Gladiator (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2011
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Mustoman
Maximus kam, sah und nahm Rache
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ein weiterer Film von Ridley Scott, in dem er eine sehr alte Geschichte um Macht und Verrat im Alten Rom gekonnt in Szene setzt.
Die Story handelt von einem römischen Tribun (röm.Feldherr), der nach mehreren Schicksalsschlägen doch noch die Ehre seiner Familie retten kann.
Handlung
°°°°°°°°°
Im Jahre 180 n.Chr. macht sich der römische Kaiser Marcus Aurelius (Richard Harris) langsam Gedanken über die Frage, wer nach seinem Tod das römische Imperium anführen soll. Doch die Entscheidung fällt ihm nicht leicht, denn sein eigener Sohn Commodus (Joaquin Phoenix), der doch eigentlich die naheliegenste Wahl wäre, hat zwar durchaus die Intelligenz, doch nicht die notwendigen charakterlichen Eigenschaften, um einen würdigen Nachfolger des Marcus Aurelius abzugeben. Der Kaiser gedenkt daher den erfolgreichen Tribun Maximus (Russel Crowe), der soeben erneut eine erfolgreiche Schlacht gegen die Germanen geschlagen hat, zu seinem Thronfolger zu machen. Doch Maximus zögert, als ihm sein Herrscher das verlockende Angebot macht, denn er hatte eigentlich den Wunsch gehabt, sich so bald als möglich auf das heimische Landgut zurück zu ziehen und außerhalb des Staatsdienstes das Leben mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn zu genießen. Doch die kurze Spanne der Bedenkzeit, die er sich erbeten hatte, erweist sich als viel zu lang, denn Commudus, der das Gespräch des Kaisers mit Maximus belauscht hatte, sieht seine Zukunft entschwinden und handelt sofort. Noch in der selben Nacht ermordet er mit seinen eigenen Händen den Kaiser, seinen Vater und setzt auf Maximus vier Untergebene (Praetorianer) an, die den lästigen Zeugen für immer verschwinden lassen sollen.
Es gelingt Maximus jedoch, die Attentäter zu überwinden und er flieht dann ganz auf sich gestellt nach Hause. Doch als er endlich die heimatlichen Ländereien erreicht, bleibt ihm nichts mehr, als die Leichen seiner Frau und seines Kindes zu begraben, da die Männer des neuen Herrschers schneller waren. Aufgrund einer Verwundung war er so geschwächt, daß er von Sklavenhändlern gefangen genommen wird und schließlich an die Gladiatorenschule des Proximus (Oliver Reed) verkauft wird, der in den römischen Provinzen Gladiatorenkämpfe mitorganisiert. Obwohl er sich vorher schon fast aufgegeben hatte, ist Maximus doch sein Überlebensinstinkt erhalten geblieben und er wird zu einem der erfolgreichsten Kämpfer in den Arenen. Dabei gewinnt er den Respekt und die Freundschaft seiner Kollegen, die aus allen Ecken der bekannten Welt stammen, darunter ein Afrikaner (Djimon Hounsou), sowie ein Germane (Ralph Moeller).
In der Hauptstadt des Reiches herrscht inzwischen Commodus, wobei er allerdings wenig politisches Interesse zeigt und mehr durch seine Prunksucht auffällt. Um das Volk bei Laune zu halten, vertraut er dem bewährten Prinzip von Brot und Spielen und unterhält die Massen mit Gladiatorenkämpfen im Kolosseum.
Und so bekommt irgendwann auch Proximus Truppe mit einer Einladung nach Rom die Chance in der obersten Liga der Gladiatoren anzutreten. Dort steigt Maximus durch seine überraschenden Kampferfolge, bei denen ihm seine militärische Ausbildung sehr zu nutze ist, schnell zu einem neuen Volkshelden auf.
