Mestemacher Indische Wraps nach Chapatis Art Testbericht

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ab 6,81
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  gut

Erfahrungsbericht von Clau2411

°°° Jetzt wird’s mal indisch…. °°°

4
  • Geschmack:  gut
  • Kaufanreiz:  Verpackung

Pro:

Lecker, schnell und einfach zubereitet, mal etwas anderes

Kontra:

Nicht ganz günstig

Empfehlung:

Ja

Aloha,

vor einigen Jahren hat eine Freundin zu ihrem Geburtstag mal selbstgemachte Wraps angeboten. Die haben wir mit einer Art Chili con Carne und viel Gemüse gefüllt. Das hat richtig lecker geschmeckt, doch irgendwie habe ich das aus den Augen verloren. Dann waren wir vor kurzem bei einem Geburtstag, wo es eine kalte Variante mit Salat und Putenfleisch gab. Und da ich die Wraps ja bei McDonalds schon total liebe, bin ich schnell auf die Idee gekommen selber mal welche zu machen. Gesagt getan….Ab zu Marktkauf und dann erstmal geschaut, wo ich sowas finde. Bei der Brotabteilung bin ich dann fündig geworden. Leider gab es nur eine Sorte von fertig Wrap-Teig, aber so viel die Auswahl wenigstens nicht schwer ;-)
So habe ich also die „Mestemacher Indische Wraps nach Chapatis Art“ gekauft, ohne genau zu wissen, wonach die denn nun schmecken.
Und hier nun mein Bericht, damit ihr beim nächsten Einkauf schlauer seid ;-)

------ Optik ------

°°°Verpackung
Die Wraps sind zusammen in einer flexiblen Plastikfolie verpackt. Diese ist recht dick, aber durchsichtig, so dass man schon im Supermarkt einen ersten Eindruck bekommt.
Die Vorderseite ist sehr schön designed worden. In der Mitte steht in sehr großen geschwungenen Buchstaben „Wraps“ und darüber „Indische“.
In der linken oberen Ecke steht: „Ein delikates indisches Vollkornbrot zum Dippen, Füllen oder Belegen. Sowhol herzhaft als auch süß ein wunderbares Geschmackserlebnis.“
Unter der Bezeichnung Wraps steht dann noch in hellroter Schrift: „Delikate Fladen aus Weizenvollkornmehl nach indischer Chapatis-Art“.
Um diese Schrift herum, findet man viele Bilder mit indischen Gerichten, dem Wrapteig und einer indischen Dame mit dem typischen goldenen Schmuck.
Die Verpackung fällt auf jeden Fall sofort ins Auge, so bunt wie das ist.
Auf der Rückseite findet man alle wichtigen Infos zum Produkt, auf die ich weiter unten eingehen werde.

Leider kann man die Verpackung nicht wieder verschließen, weshalb man die restlichen Wraps entweder in eine extra Verpackung legen muss oder die Plastikverpackung sehr gut mit Gummiband oder anderen Verschlüssen schließen muss. Dann trocknet der Wrap-Teig auch nicht aus.

°°°Wrap
Die Wraps sind rund, sehen aber trotzdem irgendwie handgemacht aus, weil sie keine glatte Schnittkante haben. Außerdem ist der Teig etwas dicker, als ich es von zum Beispiel McDonalds gewohnt bin. Die Struktur ist recht „rau“ und „hügelig“. Wenn ihr euch das irgendwie vorstellen könnt ;-)
Der Teig ist beige-farben und man sieht lauter kleine dunklere Punkte, die die verschiedenen Weizen- und Getreidesorten darstellen können.
Alles in allem, sieht der Wrap sehr lecker aus und lädt zum Hineinbeißen ein ;-)

------- Allgemeines ------

°°°Preis
Für die 240g Wraps habe ich bei Marktkauf knapp über 2 € bezahlt. Dafür bekommt man leider nur 4 Scheiben. Ist nicht wirklich viel, wenn man mal für mehrere Leute kocht. Und Männer verputzen ja locker 2 gefüllte Wraps.

