The Texas Chainsaw Massacre (1974) (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von brainbug1602

Kultfilm, den man gesehen haben muss.

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Texas Chainsaw Massaker - Blutgericht in Texas ist ein absolut genialer Streifen, der es auf alle Fälle Wert ist gesehen zu werden.


Zur Story:
Ne Bande Jugendlicher, darunter auch ein an den Rollstuhl Gefesselter, fahren mit einem Kleinbus durch die Einöde Texas. Eigentlich wollten sie nur ein Grab besuchen, aber es kommt dazu, dass sie einen seltsamen Anhalter mitnehmen. Dieser erzählt unter anderem von dem stillgelegten Schlachthof und wie man damals Kühe tötete. Als er sich selber schneidet und Photos im Bus verbrennt schmeißen sie ihn raus, er läuft ihnen aber noch nach und schmiert mit Blut seltsame Symbole an den Minibus. Sie fahren allerdings noch in ein altes Elternhaus eines der Teenager, das ziemlich in der nähe des Schlachthofs liegt. Aber auch nicht weit entfernt steht ebenfalls ein Haus in dem eine wahrlich merkwürdige Familie lebt…


Meinung:
Der Film wurde von Tobe Hooper mit relativ wenig Budget gedreht, umso erstaunlicher ist das Ergebnis. Die Geschichte von einer kannibalistisch veranlagten Familie die unbemerkt mitten in Texas wohnt, kann auch noch nach so langer Zeit schockieren.
Wirklich blutige Effekte gibt es wenig, aber darauf kommt’s auch nicht an. Die Story steht im Mittelpunkt und das perfide Spiel das die Familie treibt. Im Vordergrund steht natürlich Leatherface, der geistig zurückgeblieben und wie sein Name sagt ein aus Lederresten bestehendes Gesichtsmaske trägt. Allein der Anblick schockiert und fasziniert zugleich und wenn er das plötzlich mit einem Vorschlaghammer aus der Ecke springt und zuschlägt, dann weiß ich, dass es sich um einen spitzenmäßigen Streifen handelt. Da schleicht der Junge so durchs Haus, schaut sich vorsichtig um, dann sieht er eine Kühltruhe, die Spannung ist auf dem Höhepunkt. Man weiß es passiert gleich was, und als er dann seine halbtote Freundin in der Kühltruhe findet, taucht Leatherface plötzlich auf und zack hat er voll mit dem Hammer eins über den Kopf bekommen. Das ist ne gewaltige Leistung: Einen Film mit geringen Budget zu drehen der solche genialen Szenen enthält und der Spannungsbogen die ganze Zeit über nicht abfällt. Vor allem der Schluss ist bizarr, aber verdammt spannend.
Und wenn Leatherface seine Kettensäge in der Luft herumwirbelt ist das die Geburtsstunde einer echten Kultfigur bzw. eines echten Kultfilms.
Gedreht wurde mit unbekannten Schauspielern, die allerdings eine hervorragende Leistung abliefern.
Teil 2 ist ebenfalls von Tobe Hooper gedreht und führt die Story gekonnt fort. Und auch dort gibt’s ordentlich Schockeffekte, aber soviel ich weiß gibt es keine (offizielle) deutsche Synchronisation davon. Schade, dann der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach.


Fazit:
Der Film ist Kult und sollte auch so verstanden werden. Wer meint der Film sei gewaltverherrlichend der hat ihn wirklich nicht verstanden. Ich kann jedem raten diesen genialen Streifen anzuschauen.

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