In seiner Popularität sehen bald Politiker, denen die Willkürherschaft Commodus ein Gräuel ist, eine Chance, um dessen Herrschaft ein Ende zu bereiten. Dabei tut sich vor allem der Senator Gracchus (Derek Jacobi) hervor, der tatkräftige Unterstützung aus der allernächsten Nähe des Herrschers bekommt. Denn auch Lucilla (Connie Nielsen) die Schwester des Kaisers möchte ihren Bruder lieber früher als später vom Thron stoßen. Maximus sieht seinerseits in den Plänen eine Möglichkeit, endlich Rache für den Tod seiner Familie nehmen zu können. Lucilla hilft Maximus aus der Stadt zu flüchten, um seine Legionen zu vereinen und Commodus zu stürzen. Doch Commodus war schneller und nahm Maximus gefangen. Sein Ziel war Maximus vor den Augen des Pöbels eigenhändig zu töten, um so erstens die Sympathie des Volkes wieder auf seine Seite zu ziehen, und zweitens sein Gesicht zu wahren. Jedoch um Maximus, besiegen zu können, sticht er ihm vor dem Kampf von hinten in die Lunge, um so in der Arena leichtes Spiel zu haben. Doch falsch gedacht, Maximus tötet Comodus und rächt seinen Sohn und seine Frau, das Werk war vollbracht und nun trat auch Maximus den Weg ins Jenseits an.
Fazit
°°°°°°
Der Film \"Gladiator\" zieht die Zuschauer trotz einer Laufzeit von fast zweieinhalb Stunden von der ersten bis zur letzten Minute ununterbrochen in seinen Bann. Der Film ist sicherlich einer der gelungensten Filme von Ridley Scott, einerseits wegen der so guten Inszenierung einer sehr geschichtsträchtigen Handlung, andererseits aufgrund der tollen schauspielerischen Leistung von Russel Crowe.
An \"Gladiator\" sollte die diesjährigen Oskarverteilung sicherlich nicht vorübergehen.
Der Film ist empfehlenswert für jedermann, man sollte sich sputen, wenn man ihn bis jetzt noch nicht gesehen hat.
Genre: Action Drama
Jahr: USA,2000
Spieldauer: 145 min
ab 12 Jahren
Lg Mustoman
Die Story handelt von einem römischen Tribun (röm.Feldherr), der nach mehreren Schicksalsschlägen doch noch die Ehre seiner Familie retten kann.
Handlung
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Im Jahre 180 n.Chr. macht sich der römische Kaiser Marcus Aurelius (Richard Harris) langsam Gedanken über die Frage, wer nach seinem Tod das römische Imperium anführen soll. Doch die Entscheidung fällt ihm nicht leicht, denn sein eigener Sohn Commodus (Joaquin Phoenix), der doch eigentlich die naheliegenste Wahl wäre, hat zwar durchaus die Intelligenz, doch nicht die notwendigen charakterlichen Eigenschaften, um einen würdigen Nachfolger des Marcus Aurelius abzugeben. Der Kaiser gedenkt daher den erfolgreichen Tribun Maximus (Russel Crowe), der soeben erneut eine erfolgreiche Schlacht gegen die Germanen geschlagen hat, zu seinem Thronfolger zu machen. Doch Maximus zögert, als ihm sein Herrscher das verlockende Angebot macht, denn er hatte eigentlich den Wunsch gehabt, sich so bald als möglich auf das heimische Landgut zurück zu ziehen und außerhalb des Staatsdienstes das Leben mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn zu genießen. Doch die kurze Spanne der Bedenkzeit, die er sich erbeten hatte, erweist sich als viel zu lang, denn Commudus, der das Gespräch des Kaisers mit Maximus belauscht hatte, sieht seine Zukunft entschwinden und handelt sofort. Noch in der selben Nacht ermordet er mit seinen eigenen Händen den Kaiser, seinen Vater und setzt auf Maximus vier Untergebene (Praetorianer) an, die den lästigen Zeugen für immer verschwinden lassen sollen.
