Tamron AF 55-200mm f4.0-5.6 Di II LD Makro Minolta/Sony Testbericht
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Summe aller Bewertungen
Erfahrungsbericht von Scoopexx
Lichtschwach, aber hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis
Pro:
Lediglich etwa 100 Euro teuer, satte Farben, gute Kontraste, Fokus sitzt, leicht.
Kontra:
Lichtschwach.
Empfehlung:
Ja
Zunächst einmal vorweg: Ich teste hier dieses Objektiv nicht in der Variante für Nikon, sondern für Sony. Prinzipiell sind jedoch beide Objektive Baugleich - bis auf den Anschluss an die Kamera. Eine eigene Produktkategorie aufzumachen, lohnt daher m.M. nach nicht.
Nachdem ich mir vor einigen Monaten eine Sony alpha 35 zugelegt und mich damit in den Bereich der digitalen Spiegelreflexkameras gewagt habe, war schnell klar, dass auch ein Objektiv mit Telezoom her musste. Das 18-55mm Kitobjektiv war recht billig und man merkte ihm an der Bildqualität auch an, dass man es getrennt von der alpha 35 für weniger als 50Euro erwerben konnte. Die Fotos sind oft trotz ausreichend viel Licht recht farbarm und die Kontraste nicht unbedingt das Gelbe vom Ei.
Daher stand ich bei der Auswahl eines brauchbaren Teleobjektivs vor der grundlegenden Entscheidung, mir eine teure Linse zu holen und damit gleich auf Qualität zu setzen oder eben erst einmal wenig Geld auszugeben und Erfahrung zu sammeln, die mir bis dato im Sektor der DSLR gefehlt hatte. Zwar tendierte ich generell zu der günstigen Variante, um überhaupt erst einmal mit der Kamera klarzukommen, andererseits hatte mich die Qualität des billigen Kitobjektivs schon etwas abgeschreckt.
Meine erste Wahl fiel auf ein etwa 100Euro teures 70-300mm Objektiv von Sigma, das mir jedoch aufgrund des extrem langen Brennweitenbereichs, der sich durch den APS-C-Chip meiner Kamera noch um den Faktor 1,5 verlängerte, nicht unbedingt zusagte. Zudem wog das Sigma extrem viel, was schon in Richtung Verschwendung ging, da meine Kamera die auf Vollformat ausgelegten Linsen gar nicht komplett nutzen konnte. Das Gerät ging daher zurück und stattdessen probierte ich es mit einem etwa gleichteuren Tamron 55-200mm, das auch auf Kameras mit APS-C-Technik ausgelegt war. Es schloss gut mit dem Kitobjektiv ab, da das Tamron dort begann, wo der Brennweitenbereich des Kitobjektivs aufhörte. So konnte ich alles von Weitwinkel bis in den Telebereich mit zwei Objektiven abdecken.
Mit einem Abbildungsverhältnis von 1:3,5 kann man nur begrenzt Makroaufnahmen machen, aber immerhin. Das oben genannte Sigma war hier ein gutes Stück besser und ermöglichte die größere Abbildung von kleinen Objekten. Aber die Makrofunktion war für mich ohnehin nur ein Bonus. Mir ging es mehr um den Porträt- und den anfänglichen Telebereich.
Leistungsfähigkeit
Dass ich mich letztlich für die günstige Variante entschieden habe, habe ich nicht bereut. Da die Sony alpha Kameras alle mit einem internen Bildstabilisator ausgerüstet sind, ist es irrelevant, dass das Objektiv nicht mit einem selbigen ausgestattet ist - beide zusammen könnte man ohnehin nicht nutzen. Front-Fokus sowie Backfokus-Probleme lagen bei meinem Objektiv nicht vor, sind bei Tamron jedoch wohl auch nicht so häufig, wie beim Konkurrenten Sigma, dessen Produkte angeblich eine wesentlich höhere Qualitätsstreuung aufweisen sollen. Der Autofokus funktioniert zudem meist sehr gut und zügig. Grundsätzlich werden mit meinem Objektiv also alle Bilder etwas - es sei denn ich verpatze sie oder die äußeren Bedingungen sind grauenvoll.
Das ist schonmal gut, aber nur die Grundvoraussetzung. Mindestens ebenso wichtig ist die Qualität der Aufnahmen und hier kann ich wirklich nicht meckern. Zwar ist das Tamron prinzipiell ein recht lichtschwaches Objektiv, jedoch liefert es satte Farben und gute Kontraste. Insbesondere im Vergleich zum Kitobjektiv sind die Unterschiede deutlich zu sehen. Die genauen Werte zu Chromatischer Abberation, Schärfeabfall am Rand etc. entnimmt man lieber den einschlägigen Fachmagazinen, da diese exakter testen, als ich dies tun könnte und bessere Vergleichswerte haben, als ich mit meinen drei bisher getesteten Objektiven. Mein Subjektiver Eindruck bezüglich der Bildqualität ist jedoch, dass das Preis-Leistungsverhältnis erstklassig ist. Ich bin mit den bisher geschossenen Aufnahmen (viele Hunderte) mehr als zufrieden, gehöre jedoch auch nicht zu denjenigen, die mit der Lupe nach Makeln in den Fotos suchen.
Fazit:
Ein "für den Preis kann man nicht viel falsch machen" gibt es ja im Bereich der Objektive nicht, da man mit schlechter Ware rein gar nichts anfangen kann. Für 100Euro kann man das Objektiv aber durchaus einmal testen, ohne sich in Unkosten zu stürzen. Ich habe es jedenfalls nicht bereut und wünschte, dass das Kitobjektiv die gleiche Leistungsstärke vorweisen könnte.
