Resident Evil - Extinction (Blu-ray) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2008
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Erfahrungsbericht von Radibor
Absolut enttäuschend
Pro:
Selbst nach längerem Nachdenken will mir hier nichts einfallen
Kontra:
Erbärmliche Story, flache Charaktere und Dialoge, zusammengestückeltes Flickwerk, kaum inhaltlicher Bezug zu den ersten Teilen
Empfehlung:
Nein
Nachdem ich die ersten beiden Teile gesehen hatte, war ich doch sehr gespannt auf "Resident Evil: Extinction" als dritten Teil der Reihe. Doch was Paul W. S. Anderson hier als Drehbuch abgeliefert hat, ist wirklich mehr als nur enttäuschend. Dabei hatte er doch in den ersten beiden Teilen gezeigt, daß er durchaus Gutes zuwege bringt.
Wie schon gesagt, hatte ich doch nach den ersten beiden Filmen die Erwartung nicht nur einen weiteren inhaltsleeren Schnetzelfilm zu sehen. MIt dem Ende des zweiten Films ("Resident Evil: Apocalypse") wurde ja auch die Grundlage für einige interessante Handlungsstränge gelegt. Auch das generelle Grundkonzept einer weltweiten Ausbreitung der Seuche hat ja durchaus Potential. Schauen wir uns doch einige Aspekte genauer an.
Am Ende des zweiten Teils wird ja Alice von ihren Freunden (den Überlebenden der Ereignisse aus Teil 2 mit denen sie aus der Stadt geflohen ist) "befreit" wobei hierbei zwei weitere Handlungsstränge angedeutet werden, zum einen die Kontrolle von Alice durch Umbrella als auch ihre "übersinnlichen Fähigkeiten", welche sie am Ende des zweiten Teils einsetzt.
Wer sich nun allerdings erhofft, daß auch nur einer dieser Handlungsstränge weiter geführt wird (zu dieser Gruppe habe wohl auch ich mich zu zählen, wobei ich die Richtung "übersinnliche Fähigkeiten" im Kontext der Story auch im zweiten Teil bereits als völlig deplatziert empfunden habe und eher gehofft habe, daß die Story nicht noch weiter in diese Richtung abdriftet) wird sich wohl bitter enttäuscht sehen. Man kann zwar nicht behaupten daß hier überhaupt nicht angeknüpft wird, jedoch gibt es für beides eigentlich nur jeweils eine weitere Szene im Film die diese Handlungsstränge weiterführt - zuzüglich des Showdowns der leider irgendwie völlig absurd wirkt und überhaupt nicht so richtig in den Stil der in den ersten Filmen angelegten Welt und Story Kontext passen will. Es mag sich bei diesem Showdown vielleicht um einen akzeptablen Abschluß für einen Film wie Alien vs. Predator handeln (vielleicht war Anderson hier auch noch zu sehr in diesem Drehbuch verhaftet) - vielleicht auch X-Men wo der Kampf zweier mit besonderen übernatürlichen Fähigkeiten ausgestatteten Figur zum Rezept gehört - im Kontext von Resident Evil hat so etwas allerdings mal gar nichts zu suchen. Die Figur von Nemesis im zweiten Teil war ja noch durchaus passend und hat auch zum Grundtenor der Geschichte gepaßt hier in Extinction ist Anderson allerdings nicht nur über's Ziel hinaus geschossen sondern hat sich auch ganz derb in Genre vergriffen...Was die Kontrolle Umbrellas über Alice angeht gibt es eine Szene die völllig lächerlich und für die Story absolut unwichtig ist.
Ferner hat sich Alice vom Rest der Gruppe isoliert wobei auch hier über die Motivation zu dieser Handlung kaum Informationen vermittelt werden, wodurch dieses Verhalten auch als nicht nachvollziehbar ist. Wobei wir auch schon bei einem weiteren großen Kritikpunkt angekommen werden. Es gibt leider im dritten Teil eigentlich keine Figur die irgendeinen Character aufweisen würde. Sämtliche Figuren sind absolut blass und flach und es gibt keinerlei Informationen über deren Motivation o.ä. Dadurch plätschert auch die gesamte Story nur so dahin und richtige Spannung will eigentlich nicht aufkommen. Der Film vermittelt eher den Eindruck einer zusammenhanglosen Aneinanderreihung von Szenen in denen irgendwelche Überlebenden mit Zombies kämpfen.
