboten wird, also nicht alle fünf Sekunden Körperteile und Blutspritzer auf den Betrachter einstürmen. Eine besondere „Moral“, „Philosophie“ oder anderweitige Tiefe kann man im Film meines Erachtens allerdings eher nicht ausmachen. Das Begehren des Achilles, in den Erinnerungen der Menschheit unsterblich zu werden, mag zwar Ausdruck einer insgeheim in jedem schlummernden Hoffnung sein, wird allerdings auch beinahe mit brachialer Brutalität in den Vordergrund gedrängt – insbesondere in Agamemnons Ausspruch, dass nur Könige in den Kriegserinnerungen bleiben, nicht hingegen (einfache) Soldaten.

Spezialeffektefetischisten werden in Troja nicht unbedingt auf ihre Kosten kommen, da besondere Action- und High-Stunts-Szenen ebenso fehlen wie gigantische Trickszenen, wie sie in „Die Rückkehr des Königs“ oder „Matrix Revolution“ anzutreffen sind. Troja selbst erscheint als beeindruckende Stadt(-mauer), die Flotte der Griechen als riesige Schiffsbewegung, das Lager der Griechen schließlich kurzzeitig als emsiger Ameisenhaufen. Gelungen ist dabei die musikalische Untermalung, die dem Ganzen einen subtilen Reiz verleiht, allerdings zum „kalten Rückenhinunterlaufen“ nicht durchhält.

Troja ist, um somit mit dem Anfang zu schließen, ein sehenswerter Film, der auch als gelungen bezeichnet werden kann, vergleicht man die Inszenierung mit anderen „Kriegsfilmen“, in denen es beinahe nur noch um die Verfolgung von irrsinnigen Materialschlachten geht. Ein Meisterwerk oder Highlight ist der Film allerdings wiederum nicht, weshalb ein wiederholter Besuch schon eine gewisse Hardcore-Veranlagung zu „was auch immer“ erfordert.

Die „Special-Edition“ zeichnet sich gegenüber der „normalen Edition“, die auch nur mit einer statt mit zwei DVDs auskommt, durch einige Features aus, deren Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis alles den Aufschlag meines Erachtens schon rechtfertigt.

IM EIFER DES GEFECHTS ist eine Analyse der aufwändigen Actionszenen. Mit zugegebenermaßen etwas überhöhter Sachlichkeit werden hier die im Film doch sehr dominierenden Actionszenen in ihrer Entstehung dokumentiert. Nicht unbedingt das, wonach der durchschnittliche Action-Fan gieren wird, auf der anderen Seite als Feature keine schlecht gewordene Zugabe, die ja gerade nicht nur in einem Filmausschnitt bestehen sollte. Die informationelle Seite jedenfalls erscheint zumindest beim ersten Mal interessant – ob ich mir das noch mal ansehe, weiß ich allerdings ehrlich gesagt auch nicht.

VON DEN RUINEN ZUR REALITÄT erforscht die Geschichte hinter dem Produktions-Design mit einem Beitrag zu Heinrich Schliemann. Interessant sind hier die Eingeständnisse, dass das cinematische Troja dem realen (hitorischen) Troja in puncto Protz und Pomp deutlich voraus ist. Auch hier: man kann sich das ohne weiteres ein oder zwei mal ansehen, wirkliches Langzeitinteresse wird auch hier nicht aufkommen. Gleiches gilt für TROJA-EINE ODYSSEE DER EFFEKTE, das die Geheimnisse der wunderbaren Spezial Effekte enthüllt. Nachdem langsam beinahe jede DVD-Edition, die in einer Special-Version auf den Markt geworfen wird, mindestens ein Feature zu den im Film vorkommenden Spezialeffekten bietet, wird hier kaum Neuland betreten, weder inhaltlich noch in der Umsetzung. Ansehenswert, aber allein deshalb nicht unbedingt kaufenswert.

Eher von Interesse dürfte für alle Mythologiefans die Götter-Galerie in 3D sein, die, gleichsam als Ersatz für das Herausstreichen der Götter aus dem Film selbst, neben einer netten Animation der von den Griechen verehrten Gottheit eine kurze Erklärung liefert. Nett gemacht und sicherlich mindestens ebenso informativ wie die meisten Lexika zum Thema griechische Mythologie.

Mein Fazit lautet: wer grundsätzlich mehr Interesse an einem Film als an den verfügbaren Zusatzfeatures hat ist mit der einfachen Version besser beraten, da „Troja“ selbst ja nun auch kein absolutes Meisterwerk geworden ist. Dass der Preis der Special-Edition gleich doppelt so hoch ist, wie der des Grundwerks, ist zwar marktüblich, aber nicht unbedingt ein Grund, sie sich „für alle Fälle“ mitzukaufen.

