Wagner Aruba Testbericht
Auf yopi.de gelistet seit 06/2008
Erfahrungsbericht von Tut_Ench_Amun
Heimleuchtung
Pro:
Günstig Vielseitig einsetzbar Wertig Netzunabhängig
Kontra:
Konzeptbedingte Schwächen
Empfehlung:
Ja
So brechet denn auch der komplette Hofstaat auf sich über das Angebot kundig zu machen. Und siehe, es ward Licht in der Finsternis. "Mach dein Ding!" prophezeite dereinst der großnasige Hagebau-Sphinx geheimnisvoll, und fürwahr, er hatte recht. Zufällig gesegnet mit einem 10-Euro-Lock-Gutschein des OTTO-Konzerns (welcher hinter der Baumarktkette steht und auch deren komplette Shop- und Versandabwicklung übernimmt) wohl gerüstet, fiel die pharaonische Faust fordernd und krachend auf den "Absenden"-Button der Onlinebestellung. 8 edelmetallene Zepter trafen flugs ein und 50 euronische Münzen wechselten den Besitzer.
Das Modell "Aruba" des Markdorfer Herstellers Wagner gehört zur Einsteigerklasse - der drückt dies auf seiner Website jedoch wesentlich feiner aus, und sortiert sie unter "Basis" ein. Das bedeutet, dass man auf einige Features verzichten können sollte, über welche die ausgefeilteren, großen Brüder und Schwestern verfügen. Nicht dass die Aruba ein Schmuddelkind wäre und sich grämen müsste. Nein, Materialanmutung, Optik und Verarbeitung sind preisbezogen einwandfrei, aber von einer zweiten (Superbright-)LED, mehr elektrischer Power (in Form eines leistungsfähigeren Solar-Panels nebst zweitem Akku) und einen separaten Ein/Ausschalter kann die kleine Leuchte nur träumen.
Sie muss mit einer einzigen weißen LED auskommen, was aber durch die Lichtbrechung des pfiffig augetüftelten Lampenglases den Eindruck erweckt, als wären es zwei. Die Ein- Ausschaltung erfolgt vollständig und ausschließlich automatisch via photosensorischem Dämmerungsschalter - wobei innerhalb der Serie eine recht breite Streuung vorkommen kann. Die 8 hier verbauten Leuchten schalten sich teils mit erheblicher Verzögerung zueinander ein, was nicht immer daran liegt, dass der Sensor eventuell verdreckt ist oder es unterschiedlich helle Stellen im Garten gäbe. Dies ist jedoch ein Umstand, der nicht weiter stört. Sobald es wirklich dunkel wird, hat sich noch jedes der Lämpchen zuverlässig eingeschaltet.
Da weder das elektrische System, noch die LED-Bestückung eben nicht der obersten Liga entspricht, ist die Lichtausbeute auch demgegenüber geringer. Somit empfiehlt sich die Aruba sicher nicht dazu den Garten beim spätabendlichen Grillen in grelles Flutlicht zu tauchen. Ihre Aufgabe ist es vielmehr dezent zu Dekorationszwecken oder als Stolpernfallen sichtbar machende Wegbeleuchtung / Randbegrenzung eingesetzt zu werden. Hierfür spricht auch die mit etwa 35 cm vergleichsweise geringe Stabhöhe, welche die Leuchte per se sehr dicht über dem Boden platziert. Der verwendete 600mAh NiCd-Akku reicht bei optimaler Aufladung über die Solarzellen für maximal 7 Stunden Leuchtdauer. Der Durchmesser des klar hell/dunkel abgegrenzten Streukreises beträgt - bedingt durch Art und Form des Lampenschirms - ca. 40 - 50 cm.
Idealerweise platziert man die Solarleuchte an einem Ort, der den ganzen Tag sehr hell ist und sie viel direkte Sonneneinstrahlung mitbekommt. Aufgestellt wird die Leuchte mittels eines Kunststoff-Erdspießes, auf diesen wird ein dünnes Edelstahlrohr aufgesetzt, auf dem wiederum die eigentliche Lampe thront. Der Deckel aus Edelstahl, der auch die gesamte Elektronik samt Panel enthält, ist auf Echtglaskelch aufgesetzt und durch eine viertel Umdrehung arretiert. Das Ganze ist Spritzwasser geschützt und kann selbst üble Regengüsse verknusen, allerdings sollte man die Strahlemänner selbstredend nicht komplett untertauchen oder gar meinen, man könne sie als Unterwasser-Effektleuchte im Gartenteich missbrauchen. Das Solarpanel lässt sich mit einem feuchten Tuch reinigen, auf Beimengung womöglich auch noch scharfer Reinigungsmittel ist gänzlich zu verzichten.
Fazit
Für unteres Preissegment bekommt man eine Menge geboten, was Design, Verarbeitung und Leistung angeht. Auch die Haltbarkeit dürfte über jeden Zweifel erhaben sein, gelten LEDs gegenüber normalen Glühlampen als mit einer 100fachen Lebensdauer gesegnet. Sollte der geplante Einsatzzweck also nicht gehobenere Ansprüche stellen, spricht nichts gegen die Verwendung der Aruba als kostengünstiger Allrounder. Hierbei sind die Verwendungsmöglichkeiten mannigfaltig. Von der Terassen-Notbeleuchtung bis hin zur Markierung der Einflugschneise vor dem heimischen Garagentor ist damit Vieles realisierbar - und das ohne Strom aus dem Netz. Schade nur, dass sie nicht optional auch mit etwas längeren Standrohren angeboten werden. 35 cm sind zuweilen etwas mickrig.
So Long
Der Blendgranaten-Pharao
48 Bewertungen, 12 Kommentare
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20.07.2008, 13:33 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße Susi
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11.07.2008, 16:38 Uhr von try_or_die87
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße aus Regensburg
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05.07.2008, 17:56 Uhr von MasterSirTobi
Bewertung: sehr hilfreichDer Bericht gefällt mir wirklich gut. SH
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27.06.2008, 15:41 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichEin schönes Wochenende wünsche ich Dir, klasse Bericht LG Pet
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26.06.2008, 02:17 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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22.06.2008, 21:56 Uhr von Jerry525
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße sh Jerry
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22.06.2008, 21:21 Uhr von bigmama
Bewertung: sehr hilfreichLG Anett
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22.06.2008, 18:01 Uhr von kreinsch2
Bewertung: sehr hilfreichviele liebe Grüße sendet kreinsch2
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22.06.2008, 16:46 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichsh lg werner
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22.06.2008, 14:30 Uhr von schwimm_ente
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße Schwimm_ente
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22.06.2008, 14:29 Uhr von ebor01
Bewertung: sehr hilfreichlg ebor01
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22.06.2008, 14:27 Uhr von ingoa09
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr interessanter Bericht! Gruß Ingo
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