The Texas Chainsaw Massacre (1974) (DVD) Testbericht
ab 11,81 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 01/2012
Auf yopi.de gelistet seit 01/2012
Erfahrungsbericht von Tom_Araya
Wir sind alle Schlachter...
Pro:
Terror, Atmosphäre, Spannung
Kontra:
lächerliches Ende, wenig Blut
Empfehlung:
Ja
Eines muss man dem Film lassen: er polarisiert.
Übersetzt man sich den Titel, Kettensägen Massaker in Texas, ist das auch kein Wunder...
da wird man natürlich neugierig, gefördert wird das ganze noch dadurch das der Streifen lange in dem Ruf stand wirklich einer der blutigsten Filme überhaupt zu sein.
Aber dazu gleich mehr.
Originaltitel: The Texas Chain Saw Massacre, USA 1974
Regie: Tobe Hooper
FSK: 18 (in einigen Ländern auch aufm Index)
Laufzeit: 83 Minuten
Meine Version dauert mit Abspann genau 75 Minuten...
ich hab deshalb leider keine Ahnung wieviel mir vom Original fehlt.
Story
******
Irgendwo in Texas: Ein Friedhof wurde geschändet, die Täter bedienten sich bei den Leichen und nahmen einige Körperteile mit.
Eine Gruppe von Jugendlichen überprüft ob das Grab eines Angehörigen noch in Ordnung ist, und fährt dann weiter zu einem alten Haus um dort noch ein bisschen Urlaub zu machen.
Auf dem Weg dorthin nehmen sie einen extrem schrägen Anhalter mit, der ganz begeistert davon berichtet das er und seine Familie Schlachter sind...
das der Typ einen kompletten Dachschaden hat merken die Jugendlichen zwar recht schnell, aber erst nachdem er mit dem Messer auf den im Rollstuhl sitzenden Franklin (Paul A. Partain) losgeht schmeissen sie ihn raus.
An einer Tankstelle wollen die Freunde kurz darauf Benzin nachtanken, aber das ist leider alle...
ähnlich wie der doofe Anhalter auch will der Besitzer der Tankstelle die Jugendlichen zu sich nach Hause einladen, aber man entscheidet sich letztendlich dafür mit dem restlichen Benzin zu dem alten Haus zu fahren und den ursprünglichen Plan einzuhalten.
Das Haus wird ohne weitere Zwischenfälle erreicht, und die Laune der meisten Jugendlichen bessert sich schnell wieder. 2 von ihnen, ein Junge und ein Mädchen, wollen ein wenig in einem nahe gelegenen See schwimmen gehen. Dem Jungen fällt als sie dort angekommen sind ein anderes Haus auf,in der Hoffnung das es dort Benzin gibt (eine Menge Autos sind in der Nähe untergestellt) klopft er an die Tür.
...niemand da....
Entgegen den Warnungen seiner Freundin geht er einfach rein...
und wird von einem dicken Kerl niedergeschlagen, auffällig ist dessen Schlachterschürze und eine Maske die er trägt, könnte ja fast menschliche Haut sein das Material...
seine Freundin geht ihn dann suchen, und wird das nächste Opfer von "Leatherface".
Einige Zeit später machen sich die verbleibenden 3 Jugendlichen Gedanken darüber wo die 2 bleiben.
Ein Junge geht ihn suchen, er wird das dritte Opfer...
Übrig bleiben nur noch Sally (Marylin Burns) und ihr im Rollstuhl sitzender Bruder Franklin.
Als es schliesslich dunkel wird gehen sie ihre Freunde suchen...
Kritik
*******
Um es gleich mal vorweg zu nehmen: der Film ist nicht blutiger als irgendein Thriller in dem Leute erschossen werden, und auch die direkt gezeigte Brutalität hält sich doch arg in Grenzen.
Das ergibt sich schon allein daraus das es "nur" 5 Tote gibt, von denen 2 ziemlich unspektakulär erwischt werden.
Die berüchtigte und dank dem Titel sicherlich von vielen herbeigesehnte Kettensäge kommt 3mal zum Einsatz.
Davon sieht man beim ersten Mal nur wie Leatherface sie anschmeisst
und sein 2tes Opfer mit Sicherheit "essgerecht zubereiten wird", aber das wird nicht gezeigt.
Mit die brutalste Szene des Films ist dann als er Franklin und Sally auflauert, und den armen behinderten Tropf niedermetzelt.
Am Ende des Films sägt sich Leatherface dann noch ein bisschen selbst ins Bein, aber das ist für so einen Film einfach harmlos.
Richtig brutal ist der Film eigentlich nur aus psychischer Sicht, da wird er dem Ruf ein hochklassiger Kultstreifen zu sein absolut gerecht.
Es ist durchaus beeindruckend wie geschickt Tobe Hooper die Story ins rollen bringt und dabei von Anfang an eine bedrückende und fesselnde Atmosphäre erzeugt.
