Erfahrungsbericht von starfax
blasse helden
Pro:
aufwand
Kontra:
blasse schauspieler, pathos
Empfehlung:
Nein
Mit lieben Freunden im Kino ist doch alles viel schöner – und schlimmes einfacher zu ertragen.
Ok, so schlimm war „Troja“ dann auch wieder nicht, aber hin und wieder konnte man sich doch ein Lachen nicht verkneifen.
DIE STORY:
Wer kennt den Spruch vom Raub des Paris nicht aus dem Lateinunterricht? Und wer sich darunter nichts vorstellen konnte, der bekommt hier die passenden Bilder.
Paris ist der jüngere der beiden Söhne des trojanischen Königs Priamos und verliebt sich in Helena, Gattin des griechischen Königs Menelaos.
Aus der Affäre wird ein Staatsakt, denn er nimmt die Schöne kurzerhand mit – was wiederum seinen großen Bruder Hektor erzürnt, der mehr Durchblick hat, sich aber nicht durchsetzen kann. Und auch beider Papa Priamos lässt Sohnemann gewähren, verlässt sich auf die guten Augen der Schwiegertochter in spe und nimmt einen Krieg in Kauf.
Denn Menelaos bleibt natürlich nicht untätig – er schmiedet einen Bund mit seinem Bruder Agamemnon und gemeinsam ziehen sie und eine riesige Armee übers Meer.
Unterstützt werden sie dabei von einem besonderen Helden –Achilles – Halbgott und Chef der Mermidonen, eine Art Söldnereinheit der Antike.
Außerdem dabei: Odysseus, Freund des Achilles und kluger Kopf (was man sich bei Achilles nicht ganz klar ist).,
Zunächst schauts für die Trojaner gar nicht so schlecht aus, die Stadt ist gut befestigt hinter dicken Mauern und ein großes, stolzes Volk.
Paris wird von Menelaos zu einem Zweikamp herausgefordert, den er aber, Bürschlein gegen erfahrenen Krieger, nicht zu Ende führt, sondern, den sicheren Tod vor Augen, den Rückzug antritt, feige und unehrenhaft.
Einspringen muß der ehrenhafte ältere Bruder, der aber gegen Achilles den kürzeren zieht. Als die Griechen nach einiger Belagewrungszeit dennoch nicht weiterwissen, ziehen sie sich scheinbar zurück – und schließlich steht auch noch das berühmte Holzpferd am Strand von Troja...der Rest ist Geschichte.
DER FILM:
Naja. Der gute Wolfgang Petersen schwelgt im Pathos, hier häufen sich die Helden uin die grimmigen Männer. Die Frauen sind schön (können aber kaum spielen) und halten sich ansonsten im Hintergrund. Ein Männerfilm – und nur zum Teil eine Geschichtslektion, denn Petersen verkürzt die zehnjährige Belagerungszeit auf ein paar Wochen.
Hinter den aufgeblasenen Bildern steckt überwiegend heiße Luft, denn die Figuren bleiben überwiegend Klischees. Brad Pitt gibt den gelangweilten Rockstar mit einem einzigen Gesichtsausdruck, Orlando Bloom als Paris hatte ohnehin nie viel mehr drauf, bleibt das, wenn auch appetitlich abgefilmte Bürschlein, Diane Krügers Helena ist in Schönheit eine Geschmacksfrage, als Schauspielerin eine talentfreie Zone.
Einzig Peter O’Toole als würdiger König Priamos kann etwas menschliche Größe zeigen, etwa in der bewegenden Szene in Achilles Zelt, wenn er um den Leichnam seines ältesten Sohnes bittet – und Eric Bana verleiht ebendiesem ein menschliches Gesicht – schade, dass ausgerechnet er draufgeht, der einzige, um den es schade ist…
Ansonsten viel Schau, Unlogik und Getöse – und immerhin die Kampfszenen von Brad Pitt sind wirklich atemberaubend gefilmt.
FAZIT:
Nun, Hollywoodkino – groß und pompös, aber über weite Strecken ohne Leben. Teuer, aber an den Kinokassen leicht unterhalb der Erwartungen. Zurecht.
