Die Bücherdiebin (gebundene Ausgabe) / Markus Zusak Testbericht
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Erfahrungsbericht von HEIDIZ
ein Kriegsschicksal nicht nur für Jugendliche
Pro:
siehe Text
Kontra:
siehe Text
Empfehlung:
Ja
Aus den Augen der kleinen Liesel, die mit so viel neuem konfrontiert wird, wird diese Kriegsgeschichte erzählt, von der ich euch heute berichten möchte.
Daten zum Buch:
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# Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
# Verlag: cbj (27. Februar 2008)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3570132749
# ISBN-13: 978-3570132746
# Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 13 Jahre
# Originaltitel: The Book Thief
# Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 15,8 x 4,6 cm
Preis: 19,95 Euro
Es ist wirklich ein dicker Wälzer, aber ich habe ihn mit großem Interesse und relativ schnell durchgelesen, weil man einfach gefesselt ist von der Schreibweise, dem Stil, der ausschmückend und erklärend wirkt und das Leben der Liesel bei ihren Pflegeeltern, mit ihren neuen Freunden und dem Juden in ihrem Keller äußerst spannend und zu Herzen gehend beschreibt. Man gewinnt die handelnden Personen sehr schnell lieb, besonders Liesel, ihren Pflegevater Hans Hubermann und eigentlich auch ihre Pflegemutter.
Die Bibliothek des Bürgermeisters hat man sehr gut vor augen, hier geht Liesel während des kalten Kriegswinters zum Lesen ....
Warum "Die Bücherdiebin" ???
Liesels erstes Buch, sie kann noch garnicht lesen ist ein Buch mit dem Titel "Handbuch für Totengräber" - sie findet es nach der Beerdigung ihres Bruders, versteckt und und lernt das Lesen gemeinsam mit ihren Stiefvater. Sie entdeckt die Freude und Liebe zu Büchern und immer, wo es geht, nicht oft, aber halt ab und an, stielt sie Bücher, weil sie sich sonst niemals ein Buch hätte leisten können.
Liesels Kindheit und Jugend während des schrecklichen Krieges werden nachgezeichnet.
Auch aus den Flammen holt sie ein Buch und aus der Bibliothek des Bürgermeisters.
Immer, wenn sie in den Luftschutzbunker müssen, freuen sich die Menschen schon, wenn Liesel aus ihren Büchern liest, so lässt sie auch die anderern Menschen aus der Nachbarschaft an ihren gestohlenen Werken teilhaben.
Sehr tiefsinnig und hintergründig finde ich diese Geschichte, sie fesselt den Leser und auf Grund der sehr zu Herzen gehenden aus ausschmückenden Schreibweise verliebt man sich in das Buch und kann es kaum aus den Händen legen.
Der Leser erfährt, wie es Liesels Freunden im Krieg ergeht, was passiert, als sie im Keller einen Juden verstecken, was passiert, als Vater Hans sich auf offener Straße für die vorbeimarschierenden Juden einsetzt ....
Die einzelnen Kapitel sind jeweils mit passenden Überschriften versehen.
Dieses Buch ist zwar als Jugendbuch deklariert, aber ich finde, Erwachsene haben ebensolchen Spass daran, dieses Buch zu lesen.
Auch wird die Freundschaft zwischen Liesel und dem Juden im Keller sehr herzlich beschrieben. Wie die beiden sich näher kommen, doch eigentlich so ungleich sind, aber irgendwie zueinander finden. Wie der Jude der kleinen Liesel Geschenke macht und umgekehrt.
Sehr interessant finde ich die Idee, den TODals Erzähler einer Geschichte zu wählen, zuerst muss man ein bisschen nachdenken, wie das gemeint ist, aber ich habe mich sehr schnell reingefunden, der Tod war ja während des Krieges ständiger Begleiter Tag für Tag und so erzählt er auch, wie nah er oftmals an Liesels und ihrer Bekannten und Verwandten Seite war. Ich finde dies sehr ansprechend und wirklich mal was anderes.
Viel wörtliche Rede und erklärende bildhafte Adjektive machen das Buch sehr lesenswert und man kann sich die Charaktere der Kinder und Erwachsenen im Buch super vorstellen und vor Augen führen.
Wie Liesel aus ihrer Sicht den Krieg mit all seinen Schrecken - mit dem Hunger, der Kälte und der Unwissenheit erfährt, wie sie mit ihren Freunden Äpfel stielt, um ein bisschen was zum Essen zu haben, wie sie ihren Stiefvater für das liebt, was er für sie tut, wie ihre Stiefmutter eigentlich so kalt ist, aber man sie trotzdessen irgendwie liebgewinnt, dies und vieles mehr - lest selbst - wird im Buch wiedergegeben.
Der Autor Markus Zusak ist 1975 geboren und lebt in Sydney. Man kennt von ihm sicher "DER JOKER" 2007 bekam er dafür den Jugendliteraturpreis.
Die Bücherdiebin ist eine Reminiszenz an die Geschichtgen seiner Eltern aus München und Wien während des Krieges. In diesem Jahr erhielt er dafür den Jugendliteraturpreis.
63 Bewertungen, 13 Kommentare
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13.10.2009, 11:52 Uhr von christianpirker
Bewertung: sehr hilfreichSehr guter Bericht! Liebe Grüße, Christian
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12.10.2009, 14:39 Uhr von tk7722
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr interessanter Bericht, liebe Grüße
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11.10.2009, 19:13 Uhr von liebes35
Bewertung: sehr hilfreichEin guter Bericht. LG Steffi
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11.10.2009, 16:18 Uhr von jenpitti
Bewertung: sehr hilfreichLG jenpitti
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11.10.2009, 11:38 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichViele Gruesse, mima007
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11.10.2009, 03:00 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich und liebe Grüsse
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10.10.2009, 20:28 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichein lesenswertes buch
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10.10.2009, 20:16 Uhr von testwriter
Bewertung: sehr hilfreichschöner bericht.. und schönes we noch lg
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10.10.2009, 15:23 Uhr von 2002bin14
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht Wünsche ein entspanntes Wochenende und eine gute neue Woche !
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10.10.2009, 13:56 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichgut gemacht...lg sigi
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10.10.2009, 13:54 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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10.10.2009, 12:59 Uhr von meerifan1
Bewertung: sehr hilfreichSchönes Wochenende und LG, Yvonne
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10.10.2009, 12:37 Uhr von Gozo-Bernie
Bewertung: sehr hilfreichwieder mal ein Gruss aus Catania, der Heimat von telestrada.it
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