66 Testbericht
ab 51,78 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von Mr.Cook
***MIT 66 JAHREN, DA FÄNGT DAS ZOCKEN AN ;-)***
Pro:
siehe Bericht
Kontra:
siehe Bericht
Empfehlung:
Ja
Mit diesem Bericht möchte ich meinen kleinen Exkurs in die Welt der Kartenspiele fortsetzen und heute über ein weiteres meiner Spiele, die ich in der Schule in den Pausen oft spiele, schreiben. Es handelt sich um: 66/Sechsundsechzig
Allgemein
°°°°°°°°°°°°°°°°
Von diesem Spiel habe ich vor zirka drei Jahren auf der Klassenfahrt zum ersten Mal Notiz genommen und prompt hat es mir gefallen. Man benötigt auch hier ein handelsübliches Skatblatt, welches aus 32 Karten besteht. Zudem benötigt man genau 2 Spieler, man kann zwar auch 3 oder mehrere Spieler mit einbeziehen, aber aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass es mit 2 Leuten doch am meisten Spaß macht, da so auch die Farben rum gehen und nicht andauernd gestochen wird. Des Weiteren braucht etwas zum Schreiben, damit man die Punkte notieren kann.
Spielablauf
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Nach dem gründlichen Mischen der Karten bekommt jeder Spieler 6 Karten, was auch den Namen des Spiels erklärt, dabei spielt die Art und Weise des Ausgebens nicht unbedingt die große Rolle, man kann also jedem Spieler immer eine Karte geben, aber auch drei oder direkt sechs Karten. Wenn jeder Spieler seine Karten bekommen hat, wird noch eine Karte aufgedeckt und die restlichen Karten verdeckt über die aufgedeckte Karte gelegt. Dabei muss die aufgedeckte Karte aber noch zu erkennen sein, denn diese spielt eine wichtige Rolle. Denn die aufgedeckt Karte legt den Trumpf fest. Dabei gelten dieselben Regeln wie beim Skat, bei einem Unter wird zum Beispiel ein Grand gespielt und bei den restlichen Karten wie 7, 10 oder König, spielt die Farbe der Karte die entscheidende Rolle, denn die Farbe, die auf der aufgedeckten Karte zu sehen ist, ist der Trumpf dieses Spiels. So, nun kann das Spiel beginnen und die Stiche laufen genauso ab wie beim Skat, nur dass hier nur zwei Leute am Spiel beteiligt sind. Bei einem Farbspiel gilt, dass die Unter und die jeweilige Farbe der Trumpf ist und nur damit gestochen werden kann. Bei einem Grand sind nur die Unter Trumpf und die Farben sind alle gleichwertig. Beim Farbe Zugeben gilt die Reihenfolge, dass das Ass das höchste ist, danach kommt die 10, dann der König, anschließend der Ober und dann 9,8,7. Nach jedem Stich muss man eine Karte von dem verdeckten Stapel ziehen, dabei gilt, dass derjenige, der den Stich gemacht hat, zuerst zieht und danach der Verlierer des Stiches. Man muss also immer 6 Karten auf der Hand haben, zumindest so lange, bis die verdeckten Karten aufgebraucht sind. Eine Besonderheit dieses Spiel ist es, dass man die aufgedeckte Karte umtauschen kann. Dabei muss beachtet werden, dass man dies nur mit dem niedrigsten Trumpf machen kann. Hat man also die Grün 7 auf der Hand und es wird Grün gespielt, so kann man die 7 gegen die aufgedeckte Karte (zum Beispiel eine Grün 10) eintauschen. Wenn Grand gespielt wird, so kann man dies nur mit dem Schell Unter tun, da ja hier nur die Unter Trumpf sind. Sind am Ende alle Karten ausgespielt worden, so wird gezählt.
Kartenwerte + Aufschreiben
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Die Kartenwerte sind genau wie beim Skat und lauten:
7 = 0 Punkte
8 = 0 Punkte
9 = 0 Punkte
Unter = 2 Punkte
Ober = 3 Punkte
König = 4 Punkte
10 = 10 Punkte
Ass = 11 Punkte
Diese Kartenwerte werden beim Zählen benötigt, denn nach jedem Spiel muss natürlich herausgefunden werden, wer der Sieger ist, oder ob das Spiel vielleicht Remis endete. Derjenige Spieler, der über 60 Punkte hat, hat das Duell für sich entschieden und der andere hat verloren. Bei einem Entstand von 60:60 endet das Spiel Unentschieden. Beim Aufschreiben kann man entweder die Punkte des Spiels aufschreiben, also die Anzahl an Punkten, die jeder eingenommen hat, oder nur einen Punkt für den Gewinnen und bei einem Unentschieden einen Punkt für jeden. Das muss man sich vorher halt genau ausmachen, wobei ich das mit den genauen Punkten besser finde, da so ein Sieg mit 120 Punkten nicht genauso viel Wert ist wie ein Sieg mit 61 Punkten.