°°°Hersteller
Mestemacher GmbH
33332 Gütersloh
Deutschland
www.mestemacher.de

°°°Nährwerte
100g enthalten durchschnittlich
Energie: 1254 kj (298 kcal)
Eiweiß (Protein): 10,2 g
Kohlenhydrate: 40,6 g
Fett: 10,4 g

°°°Zutaten
Weizenvollkornmehl, Wasser, pflanzliche Öle, Säuerungsmittel (Zitronensäure, Apfelsäure), Emulgatoren: E471, E472e, E401 (pflanzlich), Salz, Zucker, Backtriebmittel (E500, E450), Konservierungsstoffe (E202, E282)

°°°Weitere Sorten
Auf der Internetseite habe ich noch die California Wraps Weizen gefunden.
„Dünne Fladenbrote zum Füllen und Einwickeln. Leichte Zubereitung in der Mikrowelle oder Pfanne.“

----------- Chapa…Was?? ------

Als ich das auf der Verpackung gelesen habe, war ich verwirrt: Chapatis-Art
Was soll das denn sein?? Ich bin ja nicht dumm und habe essens-technisch schon viel gehört, aber das war mir komplett unbekannt. Doch dank Wikipedia bin ich nun schlauer und ihr auch gleich:
„Chapati oder Roti ist ein indisches Fladenbrot. Es wird aus Chapatimehl, einer Vollkornmischung aus Gerste, Hirse und Weizen, hergestellt und ist das Hauptnahrungsmittel in Nordindien und Pakistan.
Chapatis sind von indischen Einwanderern auch nach Ostafrika gebracht worden und gelten in Kenia, Uganda und Tanzania unter dem selben Namen als einheimisches Essen.
Zur Herstellung wird Chapati- oder Weizenvollkornmehl mit Wasser, etwas Ghee oder Öl und Salz zu einem Teig verarbeitet, nach dem Ruhen dünn ausgerollt und trocken in einer Pfanne von beiden Seiten kurz gebacken.
Eine Variante sind Tanduri Chapatis. Bei ihnen wird der ausgerollte Teig mehrmals mit Ghee bepinselt, zusammengeklappt und wieder ausgerollt, so dass das Ergebnis an Blätterteig erinnert. Sie werden zu Tanduri-Gerichten serviert.
Weitere indische Fladenbrote sind Puri, das aus dem gleichen Teig besteht wie Chapati, aber frittiert wird, Nan und das scharf gewürzte Papadam.
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Chapati“

--------- Zubereitung -------

Die Wraps kann man unterschiedlich zubereiten.
In der Mikrowelle bei 700 Watt für 20 Sekunden, im Backofen bei 200 °C für 1 Minute oder in der Pfanne von beiden Seiten je 1 Minute.
Ich habe sie bisher einmal in der Pfanne warm gemacht, um daraus Wraps zu machen. Dabei bleiben sie aber schön biegsam und werden nicht brüchig, was ja beim Zusammenrollen der Wraps recht wichtig ist.
Ein anderes Mal habe ich einen Wrap in kleine Streifen geschnitten, um sie direkt mit meinem Chili con Carne zu verrühren. Somit habe ich sie quasi im Topf erwärmt.
Beides geht sehr gut und da der Teig ja schon fertig zubereitet ist, muss man ihn ja nur noch erwärmen und nicht irgendwie garen.
Also sehr, sehr einfach!!!

Was man dann mit dem warmen Wrap macht, ist jedem ja selber überlassen. Ich fülle den gerne mit warmen Chili con Carne. Man kann den Wrap aber auch kalt mit Salat, Gemüse und Hühnchen zubereiten. Oder ich schnippel auch gerne ein paar Stückchen direkt ins Chili, um es abzuschwächen und das gewisse etwas hineinzubringen. Denn die Wraps haben ja schon einen Eigengeschmack.

