Kalte Asche (gebundene Ausgabe) / Simon Beckett Testbericht


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Erfahrungsbericht von orlan
Mord auf den Hebriden
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Inhalt
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Nach den Geschehnissen der jüngsten Vergangenheit arbeitet der forensische Anthropologe David Hunter wieder in seinem alten Beruf. Seine Freundin Jenny ist hiervon allerdings nicht sonderlich begeistert, bringt es die Arbeit doch mit sich, dass Dr. Hunter des Öfteren längere Zeit nicht nach Hause kommt.
Aktuell reist Dr. Hunter auf Bitte des Detective Superintendent Graham Wallace auf die Hebrideninsel Runa. Dort hat der in Ruhestand befindliche Ex-Polizist Andrew Brody angeblich eine verbrannte Leiche gefunden. Bevor jedoch der Superintendent ein Spurensicherungsteam nach Runa schickt, soll Dr. Hunter erst einmal prüfen, ob sich der ganze Aufwand überhaupt lohnen würde.
Mit Dr. Hunter reisen lediglich der etwas mürrische Sergeant Fraser und der junge Polizist Duncan McKinney. Sergeant Fraser gefällt es gar nicht, dass der Ex-Polizist Brody, der schon seit mehreren Jahren auf der Insel lebt, in die Ermittlungen einbezogen werden soll.
Doch als Dr. Hunter endlich herausfindet, dass tatsächlich ein Mordfall vorliegt, bricht ein gewaltiges Unwetter über die Hebrideninsel herein. Die ganze Insel ist von der Außenwelt abgeschnitten. Telefonverbindungen sind unterbrochen und an polizeiliche Unterstützung vom Festland ist nicht zu denken.
Und gerade jetzt geschieht ein weiterer Mord und Dr. Hunter entgeht nur um Haaresbreite einem Brandanschlag.
Nun lassen sich die Untersuchungen auch nicht mehr vor der Inselbevölkerung verheimlichen. Misstrauen geht um, denn einer von ihnen muss der Mörder sein.
Wortführer der Inselbewohner ist der reiche Michael Strachan, der mit seiner bildhübschen Frau Grace auf die Insel gezogen ist und viel Geld in die Infrastruktur Runas investiert hat, um das Eiland vor dem „Aussterben“ zu bewahren und die Bewohner von einem Wegzug auf das Festland abzuhalten.
Doch noch gehen alle Ermittlungen ins Leere und ein weiterer Mord kann nicht verhindert werden. Und das Unwetter verhindert weiterhin, dass Superintendent Wallace vom Festland Verstärkung schicken kann.
So sind Dr. Hunter, Sergeant Fraser und der Ex-Polizist Andrew Brody ganz auf sich allein gestellt.
Meine Meinung
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„Kalte Asche“ ist nach „Die Chemie des Todes“ der zweite Fall des forensischen Anthropologen David Hunter und hält einem Vergleich mit seinem ersten Fall, der ebenfalls erstaunlich erfolgreich war, durchaus stand.
Der Roman ist spannend und packend von der ersten bis zur letzten Seite. Dadurch, dass die Insel Runa aufgrund eines gewaltigen Unwetters von der Außenwelt abgeschnitten wird, wird noch einmal ein zusätzliches Bedrohungspotential aufgebaut. Es gibt ganz einfach keinen Ausweg mehr, von der Insel zu entkommen – für niemandem –, so dass die Ermittler Dr. Hunter, Sergeant Fraser und Andrew Brody, aber auch die Bewohner der Insel dem Mörder nahezu auf Gedeih und Verderben ausgeliefert sind.
Die Auflösung der Morde am Ende des Romans kam mir allerdings doch ein wenig zu abenteuerlich vor, wodurch die Glaubwürdigkeit der Geschichte zumindest aus meiner Sicht doch ein wenig gelitten hat. Dies ändert jedoch nichts daran, dass man als Leser bis zum bitteren Ende mit den Protagonisten mitfiebern kann.
Ich würde auf jeden Fall empfehlen, den Vorgängerroman „Die Chemie des Todes“ vor „Kalte Asche“ zu lesen, so dass man den Hintergrund des Hauptcharakters Dr. Hunter besser verstehen kann, insbesondere die Tragödien, die ihn in seiner Vergangenheit ereilt haben. Außerdem wird auch das ein oder andere Mal auf die Geschehnisse aus „Die Chemie des Todes“ Bezug genommen. Zum Verständnis des Romans sind diese Kenntnisse allerdings nicht zwingend erforderlich, so dass man „Kalte Asche“ auch lesen kann, wenn man „Die Chemie des Todes“ noch nicht kennt.
Insgesamt gesehen ist „Kalte Asche“ ein spannender Kriminalroman, den ich beim Lesen kaum aus der Hand legen konnte, auch wenn ich die Handlung gegen Ende hin ein wenig unglaubwürdig fand. Aus diesem Grund vergebe ich für den Roman gute vier Sterne und empfehle ihn gerne weiter.
Das Ende des Romans hat der Autor Simon Beckett dann auch gleich so geschickt konstruiert, dass man kaum eine Wahl hat als auf die Fortsetzung zu warten, um zu erfahren, wie sich die Geschehnisse weiterentwickeln.
Daten
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Kalte Asche / Beckett, Simon
Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2008
Taschenbuch, 432 Seiten
ISBN: 978-3-499-24195-6
Preis: 9,95 Euro
47 Bewertungen, 14 Kommentare
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25.05.2009, 23:40 Uhr von Puenktchen3844
Bewertung: sehr hilfreichEin guter Bericht. LG
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26.03.2009, 22:14 Uhr von Düsseldorf
Bewertung: sehr hilfreichdanke ! da lege ich gerne nach..freu mich auf gegenlesungen
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21.03.2009, 21:57 Uhr von MasterSirTobi
Bewertung: sehr hilfreichSehr schöner Bericht sagt MasterSirTobi
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15.03.2009, 22:34 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichich wünsche dir einen schönen sonntagabend lg. petra
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15.03.2009, 21:02 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSehr schöner Bericht! Freue mich über Gegenlesungen. LG
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15.03.2009, 20:45 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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15.03.2009, 18:11 Uhr von campino
Bewertung: sehr hilfreichSH - liebe Grüße, Andrea
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15.03.2009, 16:34 Uhr von timecode001
Bewertung: sehr hilfreichSuper geschrieben! Liebe Grüsse und einen schönen Sonntag. timecode001
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15.03.2009, 16:04 Uhr von nikita86
Bewertung: sehr hilfreichein toller bericht! freu mich auf deine gegenlesung. lg, marina
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15.03.2009, 14:57 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichGut berichtet..Lg Sigi
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15.03.2009, 14:11 Uhr von droehn
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht, lg droehn
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15.03.2009, 13:15 Uhr von werder
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht! LG aus Hannover!
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15.03.2009, 12:48 Uhr von EddieSpaghetti
Bewertung: sehr hilfreichgeiles Buch,hab mir gerade Leichenblässe besorgt...
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15.03.2009, 11:33 Uhr von swissghostly
Bewertung: sehr hilfreichsehr schöner Bericht.
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