Der Herr der Ringe: Die Schlacht um Mittelerde II - Aufstieg des Hexenkönigs (PC Strategiespiel) Testbericht

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ab 14,35
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Erfahrungsbericht von IbisGER

Die großen Schlachten...

Pro:

Alles

Kontra:

Nichts

Empfehlung:

Ja

und Gefechte aus der Herr der Ringe in einer großen Box, bekommt man durch die Schlacht um Mittelerde Anthology und somit jede Menge Stratigischen Spaß mit Freud und Leid.

In dieser Box sind enthalten:
Schlacht um Mittelerde
Schlacht um Mittelerde 2
Schlacht um Mittelerde 2 Aufstieg des Hexenkönigs
Anleitungen

Als Mindestanforderung sollte man ein System mit folgenden Features mitbringen:
Minimum 3000Mhz CPU
2 GB RAM
7600 Geforce mit 512MB
und eine entspreechend große Festplatte

So nun zu den Spielen an sich da man denke ich zur Story bei der Herr der Ringe nicht wirklich viel sagen muss?!

Schlacht um Mittelerde:

Teilt sich auf zwischen einen Kampagnen Modus in dem der Sotff aus dem Buch und den Filmen durchgespielt werden kann, aber auch ein Gefechtsmodus wurde wie bei den EA Strategiespielen eingefügt ebenso wie der gute alte Multiplayer Modus.
Natürlich besitzt man auch die guten alten Helden aus den Filmen wie Gandalf, Saruman und viele andere,
jeder dieser Helden besitzt auch Spezialkräfte die im laufe der Gefechte freigschalten werden wenn der Held aufsteigt.
Aber auch Hilfreiche Kampffeatures stehen zu Auswahl wie zum beispiel die Arme der toten, die Adler, Pfeilhagel.
Die Fraktionen sind Gondor, Rohan, Mordor und Isengart.
Ein riesen Minus beim SuM ist das nur in vormarkierten Positionen gebaut werden kann,
was leider etwas arg nervig und störend empfunden werden kann ebenso die Einheitenanzahl die doch eher begrenzt ist.

Ansonsten ist SuM wirklich ein schön gestaltetes und durchdachtes Spiel nicht nur für Fans.

Schlacht um Mittelerde 2:

Beschäftigt sich mit der Geschichte vor dem Ringkrieg und ist wie sein Vorgänger mit dem Kampagnen Modus, Gefechts Modus und Multiplayer Modus versehen aber es gibt nun auch einen Ringkriegmodus der auf Rundenbassierter Strategie aufgebaut ist ähnlich wie bei Battle Isle.

Als Fraktionen hat man dieses mal Mensche, Elben, Zwerge, Isengart, Mordor und Orks hinzu kommen aber auch 2 neue Helden Sauron und Galadriel diese erhält man wenn man den einen Ring findet und diesen zu seiner Festung transportiert.

Eine wesentliche änderung ist das man die Gebäude nun überall platzieren kann wo man sie möchte,
bei Produktions Gebäuden muss hier nur beachtet werden wie viel diese an Gewinn einbringen.

Grafisch hat sich auch einiges neues getan die Effekte wurden etwas verbessert sowie auch die Gebiete überarbeitet.

Zudem gibt es jede Menge neue Maps und einstellungen vor dem Gefechts Modus allem in allen ein sehr gut gelungener zweiter Teil.

Schlacht um MIttelerde 2 Aufstieg des Hexenkönigs:

Eigentlich genauso wie Teil 2 nur das die Fraktion Angmar hinzukam und auch eigene Helden kreiert werden können.

Allem in allem ist die Schlacht um Mittelerde Anthology einfach nur ein Leckerbissen für alle Strategie und Fantasy Fans.

Klares greift zu den Waffen!


================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================

kann man mit dem Spiel Schlacht um Mittelerde von Electronic Arts nachspielen.

Storyline:
+*+*+*+
Ich denke diese kennt inzwischen jeder Frodo versucht mit seinen Weggefährten den Ring den Sauron erschuf im Schicksalsberg zu vernichten und somit der versklavung Mittelerdes entgegenzutreten.

Spielprinzip:
+*+*+*+*+
Man beginnt meist in einer kleinen Festung die man erweitern muss hierzu gibt es zum einen Gebäude die Geld einbringen, Armeen ausbilden, Upgrades bringen aber auch Heilen und andere Boni zur Verfügung stellen.

Hat man sich die nötige Infrastructur erbaut kann man sich darum kümmern die Armee auszubauen aber auch die eigene Festung zu festigen damit der Feind es nicht zu leicht hat.

Nachdem man all diese Dinge erledigte kann man sich falls man im Kampagnen Modus ist um die Ziele der Mission kümmern oder im gefechtsmodus darum den Feind zu bezwingen was nicht immer einfach ist aber dies ist natürlich abhängig vom schwierigkeitsgrad.

Fraktionen:
+*+*+*+*+
Gondor
Rohan
Mordor
Isengart
Natürlich mit all ihren Helden.

Spielmodis:
+*+*+*+*+
Gute oder Kampagne (Getreu den Filmen)
Gefecht
Multiplayer (Spielte ich noch nicht)

Gameplay:
+*+*+*+*+
Dieses ist gleich gehalten mit dem der C&C Reihe, aber es gibt auch einige Minus Punkte wie Kommando Punkte diese muss man sich langsam erhöhen in dem man Geldbringende Gebäude errichtet aber.

