eggertspiele Cuba Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2008
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Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von Mone_s
Cuba erleben
Pro:
Sehr Vielfältig
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Kubanischer Charme
Cuba bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, mit deren Hilfe der Spieler Wohlstand und Macht erlangen kann. Die eigene Plantage wird ausgebaut und durch den Handel mit landestypischen Rohstoffen und Waren auf dem heimischen Markt oder die Verschiffung der Güter in fremde Regionen, wird ein Peso nach dem anderen angesammelt, der wiederum ganz vielfältig investiert werden kann. So ist es sogar möglich, die Gesetze des Landes nach den eigenen Wünschen zu gestalten und die Konkurrenz auf diese Weise in ihre Schranken zu verweisen.
Inhalt:
1 Spielplan
5 Plantagenpläne
25 Personenkarten
15 Schiffkarten
1 Startspielerkarte
24 Gesetzeskarten
25 Gebäudeplättchen
1 Stimmenplättchen
1 Vetoplättchen
5 Spielfiguren
5 Spielsteine
54 Rohstoffsteine
30 Warensteine
45 Baustoffsteine
60 Geldmünzen
6 schwarze Markierungssteine
4 Kurzspielregeln
Das Spielbrett
Auf dem Spielbrett befinden sich das Rathaus, der Hafen, der Markt und eine Sammelstelle für die Gebäude, die im späteren Spielverlauf auf den eigenen Plantagen gebaut werden können. Am Rande diese Stadt, bzw. der Verkörperung Cubas, liegt ein Weg auf dem die erreichten Siegpunkte der Spieler markiert werden.
Die Plantagen
Jeder Spieler erhält eine eigene Plantage, welche in 4*3 Felder und einen Vorhof aufgeteilt ist. Hier ist es jedem möglich, Rohstoffe zu ernten und besondere Gebäude zu bauen. Zu Beginn befindet sich als einziges Gebäude ein Lager auf der Plantage.
Die Personenkarten
Jeder Spieler erhält fünf Personen, von denen ihm in jeder Runde vier zur Verfügung stehen.
*Ein Arbeiter, der die Rohstoffe auf der Plantage erntet.
*Ein Vorarbeiter, welcher die Gebäude auf der Plantage benutzt.
*Eine Händlerin, die Waren auf dem Markt kauft und verkauft.
*Ein Architekt, der Gebäude auf den Plantagen baut.
*Ein Bürgermeister, der Waren auf die im Hafen liegenden Schiffe verladen kann.
Der Spielablauf
Zu Beginn müssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Jeder Spieler erhält ein Startkapital, ein paar Rohstoffe und seine, ihm zur Verfügung stehenden, Personen. Der Markt wird mit einigen Rohstoffen und Waren bestückt, die Schiffe werden an den Hafen gelegt, die Gebäudeplättchen werden neben dem Spielplan ausgelegt. Es werden 4 Gesetzesstapel gebildet, die über dem Rathaus liegen.
Eine Partie Cuba geht über sechs Runden. Jede Runde spaltet sich in 5 Phasen. Diese Phasen sind:
*Gesetzesvorschläge
*Aktionsphase
*Parlamentsphase
*Gesetzesphase
*Ende der Runde
1. Zu Beginn der Runde werden von den vier Stapeln mit Gesetzen die obersten Karten umgedreht. Hierbei handelt es sich um die aktuellen Gesetzesvorschläge, die allerdings erst später aktiviert werden.
2. In der Aktionsphase dürfen die Spieler der Reihe nach ihre Personenkarten ausspielen. Der Startspieler beginnt mit der ersten Person und nun wird reihum gespielt. So legt jeder nach und nach vier seiner fünf Personen aus, die entsprechend handeln.
Der Arbeiter bewegt sich auf ein Feld der Plantage. Alle Felder, die sich nun waagerecht oder senkrecht in einer Reihe mit der Arbeiterfigur befinden, werden abgeerntet. Allerdings darf er maximal zwei Rohstoffe ernten. Gebäude, die sich in den Reihen der Arbeiterfigur befinden werden aktiviert, aber noch nicht benutzt.
