Erfahrungsbericht von Scoopexx
Ob sich die Produzenten noch im Spiegel anschauen können?
Pro:
-
Kontra:
einfach schlecht
Empfehlung:
Nein
Der Film beginnt mit einer Gruppe aus fünf Krankenschwestern einer Psychatrie, die ein sogenanntes Spiegel-Spiel spielen, in dem es um die Legende von Bloody Mary geht. Nicole, eine von ihnen, ist dabei das Opfer, das in einem Keller zu einem Spiegel gehen muss, um dort den Satz "I believe in Bloody Mary" zu wiederholen. Was sie nicht weiß ist, dass sich dort vermeintlich ein Freund versteckt haben soll, um ihr den Schreck ihres Lebens zu verpassen. Der Grund für diesen Streich ist wenig profund: Man meint, Nicole hätte ein loses Mundwerk und würde dies daher verdienen. Nach kurzer Zeit hören die Frauen zufrieden Nicoles Schreie aus dem Keller, es stellt sich jedoch heraus, dass Nicole kurz darauf tatsächlich verschwunden ist.
Als die Schwester der Vermissten auftaucht und Fragen stellt, halten die vier verbleibenden Krankenschwestern natürlich den Mund und verraten nichts. Es stellt sich im Verlauf der Untersuchungen von Nicoles Schwester heraus, dass es wirklich eine Mary gab, die in die Pschiatrie eingewiesen wurde und dort umkam, wodurch sie auf die richtige Spur kommt. Zwischen dem Krankenhauspersonal spielen sich währenddessen jedoch auch Intrigen ab, da sich einige auf die Seite von Bloody Mary geschlagen haben und andere dagegen arge Bedenken haben, dies zu tun. Somit bekommt Bloody Mary schnell den Nachschub an Opfern, den sie verlangt.
DVD-Fakten:
Die Laufzeit des Films auf der von Sunfilm / Marketing Film vertriebenen Disc beträgt knapp 90 Minuten und ist damit ungekürzt. Freigegeben ist er ab 16 Jahren und es gibt sowohl die deutsche als auch die englische Sprache zur Auswahl, ebenso sind deutsche und englische Untertitel vorhanden. Die Bildqualität ist leider unterirdisch, was nicht nur an den verwendeten Kameras liegt, sondern auch am verwendeten Abspielformat, das den Bildaufbau bei mir ziemlich vermurkste.
Fazit:
Bloody Mary ist Trash. Die Dialoge sind unglaublich schlecht, die schauspielerische Leistung des durchweg unbekannten Casts unterirdisch. Man hat durch die übertriebene Farbsättigung, mit der der Film daherkommt, und durch die schlechte Bildqualität ständig den Eindruck, dass es sich um eine mies produzierte Soap Opera handelt, die man sich hier gerade anschaut. Nicht nur die Produktionsqualität, sondern auch der Inhalt mit den stets übertrieben mikropolitisch handelnden Akteuren ist selbst einer Direct-to-DVD-Veröffentlichung nicht würdig.
Die Sprache ist im englischen Original durch die nicht vorhandene inhaltliche Qualität der Dialoge und die grottenschlechten Schauspieler schon extrem unterirdisch, die deutsche Synchro ist jedoch wirklich so ziemlich das Schlechteste, was man auf dem Markt finden kann. Gleich in der ersten Szene fehlen Soundeffekte, die in der englischen Originalfassung zu hören sind und die Stimmen sind obendrein auch noch extrem unpassend und/oder hören sich wie von der Straße rekrutierte Laien an. Teils klingen die Stimmen durch Aufnahmefehler sogar blechern oder subtile Tonfehler sind zu hören.
Es lassen sich etliche Gründe finden, warum man den Film links liegen lassen sollte - die aufgezählten sind nur die Spitze des Eisberges. Das wirkliche Grauen des schlechten Heimkinos kann man nur begreifen, wenn man die DVD in den eigenen Player gelegt hat und sich den langweilig-schrägen Mist selbst anschaut. Der Hauptgrund für das Versagen von Bloody Mary ist leider, dass der Film durch die etlichen Mankos nicht einmal im Ansatz gruselig, sondern einfach nur dämlich ist. Die 90 Minuten gehen rum, ohne dass man sich auch nur einmal erschreckt oder gefürchtet hätte. Damit versagt dieser Horrorfilm auf ganzer Linie. Auch als lustiger Trash eignet er sich nicht wirklich, weil er trotz allem noch versucht, sich ernst zu nehmen.