Varianten
°°°°°°°°°°°°°°°°
Bei diesem Spiel kann man sich immer neue Varianten und Spiele einfallen lassen, so kann man es zum Beispiel mit einem aufgedeckten Haufen spielen, sodass man schon erkennen kann, welche Karte man als nächstes erhält. Das regt das Taktieren an, da man so durch clevere Spielweise an die richtigen Karten kommen kann. Wenn zum Beispiel eine 7 aufgedeckt wird, kann man auch spielen, dass die Unter in umgekehrter Form Trumpf sind und die 7 die beste Karte der Farben ist und das Ass die niedrigste. Aber wie gesagt sind das nur kleine Spielereien, die dazu dienen das Spiel abwechslungsreicher zu gestalten. Man kann da sicherlich noch mehr erfinden, aber das bleibt dem Erfindungsreichtum der Spieler überlassen.
Fazit
°°°°°°°°°°°°°
Bei Sechsundsechzig handelt es sich meiner Meinung nach um ein recht einfaches Spiel, was man zwischendurch und zu jedem Zeitpunkt spielen kann, da man nur 2 Spieler braucht und es keinen großen Platz benötigt. Jedoch bietet das Spiel meiner Meinung nach etwas Spielraum für unfaire Spieler, da man dem anderen ja nicht in die Karten schauen kann und dieser so zum Beispiel stechen kann, auch wenn er die Farbe noch hat. Man kann ja immer behaupten, dass man diese Karte eben erst gezogen hat. Wenn man es jedoch fair spielt, so macht es viel mehr Spiel und ich denke, dass man ruhig fair spielen kann, denn es ist ja nur ein Spiel und da gehört das Verlieren nun mal auch dazu. Alles in Allem bekommt auch das Spiel von mir die höchste Anzahl an Sternen, auch wenn der Langzeitspaß nicht ganz so hoch ist wie bei Spielen wie Skat oder Doppelkopf, aber man kann es immer wieder spielen, da es immer wieder Spaß macht.
Greetz Mr.Cook
PS: Danke fürs Lesen, Kommentieren, Bewerten, Scrollen, Klicken….
© D.T. am 26.05.2003 für Ciao unter Egschberde und für Yopi unter Mr.Cook
Allgemein
°°°°°°°°°°°°°°°°
Von diesem Spiel habe ich vor zirka drei Jahren auf der Klassenfahrt zum ersten Mal Notiz genommen und prompt hat es mir gefallen. Man benötigt auch hier ein handelsübliches Skatblatt, welches aus 32 Karten besteht. Zudem benötigt man genau 2 Spieler, man kann zwar auch 3 oder mehrere Spieler mit einbeziehen, aber aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass es mit 2 Leuten doch am meisten Spaß macht, da so auch die Farben rum gehen und nicht andauernd gestochen wird. Des Weiteren braucht etwas zum Schreiben, damit man die Punkte notieren kann.
Spielablauf
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Nach dem gründlichen Mischen der Karten bekommt jeder Spieler 6 Karten, was auch den Namen des Spiels erklärt, dabei spielt die Art und Weise des Ausgebens nicht unbedingt die große Rolle, man kann also jedem Spieler immer eine Karte geben, aber auch drei oder direkt sechs Karten. Wenn jeder Spieler seine Karten bekommen hat, wird noch eine Karte aufgedeckt und die restlichen Karten verdeckt über die aufgedeckte Karte gelegt. Dabei muss die aufgedeckte Karte aber noch zu erkennen sein, denn diese spielt eine wichtige Rolle. Denn die aufgedeckt Karte legt den Trumpf fest. Dabei gelten dieselben Regeln wie beim Skat, bei einem Unter wird zum Beispiel ein Grand gespielt und bei den restlichen Karten wie 7, 10 oder König, spielt die Farbe der Karte die entscheidende Rolle, denn die Farbe, die auf der aufgedeckten Karte zu sehen ist, ist der Trumpf dieses Spiels. So, nun kann das Spiel beginnen und die Stiche laufen genauso ab wie beim Skat, nur dass hier nur zwei Leute am Spiel beteiligt sind. Bei einem Farbspiel gilt, dass die Unter und die jeweilige Farbe der Trumpf ist und nur damit gestochen werden kann. Bei einem Grand sind nur die Unter Trumpf und die Farben sind alle gleichwertig. Beim Farbe Zugeben gilt die Reihenfolge, dass das Ass das höchste ist, danach kommt die 10, dann der König, anschließend der Ober und dann 9,8,7. Nach jedem Stich muss man eine Karte von dem verdeckten Stapel ziehen, dabei gilt, dass derjenige, der den Stich gemacht hat, zuerst zieht und danach der Verlierer des Stiches. Man muss also immer 6 Karten auf der Hand haben, zumindest so lange, bis die verdeckten Karten aufgebraucht sind. Eine Besonderheit dieses Spiel ist es, dass man die aufgedeckte Karte umtauschen kann. Dabei muss beachtet werden, dass man dies nur mit dem niedrigsten Trumpf machen kann. Hat man also die Grün 7 auf der Hand und es wird Grün gespielt, so kann man die 7 gegen die aufgedeckte Karte (zum Beispiel eine Grün 10) eintauschen. Wenn Grand gespielt wird, so kann man dies nur mit dem Schell Unter tun, da ja hier nur die Unter Trumpf sind. Sind am Ende alle Karten ausgespielt worden, so wird gezählt.
