Erfahrungsbericht von Pestario
Love is a Battlefield
Pro:
Hoher Unterhaltungswert, sehr gute Schauspieler
Kontra:
mittelmäßiger Soundtrack
Empfehlung:
Ja
Inhalt:
Der trojanische Prinz Paris (Orlando Bloom) und die spartanische Königin Helena (Diane Kruger) verlieben sich und reisen zusammen nach Troja. Der spartanische König Menelaos (Brian Gleeson) findet es demütigend und beleidigend und will das nicht tatenlos hinnehmen. Mit Hilfe seines Bruders Agamemnon will er seine Frau wieder zurückholen, damit er sie mit seinen eigenen Händen zu töten um seine Ehre wiederherzustellen. Agamemnon (Brian Cox) ruft die ganze griechische Flotte zusammen mit dem Ziel Troja zu erobern. Er will nicht seinen Bruder helfen sondern seine Habgier befriedigen. Unter der Flotte ist auch der größte Krieger aller Zeiten, Achilles (Brad Pitt) der nur sein arrogantes Ziel verfolgt nämlich die Unsterblichkeit. Er will das sich jeder noch in 1000 Jahren an seinem Namen erinnert. Troja bereitet sich auf die bis dato größte Schlacht vor. Unter den Verteidigern ist auch Prinz Hektor (Eric Bana) der auch zu den größten Kriegern seiner Zeit gehört. Die größte Schlacht um Liebe beginnt …
Wolfgang Petersen hat die Geschichte um die Eroberung Trojas verfilmt und dabei anscheinend keine Kosten und Mühen gescheut. Der Film ist einer der teuersten Produktionen überhaupt und hat alleine ohne Marketingkosten ca. 170 Millionen Dollar verschlungen. Petersen hat versucht die Schlachten so spektakulär wie möglich zu inszenieren und das ist ihm auch gelungen. Wenn man sieht wie gigantisch es aussieht wenn die 50.000 Griechen auf die Stadtmauern Trojas marschieren dann kann man nur staunen. Leider sind in meinen Augen die Schlachten bisschen zu kurz geraten. Wenn man schon 2 riesige Armeen auf einander zu rennen lässt, erwartet man auch einen schönen langen Kampf was aber nicht der fall ist. Teilweise ist bei einigen Kämpfen auch zu viel Hektik drin dass man gar nicht sieht wer gerade kämpft.
Da haben es die Vorgänger wie z.B. Gladiator besser vorgemacht. Sie waren in der Hinsicht detaillierter. Die Einzel Kämpfe sind sehr gut inszeniert worden.
Der erste Kampf der wirklich nicht lange dauert, demonstriert auf genialer weise warum Achilles so ein großer Krieger war. Der 2. Einzelkampf in dem Achilles gegen Hektor kämpft hat mich auch sehr beeindruckt. Insgesamt hat mir die Inszenierung sehr gut gefallen. Die Mythologie um die Götter wurde hier nur ansatzweise erwähnt was den Film bisschen realistischer Aussehen lässt. Außerdem wurden ein paar Charaktere nur ansatzweise in die Geschichte mit einbezogen was aber sehr gut gelöst wurde.
Die Schauspielerischen Leistungen waren sehr verschieden. Während Orlando Bloom nur mittelmäßig glänzte, lieferten Brad Pitt und vorallendingen Eric Bana eine Glanzleistung ab. Eric Bana hat mich in diesem Film sehr positiv überrascht und passt in die Rolle des Hektor wie die Faust aufs Auge. Auch Brian Cox der Agamemnon spielt hat mich wieder einmal sehr beeindruckt. Schon in X-Men 2 hat er seine Rolle gekonnt in Szene gesetzt.
Troja ist mit einer Lauflänge von 162 Min ab 12 Jahren freigegeben worden und viele Gerüchte besagen das er im Gegensatz zu der amerikanischen Version geschnitten sei. Mir ist nur ein Schnitt aufgefallen den man an der Hintergrundmusik hört die abrupt abbricht. Das der Film ab 12 freigegeben wurde hat mich ehrlich gesagt schon ein bisschen geschockt da der Film fast so Brutal wie Gladiator ist. Wer den Film aufgrund der Schnitte meidet den kann ich nur ans Herz legen den Film trotzdem zu gucken denn die Schnitte sind entweder minimal oder fast gar nicht vorhanden. Die Deutsche Version unterscheidet sich aber nicht nur durch die Schnitte von der amerikanischen Version sondern natürlich auch von der Synchronisation.
Die deutsche Stimme von Brad Pitt fand ich sehr unpassend, denn es wurde ihm die Synchronstimme verpasst die normalerweise Vin Diesel hat. Die anderen bekannten Schauspieler haben Ihre Stammsynchronstimmen bekommen.
Fazit:
Wolfgang Petersen hat kein Meisterwerk hingelegt und kann auch nicht mit Filmen wie Gladiator mithalten aber er ist trotzdem sehr gut. Die Kameraarbeiten sind zwar nicht die besten aber insgesamt hat mir der Film sehr gut gefallen. Was mir in meinen Augen auch negativ aufgefallen ist, ist der Soundtrack. Ich fand den am Anfang richtig gut aber dann wurde er schnell langweilig was ich aber versucht habe zu ignorieren. In meinen Augen ist Troja ein sehr guter Film und ich kann ihn nur weiterempfehlen.
