Gladiator (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2011
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Sho-nuff
Ein Neuseeländer als römischer Imperator?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es war an einem wohlverdienten Abend nach der Arbeit, als mein Vater mit ein paar Filmen aus der Videothek ankam und meinte ob ich nicht mitsehen wolle. Nachdem ich erfuhr, dass Gladiator dabei war stimmte ich zu und war sofort dabei:
Inhalt:
=====
Wir befinden uns um 180 nach Christus in Europa. Große Teile des Mittelmeerraumes sind bereits durch die römischen Streitkräfte besetzt und erobert.
Der Film beginnt mit einer Schlacht gegen die Germanen in der wir Maximus, den Heerführer und späteren Gladiator, kennen lernen. Nach gewonnener Schlacht erhält er die Glückwünsche des Alt-Cesars Marcus Aurelius und in einem ruhigen Moment auch die Gewissheit, dass er (Maximus) anstatt des Sohnes (Commodus) des Cesars die Herrschaft nach dem Tode des Marcus Aurelius antreten soll. Commodus möchte seine lang erhoffte Herrschaft nicht wieder aufgeben und bringt kurzerhand seinen Vater um. Die gewollte Loyalität des Maximus bekommt er allerdings nicht, so dass er auch diesen töten lassen möchte.
Maximus schafft es sich aus dieser Situation zu befreien, um so schnell wie möglich zu seiner Familie zurück zu kehren. Dort angekommen, muss er feststellen, dass sein Landsitz verwüstet und seine Familie, wie von den Römern angekündigt, getötet worden sind. Er möchte daraufhin sein Leben beenden, landet allerdings stattdessen in Gefangenschaft als Sklave.
Er wird nun verkauft und soll, Ironie des Schicksals, als Gladiator ausgebildet werden. Sein anfänglicher Trotz gegenüber dem Leben und seinem „Job“ verwandelt sich schnell in ausschließlichen Hass gegenüber Commodus und Konsorten. Nach und nach kämpft er sich in den Reihen des Proximus (seinem Besitzer) immer weiter nach oben und gelangt schließlich in Rom, in dem er endlich seine ersehnte Rache nehmen kann....
Doch wird es dazu kommen? Mehr sei nicht verraten.
Schauspieler:
===========
Man bekommt hier ein Historiendrama serviert, das seinesgleichen sucht. Die Wahl der Kostüme, sowie die einzelnen Szenen beim Kampf sind brillant gelöst und vermitteln dem Zuschauer ein direkten Einblick in die rohe Gewalt und Verzweiflung der damaligen Zeit. Tausende Statisten liefern sich eine atemberaubende Schlacht mit den urigen Germanen. Inmitten dieser Szenerie finden wir unseren Hauptdarsteller Russel Crowe. In der Rolle des Maximus beweist er wieder einmal, wie viel Ehrgeiz er in seine Arbeit steckt, um seine Rolle perfekt zu spielen. Dieser Perfektionismus ist ihm auch diesmal gelungen und wurde auch durch seine Oscarnominierung 2001 deutlich gewürdigt. Der Neuseeländer überzeugt mit tiefgreifender Mimik und passender Dialoge, was wohl der Verdienst von Drehbuch (David H. Franzoni, John Logan) ist. Crowe spielte in weiteren Filmen wie ‚Romper Stomper’ (1993), ‚Schneller als der Tod’ (1995) und ‚L.A. Confidential’ (1997) mit dem ihm der Durchbruch gelang, um mit ‚Insider’ (2000) seine erste Oscarnominierung zu erhalten.
Joaquin Phoenix spielt den eingebildeten Widersacher des Maximus sehr überzeugend. Die Darstellung des „Bösewichts“ durch seine Person ist ihm in allen Punkten gelungen. Die Überheblichkeit eines Cesarensohnes und die dem Klischee entsprechende Unfähigkeit in vielen wichtigen Tugenden wie Mut und Solidarität lassen den Zuschauer Commodus sofort als den unreifen und überheblichen Jung_Cesar erkennen. Phoenix spielt seine königliche Herkunft gegenüber Senat, Verwandten und dem gemeinen Pöbel geschickt aus und unterstützt das ganze Szenario durch wirksame Gestik und Mimik.
