Lost Things (DVD) Testbericht

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ab 8,30
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Erfahrungsbericht von LadyTragedy

Das Nirvana

Pro:

siehe Bericht

Kontra:

siehe Bericht

Empfehlung:

Ja

1) Allgemeines zum Film im Überblick
2) Stab
3) Besetzung
4) DVD-Informationen
5) Story
6) Fazit
1) Allgemeines zum Film im Überblick
Deutscher Titel: Lost Things – Strand der verlorenen Seelen
Originaltitel: Lost Things
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2005
Produktionsjahr: 2004
Produktionsland: Australien
Länge: 80 Minuten
Genre: Horrorthriller
Altersfreigabe: ab 18 Jahren




2) Stab
Regie: Martin Murphy
Drehbuch: Stephen Sewell
Musik: Carlo Giacco
Studio: Galileo Medien AG/ Universal Pictures




3) Besetzung
Leon Ford = Gary
Charlie Garber = Brad
Lenka Kripac = Emily
Steve Le Marquand = Zippo
Alex Vaughan = Tracey




4) DVD-Informationen
Regionalcode: 2
Bildseitenformat: 1,78 : 1 = 16 : 9 = widescreen TV
Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby
Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Format: Dolby, PAL, Surround Sound

EXTRAS:
Die Darsteller werden auf Texttafeln beschrieben und gezeigt. Desweiteren befindet sich als Bonusmaterial eine Bildergalerie des Strandes, bei der die Gedanken des Regisseurs vorgelesen werden.
Ansonsten befinden sich auf der DVD noch weitere Filmtrailer



5) Story
Der Film handelt von vier australischen Teenagern, die zusammen einen Campingausflug an einem abgelegenen Strand verbringen möchten. Die beiden Freunde Gary und Brad haben dabei ein Vorhaben. Sie wollen endlich ihren beiden Freundinnen Tracey und Emily sexuell näher kommen. Doch schon zu Beginn zeigt sich, der Ausflug steht unter keinem wirklich guten Stern. Denn anfangs verfahren sie sich und finden den Strand nicht. Es gibt kleinere Zickereien. Dann kommen sie endlich an ihrem Ziel an, doch auch der Strand hält nicht das was er verspricht. Er hält einige unschöne Überraschungen für die Jugendlichen bereit. Denn sie erfahren durch den dubiosen Zippo, dass hier vor einem Jahr drei Jugendliche ermordet wurden. Auch Zippo schließt sich den Jugendlichen an. Allen werden bald darauf ziemlich ängstlich, denn immer wieder sehen sie einen ihrerer Freunde starr am Strand stehen und ins Leere starren. Derjenigen reagiert dann auf gar nichts mehr. Ab diesem Zeitpunkt, als die Jugendlichen von den Visionen geplagt werden, verschwimmt die Geschichte immer mehr. Jeder einzelne Charakter wird somit vom Zuschauer unterschiedlich wahrgenommen. Auch sie selbst nehmen sich ganz anders wahr als früher. So denkt Brad auf einmal Zippo wolle sich mit einem Messer töten. Damit Zippo sein Vorhaben nicht in die Tat umsetzen kann, töten Brad kurzerhand Zippo. Seine Freunde helfen ihm panisch Zippo im Sand zu begraben und alle Spuren zu verwischen. Danach beschließen sie abzuhauen. Doch Emily will nicht mehr mit. Sie drückt aus, dass sie irgendwie im Gefühl habe hier nicht mehr lebend rauszukommen. Doch sie hatte wohl eine Vorahnung, denn die Flucht misslingt. Dann bekommen sie Schritt für Schritt mit, was die Visionen zu bedeuten haben und wieso sie auch keinen Ausweg mehr finden und den Strand nicht mehr verlassen können.




6) Bild/Ton und Kameraführung/Schnitt
Diese drei Elemente finde ich ganz stimmig, vor allem wenn man bedenkt, dass es sich bei „Lost Things – Strand der verlorenen Seelen“ um einen Low-Budget-Film handelt. Die Kameraführung ist für das echt erstaunlich gut und auch die Bild und Tonqualität lässt keine Unterschiede zu einer Hollywood-Produktion erkennen. Die Farben und Kontraste sind satt und der Ton ist klar und nicht verzerrt. Auch der Schnitt ist sehr gelungen. Schön finde ich vor allem die einzelnen Schnitte und die anschließenden Überblendungen.



7) Fazit
Als ich in einem Bericht gelesen habe, dass der Film eigentlich eine Low-Budget-Produktion ist war ich erstaunt. Weder vom Ton/Bild noch von der schauspielerischen Leistung her noch durch die Aufmachung des Films würde man das vermuten. Klar kennt man die Schauspieler nicht, trotzdem muss ich ihnen ein echtes Lob aussprechen. Sie spielen ihre Rollen wirklich überzeugend. Auch die Kameraführung gefällt mir für einen Low-Budget-Film sehr gut. Zwar lässt sie das ein oder andere mal zu wünschen übrig, trotzdem eine sehr solide Vorstellung des Kameramanns. Auch der Schnitt und die Überblendungen finde ich sehr gelungen. Der Soundtrack wurde ebenfalls passend ausgewählt. Er tritt jedes Mal die Stimmung.
Der Film lebt im Grunde genommen nicht durch Gewaltszenen sondern durch die mysteriöse und gruselige Stimmung. Selbst die Tötungsszenen werden nur so eingespielt, dass man erahnen kann was passiert.
Mit den immer wieder kurz eingespielten Szenen kann man anfangs nichts konkretes anfangen. Im Laufe des Films ergeben sie aber immer mehr Sinn und der Geschichte auch eine spannende Wendung. Schön finde ich bei dem Film auch, dass man nicht alles auf dem silbernen Tablett serviert bekommt, sondern dass man auch selbst ein wenig seinen Kopf einschalten muss. Denn der Film regt auch während des Anschauens immer wieder zum Nachdenken an. Man wägt ab wie er ausgehen wird und was das ganze Szenario auf sich hat. Auf den wirklichen Schluss wäre ich so nie gekommen. Ebenfalls gefällt mir, dass der Ort kein altes verlassenes Haus, eine Irrenanstalt oder etwas derartiges ist sondern ein Strand, der eher ein unüblicher Ort für einen Horrorfilm ist.

8 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Piefke82

    04.03.2010, 00:56 Uhr von Piefke82
    Bewertung: sehr hilfreich

    Lieben Gruß, Piefke

  • Jack100

    01.03.2010, 14:34 Uhr von Jack100
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr schöner Bericht. Viele Grüße