Sicherlich gibt es Objektive mit besserer Leistungsfähigkeit, aber diese kosten mehr und sind schwerer. Deshalb gebe ich die vollen fünf Sterne für das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis des Tamron 55-200.
Nachdem ich mir vor einigen Monaten eine Sony alpha 35 zugelegt und mich damit in den Bereich der digitalen Spiegelreflexkameras gewagt habe, war schnell klar, dass auch ein Objektiv mit Telezoom her musste. Das 18-55mm Kitobjektiv war recht billig und man merkte ihm an der Bildqualität auch an, dass man es getrennt von der alpha 35 für weniger als 50Euro erwerben konnte. Die Fotos sind oft trotz ausreichend viel Licht recht farbarm und die Kontraste nicht unbedingt das Gelbe vom Ei.
Daher stand ich bei der Auswahl eines brauchbaren Teleobjektivs vor der grundlegenden Entscheidung, mir eine teure Linse zu holen und damit gleich auf Qualität zu setzen oder eben erst einmal wenig Geld auszugeben und Erfahrung zu sammeln, die mir bis dato im Sektor der DSLR gefehlt hatte. Zwar tendierte ich generell zu der günstigen Variante, um überhaupt erst einmal mit der Kamera klarzukommen, andererseits hatte mich die Qualität des billigen Kitobjektivs schon etwas abgeschreckt.
Meine erste Wahl fiel auf ein etwa 100Euro teures 70-300mm Objektiv von Sigma, das mir jedoch aufgrund des extrem langen Brennweitenbereichs, der sich durch den APS-C-Chip meiner Kamera noch um den Faktor 1,5 verlängerte, nicht unbedingt zusagte. Zudem wog das Sigma extrem viel, was schon in Richtung Verschwendung ging, da meine Kamera die auf Vollformat ausgelegten Linsen gar nicht komplett nutzen konnte. Das Gerät ging daher zurück und stattdessen probierte ich es mit einem etwa gleichteuren Tamron 55-200mm, das auch auf Kameras mit APS-C-Technik ausgelegt war. Es schloss gut mit dem Kitobjektiv ab, da das Tamron dort begann, wo der Brennweitenbereich des Kitobjektivs aufhörte. So konnte ich alles von Weitwinkel bis in den Telebereich mit zwei Objektiven abdecken.
Mit einem Abbildungsverhältnis von 1:3,5 kann man nur begrenzt Makroaufnahmen machen, aber immerhin. Das oben genannte Sigma war hier ein gutes Stück besser und ermöglichte die größere Abbildung von kleinen Objekten. Aber die Makrofunktion war für mich ohnehin nur ein Bonus. Mir ging es mehr um den Porträt- und den anfänglichen Telebereich.
Leistungsfähigkeit
Dass ich mich letztlich für die günstige Variante entschieden habe, habe ich nicht bereut. Da die Sony alpha Kameras alle mit einem internen Bildstabilisator ausgerüstet sind, ist es irrelevant, dass das Objektiv nicht mit einem selbigen ausgestattet ist - beide zusammen könnte man ohnehin nicht nutzen. Front-Fokus sowie Backfokus-Probleme lagen bei meinem Objektiv nicht vor, sind bei Tamron jedoch wohl auch nicht so häufig, wie beim Konkurrenten Sigma, dessen Produkte angeblich eine wesentlich höhere Qualitätsstreuung aufweisen sollen. Der Autofokus funktioniert zudem meist sehr gut und zügig. Grundsätzlich werden mit meinem Objektiv also alle Bilder etwas - es sei denn ich verpatze sie oder die äußeren Bedingungen sind grauenvoll.
Das ist schonmal gut, aber nur die Grundvoraussetzung. Mindestens ebenso wichtig ist die Qualität der Aufnahmen und hier kann ich wirklich nicht meckern. Zwar ist das Tamron prinzipiell ein recht lichtschwaches Objektiv, jedoch liefert es satte Farben und gute Kontraste. Insbesondere im Vergleich zum Kitobjektiv sind die Unterschiede deutlich zu sehen. Die genauen Werte zu Chromatischer Abberation, Schärfeabfall am Rand etc. entnimmt man lieber den einschlägigen Fachmagazinen, da diese exakter testen, als ich dies tun könnte und bessere Vergleichswerte haben, als ich mit meinen drei bisher getesteten Objektiven. Mein Subjektiver Eindruck bezüglich der Bildqualität ist jedoch, dass das Preis-Leistungsverhältnis erstklassig ist. Ich bin mit den bisher geschossenen Aufnahmen (viele Hunderte) mehr als zufrieden, gehöre jedoch auch nicht zu denjenigen, die mit der Lupe nach Makeln in den Fotos suchen.
Fazit:
Ein "für den Preis kann man nicht viel falsch machen" gibt es ja im Bereich der Objektive nicht, da man mit schlechter Ware rein gar nichts anfangen kann. Für 100Euro kann man das Objektiv aber durchaus einmal testen, ohne sich in Unkosten zu stürzen. Ich habe es jedenfalls nicht bereut und wünschte, dass das Kitobjektiv die gleiche Leistungsstärke vorweisen könnte.
Sicherlich gibt es Objektive mit besserer Leistungsfähigkeit, aber diese kosten mehr und sind schwerer. Deshalb gebe ich die vollen fünf Sterne für das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis des Tamron 55-200.
26 Bewertungen, 4 Kommentare
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14.09.2012, 09:40 Uhr von campino
Bewertung: sehr hilfreich.-:-. lg andrea .-:-.
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14.09.2012, 09:02 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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13.09.2012, 20:16 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichEinen Gruß von der Katja
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13.09.2012, 19:49 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichGut vorgestellt........
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