Ein weiterer Punkt ist das Gebäuder nur auf speziel festgelegten punkten errichtet werden können was doch mehr oder weniger sehr stark einschränkt.

Als letztes Minus kommt noch hinzu das alle Einheiten immer Gruppiert sind und nicht alleine Hergestellt werden können was einen wiederrum einmal einschränkt.

Ein schöner Part sind die Kommandeurspunkte die einem den ein oder anderen Speziellen Bonus in der Schlacht zu gute kommen lassen.

Ansonsten ist das Spiel doch gut gehalten worden so das man seinen Spaß abbekommt.

Grafik:
+*+*+
Zugegeben inzwischen ist diese doch veraltet aber immer noch sehr schön anzusehen so das man gut nach Mittelerde in die Welt der Helden abtauchen kann.

Sound:
+*+*+
Wieso EA die Sprachlichen Dinge aus den Filmen zog verstehe ich nicht hätte man aber aus meiner Sicht vielleicht geschickter lösen sollen. Dafür bringt die Filmmusik im Hintergrund das Feeling gut herrüber.

Systemanforderung:
+*+*+*+*+*+*+*+
Prozessor mit 1,3 GHz lieber mehr
RAM ab 256 MB aber auch lieber mehr
Festplatte 3,5 GB
Grafikkarte ab 32 MB ist aber zu wenig...

Mein Fazit:
+*+*+*+*+
Ein gutes Spiel unter dem Himmel Mittelerdes das aber doch einiges an verschenktem Potential hat!

================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================

kann man mit dem Spiel Schlacht um Mittelerde von Electronic Arts nachspielen.

Storyline:
+*+*+*+
Ich denke diese kennt inzwischen jeder Frodo versucht mit seinen Weggefährten den Ring den Sauron erschuf im Schicksalsberg zu vernichten und somit der versklavung Mittelerdes entgegenzutreten.

Spielprinzip:
+*+*+*+*+
Man beginnt meist in einer kleinen Festung die man erweitern muss hierzu gibt es zum einen Gebäude die Geld einbringen, Armeen ausbilden, Upgrades bringen aber auch Heilen und andere Boni zur Verfügung stellen.

Hat man sich die nötige Infrastructur erbaut kann man sich darum kümmern die Armee auszubauen aber auch die eigene Festung zu festigen damit der Feind es nicht zu leicht hat.

Nachdem man all diese Dinge erledigte kann man sich falls man im Kampagnen Modus ist um die Ziele der Mission kümmern oder im gefechtsmodus darum den Feind zu bezwingen was nicht immer einfach ist aber dies ist natürlich abhängig vom schwierigkeitsgrad.

Fraktionen:
+*+*+*+*+
Gondor
Rohan
Mordor
Isengart
Natürlich mit all ihren Helden.

Spielmodis:
+*+*+*+*+
Gute oder Kampagne (Getreu den Filmen)
Gefecht
Multiplayer (Spielte ich noch nicht)

Gameplay:
+*+*+*+*+
Dieses ist gleich gehalten mit dem der C&C Reihe, aber es gibt auch einige Minus Punkte wie Kommando Punkte diese muss man sich langsam erhöhen in dem man Geldbringende Gebäude errichtet aber.

Ein weiterer Punkt ist das Gebäuder nur auf speziel festgelegten punkten errichtet werden können was doch mehr oder weniger sehr stark einschränkt.

Als letztes Minus kommt noch hinzu das alle Einheiten immer Gruppiert sind und nicht alleine Hergestellt werden können was einen wiederrum einmal einschränkt.

Ein schöner Part sind die Kommandeurspunkte die einem den ein oder anderen Speziellen Bonus in der Schlacht zu gute kommen lassen.

Ansonsten ist das Spiel doch gut gehalten worden so das man seinen Spaß abbekommt.

Grafik:
+*+*+
Zugegeben inzwischen ist diese doch veraltet aber immer noch sehr schön anzusehen so das man gut nach Mittelerde in die Welt der Helden abtauchen kann.

Sound:
+*+*+
Wieso EA die Sprachlichen Dinge aus den Filmen zog verstehe ich nicht hätte man aber aus meiner Sicht vielleicht geschickter lösen sollen. Dafür bringt die Filmmusik im Hintergrund das Feeling gut herrüber.

Systemanforderung:
+*+*+*+*+*+*+*+
Prozessor mit 1,3 GHz lieber mehr
RAM ab 256 MB aber auch lieber mehr
Festplatte 3,5 GB
Grafikkarte ab 32 MB ist aber zu wenig...

Mein Fazit:
+*+*+*+*+
Ein gutes Spiel unter dem Himmel Mittelerdes das aber doch einiges an verschenktem Potential hat!

================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================

In diesem Bericht geht es um ein PC-Spiel, welches mich schon seit gut 3 Monaten (habe ich deshalb so lange nichts mehr hier geschrieben?) begeistert und zwar „Schlacht um Mittelerde“, ein Echtzeit-Strategie-Spiel von Electronic Arts.
Ich habe das Game für 47,99 € bei Media Markt erstanden.



