Von Anfang an Testbericht

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ab 15,95
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Erfahrungsbericht von knopfi

Für die schwachen Momente im Leben

Pro:

schöne Balladen, lehrreich, Preis

Kontra:

es fehlen Klassiker

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe User,

es ist nicht einfach, sich jeden Tag im Leben gut zu fühlen, prima drauf zu sein oder sich den Anforderungen seiner Mitmenschen anzupassen. Man tut es und in der Regel passt es auch. Doch dann gibt es Tage, an denen man sich einfach mies fühlt, jedem aus dem Weg geht, um einfach sich selbst die Zeit zum Nachdenken geben.


„Es war ein Lied, das mir damals als Zehnjähriger im Ohr hängen blieb…“

Im Fachjargon würde man wohl von einer Depression reden. Vielleicht ist es eine, vielleicht auch nicht. Doch man braucht diese Zeit für sich selbst, um im eigenen Mitleid zu versinken, sich mal auszulassen, in sich zu gehen und über das vorhandene Problem zu grübeln, damit schnellst möglich eine Lösung kommt.
Auch ich werde von diesem Leiden nicht verschont. „Leiden“ ist vielleicht etwas zu arg ausgedrückt, dennoch ist es ja indirekt eins; vielleicht sollte man eher von einem Zustand reden. Und so verkrieche ich mich in mein Zimmerlein, stelle das Telefon ab und such die Musik heraus, mit der ich seit Jahren schon diese Zustände verarbeite.

Wieso auch immer es gerade Juliane Werding ist, die mir hilft aus diesem depressiven Tag noch etwas Nützliches zu kreieren, kann ich euch nicht sagen. Vielleicht ist es ihr stimmliches Können, die faszinierenden Texte die zum Nachdenken anregen odervielleicht ist es aber auch die depressive Stimmung, die sie mit ihren Liedern verbreitet. Ich weiß es nicht! Es ist im Grunde genommen auch egal. Ihre Musik hilft zumindest, das ist es ja auch, worauf es ankommt. Und dies schon seit Jahren.
Es ist allerdings nicht so, dass ich alle Kreationen der Sängerin auf CD habe und sie nun herunterdudele, nein, im Gegenteil, ich besitze gerade einmal ein einziges Album und dies schon seit Jahren: „Von Anfang an“. Irgendwie ein richtungweisender Name, denn ich habe mir die Scheibe bereits Anfang der Neunziger zugelegt, als ich als junger Knopf aufbrach, um frustriert mein schwer verdientes Azubi-Gehalt unter die Leute zu bringen. Ich stieß also damals im Laden auf die CD, begrub meine Lauscher in die Hörprobe und konnte nicht wiederstehen. Mein Entschluss stand und auf einmal wusste ich, wieso ausgerechnet Juliane Werding mir diesen Tag retten sollte: Erinnerungen!

Es war ein Lied, das mir damals als Zehnjähriger im Ohr hängen blieb. Der „NDR“ galt wie das Westfernsehen als Schund und feindlich und genau dies war der Grund, weshalb ich den Sender hörte. Und er spielte den Song damals rauf und runter. Es war „Das Würfelspiel“. Wie im Film sitzt man mittendrin und schaut sich im Geiste die besungenen Szenen an, leidet mit und kann es kaum fassen. Ein Lied, das mich noch heute fasziniert. Doch eben als Zehnjähriger macht man sich seine Gedanken, grübelt über das Lied, den Text und die Melodie nach und jeder Song von Juliane Werding klingt auf einmal (egal wie die Kumpels darauf reagierten) fantastisch. Das Schlimmste: In all den Jahren die vergingen, lief der Song zwar im Radio, doch in Form von Eigentum konnte ich diesen Song bis zu diesem Tage nicht wirklich bekommen.
Diesem Lied also, hat es Juliane Werding zu verdanken, dass ich, wenn ihre Lieder im Radio liefen, genauer hinhörte, mir den einen oder anderen Song merkte und mir diese Lieder zur Melancholie werden ließ.
Und so wechselte das Album im CD-Format damals seinen Besitzer. Seinerseits werde ich wohl etwas mehr als die heutigen € 10,00 bei Amazon.de bezahlt haben, zudem ich es ja noch zu D-Mark-Zeiten gekauft hatte. Aber es ist schön zu sehen, dass es die Scheibe immer noch zu kaufen gibt.