Richard Harris, in der Rolle des Marcus Aurelius, bekommt man nur am Anfang des Films zu Gesicht, die er aber als Alt-Cesar sehr überzeugend spielt. Durch seine Art und auch durch seine Dialoge spürt man sein hohes Alter und die geistige Reife, man könnte es auch Erfahrung nennen, die nun zum Vorschein kommt. Man sieht einen alten Mann, der in seinem Leben viel erreicht hat, der aber dennoch den Sinn seines Lebens sucht. All dies setzt Harris sehr passend und zutreffend allein durch seine Person und durch erfahrene Art rüber.
Weitere Schauspieler sind Proximo (Oliver Reed) in der Rolle des Alt-Gladiators und mittlerweile Besitzer einiger Gladiatoren, sowie Djimon Hounsou als Juba.
Szenen & Special Effekts:
====================
Beeindruckend sind die meisten Kampfszenen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich Hunderte, ja fast Tausende, in einem gigantischen Blutbad auf dem Schlachtfeld dahinmetzeln oder ob man sich die Zeitlupe der Gladiatorkämpfe ansieht. Eine irre Leistung der Kamera (John Mathieson) und natürlich auch der Regie vertreten durch Ridley Scott (Die Akte Jane).
Das großartige an diesem Film gegenüber früher gedrehten Historien ist die Nähe des Zuschauers am Geschehen selbst ohne ungewollt den Überblick zu verlieren, was hier perfekt umgesetzt wurde.
Ein großes Lob möchte ich noch an die ?Techniker? aussprechen, die uns ein atemberaubendes widererbautes Rom in vollem Glanze präsentieren. Man findet hier ein vollständiges Kolloseum inklusive aller Details, wie Verziehrungen und Statuen. Auch die Umgebung in diesem Bereich wie einzelne Gassen, das Straßenleben und natürlich Prachtstrassen und Plätze wurden einmalig wieder zum Leben erweckt. Allein dieses dreidimensionale Abenteuer für Historiker und Geschichtsliebhaber ist der Film schon wert und für manche sogar der Grund gewesen sich den Film anzusehen.
Eine der Szenen, die mich persönlich sehr mitgerissen hat, ist die seines Landsitzes der in der Ewigkeit mit seiner Familie in seiner ganzen Pracht und Schönheit weiter existiert. Durch geschickt eingesetzte Filter und musikalische Untermalung von Hans Zimmer wurde hier ein emotionales Bild der Vollkommenheit und Geborgenheit geschaffen, dass einem im gesamten Umfang fesselt.
Fazit:
=====
Dem Zuschauer wurde hier ein Meisterwerk geschenkt, dass durch seinen einzigartigen Glanz in seiner vollkommenen Gänze vieles in den Schatten stellt. Ein vergleich zu anderen Filmen ist fast unmöglich, da in diesem Genre kaum produziert wird. Dennoch sehe ich diesen Film, unter anderem auch durch die geniale Besetzung, als einmalig und absolut sehenswert an.
Die Erschaffer dieses Kunstwerks darf man getrost als wahre Meister der Filmgeschichte (Wortspiel!) ansehen, die mich durch perfekte Szenerie, erstklassische musikalische Untermalung und realistische Schauplätze überzeugten.
Die Filmlänge von 145 Minuten sind optimal und der FSK 16 ist auch richtig gewählt.
Auszeichnungen:
Oscars 2001 für:
Bester Film, Russel Crowe, Visuelle Effekte und Ton;
Golden Globe 2001:
Bester Film, Musik
Filmdaten:
Crew
Regie: Ridley Scott (Die Akte Jane)
Kamera: John Mathieson
Drehbuch: David H. Franzoni, John Logan
Musik: Hans Zimmer
Produzenten: Douglas Wick, David H. Franzoni
Schnitt: Pietro Scalia
Schauspieler
Russel Crowe
Richard Harris
Joaquin Phoenix
Oliver Reed
Djimon Hounsou
Links:
Fansite: www.russelcrowe.de
Infos über Russel Crowe: www.geocities.com/castlebuilderhome
Meine Infos von: www.kino.de/filme/main.asp?11946
Inhalt:
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Wir befinden uns um 180 nach Christus in Europa. Große Teile des Mittelmeerraumes sind bereits durch die römischen Streitkräfte besetzt und erobert.