Lieferumfang
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In einer handelsüblichen Euro-DVD-Box wird folgendes mitgeliefert:

- Spiel-DVD
- Handbuch (auf der Rückseite befindet sich der CD-Key)



Technische Voraussetzungen
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- Windows 2000/XP
- 1,3 GHZ CPU (für beste Grafik: 3 GHZ CPU)
- 256 MByte RAM (512 empfohlen)
- 3,5 GByte Festplattenspeicher
- 8-fach DVD-Laufwerk
- 32 MB Grafikkarte (für beste Leistung sei eine G-Karte ab GeForce 5 empfohlen)



Story
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Wie der Titel des Programmes schon verrät, handelt es sich bei „Schlacht um Mittelerde“ (kurz: SuM) um ein Echtzeit-Strategiespiel, welches das „Herr der Ringe“-Szenario als Hintergrund hat.
Die Filme dürften wohl jedermann bekannt sein, aber hier sei noch einmal die Story grundlegend skizziert:
Sauron, die Verkörperung des Bösen, hat vor Urzeiten mehrere Ringe geschmiedet und an mächtige Vertreter der Elben, Menschen und Zwerge weitergegeben.
Heimlich schmiedete er einen Meisterring, den Einen Ring, mit dem er die anderen Ringe kontrollieren und so die Macht über die anderen Völker erringen konnte.
In einer Schlacht vor tausenden von Jahren gelang es einem Bündnis aus Elben und Menschen, Sauron zu besiegen, indem Isildur, Sohn des Menschenkönigs Elendil, mit seinem Schwert Sauron den Finger und damit den Ring abschlug.
Sauron wäre endgültig besiegt gewesem, hätte Isildur den Ring in das Feuer des Schicksalberges (dort wurde der Ring geschmiedet) geworfen.
Doch da der Ring gewissermaßen ein Eigenleben hat und das Bewusstsein des Trägers (selbst wenn er ihn nicht am Finger trägt) so beeinflussen kann, dass er sich dagegen sträubt, den Ring fortzugeben.
Und so nahm Isildur den Ring mit sich, ehe er in einen Hinterhalt geriet und getötet wurde.
Der Ring verschwand und wurde mehrere hundert Jahre später erst von Gollum, dann von dem Hobbit Bilbo Beutlin gefunden.
Um zu verhindern, dass der wiedererstarkte Sauron den Einen Ring wiederfindet, wodurch er unbezwingbar und zum Verderben aller freien Völker Mittelerdes würde, wird der Hobbit Frodo Beutlin, Bilbos Neffe, entsand, den Ring hineinzutragen nach Mordor, dem Herrschaftsgebiet Saurons, um den Ring in den Schicksalberg zu werfen.

So, das war die Story nun mal sehr abgekürzt, wer genaueres wissen will, der sehe sich mal die Filme an (alle drei dauern gut 10 Stunden) oder lese das Buch (allein „Der Herr der Ringe“ hat mehr als 1000 Seiten, hinzu kommen andere Bücher, die ebenfalls in Mittelerde angesiedelt sind und jeweils so um die 500 Seiten haben (z.B. „Silmarillion“, „Nachrichten aus Mittelerde“).



Der Start
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Nach der Installation, die einige Zeit in Anspruch nimmt (immerhin müssen 3,5 GB auf die Platte kopiert werden), kann man das Spiel (vorher muss noch der CD-Key eingegeben werden) ohne weitere Probleme starten.
Nach etwas „Werbung“ (für Electronic Arts und New Line Cinema) wird in einem hübsch gemachten Intro die Vorgeschichte der eigentlichen Story (wie Sauron besiegt wurde und der Ring verloren ging) recht ausführlich beschrieben.
Szenen aus dem Vorspann des ersten Kinofilms wurden dabei beinahe exakt in Spiel-Grafik umgewandelt und machen einen sehr ansprechenden Eindruck.
Die Erzählerstimme im Vorspann ist dabei die gleiche wie im Film, was ebenfalls sehr zur Atmosphäre beiträgt.

Nach dem Intro gelangt man nach einer kurzen Ladezeit auf den Start-Bildschirm des Spiels, man kann auswählen zwischen Multiplayer (sehr leicht konfigurierbar, über LAN und Internet spielbar; darauf komme ich später zu sprechen), Single-Player oder man kann erst mal Änderungen an den Spieleinstellungen vornehmen, etwa die Grafikauflösung oder die Texturen oder die Soundeinstellungen.

Herz des Spiels ist der Single-Player-Modus mit seinen zwei Kampagnen.
Nun möchte ich näher auf die einzelnen Aspekte des Spiels eingehen.



Die Kampagnen
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Wie bereits erwähnt gibt es in SuM zwei Kampagnen (vor Beginn kann man einen von drei Schwierigkeitsgraden leicht/mittel/schwer auswählen) und zwar kann man sowohl die gute Seite spielen, in der man gegen garstige Orks und Uruk-Hai kämpft, und am Ende Saurons Armee vor dem Schwarzen Tor besiegt.
Oder man kann, hurra!, auch die bösen Jungs spielen, was dann letztlich mit der Zerstörung von Minas Tirith endet.
Einsteigern sei erst mal zur bösen Kampagne geraten, die allerdings nach der Schlacht um Helms Klamm auch ziemlich schwierig wird.
Die böse Kampagne gipfelt schließlich darin, dass Saurons Truppen Minas Tirith Schleifen und der Eine Ring in die Hände des Dunklen Herrschers fällt.