Zur Benutzung der Gebäude wird der Vorarbeiter benötigt. Wird er ausgespielt, entscheidet sich der Spieler, ob er alle oder nur eins der aktivierten Gebäude benutzt. Besonders wichtig ist hierbei das Einlagern von Rohstoffen, denn am Ende der Runde werden nicht eingelagerte Rohstoffe vernichtet.
Die Händlerin kauft und verkauft auf dem Markt Waren. Der Marktpreis richtet sich nach dem vorhandenen Angebot. Je mehr Waren sich auf dem Markt befinden, umso günstiger sind sie zu erwerben und zu verkaufen. Alternativ kann die Händlerin dem Spieler einen Rohstoff oder Baustoff kostenlos aus dem Vorrat nehmen. Diese Alternativen entfallen, wenn bereits ein anderer Spieler einen Rohstoff oder einen Baustoff auf diese Art an sich genommen hat.
Der Architekt baut ein Gebäude auf die eigene Plantage. Natürlich benötigt man zum Bau eines Gebäudes Baustoffe, welche zunächst einmal bezahlt werden müssen. Statt ein Gebäude zu bauen kann der Architekt zwei Siegpunkte beschaffen. Der nächste Spieler, der diese Alternative nutzt erhält nur noch einen Siegpunkt und für alle folgenden entfällt diese Möglichkeit gänzlich.
Der Bürgermeister schickt Waren auf eines der im Hafen liegenden Schiffe. Je nach Anlageplatz erhält der Spieler für die verschifften Rohstoffe und Waren einen, zwei oder drei Siegpunkte.
3. In der Parlamentsphase werden zwei der vorgeschlagenen Gesetze verabschiedet. Derjenige Spieler dessen 5. und somit nicht eingesetzte Personenkarte den höchsten Wert aufweist, hat die meisten Stimmen und darf die Gesetze auswählen. Es ist jedoch möglich, Stimmen zu kaufen. Deshalb wird zuvor von jedem Spieler geheim ein Betrag (kann auch 0 sein) in der rechten Faust versteckt. Gleichzeitig öffnen die Spieler ihre Fäuste und nun wird geschaut, wer jetzt die meisten Stimmen hat. Hierbei zählt jeder Peso als eine Stimme.
Der Gewinner dieser Wahl entscheidet sich für zwei Gesetze. Nicht gewählte Gesetze kommen aus dem Spiel. Gesetze, die zuvor auf dem entsprechenden Feld lagen, werden außer Kraft gesetzt. Es gibt vier Arten von Gesetzen:
*Steuergesetzte
*Abgabengesetze
*Subventionsgesetze
*Sonstige Gesetze
4. Die aktuellen Gesetze werden ausgeführt. Durch das Bezahlen von Steuern und durch Abgaben erlangen die Spieler Siegpunkte. Wer keine Abgaben oder Steuern zahlen kann oder möchte, erhält keine Siegpunkte. Je nachdem, welches aktuelle Subventionsgesetz gerade wirkt, erhalten die Spieler eine bestimmte Anzahl an Siegpunkten für erfüllte Vorraussetzungen. Auch die sonstigen Gesetze unterscheiden sich und rufen verschiedenartige Wirkungen hervor.
5. Das Ende der Runde wird ausgeführt. Das Schiff am 3. Anlagefeld fährt ab und die restlichen Schiffe rutschen auf. Alle Rohstoffe, welche die Spieler nicht eingelagert oder sonst wie verwendet haben, werden in den allgemeinen Vorrat gelegt.
Spielsieg
Das Spiel endet nach der 6. gespielten Runde. Jedes Gebäude bringt den Spielern nun zwei zusätzliche Siegpunkte. Derjenige, welcher nun im Besitz der meisten Siegpunkte ist, hat gewonnen.