Vermutlich stellt sich jedem die Frage: "Was ist eigentlich mit Umbrella? Die waren doch als Urheber des Virus und durch ihre Experimente wie bspw. in Teil 2 immer der (wenn man so will) Widerpart zu den Helden. Machen die denn gar nichts mehr?" Tja, ehrlich gesagt, kann man da wohl nur sagen: "Eigentlich nicht!" Von Umbrella als Widerpart erwartet man ja eigentlich daß sie durch ihre Aktionen die Story vorantreiben und damit auch ein Spannungsbogen aufgebaut wird - das ist ja eigentlich auch das Konzept nach dem Teil 2 funktioniert hat - aber dergleichen sucht man im dritten Teil der Resident Evil Reihe vergebens. Umbrellas Aktionen sind, wenn überhaupt vorhanden, absolut unkoordiniert. Zwar wird mal ein weiterer Handlungsstrang und damit auch das Potential für einen Konflikt und damit einen Spannungsaufbau zwischen Umbrella und den "Helden" um Alice geschaffen indem Umbrellas Motivation daran gesetzt wird, eine Gegenmittel zu entwickeln mit dem die vom Virus infizierten zwar nicht geheilt aber soweit wiederhergestellt werden können um als eine Art Dronenarbeiter die verwüstete Welt wieder aufbauen zu können und der Seuche Herr zu werden, aber auch hierbei gibt es eigentlich nur eine einzige interessante und spannende Szene in der in einem Labor in einem Umbrella Komplex ein Prototyp des Mittels getestet wird, dieser Versuch jedoch nach einem kurzzeitigen Erfolg wieder entgleist. Wer sich nach dieser Szene aber etwas Spannung erhofft hat und nun meint hier würde noch mehr passieren wird einmal mehr enttäuscht.
Zusammenfassend kann man wohl sagen, daß es sich um ein sehr enttäuschendes Machwerk handelt. Wem die ersten beiden Filme gefallen haben, kann sich auch Teil 3 vielleicht mal anschauen und wird dann wohl auch nicht vollständig bereuen den Film gesehen zu haben, je weniger Erwartungen man hat desto besser wär's aber wohl. Der einzige Grund nicht direkt aus dem Kino zu gehen und sein Geld zurück zu verlangen darf wohl darin gesehen werden das doch einige wenige interessante und spannende Szenen im Film vorkommen die immer wieder die Hoffnung aufkommen lassen, daß es vielleicht doch noch besser wird - wird es aber leider nicht. Zumindest werte ich dies mal als kleinen Pluspunkt und geben zumindest mal 2 Sterne. Am Ende bleibt aber nur zu hoffen daß es sich bei diesem Film eher um einen Ausrutscher Andersons handelt und derartig schlechte Drehbücher nicht zu Regel werden.
Wie schon gesagt, hatte ich doch nach den ersten beiden Filmen die Erwartung nicht nur einen weiteren inhaltsleeren Schnetzelfilm zu sehen. MIt dem Ende des zweiten Films ("Resident Evil: Apocalypse") wurde ja auch die Grundlage für einige interessante Handlungsstränge gelegt. Auch das generelle Grundkonzept einer weltweiten Ausbreitung der Seuche hat ja durchaus Potential. Schauen wir uns doch einige Aspekte genauer an.
Am Ende des zweiten Teils wird ja Alice von ihren Freunden (den Überlebenden der Ereignisse aus Teil 2 mit denen sie aus der Stadt geflohen ist) "befreit" wobei hierbei zwei weitere Handlungsstränge angedeutet werden, zum einen die Kontrolle von Alice durch Umbrella als auch ihre "übersinnlichen Fähigkeiten", welche sie am Ende des zweiten Teils einsetzt.
Wer sich nun allerdings erhofft, daß auch nur einer dieser Handlungsstränge weiter geführt wird (zu dieser Gruppe habe wohl auch ich mich zu zählen, wobei ich die Richtung "übersinnliche Fähigkeiten" im Kontext der Story auch im zweiten Teil bereits als völlig deplatziert empfunden habe und eher gehofft habe, daß die Story nicht noch weiter in diese Richtung abdriftet) wird sich wohl bitter enttäuscht sehen. Man kann zwar nicht behaupten daß hier überhaupt nicht angeknüpft wird, jedoch gibt es für beides eigentlich nur jeweils eine weitere Szene im Film die diese Handlungsstränge weiterführt - zuzüglich des Showdowns der leider irgendwie völlig absurd wirkt und überhaupt nicht so richtig in den Stil der in den ersten Filmen angelegten Welt und Story Kontext passen will. Es mag sich bei diesem Showdown vielleicht um einen akzeptablen Abschluß für einen Film wie Alien vs. Predator handeln (vielleicht war Anderson hier auch noch zu sehr in diesem Drehbuch verhaftet) - vielleicht auch X-Men wo der Kampf zweier mit besonderen übernatürlichen Fähigkeiten ausgestatteten Figur zum Rezept gehört - im Kontext von Resident Evil hat so etwas allerdings mal gar nichts zu suchen. Die Figur von Nemesis im zweiten Teil war ja noch durchaus passend und hat auch zum Grundtenor der Geschichte gepaßt hier in Extinction ist Anderson allerdings nicht nur über's Ziel hinaus geschossen sondern hat sich auch ganz derb in Genre vergriffen...Was die Kontrolle Umbrellas über Alice angeht gibt es eine Szene die völllig lächerlich und für die Story absolut unwichtig ist.