Ganz anders spielt sich die gute Kampagne:
Hier gibt es diverse Rollenspiel-artige-Missionen, bei denen man nur seine Helden steuern darf bzw. keine Einheiten nachproduzieren kann.
Der Verlauf orientiert sich an der Handlung der Filme und beginnt in den Minen von Moria, mit dem Kampf gegen den Balrog gleich in der ersten Mission.
Allerdings kann man auch die Story „verändern“ und bei Amon Hen Boromir vor dem (Film-)Tod bewahren.
Die gute Kampagne endet mit der siegreichen Schlacht vor dem Schwarzen Tor.

Es gibt 18 gute und 17 böse Pflichtmissionen.
Wer alle Länderein Mittelerdes erobern will (wofür man gewisse Boni erhält; mehr Kommandopunkte; mehr Rohstoffe; Spezialfähigkeiten), der muss 37 bzw. 36 Missionen absolvieren.

Zwischen den Missionen wählt man das Gebiet, welches man als nächstes erobern will, sowie die Armee, mit der man angreifen möchte.
Denn im späteren Spielverlauf kommandiert man auf der „Lebenden Karte Mittelerdes“ mehrere Armeen rundenbasiert.
Der eigentliche Kampf wird dann in Echtzeit ausgetragen.
Auf dieser lebenden Karte kann man auch das Fortkommen der Gefährten (auf der guten Seite) beobachten, sowie die Bewegungen der Armeen. Diese Bewegungen sind allerdings nicht dynamisch, sondern bei jedem Spiel gleich.

Ansonsten kann man sich im „Gefecht“-Modus auf rund 40 Karten austoben, wahlweise (und auf geeigneten Karten) mit mehreren Gegner, die man auch in Teams zusammenstellen kann.
Frei wählbarer ist dabei auch das gespielte Volk (und die der Gegner).
So sind zum Beispiel Kämpfe Gondor vs. Gondor möglich, was witzige Geplänkel wie etwa Gandalf gegen Gandalf erlaubt.



Gameplay
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Wer auf ausgiebigen Basenbau steht, den wird SuM enttäuschen.
Es gibt vier mögliche Basenformen mit einer vorbestimmten Anzahl von Bauplätzen.
Festungen erlauben den Bau vieler Gebäude samt Abwehrtürmen (für die guten Jungs gibt es auch Mauern).
Dann gibt es noch Lager (weniger Bauplätze), Vorposten (3 Bauplätze; keine Abwehrtürme) und Siedlungen (nur Rohstoffgebäude).
Die Entwickler haben mit diesem Basenbauprinzip verhindert, dass sich Spieler hinter unzähligen Abwehrtürmen „hintenrein“ stellen und ein Durchkommen für den Gegner unmöglich ist.
Das vermeintliche Manko (jedenfalls bin ich ein Basenbau-Freund) entpuppt sich jedoch schnell als Segen für das Gameplay, da langweilige Stellungskämpfe so unterbunden werden.
Besonders interessant wird das Spiel durch seine vier Völker (Rohan und Gondor auf der guten, Isengard und Mordor auf der bösen Seite), mit jeweils anderen Helden, Gebäuden, Upgrades und Einheiten.
Man kann sagen, dass man für jedes Volk wirklich eine andere Taktik benötigt.
Sind mit Mordor aufgrund der kostenlos produzierbaren Orks die ersten Minuten entscheidung (Rush), entfaltet Gondor seine Qualität wegen teurer, aber starker Elitekämpfer erst im späteren Spielverlauf.

Von großer Bedeutung sind die Kommandopunkte:
Diese erhöhen sich in der Kampagne nach Eroberung bestimmter Gebiete mit Kommando-Boni und liegen bei den Gefechten/Mehrspielerpartien bei 400 (böse) und 200 (gut).
Einheiten werden nicht einzeln, sondern als Bataillone von bis zu 10 Einheiten produziert.
Jedes Bataillon verschlingt, je nach Qualität der Einheit, unterschiedlich viele Kommandopunkte.
Während es ein Trupp Gondor-Soldaten auf 10 Punkte bringt, schlägt ein einzelner Olifant mit 30 Punkten zu Buche.
Sind die Kommandopunkte aufgebraucht, kann man keine weiteren Einheiten mehr produzieren, bis, durch Todesfälle in den eigenen Reihen, die Anzahl der verbrauchten Kommandopunkte wieder sinkt.
Hat man z.B. 200 Kommandopunkte zur Verfügung, wovon 190 aufgebraucht sind, kann man zwar noch einen Trupp Soldaten rekrutieren, nicht aber ein Bataillon Reiter (20 Punkte).
Jedes Bataillon kann man mit unterschiedlichen Upgrades ausrüsten, etwa stärkere Rüstungen, schärfere Klingen, etc., wobei diese Upgrades zuerst einmalig in der Rüstkammer/Schmiede gekauft werden müssen und die Bataillone dann jedes für sich aufgerüstet werden müssen.

