Halloween (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2012
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Erfahrungsbericht von Rivera73
Hätte man mehr draus machen können.
Pro:
die herbstliche Stimmung wurde sehr gut eingefangen. Die Herkunft des Michael Myers wird näher durchleuchtet.
Kontra:
Schwache zweite Hälfte des Films. Rolle der Laurie Strode schwach besetzt.
Empfehlung:
Ja
Da ich ein absoluter Fan des Originals bin, habe ich mich sehr auf das Remake gefreut, selbst wenn manch einer dieses vielleicht überflüssig findet.
Am Anfang, so die erste dreiviertel Stunde, ist es ein wirklich gut gemachter Film. Es beleuchtet andere Seiten des "Bogeyman" Michael Myers und zeigt ihn am Anfang als ca. zehnjährigen, der starke Probleme mit seinem Stiefvater und Mitschülern hat. Anders als im Original, wo er wohl aus einer Mittelklasse-Familie stammt, kommt er im Remake eindeutig aus einer "White-Trash" Familie. Diese erste dreiviertel Stunde ist Rob Zombie gut gelungen, wenn auch Michael Myers dadurch das man ihn als Kind zeigt, das auch einige Dialoge hat, weniger dämonisch als im Original wirkt, wo er den ganzen Film kein einziges Wort spricht.
Die herbstliche Stimmung trägt viel zur Atmossphäre bei. Diese ist besonders in der Szene, als er den älteren Jungen, der ihn er Schultoilette schikaniert hat, im Wald umbringt, gut eingefangen.
Das war der erste Mord an einem Menschen, kleine Nagetiere hat er vorher schon gemeuchelt.
Als die Mutter abends als Tänzerin in einem Nachtclub arbeitet, bringt Michael Myers sadistisch seinen betrunkenen Stiefvater sowie seine ältere Schwester, die ein Teenager ist, um. Die jüngste Schwester, die noch ein Baby ist wird verschont.
Er kommt daraufhin in eine geschlossene Anstalt und scheint nicht therapierbar.
Der ganze Film ist gut anzusehen, bis Michael Myers als später Erwachsener aus der geschlossenen Anstalt flieht und seine jüngste Schwester, die zur Adoption freigegeben wurde und jetzt so ca. 17 Jahre alt ist, jagt.
Da möglicherweise zu viel Zeit für die sehr gute Einleitung verwendet wurde, blieb wohl wenig Zeit für den Rest des Films. Ein Mord folgt auf den anderen, ab diesem Zeitpunkt wird der Film sehr blass. Hatte man im Original noch Mitgefühl für die Opfer, bleibt dieses jetzt größtenteils aus.
Malcolm Mc Dowell als neuer Dr. Loomis macht seine Sache, finde ich ganz gut.
Eine glatte Fehlbesetzung finde ich dagegen die Rolle der Laurie Strode. Jamie Lee Curtis war damals schon mit 20 eine Erscheinung, vor allem hochgewachsen, so dass man ihr auch abnahm, ihrem Bruder irgendwie Paroli bieten zu können. Scout Taylor-Compton wirkt dagegen total unscheinbar.
Am Anfang, so die erste dreiviertel Stunde, ist es ein wirklich gut gemachter Film. Es beleuchtet andere Seiten des "Bogeyman" Michael Myers und zeigt ihn am Anfang als ca. zehnjährigen, der starke Probleme mit seinem Stiefvater und Mitschülern hat. Anders als im Original, wo er wohl aus einer Mittelklasse-Familie stammt, kommt er im Remake eindeutig aus einer "White-Trash" Familie. Diese erste dreiviertel Stunde ist Rob Zombie gut gelungen, wenn auch Michael Myers dadurch das man ihn als Kind zeigt, das auch einige Dialoge hat, weniger dämonisch als im Original wirkt, wo er den ganzen Film kein einziges Wort spricht.
Die herbstliche Stimmung trägt viel zur Atmossphäre bei. Diese ist besonders in der Szene, als er den älteren Jungen, der ihn er Schultoilette schikaniert hat, im Wald umbringt, gut eingefangen.
Das war der erste Mord an einem Menschen, kleine Nagetiere hat er vorher schon gemeuchelt.
Als die Mutter abends als Tänzerin in einem Nachtclub arbeitet, bringt Michael Myers sadistisch seinen betrunkenen Stiefvater sowie seine ältere Schwester, die ein Teenager ist, um. Die jüngste Schwester, die noch ein Baby ist wird verschont.
Er kommt daraufhin in eine geschlossene Anstalt und scheint nicht therapierbar.
Der ganze Film ist gut anzusehen, bis Michael Myers als später Erwachsener aus der geschlossenen Anstalt flieht und seine jüngste Schwester, die zur Adoption freigegeben wurde und jetzt so ca. 17 Jahre alt ist, jagt.
Da möglicherweise zu viel Zeit für die sehr gute Einleitung verwendet wurde, blieb wohl wenig Zeit für den Rest des Films. Ein Mord folgt auf den anderen, ab diesem Zeitpunkt wird der Film sehr blass. Hatte man im Original noch Mitgefühl für die Opfer, bleibt dieses jetzt größtenteils aus.
Malcolm Mc Dowell als neuer Dr. Loomis macht seine Sache, finde ich ganz gut.
Eine glatte Fehlbesetzung finde ich dagegen die Rolle der Laurie Strode. Jamie Lee Curtis war damals schon mit 20 eine Erscheinung, vor allem hochgewachsen, so dass man ihr auch abnahm, ihrem Bruder irgendwie Paroli bieten zu können. Scout Taylor-Compton wirkt dagegen total unscheinbar.
20 Bewertungen, 3 Kommentare
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16.10.2011, 22:00 Uhr von Nina1805
Bewertung: sehr hilfreichSH und noch einen schönen Abend!
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16.10.2011, 18:55 Uhr von FurkanYilmaz
Bewertung: sehr hilfreichGut beschrieben. LG, Furkan
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16.10.2011, 18:17 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichViele liebe Grüße. Katja
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