Der Film beginnt mit einer Schlacht gegen die Germanen in der wir Maximus, den Heerführer und späteren Gladiator, kennen lernen. Nach gewonnener Schlacht erhält er die Glückwünsche des Alt-Cesars Marcus Aurelius und in einem ruhigen Moment auch die Gewissheit, dass er (Maximus) anstatt des Sohnes (Commodus) des Cesars die Herrschaft nach dem Tode des Marcus Aurelius antreten soll. Commodus möchte seine lang erhoffte Herrschaft nicht wieder aufgeben und bringt kurzerhand seinen Vater um. Die gewollte Loyalität des Maximus bekommt er allerdings nicht, so dass er auch diesen töten lassen möchte.
Maximus schafft es sich aus dieser Situation zu befreien, um so schnell wie möglich zu seiner Familie zurück zu kehren. Dort angekommen, muss er feststellen, dass sein Landsitz verwüstet und seine Familie, wie von den Römern angekündigt, getötet worden sind. Er möchte daraufhin sein Leben beenden, landet allerdings stattdessen in Gefangenschaft als Sklave.
Er wird nun verkauft und soll, Ironie des Schicksals, als Gladiator ausgebildet werden. Sein anfänglicher Trotz gegenüber dem Leben und seinem „Job“ verwandelt sich schnell in ausschließlichen Hass gegenüber Commodus und Konsorten. Nach und nach kämpft er sich in den Reihen des Proximus (seinem Besitzer) immer weiter nach oben und gelangt schließlich in Rom, in dem er endlich seine ersehnte Rache nehmen kann....
Doch wird es dazu kommen? Mehr sei nicht verraten.
Schauspieler:
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Man bekommt hier ein Historiendrama serviert, das seinesgleichen sucht. Die Wahl der Kostüme, sowie die einzelnen Szenen beim Kampf sind brillant gelöst und vermitteln dem Zuschauer ein direkten Einblick in die rohe Gewalt und Verzweiflung der damaligen Zeit. Tausende Statisten liefern sich eine atemberaubende Schlacht mit den urigen Germanen. Inmitten dieser Szenerie finden wir unseren Hauptdarsteller Russel Crowe. In der Rolle des Maximus beweist er wieder einmal, wie viel Ehrgeiz er in seine Arbeit steckt, um seine Rolle perfekt zu spielen. Dieser Perfektionismus ist ihm auch diesmal gelungen und wurde auch durch seine Oscarnominierung 2001 deutlich gewürdigt. Der Neuseeländer überzeugt mit tiefgreifender Mimik und passender Dialoge, was wohl der Verdienst von Drehbuch (David H. Franzoni, John Logan) ist. Crowe spielte in weiteren Filmen wie ‚Romper Stomper’ (1993), ‚Schneller als der Tod’ (1995) und ‚L.A. Confidential’ (1997) mit dem ihm der Durchbruch gelang, um mit ‚Insider’ (2000) seine erste Oscarnominierung zu erhalten.
Joaquin Phoenix spielt den eingebildeten Widersacher des Maximus sehr überzeugend. Die Darstellung des „Bösewichts“ durch seine Person ist ihm in allen Punkten gelungen. Die Überheblichkeit eines Cesarensohnes und die dem Klischee entsprechende Unfähigkeit in vielen wichtigen Tugenden wie Mut und Solidarität lassen den Zuschauer Commodus sofort als den unreifen und überheblichen Jung_Cesar erkennen. Phoenix spielt seine königliche Herkunft gegenüber Senat, Verwandten und dem gemeinen Pöbel geschickt aus und unterstützt das ganze Szenario durch wirksame Gestik und Mimik.