Jede Einheit, auch die Helden, gewinnen pro besiegtem Gegner an Erfahrung. Insgesamt können Helden und normale Einheiten Rang 10 erreichen.
Aber Rang 2 bekommt der Trupp einen Bannerträger, der bewirkt, dass einzelne gefallene Einheiten aus dem Bataillon wiederbelebt werden.
Helden erhalten dadurch neue Fähigkeiten (Aragorn kann dann etwa die Armee der Toten herbeirufen), normale Einheiten werden widerstandsfähiger und richten mehr Schaden an.
Schon das Verhältnis der Kommandopunkte zeigt, dass die bösen Kerle eher auf „Masse statt Klasse“ setzen, während man bei den good guys eher auf die Fähigkeiten der Helden setzen muss, was das Handling der guten Seite insgesamt etwas erschwert, vor allem bei unübersichtlichen Massenschlachten. Stirbt ein Held, ist das nicht allzu tragisch. Wenn es das Missionsziel nicht ausdrücklich verbietet, einen Helden zu verlieren, kann man ihn im Haupthaus wiederbeleben, was allerdings lange dauert und teuer ist.
Es ist auch möglich, verschiedene Einheiten zu Trupps zusammenzulegen. So kann man Lanzenträger mit Bogenschützen kombinieren, die Lanzen vorne, die Bogis hintenran. Leider, und das nervt etwas, kann man diese Vereinigung nicht wieder rückgängig machen.
Pro besiegtem Gegner (und auch pro besetztem Gebiet mit entsprechendem Boni) erhält man Fähigkeitspunkte, die man in abrufbare Spezialfähigkeiten umwandeln kann.
Es gibt aktive (etwa das zeitlich begrenzte Rufen der mächtigen Adler) und passive Fähigkeiten (etwa mehr Ausbeute beim Holzfällen).
Die aktiven Fähigkeiten müssen eine gewisse Zeit „aufladen“, ehe man sie wieder einsetzen kann.
Alle Fähigkeiten sind sehr sinnvoll und können den Verlauf einer Schlacht, klug eingesetzt, entscheidend beeinflussen.

Das Spieltempo ist ziemlich hoch, was dazu führt, dass man in großen Schlachten (wie etwa der heftigen Mission bei Helms Klamm auf der guten Seite) schnell mal die Übersicht verliert und es schon sehr schwierig ist, alle Helden optimal einzusetzen.
Resultierend daraus ergibt sich ein recht hoher Schwierigkeitsgrad, der einem schon auf „Mittel“ alles abverlangt.
Ich habe die Kampagnen auf „Schwer“ gezockt und wurde von den in Massen attackierenden Gegner mehr als nur einmal an den Rand der Verzweiflung getrieben.
Dennoch kann man sagen, dass das Spiel immer fair bleibt.

Zur Atmosphäre trägt ein Unit-Emotion-System bei:
Kreist etwa ein Nazgul über einem Trupp Fußsoldaten, so flehen die um ihr Leben („Ich bin doch nur eine kleine Ratte!“), ducken sich oder suchen gleich das Weite.
Sind sie aber überlegen, so verspotten sie den Gegner schon mal.

Bevor ich es vergesse:
Sinnloses Verheizen der Einheiten ist vor allem in den Kampagnen tabu.
Überlebende Einheiten nimmt man, wie bei Codename:Panzers, in die nächste Mission mit. Und gut ausgebildete, upgegradete Truppen sind vor allem bei den späteren Missionen das A und O.


Grafik
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EA hat sich auch bei SuM der bewährten „Sage“-Engine bedient (C&C Generals) und diese kräftig aufgebohrt.
Auf einem aktuellen System entpuppt sich SuM als wahrer Augenschmaus:
Prächtige Landkarten (die schönsten Wasserfälle, die man je in einem Strategiespiel bewundern durfte) geschmeidig animierte Einheiten und schicke Spezialeffekte.
Reiter wirbeln Staub auf, von Katapulten geworfene Steine werfen Gegner zurück, Mauern zerbersten unter Staubwolken.
Genial!
Krachende Spezialeffekte gibt es natürlich nicht, dafür fehlt schlicht die Voraussetzung für bombastische Pyro-Einlagen (man ist ja schließlich in einer Fantasy-Welt).



Sound
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Der Sound bringt vor allem die HdR-Atmosphäre auf den PC-Bildschirm.
Da Original-Filmusik verwendet wurde (wobei man bei den guten Jungs andere Themes hört als bei den bösen), kommt ein authentisches HdR-Feeling auf.
Die Verwendung der Original-Stimmen aus den Filmen (abgesehen von Gimli und Galadriel) tut ihr übriges.
Hat man eine Surround-Anlage, darf man sich auf eine gewaltige Soundkulisse während der großen Schlachten freuen.
Es klirrt, kracht und schreit an allen Enden.