=== „Juliane Werding ist kein Weltstar…“ ===

Doch wer ist eigentlich die Gute, um die es hier geht?

Juliane Werding ist kein Weltstar. Die heute 53-jährige aus Essen ist vorwiegend im deutschsprachigen Raum bekannt und singt ihre Songs ebenfalls in Deutsch. Die Karriere der heute 53-jährigen begann 1970 bei einer TV-Show namens „Talentschuppen“, die der Südwestfunk ausstrahlte. Wie auch immer dieser Song hieß, es war ein Song von Udo Jürgens. Ein Plattenvertrag folgte. So richtig bekannt wurde sie durch eine Cover-Version von „The Night They Drove Old Dixie Down“ der Band „The Band“, der als „Am Tag als Conny Kramer starb“ um komponiert wurde. Ihr allererster Hit, der unter die Haut geht.
Im Laufe der Jahre komponierten zig bekannte Größen ihre Hits, wie zum Beispiel Harald Steinhauer, Reinhold Heil oder Gunter Gabriel. Witzig ist, dass sie eigentlich sehr viele alte Welthits wie zum Beispiel „You got it“ (Roy Orbison) oder „Moonlight Shadow“ (Mike Oldfields) gecovert hat und auch erfolgreich mit ihnen wurde. Zwar auch hier nur im deutschsprachigen Raum, aber immerhin. Die Hitparade im ZDF mochte sie.
Noch heute ist Juliane Werding im Musikbusiness tätig, bringt hier und da ein neues Album raus, aber ehrlich gesagt, in dieser Hinsicht bin ich alles andere als up to date. Mir persönlich dient „Von Anfang an“ als melancholisches Highlight an schlechten Tagen und es vollzieht seinen Job sehr gut.

Auf dem Front - Cover der CD ist die Gute sogar zu sehen. Natürlich in jüngeren Jahren. Immerhin stammt die Scheibe aus dem Jahr 1993, für manche Menschen schon die Steinzeit. Typisch dem Outfit von Schlageralben hat man sich damals Zwecks auffälligem Design und netter Aufmachung keine Gedanken gemacht. Die Sängerin beugt sich auf einem Glastisch in die Kamera, lächelt ein wenig. Die wichtigsten Details hat man selbstverständlich notiert. Lediglich „von Anfang an…“ fällt ein wenig aus dem Rahmen, da sich die Schreibweise leicht vom Grammatikalischen abweicht. Die Info „Ihre größten Erfolge aus den ersten 15 Jahren“ hat man an die unterste Kante verbannt.
Auch die Rückseite des Covers bietet nicht viel Einfallsreichtum. Eine Abfolge der sechzehn Titel, die Auflistung der Marken- und Produktionsrechte, sowie ein verschwommener Hintergrund mit bunten Punkten, die leicht an Bühnenstrahler erinnern.
Ebenso unspektakulär ist das nicht vorhandene Booklet. Lediglich zwei Seiten mit kleinen wegweisenden Hintergrundinformationen über die Sängerin und die obligatorische Auflistung jedes einzelnen Songs und deren Urheber und Produzenten. Okay, war eine andere Zeit damals, in der solche Highlights offensichtlich noch nicht im Programm waren.


=== „Komm, hilf mir durch die Einsamkeit…“ ===

Und nun dudelt die Scheibe seit langer Zeit die Liedchen ab und ich folge gedankenverloren den Texten, um letztendlich in meinen eigenen Gedanken zu versinken.


1)„Nacht voll Schatten“ (3:07
Bereits das Original von Mike Oldfield „Moonlight Shadow“, gesungen von Maggie Reilly, ist eine Wucht. Juliane Werdings Version stützt sich nicht nur in der Melodie stark auf das Original, sondern auch der Text liegt dem sehr nahe. Ein alptraumhaftes Erlebnis muss eine Frau erleben, als sie ihren geliebten Freund durch eine tödlichen Streit durch einen Schusswechsel verliert. Sie kann dieses Ereignis einfach nicht verarbeiten und träumt davon, ihn irgendwann wieder „auf dem anderen Ufer der Nacht“ in die Arme schließen zu können.
Mit „Nacht voll Schatten“ ist eine wunderbare Coverversion gelungen, die hervorragend von Juliane Werding interpretiert wird. Die Gitarre, die mitsamt des Schlagzeuges die Melodie des Liedes bilden, bilden die besten Voraussetzungen für einen Ohrwurm – ganz dem Original!

