Rezept zum Verlieben (DVD) Testbericht


Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
Erfahrungsbericht von DukeNukem
Perfekt vermischte Zutaten...
Pro:
Aaron Eckhart, Story
Kontra:
Das Ende
Empfehlung:
Ja
Man nehme:
Eine wundervoll anzusehende, talentierte Schauspielerin und vermischt das Ganze mit einem etwas kantig aussehenden Darsteller, den man sonst eigentlich nur vermehrt aus Actionfilmen kennt, aber interessanterweise bei romantischen Komödien, wie dieser hier, eine bessere Figur macht. War für mich persönlich auf alle Fälle das Überraschendste an diesem Film.
Kombiniert wird dieses, an sich schon sehr zuckerhaltige, Filmrezept noch schlussendlich mit einer der süßesten Jugenddarstellerinnen, die ich jemals in so einem filmischen Machwerk mir ansehen durfte.
Um den Diabetes verursachenden Mahl aber noch etwas Schärfe zusätzlich zu verleihen, streut man noch eine schwer verdaubare Story hinzu, in der es um ernsthafte Themen geht, wie beispielsweise der tragische Verlust der eigenen Mutter.
Voilà, fertig ist der Film „Rezept zum Verlieben“, der, im Gegensatz zu den Meinungen vieler, meiner Ansicht nach die genau perfekt zusammengestellte Prise Kitsch beinhaltet, ohne jemals zu diesem komplett abzugleiten.
Zuerst einmal kurz die Geschichte hierzu erzählt, die sehr schnell von den Lippen geht.
Catherine Zeta-Jones spielt hier eine Frau, deren Leben rein nur aus dem Kochen bestand und in Zukunft auch bestehen wird. Leider hat diese, seit der Kindheit an, große Leidenschaft so eine Art Dachschaden bei ihr verursacht, so dass sie von ihrem eigenen Boss dazu gezwungen wird, eine Therapie bei einem Psychologen zu machen. Hilft nicht so richtig, denn auch ihren Therapeuten bekocht sie mit viel Hingabe zum genüsslichen Detail.
Das, für sie, so perfekte Leben gerät allerdings sehr schnell aus den Fugen, als sie erfährt, dass ihre Schwester mitsamt Tochter auf den Weg zu ihr einen folgenschweren Autounfall hatte. Das traurige Ergebnis daraus, ist der Tod der Mutter, Zeta-Jones Filmschwester.
Die Waise und Catherine Zeta-Jones müssen ihr Bestes daraus machen und von nun an lernen, erstens den Tod der Mutter/Schwester zu verkraften und zweitens selbst miteinander auszukommen. Gar nicht so einfach für beide Parteien, denn unsere leidenschaftliche Köchin pflegt normalerweise keine sozialen Kontakte, bei ihr Zuhause schon gar nicht, und dann auf einmal die Verantwortung für ein Kind tragen.
Leider ist dies nicht ihr einziges Problem, denn klammheimlich hat ihre Chefin einen neuen Hilfsküchenchef eingestellt, der sehr interessiert an unserer Hauptrolle ist, diese ihn aber verachtet, aber nur anfangs.
Ohne jetzt zu viel verraten zu wollen, aber ein jeder von euch kann sich jetzt sicher denken, wie der Film höchstwahrscheinlich für die beiden Köche ausgehen wird.
Ja, natürlich. Diese romantische Komödie ist sehr vorhersehbar, aber interessanterweise spielt es hier, so sehe ich es jedenfalls, keine Rolle, denn die drei Darsteller und das Ambiente um sie herum (Restaurant) sind dermaßen bezaubernd, dass man einfach vor lauter Dahinträumerei nicht mehr an irgendwelche technische oder logische Mängel denkt, wie es sonst bei Ansehen eines Filmes der Fall ist.
Wie bei einem Kochrezept ist nicht das, bereits bekannte, Ergebnis ausschlaggebend, sondern der Weg dahin ist spannend, witzig, intelligent, und birgt auch so manche Gefahren, Abenteuer mit sich, so wie eben bei dem Film „Rezept zum Verlieben“.
Catherine Zeta-Jones macht ihre Sache sehr gut. Sie ist wie immer die perfekte Wahl für die Rolle der eigensinnigen, stark strukturiert lebenden Frau, der man im Gesicht aber immer wieder anmerkt, dass ihr doch im Leben irgendetwas fehlt.
Wie bereits vorhin erwähnt, ist der Schauspieler Aaron Eckhart eine echte Überraschung für mich in diesem Film gewesen. Bisher kannte ich ihn nur aus Thrillern beziehungsweise Actionfilmen. Hier schlägt er mal den Weg der romantischen Komödie ein, und beweist, dass er dies sogar besser spielen kann, als seine Haudrauf-Action-Helden, oder mehr die Schurken, denn eigentlich wird er immer für Letzteres gecastet. Obwohl in manchen Szenen sein Schauspiel dennoch etwas hölzern wirkt, ist es, als Gesamtes betrachtet, dennoch sehenswert und bringt sehr gekonnt seine liebevolle, romantische Seite zum Ausdruck.
Mein einziges Manko an diesem Film ist leider das Ende. Das Wort „leider“ muss man hierbei doppelt betrachten, denn es gibt sicherlich Leute, die diesen Film noch nicht gesehen haben, also möchte ich an dieser Stelle LEIDER nicht zu viel verraten.
Beim Ende dieses Films hat man leider zu viel Schlagsahne darauf gesprüht und es wurde zu süß, sprich in diesem Fall zu kitschig. Wenn sie gemeinsam mit ihm in eine andere Stadt gezogen wäre oder er mit ihr gemeinsam wieder ins Restaurant zurück kommt, das wäre für mich ein wundervoll endender Traum gewesen, aber so behält dieses filmische Rezept leider einen bitteren Beigeschmack.
Fazit:
Trotz des Endes auf jeden Fall ein Film zum Träumen und gedanklichen Genießen.
36 Bewertungen, 8 Kommentare
-
01.10.2010, 00:55 Uhr von Volker111
Bewertung: besonders wertvollschließe mich allen netten Wünschen an.
-
06.08.2010, 10:59 Uhr von testwriter
Bewertung: sehr hilfreichG***L :)
-
11.06.2010, 12:12 Uhr von Lakisha_1
Bewertung: sehr hilfreichsh... würd mich über deine gegenlesung freuen. lg
-
11.06.2010, 01:21 Uhr von alicia_
Bewertung: besonders wertvollBW, werde mich über Gegenleistungen freuen, LG aus Köln
-
10.06.2010, 23:11 Uhr von Surferboy03
Bewertung: besonders wertvollKlasse Bericht, BW von mir! PS: Würd mich sehr über Gegenlesung freuen ;) PPS: Wer will Leserunde 18:18??
-
10.06.2010, 22:10 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg. ^^^^^^^^^^^^^petra
-
10.06.2010, 19:41 Uhr von Sonja_483
Bewertung: sehr hilfreichsuper bericht würde mich über eine Lesung freuen ; )
-
10.06.2010, 18:49 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß
Bewerten / Kommentar schreiben