Die Kamera hält oftmals auf Dinge drauf die in vielen Menschen Angst und Ekel erwecken KÖNNEN, wie z.B. wimmelnde Spinnen, ein totes Gürteltier oder klappernde Knochen und Totenschädel.
Dazu regen Dinge wie Schlachthäuser die Phantasie des Zusehers an, sehr schön wie beispielsweise durch düstere Musik untermalt unheimliche und alte Häuser aus der Ferne gezeigt werden.
Überhaupt muss ich sagen das der Sound absolut markant und herausragend ist, das fängt beim Vorspann an und zieht sich durch den ganzen Film. Hier kann man schon von Terrormucke sprechen.
Ein entscheidender Kritikpunkt ist für mich nicht der fehlende Splatter (den gibt es in genügend anderen Filmen), sondern das Ende. Hier wird der Wahnsinn der Täter zum Ausdruck gebracht, aber auf eine Art und Weise die mich jedesmal wieder nervt.
Es passt imo einfach nicht wenn ein Film der weitgehend so gekonnt Terror erzeugt hat sich am Ende total der Lächerlichkeit preisgibt, beispielsweise das minutenlange irre Gelächter ist für mich einfach ein totaler Atmosphärekiller.
Auch fehlt hier die Angst um die Hauptdarstellerin plötzlich, sprich die Spannung ist weg.
Wenig überzeugend ist auch die abschliessende Flucht, die "Schlachter" sind zwar dumm...trotzdem kann man das Mädchen doch nicht einfach ewig weiter rennen lassen wenn der Verfolger 10cm hinter ihr ist...
Die Darsteller sind in Ordnung, Sally schreit überzeugend wie am Spiess und es kommt auch rüber das sie halb wahnsinnig vor Angst und Schrecken ist.
Die Psychos sind so wie man sich Geisteskranke vorstellt, auch wenn sie es am Ende übertreiben.
Insgesamt ist die Qualität dafür das der Streifen schon 30 Jahre alt ist gut.
Fazit
*****
Erst hui und dann pfui, so der Eindruck der bei mir hängen bleibt.
Der Film verdient Respekt für den Terror den er sehr geschickt aufbaut, und für seine Originalität.
Die Atmosphäre ist sehr dicht und gut (besonders der Sound).
Zu mehr als einem "gut" langt es bei mir aber nicht, denn das Ende gefällt mir einfach überhaupt nicht.
Auch hätte schon ein bisschen mehr Blut fliessen können, und dafür würde ich gerne etwas von dem hysterischen Gekreische/Gelächter streichen.
Übersetzt man sich den Titel, Kettensägen Massaker in Texas, ist das auch kein Wunder...
da wird man natürlich neugierig, gefördert wird das ganze noch dadurch das der Streifen lange in dem Ruf stand wirklich einer der blutigsten Filme überhaupt zu sein.
Aber dazu gleich mehr.
Originaltitel: The Texas Chain Saw Massacre, USA 1974
Regie: Tobe Hooper
FSK: 18 (in einigen Ländern auch aufm Index)
Laufzeit: 83 Minuten
Meine Version dauert mit Abspann genau 75 Minuten...
ich hab deshalb leider keine Ahnung wieviel mir vom Original fehlt.
Story
******
Irgendwo in Texas: Ein Friedhof wurde geschändet, die Täter bedienten sich bei den Leichen und nahmen einige Körperteile mit.
Eine Gruppe von Jugendlichen überprüft ob das Grab eines Angehörigen noch in Ordnung ist, und fährt dann weiter zu einem alten Haus um dort noch ein bisschen Urlaub zu machen.
Auf dem Weg dorthin nehmen sie einen extrem schrägen Anhalter mit, der ganz begeistert davon berichtet das er und seine Familie Schlachter sind...
das der Typ einen kompletten Dachschaden hat merken die Jugendlichen zwar recht schnell, aber erst nachdem er mit dem Messer auf den im Rollstuhl sitzenden Franklin (Paul A. Partain) losgeht schmeissen sie ihn raus.
An einer Tankstelle wollen die Freunde kurz darauf Benzin nachtanken, aber das ist leider alle...
ähnlich wie der doofe Anhalter auch will der Besitzer der Tankstelle die Jugendlichen zu sich nach Hause einladen, aber man entscheidet sich letztendlich dafür mit dem restlichen Benzin zu dem alten Haus zu fahren und den ursprünglichen Plan einzuhalten.
Das Haus wird ohne weitere Zwischenfälle erreicht, und die Laune der meisten Jugendlichen bessert sich schnell wieder. 2 von ihnen, ein Junge und ein Mädchen, wollen ein wenig in einem nahe gelegenen See schwimmen gehen. Dem Jungen fällt als sie dort angekommen sind ein anderes Haus auf,in der Hoffnung das es dort Benzin gibt (eine Menge Autos sind in der Nähe untergestellt) klopft er an die Tür.