Es gelingt Maximus jedoch, die Attentäter zu überwinden und er flieht dann ganz auf sich gestellt nach Hause. Doch als er endlich die heimatlichen Ländereien erreicht, bleibt ihm nichts mehr, als die Leichen seiner Frau und seines Kindes zu begraben, da die Männer des neuen Herrschers schneller waren. Aufgrund einer Verwundung war er so geschwächt, daß er von Sklavenhändlern gefangen genommen wird und schließlich an die Gladiatorenschule des Proximus (Oliver Reed) verkauft wird, der in den römischen Provinzen Gladiatorenkämpfe mitorganisiert. Obwohl er sich vorher schon fast aufgegeben hatte, ist Maximus doch sein Überlebensinstinkt erhalten geblieben und er wird zu einem der erfolgreichsten Kämpfer in den Arenen. Dabei gewinnt er den Respekt und die Freundschaft seiner Kollegen, die aus allen Ecken der bekannten Welt stammen, darunter ein Afrikaner (Djimon Hounsou), sowie ein Germane (Ralph Moeller).
In der Hauptstadt des Reiches herrscht inzwischen Commodus, wobei er allerdings wenig politisches Interesse zeigt und mehr durch seine Prunksucht auffällt. Um das Volk bei Laune zu halten, vertraut er dem bewährten Prinzip von Brot und Spielen und unterhält die Massen mit Gladiatorenkämpfen im Kolosseum.
Und so bekommt irgendwann auch Proximus Truppe mit einer Einladung nach Rom die Chance in der obersten Liga der Gladiatoren anzutreten. Dort steigt Maximus durch seine überraschenden Kampferfolge, bei denen ihm seine militärische Ausbildung sehr zu nutze ist, schnell zu einem neuen Volkshelden auf.
In seiner Popularität sehen bald Politiker, denen die Willkürherschaft Commodus ein Gräuel ist, eine Chance, um dessen Herrschaft ein Ende zu bereiten. Dabei tut sich vor allem der Senator Gracchus (Derek Jacobi) hervor, der tatkräftige Unterstützung aus der allernächsten Nähe des Herrschers bekommt. Denn auch Lucilla (Connie Nielsen) die Schwester des Kaisers möchte ihren Bruder lieber früher als später vom Thron stoßen. Maximus sieht seinerseits in den Plänen eine Möglichkeit, endlich Rache für den Tod seiner Familie nehmen zu können. Lucilla hilft Maximus aus der Stadt zu flüchten, um seine Legionen zu vereinen und Commodus zu stürzen. Doch Commodus war schneller und nahm Maximus gefangen. Sein Ziel war Maximus vor den Augen des Pöbels eigenhändig zu töten, um so erstens die Sympathie des Volkes wieder auf seine Seite zu ziehen, und zweitens sein Gesicht zu wahren. Jedoch um Maximus, besiegen zu können, sticht er ihm vor dem Kampf von hinten in die Lunge, um so in der Arena leichtes Spiel zu haben. Doch falsch gedacht, Maximus tötet Comodus und rächt seinen Sohn und seine Frau, das Werk war vollbracht und nun trat auch Maximus den Weg ins Jenseits an.
Fazit
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Der Film \"Gladiator\" zieht die Zuschauer trotz einer Laufzeit von fast zweieinhalb Stunden von der ersten bis zur letzten Minute ununterbrochen in seinen Bann. Der Film ist sicherlich einer der gelungensten Filme von Ridley Scott, einerseits wegen der so guten Inszenierung einer sehr geschichtsträchtigen Handlung, andererseits aufgrund der tollen schauspielerischen Leistung von Russel Crowe.
An \"Gladiator\" sollte die diesjährigen Oskarverteilung sicherlich nicht vorübergehen.
Der Film ist empfehlenswert für jedermann, man sollte sich sputen, wenn man ihn bis jetzt noch nicht gesehen hat.
Genre: Action Drama
Jahr: USA,2000
Spieldauer: 145 min
ab 12 Jahren
Lg Mustoman
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