Meine Meinung
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Ich könnte stundenlang Lobeshymnen über dieses geniale Game schmettern, aber um mal zu einem Abschluss zu kommen, bringe ich es hier auf einen Nenner:
SuM ist das beste Echtzeit-Strategie-Spiel, das man für Geld kaufen kann!
Grafik und Sound sind der Hammer, die Kampagnen sind spannend und abwechslungsreich, die Steuerung einfach und vorbildlich.
Was mir an diesem Spiel gefällt? Einfach alles! Deshalb lest euch einfach den Abschnitt „Gameplay“ durch und dann ist klar, was mich alles begeistert.
Negativ aufgefallen ist mir eigentlich nur der Multiplayer-Modus, den man auf den Gefechtskarten gegen bis zu 8 Spieler via LAN oder Internet zocken kann.
Es gibt leider kaum Einstellungsmöglichkeiten fürs Multiplayerspiel. Team-Matches, also der Kampf mit einem Verbündeten gegen zwei Gegner, sind das höchste der Gefühle.
Ansonsten kann ich jedem nur zum Kauf dieses Spiels raten!

================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================

Mein heutiger Bericht behandelt ein PC-Spiel, nämlich „Schlacht um Mittelerde 2“, kurz „SuM“ von Electronic Arts und ist der Nachfolger des höchst erfolgreichen „Schlacht um Mittelerde“.
Bei diesem Spiel handelt es sich um ein sogenanntes Echtzeit-Strategiespiel.



Geschichte
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Der Titel legt es ja schon irgendwie nahe...
„Schlacht um Mittelerde 2“ hat etwas mit „Der Herr der Ringe“ zu tun.
Spielte man im ersten Teil die Schlachten des Buches/Filmes nach, die hauptsächlich im Süden Mittelerdes stattfanden, geht’s nun ab in den Norden der Fantasy-Welt.
SuM 2 orientiert sich damit nicht mehr an der Handlung der Filme, sondern, wenn überhaupt, an einigen Randbegebenheiten aus den Büchern. So geht es etwa in der letzten Mission der guten Kampagne gegen Saurons Nordfestung Dol Guldur, deren Name in den Filmen nicht fällt.
Die böse Kampagne endet mit der Zerstörung der Elbenhauptstadt Bruchtal.



Systemanforderungen
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CPU: 1,5 GHZ
RAM: 256 MByte
Festplatte: 5,5 GByte
Grafikkarte: 64 MByte mit Shader-Model 1.1

Das sind die Mindestanforderungen laut Hersteller.
Um in den Genuss der höchsten Auflösung mit allen Details zu kommen und die Ladezeiten kurz zu halten, dürfen es schon 3,5 GHZ und 1,5 GByte RAM sein.



Grafik
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Die Hardwareanforderungen lassen es schon erahnen:
„Schlacht um Mittelerde 2“ ist eine wahre Augenweide.
Die Grafik basiert auf der aus C&C Generals bekannten Sage-Engine, die schon für SuM1 verwendet wurde und nun nochmals kräftigst aufgebohrt wurde.
Überall kracht und knallt es, während auf manchen Maps Schnee herab rieselt und das Wasser in Seen und Flüssen schimmert und leichte Wellen schlägt.
An anderer Stelle kann man mächtige Wasserfälle bestaunen und es kommt schon mal vor, dass man vom Feind während des Staunens überrannt wird.
Die Karten (es sind 38 wenn ich mich nicht irre) sind liebevoll gestaltet, mit sich im Wind biegenden Bäumen, sanften Erhebungen und mächtigen Bauten.
Die Einheiten sind sehr schön animiert, die Bewegungen rundweg flüssig, nur die Schatten sind etwas grobkörnig, um nicht zu sagen hässlich.
Auch die Gebäude lassen keine Wünsche übrig.
So eine voll ausgebaute Mordor-Festung hat schon etwas Erhabenes...
Note 1.



Sound
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Beim Sound wurden viele Samples, die beim Anwählen und Herumkommandieren der Einheiten ertönen, aus dem Vorgänger übernommen.
Wie gehabt dröhnt die wuchtige Filmmusik aus den Lautsprechern.
Es gibt einige neue Tracks, die sich hervorragend in die bisherigen einfügen.
Auch hier Note 1.



Gameplay
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Jaaaa, hier trumpft SuM2 so richtig auf.
Gab es im Vorgänger noch 4 Fraktionen (Gondor, Rohan, Mordor, Isengard), so gibt es nun 6 Fraktionen.
Aus Gondor und Rohan wurden die Menschen des Westens, Mordor und Isengard sind erhalten geblieben, hinzugekommen sind die Elben, die Zwerge und die Goblins (Moria-Orks).
Jede Partei verfügt über unterschiedliche Einheiten und Helden und eben jede Partei spielt sich auch grundlegend anders. Überraschenderweise hat es EA aber geschafft, die Mächte gut auszubalancieren.
Während es die Zwerge eher gemütlich angehen lassen und sich hinter starken Mauern verschanzen um Upgrades für die Einheiten zu kaufen, sollte man mit den Goblins das Spiel schon in den ersten zehn Minuten entscheiden, will man nicht ins Hintertreffen geraten.
Viele Einheiten können zeitweise Spezialangriffe durchführen, die Goblins etwa verschießen Giftpfeile, die flüchtenden Feinden nach und nach Lebensenergie abzieht.
Richtig trumpfen die vielen Helden, von Gandalf über Elrond bis hin zu Kankra und dem Hexenkönig auf (34 an der Zahl).
Denn durch das Töten von Gegner sammeln Helden wie normale Einheiten Erfahrung und ab einer gewissen Stufe werden teils sehr mächtige Spezialattacken freigeschaltet (etwa Gandalfs Blitzschwert).
Ein großer Unterschied zu SuM1 ist, dass man in SuM2 wieder, wie in Command&Conquer, frei bauen kann.
Zur Rohstoffversorgung dienen je Fraktion unterschiedliche Gebäude wie Farmen oder Schlachthäuser.
Diese bringen nur dann optimalen Ertrag, wenn sich in ihrer Umgebung keine Hindernisse wie Gebäude oder Berge oder eben ein anderes Rohstoffgebäude befinden.
Die Kontrolle über die Karte zu behalten ist also sehr wichtig.