[B]Punkte: 8 von 10[/B]
Trailer: www.filmtrailer.info
Der trojanische Prinz Paris (Orlando Bloom) und die spartanische Königin Helena (Diane Kruger) verlieben sich und reisen zusammen nach Troja. Der spartanische König Menelaos (Brian Gleeson) findet es demütigend und beleidigend und will das nicht tatenlos hinnehmen. Mit Hilfe seines Bruders Agamemnon will er seine Frau wieder zurückholen, damit er sie mit seinen eigenen Händen zu töten um seine Ehre wiederherzustellen. Agamemnon (Brian Cox) ruft die ganze griechische Flotte zusammen mit dem Ziel Troja zu erobern. Er will nicht seinen Bruder helfen sondern seine Habgier befriedigen. Unter der Flotte ist auch der größte Krieger aller Zeiten, Achilles (Brad Pitt) der nur sein arrogantes Ziel verfolgt nämlich die Unsterblichkeit. Er will das sich jeder noch in 1000 Jahren an seinem Namen erinnert. Troja bereitet sich auf die bis dato größte Schlacht vor. Unter den Verteidigern ist auch Prinz Hektor (Eric Bana) der auch zu den größten Kriegern seiner Zeit gehört. Die größte Schlacht um Liebe beginnt …
Wolfgang Petersen hat die Geschichte um die Eroberung Trojas verfilmt und dabei anscheinend keine Kosten und Mühen gescheut. Der Film ist einer der teuersten Produktionen überhaupt und hat alleine ohne Marketingkosten ca. 170 Millionen Dollar verschlungen. Petersen hat versucht die Schlachten so spektakulär wie möglich zu inszenieren und das ist ihm auch gelungen. Wenn man sieht wie gigantisch es aussieht wenn die 50.000 Griechen auf die Stadtmauern Trojas marschieren dann kann man nur staunen. Leider sind in meinen Augen die Schlachten bisschen zu kurz geraten. Wenn man schon 2 riesige Armeen auf einander zu rennen lässt, erwartet man auch einen schönen langen Kampf was aber nicht der fall ist. Teilweise ist bei einigen Kämpfen auch zu viel Hektik drin dass man gar nicht sieht wer gerade kämpft.
Da haben es die Vorgänger wie z.B. Gladiator besser vorgemacht. Sie waren in der Hinsicht detaillierter. Die Einzel Kämpfe sind sehr gut inszeniert worden.
Der erste Kampf der wirklich nicht lange dauert, demonstriert auf genialer weise warum Achilles so ein großer Krieger war. Der 2. Einzelkampf in dem Achilles gegen Hektor kämpft hat mich auch sehr beeindruckt. Insgesamt hat mir die Inszenierung sehr gut gefallen. Die Mythologie um die Götter wurde hier nur ansatzweise erwähnt was den Film bisschen realistischer Aussehen lässt. Außerdem wurden ein paar Charaktere nur ansatzweise in die Geschichte mit einbezogen was aber sehr gut gelöst wurde.
Die Schauspielerischen Leistungen waren sehr verschieden. Während Orlando Bloom nur mittelmäßig glänzte, lieferten Brad Pitt und vorallendingen Eric Bana eine Glanzleistung ab. Eric Bana hat mich in diesem Film sehr positiv überrascht und passt in die Rolle des Hektor wie die Faust aufs Auge. Auch Brian Cox der Agamemnon spielt hat mich wieder einmal sehr beeindruckt. Schon in X-Men 2 hat er seine Rolle gekonnt in Szene gesetzt.
Troja ist mit einer Lauflänge von 162 Min ab 12 Jahren freigegeben worden und viele Gerüchte besagen das er im Gegensatz zu der amerikanischen Version geschnitten sei. Mir ist nur ein Schnitt aufgefallen den man an der Hintergrundmusik hört die abrupt abbricht. Das der Film ab 12 freigegeben wurde hat mich ehrlich gesagt schon ein bisschen geschockt da der Film fast so Brutal wie Gladiator ist. Wer den Film aufgrund der Schnitte meidet den kann ich nur ans Herz legen den Film trotzdem zu gucken denn die Schnitte sind entweder minimal oder fast gar nicht vorhanden. Die Deutsche Version unterscheidet sich aber nicht nur durch die Schnitte von der amerikanischen Version sondern natürlich auch von der Synchronisation.
Die deutsche Stimme von Brad Pitt fand ich sehr unpassend, denn es wurde ihm die Synchronstimme verpasst die normalerweise Vin Diesel hat. Die anderen bekannten Schauspieler haben Ihre Stammsynchronstimmen bekommen.
Fazit:
Wolfgang Petersen hat kein Meisterwerk hingelegt und kann auch nicht mit Filmen wie Gladiator mithalten aber er ist trotzdem sehr gut. Die Kameraarbeiten sind zwar nicht die besten aber insgesamt hat mir der Film sehr gut gefallen. Was mir in meinen Augen auch negativ aufgefallen ist, ist der Soundtrack. Ich fand den am Anfang richtig gut aber dann wurde er schnell langweilig was ich aber versucht habe zu ignorieren. In meinen Augen ist Troja ein sehr guter Film und ich kann ihn nur weiterempfehlen.
[B]Punkte: 8 von 10[/B]
Trailer: www.filmtrailer.info
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