2) „Geh nicht in die Stadt“ (3:11)
Die Nachfolge-Single von „Nacht voll Schatten“, die sich 1984 in den deutschen Charts auf Platz 42 festsetzte. Eine Ballade, die mehr von klassischen elektrischen Gitarrenklängen und dem Schlagzeug vordergründig beeinflusst werden. Der Synthesizer vollzieht die letzten Klänge im Hintergrund. Wie hart das Leben sein kann und wohin es führen kann, wenn man wirtschaftlich verzweifelt ist, beschreibt dieser Song.

3) „Sonne auf der Haut“ (3:47)
Auch hier wurde Mitte der Achtziger an der Coverschraube gedreht. Dieses Mal musste Nik Kershaws „Wouldn´t it be good“ daran glauben. Jeder kennt den Klassiker mit den rockigen Tönen der E-Gitarre, begleitet von den glöckchenartigen Tönen des Keyboards. Die gute, alte, zerbrochene Liebe ist der Faktor, um den es hier geht. Ja, ja, man sieht Jahre später die Rivalin wieder, die einem die große Liebe ausgespannt hat und versinkt in Erinnerungen. ich würde den Song nun nicht gerade als Highlight in Werdings Karriere zählen, dennoch, er gehört einfach dazu.

4) „Drei jahre lang“ (4:00)
„Sechs Uhr früh, jetzt sperr´n sie die Zelle auf, dann beginnt der vorgeschriebene Tageslauf -“ – So beginnt „Drei Jahre lang“ und die erste Gänsehaut bildet sich. Ein Lied, dass Juliane Werding so gefühlsstark wieder gibt, das ein weiterhören Pflicht ist. Eine Frau sitzt zu Hause und schreibt den ersten Brief an ihren Mann, der gerade eine dreijährige Freiheitsstrafe angetreten hat. Gefühlvolle Zeilen, die im Grunde genommen, durch eine lapidare Melodie begleitet werden – aber bestens passt. Tolle Ballade, die auch schon ihre 24 Jahre auf dem Buckel hat.

5) „Lohn der Angst“ (3:21)
Hier tauchen bereits die typischen Klänge aus den Achtzigern auf, die an ein Schlagen auf Stahlambosse erinnern und den Hintergrund bevölkern. Eine etwas schnellere Ballade, in der es um die Angst einer Frau geht, ihren Mann, der offenbar einen harten, gefährlichen, nächtlichen Job ausübt, am Morgen nicht wiederzusehen. Sie kann es kaum erwarten, wenn er wieder bei ihr liegt und bezeichnet dann dieses Glücksgefühl aus „Lohn der Angst“.

6) „Stimmen im Wind“ (4:18)
Es gibt wohl weniger Menschen, an denen dieser Hit vorbeigegangen ist. „Stimmen im Wind“ ist wirklich einer der Songs, mit denen Juliane Werding berühmt geworden ist. Hier beweist sie, wie rührend man einen einfachen Song besingen, ihn zum Ohrwurm machen und anschließend zum Klassiker werden lassen kann. Eine seichte Melodie, die von Keyboard-Melodien dominiert wird, erweckt den Anschein, dass die Sängerin mehr im Hintergrund singt, was der vorhandene Nachhall der Stimme noch verstärkt. Wieder einmal ist es die zerbrochene Liebe, um die es hier geht…

7) „Sehnsucht ist unheilbar“ (5:14)
Man kann an der doch recht hohen Dauer des Songs erkennen, dass es sich hier um eine Ballade der langsamen Art handelt. Seichte Beats des Schlagzeugs, wieder einmal gepaart mit der elektrischen Gitarre und verschiedenen Begleitmelodien des Keyboards.
Eine Frau kommt mit ihrem Leben einfach nicht zurecht. Zu schnell ist aus ihr die typische Familienfrau geworden. Einkaufen, Kinder hüten, Essen kochen, Ehemann beglücken. Sie hat einfach noch zu viele Träume, die es zu erfüllen gilt und gibt sich der Überlegung hin, ein neues Leben zu beginnen.

