Gladiator (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2011
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von legendre
Guter Actionstreifen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich weiß, dass auch dieser Film schon lange aus den Kinos verschwunden ist, trotzdem habe ich gestern zum ersten Mal bei einem Freund auf Video gesehen und ich muss sagen, ich war positiv überrascht. Gladiator ist nicht nur der langweilige Actionschoinken, den ich erwartet hatte, nein Gladiator hat mehr zu bieten. Doch vor der eigentlichen Kritik muss kurz die Geschichte erklärt werden:
Der sterbende Kaiser Marcus Aurelius reist in den Norden seines Reiches um dort den Tribun Maximus, der sehr erfolgreich gegen die Germanen kämpft, zu seinem Nachfolger zu ernennen, da er ihn für fähiger hält als seinen Sohn. Zur gleichen Zeit reist auch der Sohn des Aurelius, Commodus (man beachte die tiefe Symbolik der Namen, Commodus bedeutet nämlich gemütllich und dieser Charakter soll sich noch als echter Waschlappen erweisen), in der Hoffnung von seinem Vater zum Caesaren ernannt zu werden nach Norden. Als Commodus erfährt, dass sein Vater Maximus zum Caesar machen möchte tötet er seinen Vater bevor dieser seine Absicht kund tun kann und wird damit automatisch neuer Caesar. Maximus verweigert Commodus die Treue und soll dafür hingerichtet werden, kann aber fliehen und kehrt zurück in seine norditalienische Heimat. Dort findet er seinen Hof verwüstet und seine Familie grausam ermordet vor, so dass er einen Schwächeanfall erleidet. Als er aus seinem Schwächeanfall aufwacht befindet er sich bereits als Sklave in Nordafrika (eine zugegebenermaßen sehr kuriose Wendung) wo an eine Gladiatorenschule verkauft wird. Der Besitzer dieser Gladiatorenschule, Proximo war früher selbst ein gefeierter Gladiator, bis er die Freiheit geschenkt bekam. Schnell macht sich Maximus als der Spanier einen Namen in den nordafrikanischen Arenen und kommt so schließlich nach Rom. Hier veranstaltet Commodus zu Ehren seines Vater, der übrigens die Spiele hasste, ein riesiges Fest. Auch hier gelingt es Maximus schnell, sich in das Herzen des Publikums zu kämpfen, so dass er für den neuen Kaiser, der mittlerweile über seine wahre Identität informiert ist, zu einer echten Gefahr wird, zumal auch noch das Herz der Schwester des Commodus für Maximus schlägt . Wie der Film letzten Endes ausgeht, kann sich wahrscheinlich jeder denken, trotzdem bleibt er bis zum Ende spannend, weil er nicht gradlinig an sein Ziel führt.
Insbesondere das Ende macht Gladiator auch zu einem besonderen unter den Actionfilmen, da es wirklich nicht vorhersehbar ist und der Zuschauer zunächst auf eine falsche Fährte gelockt wird. So bleibt Spannung fast bis zum Ende garantiert und das ist einer der großen Pluspunkte des Films. Ansonsten lebt der Film von den turbulenten und gut in Szene gesetzten Kämpfen. Insbesondere die Schlacht zu Beginn des Films ist mit viel Feuer, Geschrei und Action sehr rasant inszeniert und macht richtig Spass. Allerdings sind die Kampfszenen manchmal recht brutal, so dass das Blut richtig spritzt. Schon deshalb ist der Film für ein jüngeres Publikum nur bedingt geeignet.
Ansonsten unterscheidet sich Gladiator kaum von üblichen amerikanischen Filmen: Eine ausgewogene Mischung aus Heldentum, Liebe und Tod, die angenehm zu verfolgen ist, aber auch keinem wirklich nahegeht, amerikanischer Standard eben. Auffällig an diesem Film ist aber, dass zum teil wirklich sehr schlecht recherchiert worden ist bzw. der Film einfach dicke Patzer enthält. So trinken die Menschen zum Beispiel aus wunderschönen Whiskygläsern, obwohl im alten Rom noch gar kein Glas bekannt war oder es werden Flugblätter verteilt – mehr als zweitausend Jahre vor Erfindung des Buchdrucks. Lustig ist es auch wenn Maximus auf seinem Weg von Germanien nach Italien durch eine Landschaft reitet, die ganz eindeutig in Nordafrika anzusiedeln ist. Wenn man aber über diese Fehler einfach lacht, ist Gladiator ein angenehmer Film.