Ok, so schlimm war „Troja“ dann auch wieder nicht, aber hin und wieder konnte man sich doch ein Lachen nicht verkneifen.
DIE STORY:
Wer kennt den Spruch vom Raub des Paris nicht aus dem Lateinunterricht? Und wer sich darunter nichts vorstellen konnte, der bekommt hier die passenden Bilder.
Paris ist der jüngere der beiden Söhne des trojanischen Königs Priamos und verliebt sich in Helena, Gattin des griechischen Königs Menelaos.
Aus der Affäre wird ein Staatsakt, denn er nimmt die Schöne kurzerhand mit – was wiederum seinen großen Bruder Hektor erzürnt, der mehr Durchblick hat, sich aber nicht durchsetzen kann. Und auch beider Papa Priamos lässt Sohnemann gewähren, verlässt sich auf die guten Augen der Schwiegertochter in spe und nimmt einen Krieg in Kauf.
Denn Menelaos bleibt natürlich nicht untätig – er schmiedet einen Bund mit seinem Bruder Agamemnon und gemeinsam ziehen sie und eine riesige Armee übers Meer.
Unterstützt werden sie dabei von einem besonderen Helden –Achilles – Halbgott und Chef der Mermidonen, eine Art Söldnereinheit der Antike.
Außerdem dabei: Odysseus, Freund des Achilles und kluger Kopf (was man sich bei Achilles nicht ganz klar ist).,
Zunächst schauts für die Trojaner gar nicht so schlecht aus, die Stadt ist gut befestigt hinter dicken Mauern und ein großes, stolzes Volk.
Paris wird von Menelaos zu einem Zweikamp herausgefordert, den er aber, Bürschlein gegen erfahrenen Krieger, nicht zu Ende führt, sondern, den sicheren Tod vor Augen, den Rückzug antritt, feige und unehrenhaft.
Einspringen muß der ehrenhafte ältere Bruder, der aber gegen Achilles den kürzeren zieht. Als die Griechen nach einiger Belagewrungszeit dennoch nicht weiterwissen, ziehen sie sich scheinbar zurück – und schließlich steht auch noch das berühmte Holzpferd am Strand von Troja...der Rest ist Geschichte.
DER FILM:
Naja. Der gute Wolfgang Petersen schwelgt im Pathos, hier häufen sich die Helden uin die grimmigen Männer. Die Frauen sind schön (können aber kaum spielen) und halten sich ansonsten im Hintergrund. Ein Männerfilm – und nur zum Teil eine Geschichtslektion, denn Petersen verkürzt die zehnjährige Belagerungszeit auf ein paar Wochen.
Hinter den aufgeblasenen Bildern steckt überwiegend heiße Luft, denn die Figuren bleiben überwiegend Klischees. Brad Pitt gibt den gelangweilten Rockstar mit einem einzigen Gesichtsausdruck, Orlando Bloom als Paris hatte ohnehin nie viel mehr drauf, bleibt das, wenn auch appetitlich abgefilmte Bürschlein, Diane Krügers Helena ist in Schönheit eine Geschmacksfrage, als Schauspielerin eine talentfreie Zone.
Einzig Peter O’Toole als würdiger König Priamos kann etwas menschliche Größe zeigen, etwa in der bewegenden Szene in Achilles Zelt, wenn er um den Leichnam seines ältesten Sohnes bittet – und Eric Bana verleiht ebendiesem ein menschliches Gesicht – schade, dass ausgerechnet er draufgeht, der einzige, um den es schade ist…
Ansonsten viel Schau, Unlogik und Getöse – und immerhin die Kampfszenen von Brad Pitt sind wirklich atemberaubend gefilmt.
FAZIT:
Nun, Hollywoodkino – groß und pompös, aber über weite Strecken ohne Leben. Teuer, aber an den Kinokassen leicht unterhalb der Erwartungen. Zurecht.
18 Bewertungen, 2 Kommentare
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21.08.2004, 16:48 Uhr von jockel2001
Bewertung: sehr hilfreichja, der Film war einfach nur schlecht!
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21.08.2004, 16:27 Uhr von Dickerchen
Bewertung: sehr hilfreichIch stimme dir zu, der Film war eine Enttäuschung!
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