...niemand da....
Entgegen den Warnungen seiner Freundin geht er einfach rein...
und wird von einem dicken Kerl niedergeschlagen, auffällig ist dessen Schlachterschürze und eine Maske die er trägt, könnte ja fast menschliche Haut sein das Material...
seine Freundin geht ihn dann suchen, und wird das nächste Opfer von "Leatherface".
Einige Zeit später machen sich die verbleibenden 3 Jugendlichen Gedanken darüber wo die 2 bleiben.
Ein Junge geht ihn suchen, er wird das dritte Opfer...
Übrig bleiben nur noch Sally (Marylin Burns) und ihr im Rollstuhl sitzender Bruder Franklin.
Als es schliesslich dunkel wird gehen sie ihre Freunde suchen...
Kritik
*******
Um es gleich mal vorweg zu nehmen: der Film ist nicht blutiger als irgendein Thriller in dem Leute erschossen werden, und auch die direkt gezeigte Brutalität hält sich doch arg in Grenzen.
Das ergibt sich schon allein daraus das es "nur" 5 Tote gibt, von denen 2 ziemlich unspektakulär erwischt werden.
Die berüchtigte und dank dem Titel sicherlich von vielen herbeigesehnte Kettensäge kommt 3mal zum Einsatz.
Davon sieht man beim ersten Mal nur wie Leatherface sie anschmeisst
und sein 2tes Opfer mit Sicherheit "essgerecht zubereiten wird", aber das wird nicht gezeigt.
Mit die brutalste Szene des Films ist dann als er Franklin und Sally auflauert, und den armen behinderten Tropf niedermetzelt.
Am Ende des Films sägt sich Leatherface dann noch ein bisschen selbst ins Bein, aber das ist für so einen Film einfach harmlos.
Richtig brutal ist der Film eigentlich nur aus psychischer Sicht, da wird er dem Ruf ein hochklassiger Kultstreifen zu sein absolut gerecht.
Es ist durchaus beeindruckend wie geschickt Tobe Hooper die Story ins rollen bringt und dabei von Anfang an eine bedrückende und fesselnde Atmosphäre erzeugt.
Die Kamera hält oftmals auf Dinge drauf die in vielen Menschen Angst und Ekel erwecken KÖNNEN, wie z.B. wimmelnde Spinnen, ein totes Gürteltier oder klappernde Knochen und Totenschädel.
Dazu regen Dinge wie Schlachthäuser die Phantasie des Zusehers an, sehr schön wie beispielsweise durch düstere Musik untermalt unheimliche und alte Häuser aus der Ferne gezeigt werden.
Überhaupt muss ich sagen das der Sound absolut markant und herausragend ist, das fängt beim Vorspann an und zieht sich durch den ganzen Film. Hier kann man schon von Terrormucke sprechen.
Ein entscheidender Kritikpunkt ist für mich nicht der fehlende Splatter (den gibt es in genügend anderen Filmen), sondern das Ende. Hier wird der Wahnsinn der Täter zum Ausdruck gebracht, aber auf eine Art und Weise die mich jedesmal wieder nervt.
Es passt imo einfach nicht wenn ein Film der weitgehend so gekonnt Terror erzeugt hat sich am Ende total der Lächerlichkeit preisgibt, beispielsweise das minutenlange irre Gelächter ist für mich einfach ein totaler Atmosphärekiller.
Auch fehlt hier die Angst um die Hauptdarstellerin plötzlich, sprich die Spannung ist weg.
Wenig überzeugend ist auch die abschliessende Flucht, die "Schlachter" sind zwar dumm...trotzdem kann man das Mädchen doch nicht einfach ewig weiter rennen lassen wenn der Verfolger 10cm hinter ihr ist...
Die Darsteller sind in Ordnung, Sally schreit überzeugend wie am Spiess und es kommt auch rüber das sie halb wahnsinnig vor Angst und Schrecken ist.
Die Psychos sind so wie man sich Geisteskranke vorstellt, auch wenn sie es am Ende übertreiben.
Insgesamt ist die Qualität dafür das der Streifen schon 30 Jahre alt ist gut.
Fazit
*****
Erst hui und dann pfui, so der Eindruck der bei mir hängen bleibt.
Der Film verdient Respekt für den Terror den er sehr geschickt aufbaut, und für seine Originalität.
Die Atmosphäre ist sehr dicht und gut (besonders der Sound).
Zu mehr als einem "gut" langt es bei mir aber nicht, denn das Ende gefällt mir einfach überhaupt nicht.
Auch hätte schon ein bisschen mehr Blut fliessen können, und dafür würde ich gerne etwas von dem hysterischen Gekreische/Gelächter streichen.
31 Bewertungen, 1 Kommentar
-
24.01.2005, 13:02 Uhr von klukklukkluk
Bewertung: sehr hilfreichDann fehlt Deiner Version wohl das Beste :-)
Bewerten / Kommentar schreiben