Ich habe schon beschrieben, dass Helden und Einheiten in Kämpfen an Erfahrung gewinnen. Aber für das Töten von Gegner und das Zerstören von Gebäuden gibt es auch sogenannte Fähigkeitspunkte, mit denen man extrem verheerende Aktionen freischalten kann.
Die Zwerge können etwa ein Erdbeben herbeirufen, welches schnell mal eine ganze Basis einstürzen lässt. Die Elben rufen eine Flut („Die Gefährten“) und spülen den Dreck aus der gegnerischen Basis, während die Menschen des Westens auf die Armee der Toten und die bösen Jungs auf den Balrog oder Drachen zurückgreifen.
Es gibt in diesem Spiel wesentlich mehr Spezialfähigkeiten als in SuM1.
Diese Fähigkeiten aber wirken teils arg an den Haaren herbeigezogen.
So können die Elben und Menschen Tom Bombadil herbeirufen, der im Film überhaupt nicht auftaucht (im Buch schon), der sich, lustige Lieder über blaue Hosen und gelbe Stiefel singend, durch die Feindhorden pflügt, während die Goblins oder Isengard Drachen beschwören, die ja im Dritten Zeitalter schon „ausgestorben“ waren.
Na, egal.
Was aber nicht so egal ist, ist die Tatsache, dass diese Zauber schnell mal eine ganze Armee plus Basis ins Nirvana befördern.
Da kann es schon spielentscheidend sein, wenn jemand den Superzauber auf Stufe 25 ein paar Minuten früher als der Gegner hat.

In dieser Kategorie gibt es eine 2+, Abzüge wegen der übermächtigen Spezialzauber.



Atmosphäre
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Leider kommt die Atmosphäre nicht an SuM1 heran.
Das mag hauptsächlich daran liegen, dass man nicht die Schlachten aus den Filmen nachspielt, sondern die Schauplätze und Schlachten teils mehr oder weniger erfunden sind.
Der Atmosphäre abträglich sind auch, wenngleich es spielerisch ein Zugewinn ist, die neuen Völker Zwerge und Goblins.
Was bei letzteren so zusammenkommt („Halb-Troll-Plünderer“ und „Spinnenreiter“) ist schon hart an der HdR-Schmerzgrenze und die „Streitwagen“ der Zwerge sind auch, nun... gewöhnungsbedürftig. Auf den Pelennor-Feldern in „Die Rückkehr des Königs“ hätte so ein Gefährt, vor allem mit dem komischen Zugvieh davor, im Kino für Gelächter gesorgt.
Der Atmosphäre zuträglich sind aber auf jeden Fall Sound und Grafik.
Wenn Boromir sein „Sie werden den Mut Gondors nicht brechen!“ inbrünstig schmettert, erfahre ich vor dem Bildschirm gleich selbst einen Führerschaftsbonus.

In dieser Kategorie gibt es wohlwollend noch eine 2-.



Ringkrieg
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Eine Dreingabe gibt es mit dem Ringkrieg.
Hier ist ganz Mittelerde nach Risiko-Art in bestimmte Ländereien unterteilt, die es zu erobern gilt.
So gibt es auch verschiedene Spielmodi, zum Beispiel „Letzt Überlebender“ oder „Erobere 20 Gebiete“ usw.
Für jedes eroberte Gebiet (insgesamt sind es 38 von Mordor bis zu den Grauen Anfurten) gibt es bestimmte Boni, zum Beispiel mehr Fähigkeitspunkte oder Ressourcen-Boni.
Auf jedem der eroberten Gebiete können bis zu zwei Gebäude errichtet werden. Kasernen zum Beispiel sorgen dafür, dass die Truppenstärke auf der Karte zunimmt. Diese Truppenstärke sind die Starteinheiten für eine Schlacht. Truppen, die während der Schlacht nachgebaut werden, gehen anschließend wieder verloren.
Sobald zwei verfeindete Parteien in ein Gebiet einrücken, kommt es zum Kampf. Dann kann man auswählen, ob man den Kampf in Echtzeit austragen will, oder die Schlacht vom Computer in wenigen Sekunden berechnen lassen will.
Das erobern bestimmter Gebiete ist nur mit einem von drei Helden pro Fraktion möglich, die mit sonstigen Truppen gekoppelt werden können.
In einer Festung auf der Weltkarte nachgebaute Helden können eigenständig keine Gebiete erobern, was auch sinnvoll ist, da die Menschen mit ihren 7 Helden sonst wesentlich bessere Chancen hätten als die Goblins mit nur 3 Helden.
Übrigens: Die 38 Gebiete sind jeweils noch zu sechs Großgebieten (z.B. Rhun) zusammengefasst. Kontrolliert ein Spieler ein komplettes „Großgebiet“ so gibt es besonders dicke Boni (wie bei Risiko).
Die KI agiert recht klug und herausfordernd, so dass es für diesen Punkt eine 2+ gibt.
Abzüge gibt es nämlich bei der fehlenden taktischen Tiefe des Ringkriegs, ich hätte mir etwa gewünscht, dass Kasernen nicht ALLE Einheiten produzieren (auf der Weltkarte, in der Echtzeitschlacht benötigt man die entsprechenden Gebäude) können.