===Beurteilung===
Der von mir zusammengefasste Überblick soll zumindest einen groben Einblick in den Spielverlauf bieten. Natürlich ist das eigentliche Spiel noch ausführlicher, so gibt es eine Vielzahl an Gebäuden, die den Plantagenbesitzern verschiedene Vergünstigungen, wie Geld, Warenumwandlungen, Siegpunkte etc. einbringen. Doch die Gebäude werden auf Feldern gebaut, so dass die Roh- oder Baustoffe, welche dort zuvor angebaut wurden, entfallen. Damit ist es jedes Mal eine wichtige Entscheidung, ob auf dieses Produkt verzichtet werden kann oder nicht. Auch der richtige Einsatz der Personen hat eine erhebliche Bedeutung. Erstens muss sich der Spieler entscheiden, welche vier von fünf Personen er ausspielen möchte und als zweites muss er ihre Reihenfolge festlegen. Hierbei ist viel taktisches Denken erforderlich, denn die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten enthalten allesamt gewisse Vor- und Nachteile. Soll man nun erst mit dem Bürgermeister die Waren verschiffen, oder zuerst mit der Händlerin auf den Markt gehen? Möchten andere Spieler eventuell auch Waren verschiffen, so dass das Schiff der eigenen Wahl bereits voll beladen ist, wenn ich wieder an der Reihe bin? Solche Fragen treten ununterbrochen auf und erfordern viel Geschick in der Planung. Egal wie man es macht, es kann immer passieren, dass ein anderer Spieler durch sein Handeln den eigen geplanten Zug durcheinander wirft und gerade das ist ein überaus interessanter Faktor an diesem Spiel.
Auch die Verabschiedung der Gesetze kann wichtig sein. In manchen Runden werden sich die Spieler darum reißen, die Gesetze zu bestimmen, während in anderen Runden kein Interesse daran besteht. Denn eventuell besitzt ein Spieler einen Rohstoff mit dem er das Abgabengesetz erfüllen kann, während die anderen Spieler diesen Rohstoff nicht besitzen und durch dieses Gesetz keine Siegpunkte erhalten können. Dadurch, dass man aber nur zwei von vier Gesetzen bestimmen darf, fällt diese Wahl oft sehr schwer.
So müssen also durchgehend wichtige Entscheidungen getroffen werden und es ist viel Planung erforderlich, um ein erfolgreicher Kubaner zu werden.
Das Spiel ist wunderschön gestaltet, das Spielbrett ist sehr detailliert und liebevoll gezeichnet, die Gebäudeplättchen, Münzen und sonstiges Zubehör sind sehr stimmig und es gibt kaum etwas zu bemängeln. Mein einziger Kritikpunkt in diesem Bereich ist, dass die Gebäude auf ihrer Vorderseite keine Namensbezeichnung haben und es zuerst etwas verwirrend ist, wenn man diese Vielzahl an Gebäuden vor sich liegen hat und nicht genau weiß, wozu diese gut sind. Doch durch die Abbildungen auf den Plättchen lernt man schnell ihre Bestimmung und wenn man sich doch unsicher ist, kann man das Plättchen umdrehen oder in der Spielanleitung nachschauen.
Besonders gut gefallen mir die Kurzspielregeln, auf denen jeder Spieler noch einmal die einzelnen Phasen und anderen wichtige Dinge zusammengefasst bekommt. Allerdings gibt es nur vier dieser Tafeln, obwohl das Spiel für bis zu fünf Personen geeignet ist.
Dieses Spiel wurde lange ersehnt und ich hatte ein wenig die Befürchtung, dass die gestellten Erwartungen nicht erfüllt werden können, doch das hat sich als falsch erwiesen. Cuba ist ein sehr intensives Spiel, mit vielen spielerischen Möglichkeiten und ist ein sehr interessantes, spannendes, sowie unterhaltsames Spiel. Aber ihr solltet euch auf eine lange Spielzeit gefasst machen!
Cuba bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, mit deren Hilfe der Spieler Wohlstand und Macht erlangen kann. Die eigene Plantage wird ausgebaut und durch den Handel mit landestypischen Rohstoffen und Waren auf dem heimischen Markt oder die Verschiffung der Güter in fremde Regionen, wird ein Peso nach dem anderen angesammelt, der wiederum ganz vielfältig investiert werden kann. So ist es sogar möglich, die Gesetze des Landes nach den eigenen Wünschen zu gestalten und die Konkurrenz auf diese Weise in ihre Schranken zu verweisen.