8) „Das Würfelspiel“ (3:13)
Von mir aus könnte dieser Song in der Zeit verlängert werden und somit ewig gehen. Er führte mich zu Juliane Werding und ihren sentimentalen Texten. Er war es, der mir bereits in jungen Jahren klar machte, wie schnell das Leben vorbei sein kann und welche kuriosen Zufälle es geben kann. Mit dem „Würfelspiel“ begann für mich ein Abschnitt des Nachdenkens. Wenn ihr die Ballade mal hört, ihr werdet sehen, es ist ein wunderbares Lied, das einfach unter die Haut geht. Man muss es bestimmt mehrmals hören, um den Text zu verdauen und immer und immer wieder gibt es etwas Neues; sei es im Text oder in der Melodie, die im Übrigen ihren bestimmten Stil durch ein Saxophon im Refrain erhält. Noch heute reißt mich dieser Song immer wieder in die gewisse Stimmung, definitiv kein Partykracher!

9) „Vielleicht irgendwann“ (4:33)
Hier spielt die Akustikgitarre wieder eine gewichtige Rolle, das Schlagzeug betont den Rhythmus und eine Rassel gibt den Kick. Ein Lied, dass ein Leben beschreibt, in dem wohl keine Frau stecken möchte. Vom Ehemann verlasse, allein mit den Kindern und auf eine erneute Liebe besteht kaum eine Chance, da sie nicht ausgehen kann. Ihr bleibt nur noch zu träumen… Ein schöner Song, der bereits 1987 geschrieben wurde.

10) „Komm, hilf mir durch die Einsamkeit“ (4:20)
1976 schob sich dieser Song in die deutsche Hitparade, einer der Anfangssongs von Juliane Werding, der heutzutage kaum noch gespielt wird. Selbst ich kenne ihn nur durch dieses Album. Das Stück wird durch eine leichten Bass und volle Violinenklänge bestimmt, die letztendlich durch eine Akkustikgitarre unterstützt werden. „Komm, hilf mir durch die Einsamkeit“ ist als eine Art Schlaflied aufgebaut. Zu recht, denn es geht auch um Schlaflosigkeit, die eine junge Frau befällt, die in ihrer Not einen Mann anruft und ihn um Hilfe bittet.

11) „Man muss das Leben nehmen wie es ist“ (3:24)
Ein fröhlicher Song, im Country-Stil: Banjo, Mundharmonika, Tuba, seichter Bass. Schöner Song, der sich ein wenig an den liebestollen Sunnyboys rächt. Nichts Weltbewegendes, aber der Song bringt etwas Schwung auf das Album und lockert die Stimmung auf. Immer gut.

12.) „Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst“ (3:15)
Ja, den Titel muss man sich wirklich zwei bis dreimal zu Gemüte führen, damit man ihn irgendwie aussprechen und verstehen kann. Wieder eine etwas fröhlichere Nummer ganz im Trucker-Stil, betont durch Schlagzeug-Beats. Tja, und auch hier lässt eine junge Dame die Herren der Schöpfung blass aussehen. In einer Kneipe trinkt und spielt sie eine männliche Skatrunde in Grund und Boden. Vor vierunddreißig Jahren ein riesiger Hit. Platz Vier in Deutschland und sogar Platz drei in der Schweiz!

13) „Kinder des Regenbogens“ (3:25)
Steffi, ein Teenager aus den Siebzigern, verkracht sich mit ihren Eltern und reist aus. Sie findet bei den „Kindern des Regenbogens“ – einer Gruppe Jugendlicher – Unterschlupf. Sie genießt die Zeit, in der Gesetze ungültig sind und man gemeinsam in Frieden leben kann. Doch die Gesellschaft sieht es anders…
Eine typische Nummer aus den Siebzigern, die mich ein wenig an die Greenpeace-Generation erinnert. Handgemachte Instrumente, die die Sängerin mit den langen, blonden Haaren unterstützen, ein Blasorchester bringt Stimmung in den Song. Der typische Lagerfeuer-Song für genau diese Generation.