Ferner hat sich Alice vom Rest der Gruppe isoliert wobei auch hier über die Motivation zu dieser Handlung kaum Informationen vermittelt werden, wodurch dieses Verhalten auch als nicht nachvollziehbar ist. Wobei wir auch schon bei einem weiteren großen Kritikpunkt angekommen werden. Es gibt leider im dritten Teil eigentlich keine Figur die irgendeinen Character aufweisen würde. Sämtliche Figuren sind absolut blass und flach und es gibt keinerlei Informationen über deren Motivation o.ä. Dadurch plätschert auch die gesamte Story nur so dahin und richtige Spannung will eigentlich nicht aufkommen. Der Film vermittelt eher den Eindruck einer zusammenhanglosen Aneinanderreihung von Szenen in denen irgendwelche Überlebenden mit Zombies kämpfen.
Vermutlich stellt sich jedem die Frage: "Was ist eigentlich mit Umbrella? Die waren doch als Urheber des Virus und durch ihre Experimente wie bspw. in Teil 2 immer der (wenn man so will) Widerpart zu den Helden. Machen die denn gar nichts mehr?" Tja, ehrlich gesagt, kann man da wohl nur sagen: "Eigentlich nicht!" Von Umbrella als Widerpart erwartet man ja eigentlich daß sie durch ihre Aktionen die Story vorantreiben und damit auch ein Spannungsbogen aufgebaut wird - das ist ja eigentlich auch das Konzept nach dem Teil 2 funktioniert hat - aber dergleichen sucht man im dritten Teil der Resident Evil Reihe vergebens. Umbrellas Aktionen sind, wenn überhaupt vorhanden, absolut unkoordiniert. Zwar wird mal ein weiterer Handlungsstrang und damit auch das Potential für einen Konflikt und damit einen Spannungsaufbau zwischen Umbrella und den "Helden" um Alice geschaffen indem Umbrellas Motivation daran gesetzt wird, eine Gegenmittel zu entwickeln mit dem die vom Virus infizierten zwar nicht geheilt aber soweit wiederhergestellt werden können um als eine Art Dronenarbeiter die verwüstete Welt wieder aufbauen zu können und der Seuche Herr zu werden, aber auch hierbei gibt es eigentlich nur eine einzige interessante und spannende Szene in der in einem Labor in einem Umbrella Komplex ein Prototyp des Mittels getestet wird, dieser Versuch jedoch nach einem kurzzeitigen Erfolg wieder entgleist. Wer sich nach dieser Szene aber etwas Spannung erhofft hat und nun meint hier würde noch mehr passieren wird einmal mehr enttäuscht.
Zusammenfassend kann man wohl sagen, daß es sich um ein sehr enttäuschendes Machwerk handelt. Wem die ersten beiden Filme gefallen haben, kann sich auch Teil 3 vielleicht mal anschauen und wird dann wohl auch nicht vollständig bereuen den Film gesehen zu haben, je weniger Erwartungen man hat desto besser wär's aber wohl. Der einzige Grund nicht direkt aus dem Kino zu gehen und sein Geld zurück zu verlangen darf wohl darin gesehen werden das doch einige wenige interessante und spannende Szenen im Film vorkommen die immer wieder die Hoffnung aufkommen lassen, daß es vielleicht doch noch besser wird - wird es aber leider nicht. Zumindest werte ich dies mal als kleinen Pluspunkt und geben zumindest mal 2 Sterne. Am Ende bleibt aber nur zu hoffen daß es sich bei diesem Film eher um einen Ausrutscher Andersons handelt und derartig schlechte Drehbücher nicht zu Regel werden.
7 Bewertungen, 2 Kommentare
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20.03.2008, 11:46 Uhr von Guenterchen
Bewertung: sehr hilfreichlieben Gruß
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19.03.2008, 20:31 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh, lg willi
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