Ich für meinen Teil hoffe, dass Regisseur Richard Valentine keine Filme mehr produzieren wird. Uwe Boll hätte das Thema nicht schlechter umsetzen können. Es bleibt mir also nichts anderes übrig, als den Bericht mit einem sogar noch unverdienten Stern abzuschließen und zu hoffen, dass niemand von euch noch auf die Idee kommt, die DVD zu erwerben.
Als die Schwester der Vermissten auftaucht und Fragen stellt, halten die vier verbleibenden Krankenschwestern natürlich den Mund und verraten nichts. Es stellt sich im Verlauf der Untersuchungen von Nicoles Schwester heraus, dass es wirklich eine Mary gab, die in die Pschiatrie eingewiesen wurde und dort umkam, wodurch sie auf die richtige Spur kommt. Zwischen dem Krankenhauspersonal spielen sich währenddessen jedoch auch Intrigen ab, da sich einige auf die Seite von Bloody Mary geschlagen haben und andere dagegen arge Bedenken haben, dies zu tun. Somit bekommt Bloody Mary schnell den Nachschub an Opfern, den sie verlangt.
DVD-Fakten:
Die Laufzeit des Films auf der von Sunfilm / Marketing Film vertriebenen Disc beträgt knapp 90 Minuten und ist damit ungekürzt. Freigegeben ist er ab 16 Jahren und es gibt sowohl die deutsche als auch die englische Sprache zur Auswahl, ebenso sind deutsche und englische Untertitel vorhanden. Die Bildqualität ist leider unterirdisch, was nicht nur an den verwendeten Kameras liegt, sondern auch am verwendeten Abspielformat, das den Bildaufbau bei mir ziemlich vermurkste.
Fazit:
Bloody Mary ist Trash. Die Dialoge sind unglaublich schlecht, die schauspielerische Leistung des durchweg unbekannten Casts unterirdisch. Man hat durch die übertriebene Farbsättigung, mit der der Film daherkommt, und durch die schlechte Bildqualität ständig den Eindruck, dass es sich um eine mies produzierte Soap Opera handelt, die man sich hier gerade anschaut. Nicht nur die Produktionsqualität, sondern auch der Inhalt mit den stets übertrieben mikropolitisch handelnden Akteuren ist selbst einer Direct-to-DVD-Veröffentlichung nicht würdig.
Die Sprache ist im englischen Original durch die nicht vorhandene inhaltliche Qualität der Dialoge und die grottenschlechten Schauspieler schon extrem unterirdisch, die deutsche Synchro ist jedoch wirklich so ziemlich das Schlechteste, was man auf dem Markt finden kann. Gleich in der ersten Szene fehlen Soundeffekte, die in der englischen Originalfassung zu hören sind und die Stimmen sind obendrein auch noch extrem unpassend und/oder hören sich wie von der Straße rekrutierte Laien an. Teils klingen die Stimmen durch Aufnahmefehler sogar blechern oder subtile Tonfehler sind zu hören.
Es lassen sich etliche Gründe finden, warum man den Film links liegen lassen sollte - die aufgezählten sind nur die Spitze des Eisberges. Das wirkliche Grauen des schlechten Heimkinos kann man nur begreifen, wenn man die DVD in den eigenen Player gelegt hat und sich den langweilig-schrägen Mist selbst anschaut. Der Hauptgrund für das Versagen von Bloody Mary ist leider, dass der Film durch die etlichen Mankos nicht einmal im Ansatz gruselig, sondern einfach nur dämlich ist. Die 90 Minuten gehen rum, ohne dass man sich auch nur einmal erschreckt oder gefürchtet hätte. Damit versagt dieser Horrorfilm auf ganzer Linie. Auch als lustiger Trash eignet er sich nicht wirklich, weil er trotz allem noch versucht, sich ernst zu nehmen.
Ich für meinen Teil hoffe, dass Regisseur Richard Valentine keine Filme mehr produzieren wird. Uwe Boll hätte das Thema nicht schlechter umsetzen können. Es bleibt mir also nichts anderes übrig, als den Bericht mit einem sogar noch unverdienten Stern abzuschließen und zu hoffen, dass niemand von euch noch auf die Idee kommt, die DVD zu erwerben.
29 Bewertungen, 4 Kommentare
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16.10.2011, 17:27 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSchöne Grüsse, Talulah
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10.10.2011, 11:11 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße v. Simone
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10.10.2011, 10:24 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße von der KATJA
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10.10.2011, 08:41 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~*
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