Die technischen Details lauten wie folgt:

Format: Dolby, Surround Sound; Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1) ; Bildformat: 2,40:1.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2004-12-16 08:48:52 mit dem Titel Lohnt sich nicht unbedingt

Als eine der ersten „Einstellungen“ des Abspanns wird dem mehr oder weniger überraschten Zuschauer der Satz „Inspiriert von Homers ‚Ilias’“ präsentiert. Ein „Vermerk“, der dem teilweise doch etwas flachen Film einen letzten „qualitativen Klapps“ verleihen soll? Oder soll einfach nur Kritik vorbeugend abgewehrt werden, wonach der Film nicht gerade eine maßgetreue Umsetzung des weltbekannten Antikklassikers ist.

Egal wie, eines ist „Troja“ wohl in jedem Fall: aufwendig, beinahe schon gigantomanisch, und insoweit zeitgemäß, stellt man ihn mit anderen aktuellen Filmen wie etwa „The day after tomorrow“ in eine Reihe. Auf der anderen Seite ist der „Ben Hur“-Aufguß eines wiederum nicht: absolut sehenswert wie etwa „Die Rückkehr des Königs“ oder die beiden Vorgänger des „Herrn der Ringe“, „Die zwei Türme“ und „Die Gefährten“. Aber gut, es kann ja nicht alles Weltklasse sein...

Zum Inhalt dessen, was geboten wird: es ist der Trojanische Krieg, der vor mehreren Jahrtausenden nach zunehmend authentischeren Berichten längst keine reine Fiktion des Dichters Homer gewesen ist, sondern die antike Version eines regionalen Weltkriegs. Troja, Machtzentrum in der Region der heutigen Osttürkei, und Griechenland, zur damaligen Zeit ein blutig geschmiedetes Bündnis der Staatsstaaten, unter ihnen insbesondere auch Athen und Sparta. Angeführt von Agamemnon, unterstützt von Menelaos und Odysseus – letzterem widmete Homer seinen zweiten „Klassiker“, die Odyssee – ziehen die Griechen gegen die Trojaner unter seinem König Priamos. Vordergründig ein Rachefeldzug, ausgelöst durch den Frauenraub des Paris. Tatsächlich wohl nicht anders als letztlich jeder Krieg, zuletzt im Irak, motiviert: Macht und Reichtum, damals Land und Gold, heute die Welt und das Öl.

Der Beginn des Films bringt die letzte „Annexion“ des Agamemnon vor das Zuschauerauge: seine Truppen ziehen gegen die Thessaliener auf, deren König sich nicht der Vorherrschaft des griechischen Bündnisses beugen will. Zur Vermeidung einer blutigen Schlacht, in der Hunderte aufeinander prallen, beschließen beide Könige, die Schlacht „auf die alte Weise“ zu entscheiden: der jeweils beste Krieger repräsentiert das jeweilige Reich, so dass statt Tausender nur einer den Tod finden muss. Während für Thessalien ein Muskelriese – Anabolika in der Antike? – antritt, schickt Agamemnon den Helden Achilles an die Front, der auch nach wenigen Sekunden den Kampf für sich entscheidet und somit Thessalien unter Agamemnons Herrschaft bringt.

In Sparte wird unterdessen der Freundschaftsbund mit Troja in einem rauschenden Fest gefeiert. Die beiden trojanischen Prinzen, Hektor und Paris, sind Gäste des Menelaos, Bruder des Agamemnon. Beide kamen als Botschafter ihres Vaters Priamos, König von Troja, um die dauerhafte Feindschaft zwischen Troja und den Griechen zu begraben. Doch Paris verliebt sich, getreu Homers Ausführungen, in die schöne Helena, Frau des Menelaos, dies sich seinerseits dem schönen Prinzen nicht versagen kann. Paris „raubt“ Helena, indem er sie auf dem Schiff versteckt, mit dem sein Bruder und er nach Troja zurück segeln. Menelaos, der den Raub bemerkt, verlangt bittere Rache und bittet Agamemnon um Unterstützung im Kampf gegen Troja. Dieser, ohnehin seit längerem auf die Niederwerfung de trojanischen Volkes bedacht, beschließt sogleich auch mit allen Griechen gegen Troja zu marschieren.