Inhalt:
1 Spielplan
5 Plantagenpläne
25 Personenkarten
15 Schiffkarten
1 Startspielerkarte
24 Gesetzeskarten
25 Gebäudeplättchen
1 Stimmenplättchen
1 Vetoplättchen
5 Spielfiguren
5 Spielsteine
54 Rohstoffsteine
30 Warensteine
45 Baustoffsteine
60 Geldmünzen
6 schwarze Markierungssteine
4 Kurzspielregeln
Das Spielbrett
Auf dem Spielbrett befinden sich das Rathaus, der Hafen, der Markt und eine Sammelstelle für die Gebäude, die im späteren Spielverlauf auf den eigenen Plantagen gebaut werden können. Am Rande diese Stadt, bzw. der Verkörperung Cubas, liegt ein Weg auf dem die erreichten Siegpunkte der Spieler markiert werden.
Die Plantagen
Jeder Spieler erhält eine eigene Plantage, welche in 4*3 Felder und einen Vorhof aufgeteilt ist. Hier ist es jedem möglich, Rohstoffe zu ernten und besondere Gebäude zu bauen. Zu Beginn befindet sich als einziges Gebäude ein Lager auf der Plantage.
Die Personenkarten
Jeder Spieler erhält fünf Personen, von denen ihm in jeder Runde vier zur Verfügung stehen.
*Ein Arbeiter, der die Rohstoffe auf der Plantage erntet.
*Ein Vorarbeiter, welcher die Gebäude auf der Plantage benutzt.
*Eine Händlerin, die Waren auf dem Markt kauft und verkauft.
*Ein Architekt, der Gebäude auf den Plantagen baut.
*Ein Bürgermeister, der Waren auf die im Hafen liegenden Schiffe verladen kann.
Der Spielablauf
Zu Beginn müssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Jeder Spieler erhält ein Startkapital, ein paar Rohstoffe und seine, ihm zur Verfügung stehenden, Personen. Der Markt wird mit einigen Rohstoffen und Waren bestückt, die Schiffe werden an den Hafen gelegt, die Gebäudeplättchen werden neben dem Spielplan ausgelegt. Es werden 4 Gesetzesstapel gebildet, die über dem Rathaus liegen.
Eine Partie Cuba geht über sechs Runden. Jede Runde spaltet sich in 5 Phasen. Diese Phasen sind:
*Gesetzesvorschläge
*Aktionsphase
*Parlamentsphase
*Gesetzesphase
*Ende der Runde
1. Zu Beginn der Runde werden von den vier Stapeln mit Gesetzen die obersten Karten umgedreht. Hierbei handelt es sich um die aktuellen Gesetzesvorschläge, die allerdings erst später aktiviert werden.
2. In der Aktionsphase dürfen die Spieler der Reihe nach ihre Personenkarten ausspielen. Der Startspieler beginnt mit der ersten Person und nun wird reihum gespielt. So legt jeder nach und nach vier seiner fünf Personen aus, die entsprechend handeln.
Der Arbeiter bewegt sich auf ein Feld der Plantage. Alle Felder, die sich nun waagerecht oder senkrecht in einer Reihe mit der Arbeiterfigur befinden, werden abgeerntet. Allerdings darf er maximal zwei Rohstoffe ernten. Gebäude, die sich in den Reihen der Arbeiterfigur befinden werden aktiviert, aber noch nicht benutzt.
Zur Benutzung der Gebäude wird der Vorarbeiter benötigt. Wird er ausgespielt, entscheidet sich der Spieler, ob er alle oder nur eins der aktivierten Gebäude benutzt. Besonders wichtig ist hierbei das Einlagern von Rohstoffen, denn am Ende der Runde werden nicht eingelagerte Rohstoffe vernichtet.
