30 Days of Night (DVD) Testbericht




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Erfahrungsbericht von topware2002
Keine Spannung nur Gemetzel, schlechte Schauspielleistung
Pro:
Für Horrorfans viel Blut und gemetzel
Kontra:
keine Spannung, Schauspielleistung / Schauspieler
Empfehlung:
Nein
Hallo liebe Leser,
bei 30 Day of Night zeigte der Daumen in meiner Fernsehzeitschrift nach oben, wovon ich ausgegangen bin, dass ich mir mal wieder einen richtig guten Horrorfilm reinziehen könnte, ob ich allerdings der gleichen Meinung war wie auch meine TV-Spielfilm, das dürft Ihr im folgenden lesen.
kurzer Inhalt
In einem kleinen Städtchen in der Nähe des Nordpols passiert es einmal im Jahr, dass die Sonne für 30 Tage untergeht. Ein paar Bewohner verlassen die kleine Stadt auf der Insel und ein anderer Teil der Bewohner deckt sich mit entsprechenden Vorräten ein, um diese 30 Tage weiterhin dort verbringen zu können.
Schon nach kurzer Zeit bekommt der Sheriff (Eben), viel Arbeit, denn es werden auf einmal Hunde brutal abgeschlachtet, Telefonverbindungen sind nicht mehr möglich und dann geht auch noch die Stromversorgung flöten.
Am Anfang wurde der Verdacht auf einen Fremden gelenkt, der auf unerklärliche Weise in die Stadt gekommen war. Sheriff Eban sperrt den Fremden in eine Zelle. Der Fremde redet nur ein paar Dinge wie „Sie werden kommen“ und trotzdem, dass er in die Zelle gesperrt wurde, gehen die unerklärlichen Dinge draußen weiter.
Nachdem die ersten brutal zugerichteten Leichen gefunden wurden, geht es schnell, denn nun sind sich die Bewohner bewusst, dass sich eine Horde Gestalten, die sich als eine Art Vampire entpuppen werden, im Ort ausgebreitet haben und sich einen nach dem anderen Holen werden.
Nachdem der größte Teil der noch verbliebenen Bewohner des Ortes umgebracht wurden, versucht nun noch eine Hand voll Leute, sich gegen die Vampire zu behaupten und versuchen mit allen Mitteln die dunklen 30 Tage zu überstehen.
Kritik
Der Film begann für mich persönlich ziemlich langweilig. Da verlassen welche das Dorf, die anderen rüsten sich für 30 Tage Nach und irgendeine undefinierte Person stapft durch den Schnee in Richtung Dorf. Gerade was es mit dem Typ auf sich hat, der als Erster ins Dorf kommt um dort den Leuten zu sagen „Sie werden kommen“, kann ich auch nach dem Film nicht erraten. Der war einfach da, na ja … soll es eben so sein! Anscheinend konnten die Vampire ohne ihn den Weg nicht finden.
Die Spannung sollte steigen, als die ersten Tiere abgeschlachtet wurden, leider kam da bei mir noch keinerlei Spannung rüber. Etwas interessanter jedoch wurde es für einen Freund dieser Filmart, als die ersten Personen von den Vampiren geschnappt wurden.
Viel Filmblut musste hergestellt werden, als die Vampire in kürzester Zeit fast das ganze Dorf ausgerottet hatten … es kann natürlich auch sein, dass hier mit der Technik in die Trickkiste gegriffen wurde. Da lief schon einiges an Blut, aber mit so was muss man einfach bei einem Horrorstreifen rechnen. Zumindest sah es nicht kitschig aus.
Irgendwie kitschig jedoch fand ich die Vampire, von denen man irgendwie nicht schlau wurde, woher die überhaupt kamen. Dunkle Augen und immer einen geöffneten Mund, mit dem diese für mich ziemlich bachelig aussahen.
Ein paar wenige „Schreckszenen“ konnte der Regisseur seinem Film entlocken, aber die waren insgesamt schon ziemlich knapp.
Sicherlich wurde auch hier das Vampirdasein in Filmen nicht neu erfunden, aber der Zuchauer selbst wird hier 113 Minuten lang genau so im Dunklen gehalten, wie es auch im Film dargestellt wird.