14) „Wildes Wasser“ (4:03)
Es wird wieder ruhiger. „Wildes Wasser“ ist eine Nummer aus dem Jahr 1973 und beschreibt die damaligen Probleme, die ein junger Mensch haben kann, der mit den Problemen des Lebens klar kommen muss. Sie besingt und beschreibt das Leben als wildes Wasser, das auch ab und zu mal ruhig sein kann.
Ruhige Klänge, in denen Streichinstrumente eine große Rolle spielen, im Refrain setzt sogar ein Blasorchester ein. Und immer wieder erinnert der Song an die Musik der wilden Siebziger…

15) „Die Antwort weiß ganz allein der Wind“ (3:55)
In diesem Klassiker werden die ewigen, unerklärbaren Fragen der Welt genannt. Warum zum Beispiel herrscht Krieg? Wieso leiden so viele Kinder an Hunger? Schon damals, in den Siebzigern, kannte man bereits die Fragen, die wir uns immer noch stellen. Und des Rätsels Lösung? „Die Antwort weiß ganz allein der Wind“… Ein leiser Song, in dem die Akkustikgitarre dominiert, eine Flöte trötet im Hintergrund. Ein typisches Lied für ein Lagerfeuer…

16) „Am Tag, als Conny Kramer starb“ (3:23)
Der Startsong der Juliane Werding berühmt machte ist die Cover-Version nach Joan Baez („The Night They Drove Old Dixie Down“) und ging in die Geschichte ein. Werding besingt eine junge Liebe mit einem Jüngling namens Conny Kramer. Ein allseits beliebter junger Mann, der auf die schiefe Bahn gerät und mit Drogen in Konflikt gerät, die ihm schließlich zum Verhängnis werden.
Ein sehr gefühlvolles Lied, der ungemein durch die Vielfalt der Instrumente auffällt. Die Gitarre im Vordergrund, wird zum Beispiel eine Fahrradklingel verwendet. Eine witzige Idee, die wahrscheinlich auch nur in den Zeiten zu Greenpeace verwendet wurden.


=== „Fazit“ ===

Und so endet die musevolle Compact-Disk und hinterlässt eine dezente Ruhe, gepaart mit einer unheilvollen Stimmung. Hätte ich jetzt Kerzen, dann wäre die Aura wohl perfekt. Nein, so schlimm ist es nun auch wieder nicht!

„Von Anfang an“ ist keine CD, die rockt oder der absolute Partyreißer ist. Nein, sie bewirkt eher das Gegenteil. Mit klaren Texten, einem Hauch Ironie, etwas Geschichte und nachdenklicher Stimmung besingt Juliane Werding hier ihre größten Songs, leicht sortiert dem Alter nach. Es sind nicht alle Lieder vertreten, die ihre Karriere bestimmt haben, obwohl der gewählte Zeitraum denen entsprechen würde. Schade, denn „Tränen im Ozean“, „Tarot“ oder „Nacht voll Schatten“ hätten dem Album gut getan. Während das Äußerliche der CD nicht unbedingt der Renner ist, sind die sechszehn Songs auf der CD wirklich grandios und eine gute Wahl. Sie tun ihr Werk und helfen ein wenig beim Abbau der miesen Stimmung. Nach dem Ablauf der sechszehn Songs sollte man die Scheibe wiederholen lassen, jegliche andere Musik dürfte den Strick bedeuten…grins…

Für runde achtzehn Euro ist die Scheibe tatsächlich noch bei www.amazon.de erhältlich und ein gutes Stück musikalischen Zuwachs im CD-Regal zwischen AC/DC und Adiemus. Auch wenn die Musik von Juliane Werding nicht gleich die Erwartungen der Kumpels von nebenan erfüllen, insgeheim hören auch sie es zu Hause. Somit kann ich guten Gewissens der „Best-Of“- Scheibe die volle Punktzahl verpassen und demnach die Kaufempfehlung.

©knopfi.de´09

105 Bewertungen, 29 Kommentare

  • cleo1

    12.02.2010, 13:49 Uhr von cleo1
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr schöner Bericht. Freue mich immer sehr über Gegenlesungen. LG cleo1

  • SweetPiccolina

    15.12.2009, 12:55 Uhr von SweetPiccolina
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr schön geschrieben lg

  • liebes35

    15.09.2009, 12:11 Uhr von liebes35
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein guter Bericht. LG Steffi

  • giselamaria

    12.08.2009, 15:22 Uhr von giselamaria
    Bewertung: besonders wertvoll

    toll beschrieben!! bw - LG Gisela

  • Yvettte

    09.08.2009, 01:50 Uhr von Yvettte
    Bewertung: besonders wertvoll

    Für mich ist sie ein Weltstar ! Und Dein Bericht ist prima !!