------- Rezeptidee -------

Bisher habe ich ja immer meine Eigenkreationen zubereitet, doch im Internet auf der Mestemacher Homepage habe ich ein sehr interessantes Rezept gefunden, was ich demnächst auf jeden Fall mal ausprobieren werde. Und damit ihr auch gleich Appetit bekommt:

„Wraps mit Hähnchenbrust und Erdnusssauce „

für 4 Wraps

2 Hähnchenbrustfilets
1 Limette
2 EL Erdnussmus
125g Magerjoghurt
1 TL scharfe chinesische Chilisauce
2 EL Öl
4 große Blätter Kopfsalat
Salz

1. Hähnchenbrust waschen, trocknen und in schmale Streifen schneiden.
2. Limette auspressen und darüber geben, gut vermengen, etwas ziehen lassen.
3. Öl in einer Pfanne erhitzen, das Fleisch darin schnell knusprig braten, salzen und pfeffern.
4. Erdnussmus in einer Schale mit Magerjoghurt und Chilisauce mischen, mit Salz abschmecken.
5. Kopfsalatblätter waschen, trocknen und in Streifen schneiden.
6. Nach Packungsinhalt die Wraps zubereiten und in Stücke schneiden.
7. Salatstreifen, Fleisch und Erdnusssauce mischen und zu den Wraps servieren.
Zubereitungszeit: 40 Minuten


-------- Meine Meinung -----------

°°°Zubereitung/Verarbeitung
Wie ich ja schon geschrieben habe, sind die Wraps auf viele verschiedene Wege zu erwärmen und da sollte doch für jeden was dabei sein. Einfacher als nur erwärmen geht es wohl nicht.
Der Teig lässt sich sehr gut verarbeiten, weil er trotz der dicke und Grobheit, Geschmeidig bleibt und beim Zusammenlegen der Wraps nicht bricht. Das wäre ja auch wirklich nervig. Schließlich soll die Füllung ja drin bleiben.

°°°Duft
Die Wraps haben einen sehr starken Eigengeruch. Sie riechen sehr stark nach Getreide. Nach Weizen und Roggen und auch ein bisschen nach indischen Gewürzen. Das ist schwer zu beschreiben, aber wer schonmal indisch gegessen hat, wird wissen was ich meine. Und ich meine nicht nur Curry.
Jedenfalls riecht der Teig sehr gut und authentisch.

°°°Geschmack
Wenn man so ohne Füllung oder Beilage in den Teig beißt schmeckt er einfach nur stark nach groben Getreide und ist sehr trocken. Das ist aber ja auch nicht Sinn der Sache.
Wenn man ne schöne Füllung mit Sauce und/oder knackiges Gemüse hinzufügt, schmeckt es gleich schon viel besser. Es harmoniert meiner Meinung nach sehr gut mit Chili con Carne, weil die Schärfe durch den Wrap etwas abgeschwächt wird und der Weizengeschmack sehr gut passt.
Wer einen „glatten“ Teig haben möchte ohne grobere Weizenstückchen, sollte allerdings zu anderen Wraps greifen. Mich stört das nicht, ich finde es eher sehr angenehm und lecker.

Fazit: Ich kann die Wraps sehr empfehlen, weil sie einen guten Eigengeschmack haben und sich gut Verarbeiten lassen.

LG Eure Claudia

PS: Für Bewertungen und Kommentare bin ich wie immer dankbar!

27 Bewertungen, 7 Kommentare

  • nobody129

    07.11.2008, 21:30 Uhr von nobody129
    Bewertung: sehr hilfreich

    ein schöner bericht, und liebe grüße aus niedersachsen.... nobody129

  • anonym

    12.08.2008, 13:09 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße Edith und Claus

  • anonym

    12.08.2008, 10:04 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH für deinen guten Bericht.LG Bernd

  • swissghostly

    12.08.2008, 00:42 Uhr von swissghostly
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr schöner Bericht

  • Estha

    12.08.2008, 00:11 Uhr von Estha
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße

  • ayka

    11.08.2008, 23:45 Uhr von ayka
    Bewertung: sehr hilfreich

    netter Bericht,liebe grüsse

  • SDaniel

    11.08.2008, 23:42 Uhr von SDaniel
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ausfürhlicher Bericht LG