Richard Harris, in der Rolle des Marcus Aurelius, bekommt man nur am Anfang des Films zu Gesicht, die er aber als Alt-Cesar sehr überzeugend spielt. Durch seine Art und auch durch seine Dialoge spürt man sein hohes Alter und die geistige Reife, man könnte es auch Erfahrung nennen, die nun zum Vorschein kommt. Man sieht einen alten Mann, der in seinem Leben viel erreicht hat, der aber dennoch den Sinn seines Lebens sucht. All dies setzt Harris sehr passend und zutreffend allein durch seine Person und durch erfahrene Art rüber.
Weitere Schauspieler sind Proximo (Oliver Reed) in der Rolle des Alt-Gladiators und mittlerweile Besitzer einiger Gladiatoren, sowie Djimon Hounsou als Juba.
Szenen & Special Effekts:
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Beeindruckend sind die meisten Kampfszenen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich Hunderte, ja fast Tausende, in einem gigantischen Blutbad auf dem Schlachtfeld dahinmetzeln oder ob man sich die Zeitlupe der Gladiatorkämpfe ansieht. Eine irre Leistung der Kamera (John Mathieson) und natürlich auch der Regie vertreten durch Ridley Scott (Die Akte Jane).
Das großartige an diesem Film gegenüber früher gedrehten Historien ist die Nähe des Zuschauers am Geschehen selbst ohne ungewollt den Überblick zu verlieren, was hier perfekt umgesetzt wurde.
Ein großes Lob möchte ich noch an die ?Techniker? aussprechen, die uns ein atemberaubendes widererbautes Rom in vollem Glanze präsentieren. Man findet hier ein vollständiges Kolloseum inklusive aller Details, wie Verziehrungen und Statuen. Auch die Umgebung in diesem Bereich wie einzelne Gassen, das Straßenleben und natürlich Prachtstrassen und Plätze wurden einmalig wieder zum Leben erweckt. Allein dieses dreidimensionale Abenteuer für Historiker und Geschichtsliebhaber ist der Film schon wert und für manche sogar der Grund gewesen sich den Film anzusehen.
Eine der Szenen, die mich persönlich sehr mitgerissen hat, ist die seines Landsitzes der in der Ewigkeit mit seiner Familie in seiner ganzen Pracht und Schönheit weiter existiert. Durch geschickt eingesetzte Filter und musikalische Untermalung von Hans Zimmer wurde hier ein emotionales Bild der Vollkommenheit und Geborgenheit geschaffen, dass einem im gesamten Umfang fesselt.
Fazit:
=====
Dem Zuschauer wurde hier ein Meisterwerk geschenkt, dass durch seinen einzigartigen Glanz in seiner vollkommenen Gänze vieles in den Schatten stellt. Ein vergleich zu anderen Filmen ist fast unmöglich, da in diesem Genre kaum produziert wird. Dennoch sehe ich diesen Film, unter anderem auch durch die geniale Besetzung, als einmalig und absolut sehenswert an.
Die Erschaffer dieses Kunstwerks darf man getrost als wahre Meister der Filmgeschichte (Wortspiel!) ansehen, die mich durch perfekte Szenerie, erstklassische musikalische Untermalung und realistische Schauplätze überzeugten.
Die Filmlänge von 145 Minuten sind optimal und der FSK 16 ist auch richtig gewählt.
Auszeichnungen:
Oscars 2001 für:
Bester Film, Russel Crowe, Visuelle Effekte und Ton;
Golden Globe 2001:
Bester Film, Musik
Filmdaten:
Crew
Regie: Ridley Scott (Die Akte Jane)
Kamera: John Mathieson
Drehbuch: David H. Franzoni, John Logan
Musik: Hans Zimmer
Produzenten: Douglas Wick, David H. Franzoni
Schnitt: Pietro Scalia
Schauspieler
Russel Crowe
Richard Harris
Joaquin Phoenix
Oliver Reed
Djimon Hounsou
Links:
Fansite: www.russelcrowe.de
Infos über Russel Crowe: www.geocities.com/castlebuilderhome
Meine Infos von: www.kino.de/filme/main.asp?11946
9 Bewertungen, 1 Kommentar
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15.03.2002, 20:48 Uhr von pati1
Bewertung: sehr hilfreichSchau mal bei mir vorbei
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