Die Händlerin kauft und verkauft auf dem Markt Waren. Der Marktpreis richtet sich nach dem vorhandenen Angebot. Je mehr Waren sich auf dem Markt befinden, umso günstiger sind sie zu erwerben und zu verkaufen. Alternativ kann die Händlerin dem Spieler einen Rohstoff oder Baustoff kostenlos aus dem Vorrat nehmen. Diese Alternativen entfallen, wenn bereits ein anderer Spieler einen Rohstoff oder einen Baustoff auf diese Art an sich genommen hat.
Der Architekt baut ein Gebäude auf die eigene Plantage. Natürlich benötigt man zum Bau eines Gebäudes Baustoffe, welche zunächst einmal bezahlt werden müssen. Statt ein Gebäude zu bauen kann der Architekt zwei Siegpunkte beschaffen. Der nächste Spieler, der diese Alternative nutzt erhält nur noch einen Siegpunkt und für alle folgenden entfällt diese Möglichkeit gänzlich.
Der Bürgermeister schickt Waren auf eines der im Hafen liegenden Schiffe. Je nach Anlageplatz erhält der Spieler für die verschifften Rohstoffe und Waren einen, zwei oder drei Siegpunkte.
3. In der Parlamentsphase werden zwei der vorgeschlagenen Gesetze verabschiedet. Derjenige Spieler dessen 5. und somit nicht eingesetzte Personenkarte den höchsten Wert aufweist, hat die meisten Stimmen und darf die Gesetze auswählen. Es ist jedoch möglich, Stimmen zu kaufen. Deshalb wird zuvor von jedem Spieler geheim ein Betrag (kann auch 0 sein) in der rechten Faust versteckt. Gleichzeitig öffnen die Spieler ihre Fäuste und nun wird geschaut, wer jetzt die meisten Stimmen hat. Hierbei zählt jeder Peso als eine Stimme.
Der Gewinner dieser Wahl entscheidet sich für zwei Gesetze. Nicht gewählte Gesetze kommen aus dem Spiel. Gesetze, die zuvor auf dem entsprechenden Feld lagen, werden außer Kraft gesetzt. Es gibt vier Arten von Gesetzen:
*Steuergesetzte
*Abgabengesetze
*Subventionsgesetze
*Sonstige Gesetze
4. Die aktuellen Gesetze werden ausgeführt. Durch das Bezahlen von Steuern und durch Abgaben erlangen die Spieler Siegpunkte. Wer keine Abgaben oder Steuern zahlen kann oder möchte, erhält keine Siegpunkte. Je nachdem, welches aktuelle Subventionsgesetz gerade wirkt, erhalten die Spieler eine bestimmte Anzahl an Siegpunkten für erfüllte Vorraussetzungen. Auch die sonstigen Gesetze unterscheiden sich und rufen verschiedenartige Wirkungen hervor.
5. Das Ende der Runde wird ausgeführt. Das Schiff am 3. Anlagefeld fährt ab und die restlichen Schiffe rutschen auf. Alle Rohstoffe, welche die Spieler nicht eingelagert oder sonst wie verwendet haben, werden in den allgemeinen Vorrat gelegt.
Spielsieg
Das Spiel endet nach der 6. gespielten Runde. Jedes Gebäude bringt den Spielern nun zwei zusätzliche Siegpunkte. Derjenige, welcher nun im Besitz der meisten Siegpunkte ist, hat gewonnen.