Kartenwerte + Aufschreiben
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Die Kartenwerte sind genau wie beim Skat und lauten:
7 = 0 Punkte
8 = 0 Punkte
9 = 0 Punkte
Unter = 2 Punkte
Ober = 3 Punkte
König = 4 Punkte
10 = 10 Punkte
Ass = 11 Punkte
Diese Kartenwerte werden beim Zählen benötigt, denn nach jedem Spiel muss natürlich herausgefunden werden, wer der Sieger ist, oder ob das Spiel vielleicht Remis endete. Derjenige Spieler, der über 60 Punkte hat, hat das Duell für sich entschieden und der andere hat verloren. Bei einem Entstand von 60:60 endet das Spiel Unentschieden. Beim Aufschreiben kann man entweder die Punkte des Spiels aufschreiben, also die Anzahl an Punkten, die jeder eingenommen hat, oder nur einen Punkt für den Gewinnen und bei einem Unentschieden einen Punkt für jeden. Das muss man sich vorher halt genau ausmachen, wobei ich das mit den genauen Punkten besser finde, da so ein Sieg mit 120 Punkten nicht genauso viel Wert ist wie ein Sieg mit 61 Punkten.
Varianten
°°°°°°°°°°°°°°°°
Bei diesem Spiel kann man sich immer neue Varianten und Spiele einfallen lassen, so kann man es zum Beispiel mit einem aufgedeckten Haufen spielen, sodass man schon erkennen kann, welche Karte man als nächstes erhält. Das regt das Taktieren an, da man so durch clevere Spielweise an die richtigen Karten kommen kann. Wenn zum Beispiel eine 7 aufgedeckt wird, kann man auch spielen, dass die Unter in umgekehrter Form Trumpf sind und die 7 die beste Karte der Farben ist und das Ass die niedrigste. Aber wie gesagt sind das nur kleine Spielereien, die dazu dienen das Spiel abwechslungsreicher zu gestalten. Man kann da sicherlich noch mehr erfinden, aber das bleibt dem Erfindungsreichtum der Spieler überlassen.
Fazit
°°°°°°°°°°°°°
Bei Sechsundsechzig handelt es sich meiner Meinung nach um ein recht einfaches Spiel, was man zwischendurch und zu jedem Zeitpunkt spielen kann, da man nur 2 Spieler braucht und es keinen großen Platz benötigt. Jedoch bietet das Spiel meiner Meinung nach etwas Spielraum für unfaire Spieler, da man dem anderen ja nicht in die Karten schauen kann und dieser so zum Beispiel stechen kann, auch wenn er die Farbe noch hat. Man kann ja immer behaupten, dass man diese Karte eben erst gezogen hat. Wenn man es jedoch fair spielt, so macht es viel mehr Spiel und ich denke, dass man ruhig fair spielen kann, denn es ist ja nur ein Spiel und da gehört das Verlieren nun mal auch dazu. Alles in Allem bekommt auch das Spiel von mir die höchste Anzahl an Sternen, auch wenn der Langzeitspaß nicht ganz so hoch ist wie bei Spielen wie Skat oder Doppelkopf, aber man kann es immer wieder spielen, da es immer wieder Spaß macht.
Greetz Mr.Cook
PS: Danke fürs Lesen, Kommentieren, Bewerten, Scrollen, Klicken….
© D.T. am 26.05.2003 für Ciao unter Egschberde und für Yopi unter Mr.Cook
Bewerten / Kommentar schreiben