Full Metal Jacket (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von sloope
Full Metal Jacket
Pro:
Ein guter Antikriegsfilm, der die Wahrheit zeigt
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
„Full Metal Jacket“
Zur DVD
Darsteller: R. Lee Ermey,Vincent D´Onofrio,Arliss Howard,Matthew Modine
Regisseur: Stanley Kubrick
Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch
FSK: Ab 16 Jahren
Inhalt
Ein sadistischer Sergeant bildet Joker, Animal Mother, Gomer, Eithball, Cowboy und die anderen unter brutalsten Bedingungen aus.(Sie werden zu Killermaschinen umerzogen) Der sensible, dickliche Rekrut Paula, der vom Sergeant umbenannt wurde, begeht aus Verzweiflung und eine irre Tat: Er bringt den Sergeant und später auch sich selbst um. Joker übersteht den Drill und wird Frontberichterstatter.
Nun ist Joker also im Krieg: Kämpfe während der Tet-Offensive 1968, zerstörte Gebäude, Berge von Leichen und Schlachtfelder...
Gesamteindruck
Ein paar Tage, bevor ich „Full Metal jacket“ gesehen habe, war ich am Schauen vieler Horrorfilme. Alle schlachten sich ab, nur Blut, Blut, Blut.
Nach FMJ wartete ich auf die Frage eines Freundes, ob ich jetzt schlafen könnte – was er immer nach Horrorfilmen macht. Aber nichts kam.
-Ich hätte ich schlafen können, denn es war Realität.
Ich hab mir Krieg immer anders vorgestellt. Alle laufen durcheinander und schießen einfach. Wenn jemand vom Krieg redete, sah ich immer wie eine Erhebung, eines Berges. Auf der eine Seite, wo es hinunter geht liegen die einen mit Gewehren, auf der anderen Seite deren Gegner.
Doch im Film sieht man alles planmäßig verlaufen. Jeder hat eine Position, die er einhalten muss.
Ausserdem wurden einige der Krieger oder Berichtserstatter durch Minen oder, 3 von ihnen, durch einen Scharfschützen umgebracht. Bei dem Mann, mit der Mine, liefen alle zu ihm und versuchten ihn zu retten. Ich dachte immer, man hätte dort die Einstellung „egal welche Verluste, der Krieg muss gewonnen werden“.
Auch der Sergeant hat mich total aufgeregt: Er drillt alle, erzieht sie sozusagen um, aber er ist ja nicht derjenige, der dann an die Front nach Vietnam muss.
Mir hat der Film sehr gut gefallen, weil ich endlich gesehen habe, wie es wirklich zugeht. Es ist ja ein Antikriegsfilm weil nichts verherrlicht wird. Es bleibt alles wie es wirklich ist. Vielleicht ist so ein Film sogar sehr gut. Das glaube ich nämlich schon, denn die Menschheit sieht, wie es wirklich ist. Man sieht im Fernsehen nur immer die Krieger und wie sie jeden und alles töten. Aber eigentlich sind sie auch nur Menschen und tragen Verluste mit, wenn einer von ihnen stirbt.
Zur DVD
Darsteller: R. Lee Ermey,Vincent D´Onofrio,Arliss Howard,Matthew Modine
Regisseur: Stanley Kubrick
Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch
FSK: Ab 16 Jahren
Inhalt
Ein sadistischer Sergeant bildet Joker, Animal Mother, Gomer, Eithball, Cowboy und die anderen unter brutalsten Bedingungen aus.(Sie werden zu Killermaschinen umerzogen) Der sensible, dickliche Rekrut Paula, der vom Sergeant umbenannt wurde, begeht aus Verzweiflung und eine irre Tat: Er bringt den Sergeant und später auch sich selbst um. Joker übersteht den Drill und wird Frontberichterstatter.
Nun ist Joker also im Krieg: Kämpfe während der Tet-Offensive 1968, zerstörte Gebäude, Berge von Leichen und Schlachtfelder...
Gesamteindruck
Ein paar Tage, bevor ich „Full Metal jacket“ gesehen habe, war ich am Schauen vieler Horrorfilme. Alle schlachten sich ab, nur Blut, Blut, Blut.
Nach FMJ wartete ich auf die Frage eines Freundes, ob ich jetzt schlafen könnte – was er immer nach Horrorfilmen macht. Aber nichts kam.
-Ich hätte ich schlafen können, denn es war Realität.
Ich hab mir Krieg immer anders vorgestellt. Alle laufen durcheinander und schießen einfach. Wenn jemand vom Krieg redete, sah ich immer wie eine Erhebung, eines Berges. Auf der eine Seite, wo es hinunter geht liegen die einen mit Gewehren, auf der anderen Seite deren Gegner.
Doch im Film sieht man alles planmäßig verlaufen. Jeder hat eine Position, die er einhalten muss.
Ausserdem wurden einige der Krieger oder Berichtserstatter durch Minen oder, 3 von ihnen, durch einen Scharfschützen umgebracht. Bei dem Mann, mit der Mine, liefen alle zu ihm und versuchten ihn zu retten. Ich dachte immer, man hätte dort die Einstellung „egal welche Verluste, der Krieg muss gewonnen werden“.
Auch der Sergeant hat mich total aufgeregt: Er drillt alle, erzieht sie sozusagen um, aber er ist ja nicht derjenige, der dann an die Front nach Vietnam muss.
Mir hat der Film sehr gut gefallen, weil ich endlich gesehen habe, wie es wirklich zugeht. Es ist ja ein Antikriegsfilm weil nichts verherrlicht wird. Es bleibt alles wie es wirklich ist. Vielleicht ist so ein Film sogar sehr gut. Das glaube ich nämlich schon, denn die Menschheit sieht, wie es wirklich ist. Man sieht im Fernsehen nur immer die Krieger und wie sie jeden und alles töten. Aber eigentlich sind sie auch nur Menschen und tragen Verluste mit, wenn einer von ihnen stirbt.
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