Ravensburger Lach dich schlapp! Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Präsentation:  gut
  • Spaßfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  gut
  • Wird langweilig:  nach wenigen Monaten

Erfahrungsbericht von Mone_s

Lach dich schlapp beim Lesen lernen

3
  • Präsentation:  gut
  • Schwierigkeitsgrad:  durchschnittlich
  • Spielanleitung:  gut
  • Das Spiel für:  Kinder
  • Spielerzahl:  ab 2

Pro:

Ganz nett und günstig

Kontra:

Wird eventuell zu schnell langweilig

Empfehlung:

Nein

Beim letzten "Kindersitten" wurde mir das Spiel "Lach dich schlapp" von Ravensburger vorgestellt. Bei diesem Spiel geht es darum, durch das abwechselnde Anlegen von Karten einen beliebig kombinierbaren Satz zu bilden und sich auf diese höchst vergnügliche Art als Erster all seiner Karten zu entledigen.

Dieses handliche Kartenspiel ist geeignet für zwei bis sechs Personen im Alter von 6-12 Jahren.

Zum Inhalt zählen:

45 Wort-Bild-Karten
10 Aktionskarten
und eine Anleitung.

Aufbau der Karten:

Jede Wortbildkarte ist mit einer Zahl von 1-5 versehen, wodurch symbolisiert wird, als welcher Satzteil die Karte verwendet werden muss. Die entsprechenden Wörter und eine zugehörige Abbildung vervollständigen die Karte.

Aktionskarten werden nicht angelegt, sondern den Anweisungen entsprechend gespielt. Mit ihnen kann der Spieler einen Kartentausch oder Ähnliches auslösen.

Spielablauf:

Am Anfang des Spiels erhält jeder Teilnehmer vier Karten auf seine Hand, die er allesamt ansehen und nach Belieben sortieren darf. Der beginnende Spieler leitet die Runde ein, indem er, sofern es ihm möglich ist, eine Wortbildkarte mit der Nummer 1 in der Mitte des Tisches auslegt und den darauf abgebildeten Text vorliest. Auf dieser Karte könnte stehen: “Der Clown“. Nun wird der angefangene Satz reihum um jeweils maximal eine Karte pro Spieler ergänzt, bis der 5. abschließende Satzteil ausgelegt wurde. Der gebildete Satz könnte lauten:“ Der Clown verschluckte einen schleimige Igel im Eis.“ Sobald es einem Spieler auf diese Weise gelungen ist, alle seine Karten auszuspielen, hat er gewonnen. Allerdings wird jedes Mal, wenn kein passendes Satzteil angelegt werden kann, eine neue Karte gezogen. Um dem Spiel eine Portion Taktik zu verleihen, werden die Aktionskarten benötigt. Dadurch erhalten die Spieler folgende Möglichkeiten:

* Karten tauschen
* Richtungswechsel
* Eine Karte an einen beliebigen Mitspieler abgeben

Mit manchen Aktionskarten kann ein Spieler eine oder zwei seiner Karten mit einem beliebigen Mitspieler tauschen. Er sucht sich die Karten aus, die ihm am wenigsten zusagen und erhält dafür die entsprechende Kartenanzahl vom Gegner zurück. Durch diese Aktion ist es möglich, an Satzteile zu kommen, die dringend benötigt werden. Ebenso kann dem Rivalen eine Karte zugeschoben werden, welche dieser aktuell nur schwer einbauen kann. So kann eventuell dafür gesorgt werden, dass der Gegner innerhalb der nächsten Züge nicht rauslegen kann und aus diesem Grund neue Karten ziehen muss.
Ein Richtungswechsel ändert logischerweise die Spielrichtung.
Besonders wertvoll sind die Aktionskarten, mit denen man einem Mitspieler eine Karte geben kann, denn so wird man eine ungeliebte Karte los, ohne dafür eine gegnerische Karte in sein eigenes Blatt aufnehmen zu müssen.

==Beurteilung:==
Dieses Spiel habe ich mit einem Erstklässler gespielt, welcher bisher noch nicht richtig lesen kann. Doch da er das Spiel schon einige Male gespielt hatte und die Bilder meist sehr aussagekräftig sind, bzw. nur sehr einfache Gegenstände und sonstige Satzteile abgebildet sind, konnte er die Sätze jedes Mal vollständig wiedergeben. Das Hauptziel des Spiels erfordert es, als Erster seine Karten loszuwerden. Ähnlich wie bei Mau-Mau peppen die Aktionskarten den Spielverlauf ein wenig auf und sorgen dafür, dass eine Spielrunde nicht zu kurz gerät. Durch das numerische Anlegen der Karten lernen die Kinder, einen Satz zu bilden, sind allerdings nicht dazu gezwungen, ihre eigene Fantasy oder ihren Wortschatz zu benutzen, was ich eher als Nachteil ansehe. Ich denke, dass dieses Spiel, nachdem alle Karten bekannt sind und die meisten Varianten gebildet wurden, keinen besonderen Lerneffekt erzielt und schlicht langweilig wird. Allerdings kam der Kleine, mit dem ich spielte von sich aus auf die Idee, das Spiel zu spielen und es schien ihm gut zu gefallen. Schlapp gelacht haben wir uns in drei Spielrunden zwar nicht, doch es wurde zumindest das Eine oder Andere Mal geschmunzelt. Da das Spiel nur knapp 5€ kostet, scheint es mir vor allem für jüngere Spieler eine lohnenswerte Anschaffung zu sein doch die, wie vom Verlag angegeben, 12-Jährigen Kinder würden vermutlich weniger Spaß daran haben. Mir persönlich würde ein Spiel, bei dem die eigene Kreativität des Kindes gefördert wird, deutlich besser gefallen, doch es handelt sich hierbei mit Sicherheit um kein schlechtes Spiel für das gemeinsame Lesen und Lesen lernen!
Auch schätze ich den kompakten Umfang des Sets, denn dieses Spiel eignet sich bestimmt gut als Zeitvertreib auf einer langen Autofahrt oder Ähnlichem und kann leicht zu Freunden mitgenommen werden.

Zusammenfassend betrachtet ist dieses Spiel vielleicht nicht eines der tiefsinnigsten, doch ein nettes und auch günstiges Geschenk für jüngere Kinder, die mit dem Lesen lernen begonnen haben, oder ein wenig Motivation in diesem Gebiet benötigen.

12 Bewertungen, 4 Kommentare

  • paula2

    19.01.2008, 14:31 Uhr von paula2
    Bewertung: sehr hilfreich

    liebe Grüße

  • panico

    19.01.2008, 09:05 Uhr von panico
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg panico:-)

  • morla

    19.01.2008, 00:15 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich wünsche dir ein schönes wochenende l.g. petra

  • sigrid9979

    19.01.2008, 00:01 Uhr von sigrid9979
    Bewertung: sehr hilfreich

    ein schönes wochenende lg sigi