Filmmelodie und Effektmelodien wie auch die Töne zu den Effekten hatten zwar gepasst, waren aber nichts Berauschendes. Mich hatte es mit meinen 5 Lautsprechern, die ich im Wohnzimmer verteilt habe, nicht vom Sessel gerissen.
Da ja anfänglich die Idee zum Film nicht mal so schlecht gewesen wäre, kann es natürlich auch sein dass dieser besser geworden wäre, wenn man die Schauspieler ausgewechselt hätte.
Josh Hartnett, der als Sheriff Eben Oleson im Film zu sehen war hatte durchgehend einen Gesichtsausdruck, der müsste normalerweise jeder Vampir in der Nach wieder einschlafen.
Auch die anderen Schauspieler hatten mich in Ihrer Rolle absolut nicht überzeugt. Das Trifft auch auf die Vampire selbst zu. Anfänglich machten die einen interessanten Eindruck, ein paar Filmszenen später jedoch ging die Qualität in Richtung „Streichelzoo“ über, da die wie oben schon mal erwähnt nur noch mit offenen Mund herum gesprungen sind.
Im hochgeladenen Bild könnt Ihr Euch das Ganze ansehen ... mit solch geöffneten Mund sind die pausenlos unterwegs gewesen.
Das FSK „keine Jugendfreigabe“ finde ich für diesen Film absolut in Ordnung. Auch wenn keine Spannung rüberkommt, wird dennoch ziemlich viel gemetzelt und dass sollte nicht von jugendlichen Zuschauern gesehen werden.
Filmdaten
Deutscher Titel: 30 Days of Night
Originaltitel: 30 Days of Night
Produktionsland: USA, Neuseeland
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2007
Länge: 113 Minuten
Altersfreigabe: FSK Keine Jugendfreigabe
Regie: David Slade
Drehbuch: Stuart Beattie, Brian Nelson, Steve Niles
Produktion: Sam Raimi, Robert G. Tapert
Musik: Brian Reitzell
Kamera: Jo Willems
Schnitt: Art Jones
Besetzung
* Josh Hartnett: Eben Oleson
* Melissa George: Stella Oleson
* Danny Huston: Marlow
* Ben Foster: Fremder
* Mark Boone Junior: Beau Brower
* Mark Rendall: Jake Oleson
* Amber Sainsbury: Denise
* Manu Bennett: Billy Kitka
* Megan Franich: Iris
* Joel Tobeck: Doug Hertz
* Elizabeth Hawthorne: Lucy Ikos
* Nathaniel Lees: Carter Davies
* Craig Hall: Wilson Bulosan
* Chic Littlewood: Issac Bulosan
* Peter Feeney: John Riis
Fazit
Also mich hat der Film leider nicht überzeugt. Auch wenn die Idee anfänglich gut aussah, wurde diese allerdings durch die Schauspieler und auch der schlechten Umsetzung in Sachen Maske und Effekte zu einem unspannenden Horrorfilm mit viel Blut und viel Gemetzel. Aus diesem Film hätte man mit der richtigen Umsetzung einen super Horrorschocker machen können.
Ich kann hier leider nur 3 Pünktchen vergeben. Der Film ist leider nur was für absolut eingeschworene Horrorfans. Was meine Empfehlung anbelangt, da schwanke ich ein wenig, komme aber am Ende noch auf ein „nein“. Ich finde dass man diesen Film nicht unbedingt mal gesehen haben muss.
© Topware2002
49 Bewertungen, 8 Kommentare
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09.02.2011, 14:11 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSchöne Grüsse, Talulah
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09.02.2011, 10:29 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichViele Gruesse, mima007
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09.02.2011, 09:35 Uhr von goat
Bewertung: sehr hilfreichWas bedeutet denn bachelig?
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08.02.2011, 20:07 Uhr von hexi5
Bewertung: sehr hilfreichlieben Gruß und noch einen schönen Abend^^
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08.02.2011, 15:04 Uhr von Agrippa07
Bewertung: sehr hilfreichalso ich persönlich fand den Film super! Aber der Bericht ist gut verfasst :) Viele Grüße.................Agrippa07
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08.02.2011, 14:10 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg. ^^^^^^^^^^^^^^petra
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08.02.2011, 12:23 Uhr von cleo1
Bewertung: sehr hilfreichNa, da habe ich wohl nichts verpasst. LG cleo1
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08.02.2011, 10:29 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichliebe grüße v. simone
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