Um Achilles, den widerspenstigen Halbgott auf die Seite der Griechen zu ziehen, besucht diesen Odysseus, König der Ithaker, und schildert ihm die besondere Bedeutung des kommenden Krieges. Odysseus, listenreich, gelingt es dabei, gerade jene Begierde in Achilles zu wecken, die diesen nach Troja aufbrechen lässt: unsterblicher Ruhm und dauerhafte Erinnerung unter den Menschen. Eben dies prophezeit ihm auch seine Mutter, die als einzige Vertreterin der antikem Götterwelt entgegen zahlreicher Behauptungen im Film zu sehen ist: Thetis, Göttin des Meeres, womit Achilles nach der griechischen Mythologie ebenso ein Halbgott gewesen ist wie Herkules oder Thantalos. Bleibt ihr Sohn in Griechenland, wird er friedlich leben, allerdings schon mit dem Tod der Kinder seiner Kinder in Vergessenheit geraten. Bricht er nach Troja auf, wird er nie wiederkehren, dafür aber in alle Zeiten besungen werden. Achilles entscheidet sich bekanntlich für letzteres.

Die Flotte der Griechen landet schließlich vor der trojanischen Küste an, womit der Krieg zweier Völker seinen blutigen Beginn nimmt. Anders als in der Ilias beschrieben, wogt die Schlacht allerdings nicht über Tage hinweg zwischen der Stadt und dem Strand hin- und her, auch finden sich die verschiedenen Begegnungen der Helden längst nicht in vollem Umfang wieder, wohingegen eine erste Begegnung Hektors mit Achilles meines Wissens der Ilias fremd ist. Am Ende steht, wie es auch für Nichtkenner der Ilias ein Begriff ist, die List des Odysseus: als Geschenk an die Trojaner hinterlassen die vermeintlich abgezogenen Griechen ein riesiges hölzernes Pferd, das von den Bewohnern Trojas vor den Tempel des Poseidon, Gott der Meeres und Besitzer stolzer Rosse, gebracht wird. In der Nacht nach der großen Siegesfeier brechen die Griechen aus dem hölzernen Versteck hervor, öffnen die Tore Trojas und richten unter den überraschten Stadtbewohnern ein Gemetzel an. Dass allerdings Achilles erst in den Palastgärten des Priamos seinen Tod findet, ist wohl eher eine „Inspirierung“, als weniger eine Umsetzung der Ilias.


Der Film ist durchaus sehenswert, allerdings nicht gerade ein vollwertiger Ersatz für die Lektüre des Originals. Wer Homers Niederschriften des Trojanischen Krieges gelesen hat oder noch lesen will, wird sicherlich die ein oder andere „Friktion“ bemerken, die weit über das „Fehlen“ der Götter hinausgeht. Doch auch die Charaktere der Heroen sind nicht unbedingt so wiedergegeben, wie sie Homer schildert: so scheint Hektor ein rational denkender Krieger zu sein, dem die in der Ilias „dokumentierte“ Arroganz und Kriegslust fehlt; gespielt von Eric Bana, wird aus dem eher unsympathischen Verteidiger Trojas ein halbwegs sympathischer, zumindest aber neutraler, Akteur. Orlando Bloom, bekannt als Legolas im Herrn der Ringe, verkörpert hingegen einen meines Erachtens gut getroffenen Paris, dem man ohne weiteres den mythischen Ruf, der schönste Mann der Welt zu sein, abnimmt, wenngleich auch hier Ilias und Film beinahe diametral auseinander gehen: im Film flüchtet sich ein verängstigter Paris vor Menelaos an die Knie seines Bruders Hektor, der schließlich den heranstürmenden Menelaos niederstreckt. Homer hingegen lässt Paris, nach einem ersten Anflug von Furcht, gegen Menelaos antreten und nur durch göttliches Eingreifen vor dem Tode entkommen. Schließlich fällt auch Helena, gespielt von Diana Kruger, aus ihrer literarischen Rolle: anstelle heftiger Vorwürfe der Feigheit ereilen Paris tröstende Worte.

Die schauspielerischen Leistungen der Akteure, etwa auch Brad Pitt als Achilles, leiden zwar nicht unter etwas verzerrt wiedergegebenen Literaturvorgabe, können dem insgesamt eher flach verlaufenden Stück allerdings auch keinen besonderen Glanz verleihen. Priamos als alternder König auf dem Throne Trojas, gespielt von Peter ó Toole, Odysseus, gespielt von Sean Bean, und Agamemnon, der von Brian Cox als machtbesessener Egomane verkörpert ist, stehen zwar sicherlich lobenswerte Ausdrucksstärke, müssen aber im Film etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück bleiben.