Create-a-Hero
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Eine weitere Zugabe ist der Create-a-Hero-Modus.
Wie der Name schon sagt, kann man hier einen eigenen Helden schaffen, den man in eigenen (Multiplayer)-Gefechten sowie im Ringkrieg einsetzen kann. In den Kampagnen sowie im Online-Turnier-Modus sind sie nicht verfügbar.
Um einen eigenen Held zu erschaffen wählt man zunächst ein „Grundgerüst“, z.B. einen Zwerg, Magier, Ork, etc.
Die Palette ist schon recht vielfältig.
Jedes dieser „Grundgerüste“ hat andere Spezialfähigkeiten zur Verfügung (wie die Fähigkeiten der normalen Helden), Orks etwa werfen tödliche Brandbomben, Magier können sich an einen beliebigen Ort der Karte beamen, Ostlinge übernehmen neutrale Gebäude samt ansässigem Getier.
Doch bevor die bis zu 5 Fähigkeiten pro Held (die, je höher der Level des Helden im Kampf wird, stärker werden) ausgewählt werden, legt man, rollenspielartig, die Attribute fest:
Soll der Held besonders zäh sein, oder soll er sich schnell heilen können oder doch lieber besonders fest draufhauen können. Da gibt es leider insgesamt nur 5 Werte.
Das Aussehen des Helden kann man fast beliebig anpassen, rosa-farbene Zwerge sind also machbar.

Ingesamt eine 2- für diesen Aspekt



Multiplayer
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Im Multiplayer-Modus kann man gegen tausende von Leuten aus der ganzen Welt antreten.
Notwendig dazu ist lediglich (logisch) eine Internet-Anbindung sowie ein Spiel-Account bei Electronic Arts der problemlos einzurichten ist.
Es gibt diverse Spielmöglichkeiten, etwa die Gefechte auf den Karten, die auch im Single-Player-Modus verfügbar sind, den Ringkrieg oder die „Ladder“. In der „Ladder“ gibt es für jeden Sieg Punkte, für jede Niederlage gehen welche verloren.
Aus der Anzahl der Punkte errechnet sich dann die eigene Position in der offiziellen Rangliste. Es spielen ca. 40000 Spieler SuM2 online.
Es versteht sich von selbst, dass der Kampf gegen erfahrene Menschen schwieriger ist als gegen den Computer.
Möglich, auf entsprechenden Karten, sind auch Spiele z.B. 2gegen2 oder Jeder-gegen-Jeden.
Eine integriertes Chat-System erlaubt es während er Kämpfe, mit den anderen Spielern zu chatten.
Bei Gruppenkämpfen kann man auch Nachrichten senden, die nur der Verbündete lesen kann. Eine sehr gute Idee.

Der Multiplayer-Modus bekommt eine 1.



Meine Meinung
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SuM2 ist meiner Meinung das derzeit beste Echtzeit-Strategiespiel.
Es bietet viele verschiedenen Einheiten, enorme taktische Tiefe und gegenüber SuM1 viele sinnvolle Erweiterungen.
Besonders interessant finde ich die neutralen Gebäude, die auf der Karte herumstehen und die es einzunehmen gilt und dann für besonders günstige Spezialeinheiten, extra Ressourcen oder eine häufigere Verfügbarkeit der Zauber sorgen.
Eine gute Idee ist auch Gollum:
Gollum läuft planlos auf der Karte umher, mit dem Einen Ring dabei.
Wer Gollum tötet und den Ring in seine Festung bringt, kann, genügend Kleingeld vorausgesetzt, Galadriel oder sogar Sauron persönlich aufs Schlachtfeld rufen.
Zu bemängeln sind da noch einige Bugs, etwa Abstürze beim Mehrspieler-Modus oder plötzlich unbesiegbare Trolle.
EA arbeitet aber bereits an Patches.
Alles in allem ist „Schlacht um Mittelerde 2“ ein sehr empfehlenswertes Echtzeit-Strategiespiel das keine Wünsche offen lässt.

34 Bewertungen, 4 Kommentare

  • XXLALF

    20.05.2010, 10:36 Uhr von XXLALF
    Bewertung: sehr hilfreich

    und ganz liebe grüße

  • morla

    11.03.2010, 16:12 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg. ^^^^^^^^^^^^petra

  • LastGem

    11.03.2010, 13:57 Uhr von LastGem
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hat mir auch sehr gut gefallen - zumindest Teil 1.

  • sigrid9979

    11.03.2010, 10:35 Uhr von sigrid9979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Klingt sehr interessant