===Beurteilung===
Der von mir zusammengefasste Überblick soll zumindest einen groben Einblick in den Spielverlauf bieten. Natürlich ist das eigentliche Spiel noch ausführlicher, so gibt es eine Vielzahl an Gebäuden, die den Plantagenbesitzern verschiedene Vergünstigungen, wie Geld, Warenumwandlungen, Siegpunkte etc. einbringen. Doch die Gebäude werden auf Feldern gebaut, so dass die Roh- oder Baustoffe, welche dort zuvor angebaut wurden, entfallen. Damit ist es jedes Mal eine wichtige Entscheidung, ob auf dieses Produkt verzichtet werden kann oder nicht. Auch der richtige Einsatz der Personen hat eine erhebliche Bedeutung. Erstens muss sich der Spieler entscheiden, welche vier von fünf Personen er ausspielen möchte und als zweites muss er ihre Reihenfolge festlegen. Hierbei ist viel taktisches Denken erforderlich, denn die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten enthalten allesamt gewisse Vor- und Nachteile. Soll man nun erst mit dem Bürgermeister die Waren verschiffen, oder zuerst mit der Händlerin auf den Markt gehen? Möchten andere Spieler eventuell auch Waren verschiffen, so dass das Schiff der eigenen Wahl bereits voll beladen ist, wenn ich wieder an der Reihe bin? Solche Fragen treten ununterbrochen auf und erfordern viel Geschick in der Planung. Egal wie man es macht, es kann immer passieren, dass ein anderer Spieler durch sein Handeln den eigen geplanten Zug durcheinander wirft und gerade das ist ein überaus interessanter Faktor an diesem Spiel.
Auch die Verabschiedung der Gesetze kann wichtig sein. In manchen Runden werden sich die Spieler darum reißen, die Gesetze zu bestimmen, während in anderen Runden kein Interesse daran besteht. Denn eventuell besitzt ein Spieler einen Rohstoff mit dem er das Abgabengesetz erfüllen kann, während die anderen Spieler diesen Rohstoff nicht besitzen und durch dieses Gesetz keine Siegpunkte erhalten können. Dadurch, dass man aber nur zwei von vier Gesetzen bestimmen darf, fällt diese Wahl oft sehr schwer.
So müssen also durchgehend wichtige Entscheidungen getroffen werden und es ist viel Planung erforderlich, um ein erfolgreicher Kubaner zu werden.
Das Spiel ist wunderschön gestaltet, das Spielbrett ist sehr detailliert und liebevoll gezeichnet, die Gebäudeplättchen, Münzen und sonstiges Zubehör sind sehr stimmig und es gibt kaum etwas zu bemängeln. Mein einziger Kritikpunkt in diesem Bereich ist, dass die Gebäude auf ihrer Vorderseite keine Namensbezeichnung haben und es zuerst etwas verwirrend ist, wenn man diese Vielzahl an Gebäuden vor sich liegen hat und nicht genau weiß, wozu diese gut sind. Doch durch die Abbildungen auf den Plättchen lernt man schnell ihre Bestimmung und wenn man sich doch unsicher ist, kann man das Plättchen umdrehen oder in der Spielanleitung nachschauen.
Besonders gut gefallen mir die Kurzspielregeln, auf denen jeder Spieler noch einmal die einzelnen Phasen und anderen wichtige Dinge zusammengefasst bekommt. Allerdings gibt es nur vier dieser Tafeln, obwohl das Spiel für bis zu fünf Personen geeignet ist.
Dieses Spiel wurde lange ersehnt und ich hatte ein wenig die Befürchtung, dass die gestellten Erwartungen nicht erfüllt werden können, doch das hat sich als falsch erwiesen. Cuba ist ein sehr intensives Spiel, mit vielen spielerischen Möglichkeiten und ist ein sehr interessantes, spannendes, sowie unterhaltsames Spiel. Aber ihr solltet euch auf eine lange Spielzeit gefasst machen!
11 Bewertungen, 5 Kommentare
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28.02.2011, 21:36 Uhr von Dr_Ed
Bewertung: besonders wertvollDer Bericht lohnt das Lesen auf jeden Fall, da weiß man wenigstens, was an dem Spiel so toll ist und kann sich konkret was darunter vorstellen!
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10.04.2008, 15:58 Uhr von MasterSirTobi
Bewertung: sehr hilfreichKlasse. SH. LG MST
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21.01.2008, 22:37 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr schöner Spielebericht! SH und LG Miraculix1967
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21.01.2008, 17:26 Uhr von Joerg_Langer
Bewertung: sehr hilfreichsh - gute Beschreibung
-
21.01.2008, 17:14 Uhr von waltraud.d
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich

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