Soweit dies überhaupt möglich ist, ist lobend zu erwähnen, dass insgesamt schon etwas mehr als nur „Klinge auf Klinge“ geboten wird, also nicht alle fünf Sekunden Körperteile und Blutspritzer auf den Betrachter einstürmen. Eine besondere „Moral“, „Philosophie“ oder anderweitige Tiefe kann man im Film meines Erachtens allerdings eher nicht ausmachen. Das Begehren des Achilles, in den Erinnerungen der Menschheit unsterblich zu werden, mag zwar Ausdruck einer insgeheim in jedem schlummernden Hoffnung sein, wird allerdings auch beinahe mit brachialer Brutalität in den Vordergrund gedrängt – insbesondere in Agamemnons Ausspruch, dass nur Könige in den Kriegserinnerungen bleiben, nicht hingegen (einfache) Soldaten.

Spezialeffektefetischisten werden in Troja nicht unbedingt auf ihre Kosten kommen, da besondere Action- und High-Stunts-Szenen ebenso fehlen wie gigantische Trickszenen, wie sie in „Die Rückkehr des Königs“ oder „Matrix Revolution“ anzutreffen sind. Troja selbst erscheint als beeindruckende Stadt(-mauer), die Flotte der Griechen als riesige Schiffsbewegung, das Lager der Griechen schließlich kurzzeitig als emsiger Ameisenhaufen. Gelungen ist dabei die musikalische Untermalung, die dem Ganzen einen subtilen Reiz verleiht, allerdings zum „kalten Rückenhinunterlaufen“ nicht durchhält.

Troja ist, um somit mit dem Anfang zu schließen, ein sehenswerter Film, der auch als gelungen bezeichnet werden kann, vergleicht man die Inszenierung mit anderen „Kriegsfilmen“, in denen es beinahe nur noch um die Verfolgung von irrsinnigen Materialschlachten geht. Ein Meisterwerk oder Highlight ist der Film allerdings wiederum nicht, weshalb ein wiederholter Besuch schon eine gewisse Hardcore-Veranlagung zu „was auch immer“ erfordert.

Die „Special-Edition“ zeichnet sich gegenüber der „normalen Edition“, die auch nur mit einer statt mit zwei DVDs auskommt, durch einige Features aus, deren Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis alles den Aufschlag meines Erachtens schon rechtfertigt.

IM EIFER DES GEFECHTS ist eine Analyse der aufwändigen Actionszenen. Mit zugegebenermaßen etwas überhöhter Sachlichkeit werden hier die im Film doch sehr dominierenden Actionszenen in ihrer Entstehung dokumentiert. Nicht unbedingt das, wonach der durchschnittliche Action-Fan gieren wird, auf der anderen Seite als Feature keine schlecht gewordene Zugabe, die ja gerade nicht nur in einem Filmausschnitt bestehen sollte. Die informationelle Seite jedenfalls erscheint zumindest beim ersten Mal interessant – ob ich mir das noch mal ansehe, weiß ich allerdings ehrlich gesagt auch nicht.

VON DEN RUINEN ZUR REALITÄT erforscht die Geschichte hinter dem Produktions-Design mit einem Beitrag zu Heinrich Schliemann. Interessant sind hier die Eingeständnisse, dass das cinematische Troja dem realen (hitorischen) Troja in puncto Protz und Pomp deutlich voraus ist. Auch hier: man kann sich das ohne weiteres ein oder zwei mal ansehen, wirkliches Langzeitinteresse wird auch hier nicht aufkommen. Gleiches gilt für TROJA-EINE ODYSSEE DER EFFEKTE, das die Geheimnisse der wunderbaren Spezial Effekte enthüllt. Nachdem langsam beinahe jede DVD-Edition, die in einer Special-Version auf den Markt geworfen wird, mindestens ein Feature zu den im Film vorkommenden Spezialeffekten bietet, wird hier kaum Neuland betreten, weder inhaltlich noch in der Umsetzung. Ansehenswert, aber allein deshalb nicht unbedingt kaufenswert.

Eher von Interesse dürfte für alle Mythologiefans die Götter-Galerie in 3D sein, die, gleichsam als Ersatz für das Herausstreichen der Götter aus dem Film selbst, neben einer netten Animation der von den Griechen verehrten Gottheit eine kurze Erklärung liefert. Nett gemacht und sicherlich mindestens ebenso informativ wie die meisten Lexika zum Thema griechische Mythologie.

Mein Fazit lautet: wer grundsätzlich mehr Interesse an einem Film als an den verfügbaren Zusatzfeatures hat ist mit der einfachen Version besser beraten, da „Troja“ selbst ja nun auch kein absolutes Meisterwerk geworden ist. Dass der Preis der Special-Edition gleich doppelt so hoch ist, wie der des Grundwerks, ist zwar marktüblich, aber nicht unbedingt ein Grund, sie sich „für alle Fälle“ mitzukaufen.

Die technischen Details lauten wie folgt:

Format: Dolby, Surround Sound; Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1); Bildformat: 2,40:1; Laufzeit: 156 Minuten.

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