  • Wuschel11

    07.08.2009, 21:12 Uhr von Wuschel11
    Bewertung: sehr hilfreich

    super beschrieben lg

  • Elfenfrau

    03.08.2009, 21:40 Uhr von Elfenfrau
    Bewertung: besonders wertvoll

    Besser geht es nicht. Tolle Vorstellung. Lg Elfi

  • christianpirker

    02.08.2009, 13:06 Uhr von christianpirker
    Bewertung: sehr hilfreich

    Toller Bericht! Liebe Grüße, Christian

  • Baby1

    23.07.2009, 13:12 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    .•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.

  • RuHe2310

    14.07.2009, 01:00 Uhr von RuHe2310
    Bewertung: besonders wertvoll

    wer kennt Juliane Werding nicht - bw und vlg

  • MasterSirTobi

    13.07.2009, 19:28 Uhr von MasterSirTobi
    Bewertung: sehr hilfreich

    Nicht schlecht, Herr Specht. SH und LG

  • krullinchen

    12.07.2009, 18:26 Uhr von krullinchen
    Bewertung: besonders wertvoll

    Liebe Grüße, Bine.

  • anonym

    10.07.2009, 10:41 Uhr von anonym
    Bewertung: besonders wertvoll

    Ein sehr gut durchdachter Bericht mit vielen Infos. Gruß Leseratee.

  • Puenktchen3844

    10.07.2009, 01:31 Uhr von Puenktchen3844
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein guter Bericht. LG

  • hjid55

    09.07.2009, 00:18 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr hilfreich und liebe Grüße Sarah

  • Kleinnightwish

    07.07.2009, 14:06 Uhr von Kleinnightwish
    Bewertung: besonders wertvoll

    ganz viele liebe grüße von der angi ;)

  • leflole

    07.07.2009, 13:27 Uhr von leflole
    Bewertung: besonders wertvoll

    Super Beschreibung! LG Lexi

  • Gozo-Bernie

    07.07.2009, 12:02 Uhr von Gozo-Bernie
    Bewertung: besonders wertvoll

    bw und Gruss aus der Heimat von telestrada.it

  • tk7722

    07.07.2009, 11:18 Uhr von tk7722
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein sehr schöner Bericht, liebe Grüße

  • willma1984

    07.07.2009, 11:11 Uhr von willma1984
    Bewertung: besonders wertvoll

    Toller Bericht! LG willma1984 :)

  • ronald65

    07.07.2009, 10:51 Uhr von ronald65
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg

  • rob1980

    07.07.2009, 01:29 Uhr von rob1980
    Bewertung: sehr hilfreich

    toller bericht....lg rob1980

  • moneymaker2

    07.07.2009, 00:59 Uhr von moneymaker2
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr guter Bericht

  • morla

    07.07.2009, 00:25 Uhr von morla
    Bewertung: besonders wertvoll

    klasse geschrieben, ich schau morgen noch mal rein um dir ein bw zu verpassen lg. petra

  • wudje

    07.07.2009, 00:04 Uhr von wudje
    Bewertung: besonders wertvoll

    Ich halte bei dieser CD 'Wildes Wasser' (neben Conny Kramer) für den stärksten Song. Bei 'Wildes Wasser' kann man die Leidenschaft spüren, die Juliane in ihre Songs legt. Großartig beschrieben. Ein absolut verdientes BW. LG von wudje

  • Lale

    06.07.2009, 23:45 Uhr von Lale
    Bewertung: besonders wertvoll

    Ein sehr gern gelesener Bericht.. beste Grüße sendet die Lale.

  • sigrid9979

    06.07.2009, 23:06 Uhr von sigrid9979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht--Lg Sigi

  • minasteini

    06.07.2009, 22:51 Uhr von minasteini
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr hilfreich. Freue mich über Gegenlesung. LG Marina

  • Mondlicht1957

    06.07.2009, 22:39 Uhr von Mondlicht1957
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr hilfreich und liebe Grüsse