Der sterbende Kaiser Marcus Aurelius reist in den Norden seines Reiches um dort den Tribun Maximus, der sehr erfolgreich gegen die Germanen kämpft, zu seinem Nachfolger zu ernennen, da er ihn für fähiger hält als seinen Sohn. Zur gleichen Zeit reist auch der Sohn des Aurelius, Commodus (man beachte die tiefe Symbolik der Namen, Commodus bedeutet nämlich gemütllich und dieser Charakter soll sich noch als echter Waschlappen erweisen), in der Hoffnung von seinem Vater zum Caesaren ernannt zu werden nach Norden. Als Commodus erfährt, dass sein Vater Maximus zum Caesar machen möchte tötet er seinen Vater bevor dieser seine Absicht kund tun kann und wird damit automatisch neuer Caesar. Maximus verweigert Commodus die Treue und soll dafür hingerichtet werden, kann aber fliehen und kehrt zurück in seine norditalienische Heimat. Dort findet er seinen Hof verwüstet und seine Familie grausam ermordet vor, so dass er einen Schwächeanfall erleidet. Als er aus seinem Schwächeanfall aufwacht befindet er sich bereits als Sklave in Nordafrika (eine zugegebenermaßen sehr kuriose Wendung) wo an eine Gladiatorenschule verkauft wird. Der Besitzer dieser Gladiatorenschule, Proximo war früher selbst ein gefeierter Gladiator, bis er die Freiheit geschenkt bekam. Schnell macht sich Maximus als der Spanier einen Namen in den nordafrikanischen Arenen und kommt so schließlich nach Rom. Hier veranstaltet Commodus zu Ehren seines Vater, der übrigens die Spiele hasste, ein riesiges Fest. Auch hier gelingt es Maximus schnell, sich in das Herzen des Publikums zu kämpfen, so dass er für den neuen Kaiser, der mittlerweile über seine wahre Identität informiert ist, zu einer echten Gefahr wird, zumal auch noch das Herz der Schwester des Commodus für Maximus schlägt . Wie der Film letzten Endes ausgeht, kann sich wahrscheinlich jeder denken, trotzdem bleibt er bis zum Ende spannend, weil er nicht gradlinig an sein Ziel führt.
Insbesondere das Ende macht Gladiator auch zu einem besonderen unter den Actionfilmen, da es wirklich nicht vorhersehbar ist und der Zuschauer zunächst auf eine falsche Fährte gelockt wird. So bleibt Spannung fast bis zum Ende garantiert und das ist einer der großen Pluspunkte des Films. Ansonsten lebt der Film von den turbulenten und gut in Szene gesetzten Kämpfen. Insbesondere die Schlacht zu Beginn des Films ist mit viel Feuer, Geschrei und Action sehr rasant inszeniert und macht richtig Spass. Allerdings sind die Kampfszenen manchmal recht brutal, so dass das Blut richtig spritzt. Schon deshalb ist der Film für ein jüngeres Publikum nur bedingt geeignet.
Ansonsten unterscheidet sich Gladiator kaum von üblichen amerikanischen Filmen: Eine ausgewogene Mischung aus Heldentum, Liebe und Tod, die angenehm zu verfolgen ist, aber auch keinem wirklich nahegeht, amerikanischer Standard eben. Auffällig an diesem Film ist aber, dass zum teil wirklich sehr schlecht recherchiert worden ist bzw. der Film einfach dicke Patzer enthält. So trinken die Menschen zum Beispiel aus wunderschönen Whiskygläsern, obwohl im alten Rom noch gar kein Glas bekannt war oder es werden Flugblätter verteilt – mehr als zweitausend Jahre vor Erfindung des Buchdrucks. Lustig ist es auch wenn Maximus auf seinem Weg von Germanien nach Italien durch eine Landschaft reitet, die ganz eindeutig in Nordafrika anzusiedeln ist. Wenn man aber über diese Fehler einfach lacht, ist Gladiator ein angenehmer Film.
13 Bewertungen, 1 Kommentar
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26.02.2002, 14:59 Uhr von Gluehsternchen
Bewertung: sehr hilfreichIch finde ihn nicht als angenehm... ich fand ihn super gut und richtig krass bedrückend! Frauen sind da wohl etwas sensibler...*g* Gruß
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